Spieletester: Duck Game

Spielbeschreibung:
Duck Game ist ein Arenaduell-Spiel in einem bunten, pixeligen 2D-Retrolook. Der Titel ist auf sehr schnelle Multiplayer-Duelle ausgelegt, in denen die Spieler*innen als Ente durch die Benutzung unterschiedlichster Waffen alle anderen Enten erledigen müssen. Dies sorgt besonders in der Gruppe für kurzweilige, aber spaßige Duelle.

Pädagogische Beurteilung:
Bewaffnete Enten
Das komplette Spielprinzip ist, wie bereits erwähnt, für schnelle Runden ausgelegt. Zudem gibt es eine Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten für das Gameplay. Seien es die unzähligen albernen Hüte für die eigene Ente oder das enorme Waffenrepertoire (Bananen-Bomben, Wasserpistolen, Granatenwerfer, Laser, Maschinengewehre, Schwerter etc.), jede*r Mitspielende kann das passende Item wählen und benutzen. Zu Beginn einer Runde ist es wichtig, sich in den Duell-Arenen so schnell es geht zu orientieren, die nächstbeste Waffe zu schnappen und die ersten Gegner in Entenbraten zu verwandeln. Da man bereits nach einem Treffer ausgeschieden ist, bleibt die Rundenzeit überschaubar. Ist die eigene Ente besiegt, geht das Geschehen direkt in einer anderen Arena weiter.

Die Jagd nach dem Highscore
Während im Solo-Modus immer schwierigere Herausforderungen warten und eigene Bestzeiten aufgestellt werden können, sind die spaßigen Multiplayer-Runden ideal für laute Gaming-Treffen mit Freunden. So war der Titel auch in unserer Testgruppe sehr beliebt und sorgte für viele spaßige Runden. Die sehr kurzen Runden sorgen zudem dafür, dass Sieg und Niederlage nah beieinanderliegen und es kaum Zeit gibt, in der Frustration aufkommen kann. Da die Online-Community stets neue Arenen erstellt, ist auch für genug abwechslungsreiche Schauplätze gesorgt. Kreative Spieler*innen können sich natürlich auch selbst in den Level-Editor einarbeiten und austoben.

Fazit:
Duck Game ist ein raues, temporeiches Spiel mit Multiplayer-Fokus. Da das Gameplay ein hohes Tempo und schnelle Reaktionszeiten erfordert, können unerfahrene Kinder und Jugendliche leicht an ihre Grenzen stoßen und sich somit schnell überfordert fühlen. Die gewaltbereiten Enten werden in ihrer Ernsthaftigkeit durch den Pixellook abgeschwächt.

Kommentare unserer Spieletester:

„Die Sounds sind lustig.“

„Im SinglePlayer ist es viel schwerer und frustrierender, da ein Computer immer trifft. Außerdem ist es eine riesige Challenge, dies auf Zeit abzuschließen.“

„Im Online/Multiplayer-Modus ist es sehr spaßig, da mit Freunden eine tolle Spielatmosphäre herrscht.“

„Die Grafik ist passend zum Spiel, simpel aber gut.“


Wer sind die Spieletester?

Um Erziehungsverantwortliche bei der zeitgemäßen Medienerziehung zu unterstützen, bietet der Spieleratgeber NRW einen pädagogischen Ratgeberservice zu Computer-, Konsolenspielen und Apps.

Unter Anleitung erfahrener Medienpädagog/innen gemeinsam mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden aktuelle und interessante Spiele getestet und beurteilt. Ziel ist es, die Kritikfähigkeit von jungen Gamern weiter auszubilden und sie in redaktionelle Prozesse und aktive Medienarbeit mit einzubinden. Alle Ergebnisse dieser Beurteilungen sowie die Meinungen der jungen Spieletester finden sich auf der Webseite des Spieleratgebers wieder. Die Beurteilungen unseres Spieletester-Teams, das von Bilsel Kıratlı betreut wird, stellen wir in unregelmäßigen Abständen hier auf dem Blog vor.

