Layer-Cake „Zebra-Blutorange“

Zum Familientreff an Ostern wollte ich dieses Jahr mal eine neue Torte ausprobieren. In einem Backbuch hatte ich auch ein Rezept gefunden, dass sich ganz gut anhörte. Ich habe also alle Zutaten besorgt und wollte an Karfreitag schon mal die Kuchenböden backen, als mir auffiel, dass das Rezept für einen Tortenring mit 18 cm Durchmesser ausgelegt war. Weil ich aber nur die ganz normalen Kuchenformen mit 26 cm Durchmesser habe (was ich auch erstmal noch nachmessen musste), habe ich mir überlegt einfach 40% mehr an Zutaten zu nehmen – das war leider blöd überlegt, denn ich hatte dann trotzdem noch zu wenig Teig, sodass ich dann am Samstag noch einmal Kuchenböden gebacken habe …

Das sind jetzt die Zutaten, wie sie im Rezept stehen, also für Spingformen mit 18 cm Durchmesser:

Für den Teig:
170 g Butter oder Margarine
130 g Zucker
5 Eier
200 g Weizenmehl
1 gestrichener TL Backpulver
3 EL Milch
10 g gesiebtes Kakaopulver
Butter oder Margarine mit dem Mixer (Rührstäbe) auf höchster Stufe geschmeidig rühren. Nach und nach den Zucker dazugeben, bis eine gebundene Masse entstanden ist. Anschließend jedes Ei etwa eine halbe Minute unterrühren.
Mehl und Backpulver mischen und auf mittlerer Stufe kurz unter den Teig rühren. Dann 2 Esslöffel Milch dazugeben.
Die Hälfte des Teiges in eine gefettete Springform geben. Unter die andere Häkfte das Kakaopulver und die restliche Milch rühren. Den dunklen Teig in eine zweite Springform geben. Im vorgeheizten Backofen 20 Minuten backen (Ober-/Unterhitze: 180°C, Heißluft: 160 °C).
Die fertigen Tortenböden auf ein mit Backpapier belegtes Kuchenrost stürzen und erkalten lassen (wobei mir das mit dem Stürzen ehrlich gesagt zu radikal ist… da brechen die mir wahrscheinlich noch kaputt, weshalb ich die einfach vorsichtig aus der Form gelöst habe).

Zutaten für die Füllung:
4 Blatt weiße Gelatine
1 Pck. Puddingpulver mit Vanillegeschmack
50 g Zucker
330 ml Blutorangensaft
1-2 EL Zitronensaft
250 g Schlagsahne
Die Gelatine nach Packungsanleitung einweichen lassen. Währenddessen mit Puddingpulver, Zucker und Säften einen Pudding nach Packungsanleitung zubereiten (nur eben mit den hier angegebenen Zutaten… ich hatte da auch erst schon Milch im Topf bis mir aufgefallen ist, dass ich das ja mit dem Blutorangen- und Zitronensaft machen soll…). Die Gelatine ausdrücken und unter Rühren im heißen Pudding auflösen. Direkt auf den Pudding Frischhaltefolie legen und das Ganze erkalten lassen.
Die Sahne steif schlagen, unter den Pudding heben und abgedeckt in den Kühlschrank stellen.
Die Tortenböden jeweils einmal waagerecht durchschneiden (und genau hier haperte es bei mir – zum durchschneiden waren die Böden trotz der etwas erhöten Teigmenge zu dünn, weshalb ich dann halt nochmal zwei gebacken hatte, als einzelne Böden waren sie aber auch fast schon wieder zu dick weshalb die Torte nachher etwas sehr hoch geworden ist … wenn man bei einer Springform mit 26 cm Durchmesser die doppelte Menge nimmt müsste das passen ohne dass die Torte zu groß wird).
Eine Tortenplatte nehmen und darauf einen der dunklen Böden platzieren und mit einem Drittel der Puddingcreme bestreichen. Nun einen hellen Boden auflegen und wieder ein Drittel der Creme darauf geben. Den letzten dunklen Boden drauflegen und mit der restlichen Puddingcreme bestreichen. Den letzten hellen Boden oben auf legen. Anschließend die Torte zugedeckt etwa 1 – 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Zutaten zum Verzieren:
150 g Schlagsahne
40 g kleingehackte Zartbitterschokolade
1 TL Sonnenblumenöl
Sahne steif schlagen und die Torte rundhetum damit bestreichen. In einem Topf im heißen Wasserbad Schokolade und Öl unter Rühren schmelzen, dann in einen Gefrierbeutel geben und eine kleine Ecke abschneiden. Die Torte mit der Schokolade im Zebramuster besprenkeln und fest werden lassen (vielleicht gibt es dabei einen Trick den ich nicht kenne, ich hatte nämlich hinterher genauso viel Schokolade auf fer Arbeitsfläche wie auf der Torte).

Damit ist die Torte auch schon fertig. Bei mir war sie wie gesagt etwas sehr hoch geraten, sodass es schwer fiel ein ganzes Stück der Torte zu essen (geschmeckt hat sie mir auch und den anderen scheinbar ebenfalls, denn drei Viertel der Torte waren nach dem Kaffetrinken am Ostersonntag verputzt).

lga

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