Recherche-Tipps #3: DigiBib

Das Suchportal DigiBib – Die Digitale Bibliothek NRW eröffnet Recherchemöglichkeiten in vielen Bibliothekskatalogen und Datenbanken gleichzeitig, es vernetzt qualitativ hochwertige Internetquellen miteinander. Das eröffnet den Zugriff auf die Katalogdaten vieler Millionen Bücher, Zeitschriften und anderer Medien in den großen nationalen und internationalen Bibliotheken, die dann per Fernleihe bestellt werden können.
Viele Dokumente sind auch bereits digitalisiert und die Datenbanken, digitalen Archive und Bibliotheken stellen den Link dazu frei oder erlauben den direkten Zugriff auf elektronische Zeitschriften – zumindest für alle Inhaber eines Bibliotheksausweises. So kommt Ihr direkt zu wissenschaftlichen Dokumenten im Volltext.

Wählt über die Menüleiste unserer Website eBibliothek und dann den Weg eData & Lexika, dort könnt Ihr dann unter den vielen Icons auch die DigiBibNRW finden.

Zuerst einmal melde ich mich mit der Bibliothekskartennummer und meinem Passwort in der DigiBib an (gelber Pfeil). Es gibt auch einen Gastzugang, aber der erlaubt nicht den Zugriff auf die Datenbanken und auch viele Volltexte werden nur angezeigt, man kann sie jedoch nicht öffnen.

Das einfache Suchfeld „Freitext“ (grüner Pfeil) reicht meist für die Suche mit Stichworten aus, die erweiterte Suche unter „Mehr Optionen“ ermöglicht eine differenzierte Recherche.

Ihr könnt selbst auswählen, in welchen Datenbanken und Katalogen gesucht werden soll:

    • Lokale Bibliothekskataloge umfasst die Kataloge der Bielefelder Bibliotheken (Stadtbibliothek, Landesgeschichtliche Bibliothek des Stadtarchivs, Bibliotheken der Universität und der Fachhochschulen Bielefeld)
    • Volltexte: Hier ist vor allem die wissenschaftliche Suchmaschine BASE zu nennen, die den Zugang zu vollständig digitalisierten, wissenschaftlichen Texten ermöglicht, Dokumente, die zumeist auf Hochschulservern hinterlegt sind.
    • Aufsatzdatenbanken: Hier hat man Zugriff auf Aufsätze und Zeitschriftenartikel, erhält oft aber nur die bibliografischen Daten (so dass man dann weiter recherchieren muss, in welcher Bibliothek die Zeitschrift mit dem gewünschten Aufsatz bestellbar ist), nur manchmal direkter Zugriff auf Volltexte.
    • Zeitschriftendatenbanken: Hier kann man recherchieren, in welcher Bibliothek eine gewünschte Zeitschrift erhältlich ist, man erhält keine Hinweise auf einzelne Aufsätze oder gar Zugriff auf Volltexte.
    • Fachdatenbanken: mehrere wissenschaftliche Bibliotheken mit speziellen Sammelschwerpunkten haben Medien aller Art einschließlich digitaler Volltexte zu bestimmten Fachgebieten zusammengetragen (SSG steht für Sondersammelgebiet)
    • Verbundkataloge & nationale Bibliothekskataloge: mehrere wissenschaftliche Bibliotheken haben sich zu Verbünden zusammengeschlossen; wenn Ihr dieses Feld anhakt, recherchiert Ihr also gleichzeitig in vielen großen Bibliotheken Deutschlands einschließlich der Deutschen Nationalbibliothek.
    • Regional- und Landesbibliographien: Bibliografien sind reine Literaturverzeichnisse, hier findet man also Daten zu Büchern und anderen Medien, nicht aber den Zugang auf diese Medien, weder Hinweise auf Bibliotheken, in denen man diese Medien bestellen könnte noch gar Zugriff auf Volltexte.
    • Munzinger Datenbanken: haben wir hier schon einmal vorgestellt, über die DigiBib gibt es einfach eine weitere Zugriffsmöglichkeit darauf, hier kombinierbar mit einer gleichzeitigen Suche in weiteren Datenbanken und Katalogen.

 

Beispiel: Facharbeitsthema Welche Auswirkungen hat die globale Erwärmung auf die Tierwelt in der Polarregion?

Wir verwenden die Suchworte Klimawandel und Polarregion.
Dazu erhalten wir über 370 Treffer aus den verschiedenen Katalogen. Ich wähle mal „Marine Biodiversität der Polargebiete im Klimawandel“ aus (gefunden bei BASE),
das scheint doch gut zu meinem Thema zu passen, wenn auch nur in einem Teilaspekt, nämlich den Meereslebewesen der Polargebiete. Unter Bibliographische Angaben finde ich einen Link, der mich auf eine Webseite der TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek führt, auf der dann auch der Button zum Download zu finden ist – und damit der Volltext des ganzen Dokuments, mit dem ich dann weiterarbeiten kann.

 

Eventuell muss man sich zwar etwas durchklicken, muss natürlich auch verschiedene Suchwörter in unterschiedlichen Kombinationen ausprobieren (denkt an Eure Mind Map oder Recherchetabelle s. Recherche-Tipp #2). Aber so findet Ihr zitierfähige Quellen auch zu sehr speziellen Themen.

HilDa

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