Buchtipp: Das Jesus-Video

Bei Ausgrabungen in der Nähe von Jerusalem findet der Ausgrabungshelfer Steven etwas sehr Seltsames. Zuerst hält er es für einen Scherz. Denn was hat eine Anleitung für eine Videokamera, die erst in einigen Jahren erscheint, in einem uralten Beutel neben uralten Knochen zu suchen? Und warum sieht die Anleitung selbst so uralt aus? Handelt es sich hier etwa um einen Zeitreisenden?

Ausgehend von diesem Fund entspinnt sich nun eine Geschichte auf den Spuren des potentiellen und titelgebenden Jesus-Videos. Dabei ist nicht nur Steven auf der Suche, auch der Geschäftsmann und Sponsor der Ausgrabungen John Kaun will das Video finden, um möglichst viel Kapital daraus zu schlagen.

Den Großteil des 700 Seiten starken Buchs habe ich an einem Tag verschlungen. Ab einem gewissen Punkt konnte ich es einfach nicht mehr aus der Hand legen und wollte unbedingt hinter all die verschlungenen Geheimnisse kommen.

Im Lauf der Geschichte werden verschiedenste Theorien entwickelt, wie die Videoanleitung in die Vergangenheit geraten ist. Hat jemand von langer Hand geplant einen Zeitreisenden in die Vergangenheit zu schicken, um Jesus zu filmen – bzw. wird das jemand planen?

Sehr eindrücklich waren die Beschreibungen Israels bzw. Jerusalems im Besonderen. Bilder von Sand und Wüste, uralten Gemäuern und der unglaublich weit zurückreichenden Geschichte dieses Landstrichs kamen auf.

Die grundsätzliche Idee, was es bedeuten würde, könnte man beweisen, dass Jesus wirklich gelebt hat oder eben auch das genaue Gegenteil, war ein sehr spannendes Gedankenspiel. Wer hätte Interesse an einem solchen Video, was würde die Kirche dazu sagen, wie würden ganz normale Leute darauf reagieren?

Erschienen ist das Jesus-Video schon vor einer ganzen Weile, im Jahre 1998. Anfang der 2000er gab es auch eine Verfilmung. Ich habe mir dazu einen Trailer angesehen, der allerdings nicht ganz so vielversprechend ausschaute. Da werde ich mich wohl lieber dem Jesus-Deal zuwenden. Diese Fortsetzung erschien 2014 und ich bin sehr gespannt, wie Eschbach die Geschichte dort weitererzählt.

Hier geht es zu den Katalogdaten.

lga

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