Unser Viertel rund um den Ostmannturm

Ein Spaziergang als Fortbildung, so könnte der Arbeitstag gerne öfter beginnen – noch dazu wenn das Wetter so wunderbar mitspielt. Aber Lernen darf ja auch Spaß machen – und ist dann auch viel effizienter, wie wir wissen. Nebenbei sollten auf dem Rundgang Fotos entstehen, auf denen wir nicht nur das augenfällig Sehenswerte, sondern auch die Kleinigkeiten am Rande festhalten wollten, später dokumentiert auf unserem Instagram-Account; einen Instawalk nennt man so etwas. Der Quartiersbetreuer Stefan Zollondz führte uns kundig zu den interessanten Ecken, erklärte und erzählte über die Aktionen, Arbeitsgruppen und Initiativen, Veranstaltungen und Stadtteilfeste, Projekte und Planungen.

Instawalk-Gruppe vor dem Ostmannturm

Das Ostmannturmviertel ist Teil des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes „Stadtumbau Nördlicher Innenstadtrand Bielefeld“ gefördert mit Städtebauförderungsmitteln aus dem Bund-Länder-Programm „Stadtumbau West“ sowie aus dem NRW-EU-Ziel-2-Programm (EFRE). Ähm ja. Auch der Umzug der Stadtbibliothek an den Neumarkt ist u.a. durch diese Förderung möglich geworden. Wir sind mit den unterschiedlichen Vereinen, Arbeitskreisen und Gremien des Viertels vernetzt, sind an mehreren Projekten beteiligt – da wurde es sicher auch mal Zeit, dass wir aus unseren Bibliotheksräumen ausschwärmen und das Umfeld erkunden.

Das ehemalige Gewerbegebiet ist heute ein beliebtes Wohnquartier im Zentrum der Stadt, in dem auf engem Raum ca. 10.000 Menschen aus über 80 Nationen zusammenleben. Wir waren überrascht, wie ruhig doch die meisten Wohngebiete sind trotz der vielbefahrenen Straßenschneisen um das Viertel herum (Herforder Straße, Walther-Rathenau-Straße) und mitten durch (August-Bebel-Straße). Und wir fanden überraschend viel Grün: schöne Innenhöfe, Gärten, Bäume; besonders interessierte uns das Urban Gardening Projekt, bei dem Anwohner die Patenschaft von bisher 14 Wabenbeeten übernommen haben.

Unser Rundgang führte uns zu den Schulen, Kindergärten und Tagesstätten, den Begegnungsstätten, verschiedenen Wohnprojekten und Generationenhäusern, wir hörten vom Fassadenprogramm, den verschiedenen Angeboten der Bürgerbeteiligung und nicht zuletzt vom großen Stadtteilfest auf dem Nelson-Mandela-Platz. Natürlich wurden auch Problemfelder benannt, aber insgesamt hatten wir den Eindruck, dass hier die gelebte Nachbarschaft funktioniert.

Wer mehr über die Geschichte des Ostmannturmviertels und seinen Strukturwandel lesen möchte, findet einen kurzen Artikel bei Wikipedia oder kann sich durch die ausführliche Website klicken.

Zurück zur Bibliothek, damit wir pünktlich öffnen können

Den Ostmannturm selbst konnten wir an diesem Tag leider nicht besteigen, aber das werden wir sicher noch nachholen und dann berichten. Alle Bilder von unserem Instawalk findet Ihr auf unserem Instagram-Account mit den Hashtags #Instawalk, #Ostmannturm und #Ostmannturmviertel.

 

hilda

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