Fernweiterbildung – Das erste Jahr

Schloss Sanssouci

Vor gut einem Jahr, im November 2019, habe ich mit der Berufsbegleitenden Fernweiterbildung Bibliothekswissenschaft an der Fachhochschule Potsdam begonnen. Die Perspektive etwas neues zu lernen, neue Leute zu treffen, mich mit anderen Bibliotheksmenschen auszutauschen und ab und an nach Potsdam zu fahren, fand ich ziemlich ansprechend. Größtenteils findet die Fernweiterbildung online über Moodle statt, aber vier Mal im Jahr gibt es je zwei Präsenztage an der FH Potsdam. Und Potsdam ist wirklich richtig schön. Gleich die erste Präsenz habe ich im Voraus für einen kleinen Kurzurlaub mit zwei Freundinnen genutzt (da konnte man noch bedenkenlos reisen), und wir haben unter anderem Schloss Sanssouci besichtigt. Und auch bei der zweiten Präsenz im März 2020 konnte ich Potsdam noch ein bisschen weiter erkunden. Der Märztermin war auch echt lustig, wir kannten uns alle schon etwas besser und haben ein ganz tolles Restaurant entdeckt, in dem wir im Juni 2020 eigentlich wieder Cocktails trinken wollten. Durch Corona ist es bisher aber bei zwei Präsenzen in Potsdam geblieben.

Seitdem finden unsere Präsenzen online statt. Über Zoom können wir uns immerhin trotzdem sehen, und am ersten Abend unserer Zweitagespräsenzen konnten wir uns jeweils für ein paar Stunden in Zoom „treffen“. Ein bisschen gewöhnungsbedürftig ist das schon, vor allem, wenn man vorher schon den ganzen Tag vorm Computer gesessen hat. Aber so konnten wie uns dennoch austauschen und schöne Abende miteinander verbringen. Ein bisschen Spaß muss schließlich auch sein.

Jetzt habe ich aber noch gar nicht über die Weiterbildung an sich gesprochen. Da gab es bisher tolle Module und eher langweilige – wie das halt so ist. Ein Highlight war auf jeden Fall unser Englisch-Dozent. Den haben wir im letzten November und März auch noch persönlich kennenlernen können. Und sind so in den Genuss seiner selbstgebackenen Kekse gekommen! Das Modul hat generell viel Spaß gemacht. In einem anderen Modul haben wir wissenschaftliches Arbeiten gelernt und auch gleich die erste Hausarbeit geschrieben. Da war ich ja schon unsicher, weil ich tatsächlich bisher nicht mal eine Facharbeit im Abi schreiben musste (warum auch immer) – aber letztens kamen endlich die Noten, und es hat doch besser geklappt als gedacht bzw. gefürchtet.

Auch in der letzten Präsenz im November haben wir wieder Einführungen in neue Module erhalten und zwar Informationsrecht, Projektmanagement sowie Informationsverhalten und Wissenschaftssoziologie. Und mein Internet hat mich während der Einführungen nur einmal im Stich gelassen, als gerade nichts Wichtiges besprochen wurde. Glück gehabt! Die Verbindung ist bei mir meistens gut. Nur zwischendurch hängen Bild und Ton mal, es hält sich aber noch in Grenzen.

Ich freue mich jedenfalls schon auf das nächste Treffen im März, auch wenn ich bis dahin noch einiges zu tun habe. Über Weihnachten, Neujahr und Urlaub habe ich die FH eventuell etwas vernachlässigt… 🙂 Aber bis März ist ja noch Zeit, das sollte ich noch gut schaffen.

Im Großen und Ganzen klappt das Lernen neben dem Vollzeitarbeiten für mich recht gut. Ganz ohne ist es aber manchmal nicht. Bei einer Hausarbeit dachte ich eigentlich, zeitlich gut geplant zu haben, doch dann war privat und hier auf der Arbeit so viel los, dass ich kaum dazu gekommen bin an der Arbeit zu schreiben. Zum Glück hat es letztendlich doch noch geklappt, und für die nächsten Male weiß ich, dass ich am besten mit allem so früh wie möglich anfange. Dann kann auch mal was dazwischen kommen, ohne das eine Abgabefrist unerwartet schon vor der Tür steht. 🙂

Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass ich demnächst zu den Präsenzen wieder in Potsdam präsent sein kann. Für März wurde uns schon angekündigt, dass der Temin per Zoom stattfinden wird, aber wer weiß schon, wie es danach weitergeht. Vielleicht ist Ende des Jahres ja doch mal wieder eine kleine Reise nach Potsdam möglich und wir können das Cocktail-Trinken endlich nachholen!

lga

2 Gedanken zu “Fernweiterbildung – Das erste Jahr

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