Spieletester: Move or Die

Spielbeschreibung:
„Beweg dich oder scheide aus!“ Diese simple Aussage und Übersetzung von Move or Die ist das grundlegende Spielprinzip und dauerhaftes Programm. Während der vielen Mini-Games geht es darum, sich ständig zu bewegen und verschiedene Aufgaben zu bewältigen. Wer zu lange stehen bleibt, verliert Energie und scheidet dann automatisch aus und der oder die letzte Spieler*in gewinnt die jeweilige Runde. Das Gesamtergebnis am Ende der kompletten Partie ist jedoch von den gesammelten Punkten abhängig. Ausgelegt ist der Titel im Multiplayer-Modus für bis zu 4 Kontrahent*innen.

Pädagogische Beurteilung:
Bewegung ist Trumpf
Das zunächst einfach klingende Spielprinzip wird durch die unzähligen Level-Varianten deutlich schwieriger und herausfordernder. Jede Variation hat neue Regeln, wobei die Vielfalt sehr groß ist. Neben einem Basketballmatch müssen beispielsweise auch einer Stachelkugel bzw. tödlicher Strahlung ausgewichen oder ein Wettrennen durchlaufen werden. Dann muss man tödlichen Blöcken ausweichen, nicht in den Abgrund stürzen oder versuchen, den Gegner als Geist oder mit einer Laserwaffe auszuschalten. Gerät man während der hektischen Runden in eine Sackgasse und bewegt sich nicht, sinkt die Energie, bis man ausscheidet. Wenn dann noch vorher eingestellt wurde, dass sich nach einer halben Minute die kompletten Regeln ändern, ist maximale Hektik vorprogrammiert. Dies fördert aber auch den Spaßfaktor und jede Runde wird spannend und lustig.

Battle Royale für Modder?
Im beigefügten Editor können Fans eigene Varianten und Spielideen erstellen und diese mit dem Internet teilen. Ergo können unendlich viele Spielarten für die eigenen Runden heruntergeladen und ausprobiert werden. Unregelmäßige Updates (z.B. ein Halloween-Special) erhöhen den Wiederspielwert zusätzlich. Da es immer darum geht, nicht zu sterben und die Regeln bei den ersten Durchgängen oftmals nicht sofort verständlich sind, kann es schnell zu Irritationen bei der Steuerung kommen. Erst durch ständige Wiederholungen wird man besser und erhöht die eigenen Siegeschancen.

Fazit:
Move or Die ist ein sehr kreatives und spaßiges Partyspiel mit unzähligen Level-Ideen. Durch die aktive Modding-Szene und die Möglichkeit, eigene Level zu basteln, bleibt der Titel stets abwechslungsreich und interessant. Die Grafiken und Animationen sind sehr bunt und kindgerecht, was für Schmunzeln in der Testgruppe sorgte. Obwohl es auch einen Online-Modus gibt, sollte Move or Die laut der Jugendlichen unbedingt lokal in einer Gruppe mit Freund*innen gespielt werden.

Kommentare unserer Spieletester:

„Die Steuerung ist echt einfach, aber in manchen Modi unklar.“

„Ich finde die Grafik echt gut.“

„Der Sound ist passend zum kompetitiven Vibe.“

„Simpel, aber funktioniert.“


Wer sind die Spieletester?

Um Erziehungsverantwortliche bei der zeitgemäßen Medienerziehung zu unterstützen, bietet der Spieleratgeber NRW einen pädagogischen Ratgeberservice zu Computer-, Konsolenspielen und Apps.

Unter Anleitung erfahrener Medienpädagog/innen gemeinsam mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden aktuelle und interessante Spiele getestet und beurteilt. Ziel ist es, die Kritikfähigkeit von jungen Gamern weiter auszubilden und sie in redaktionelle Prozesse und aktive Medienarbeit mit einzubinden. Alle Ergebnisse dieser Beurteilungen sowie die Meinungen der jungen Spieletester finden sich auf der Webseite des Spieleratgebers wieder. Die Beurteilungen unseres Spieletester-Teams, das von Bilsel Kıratlı betreut wird, stellen wir in unregelmäßigen Abständen hier auf dem Blog vor.

Spieletester: Splatoon 2

Seit einiger Zeit haben wir bei uns im Haus eine Spieletestergruppe. Die Spieletester wurden vom Spieleratgeber NRW ins Leben gerufen. Gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen werden unter Anleitung aktuelle und interessante Spiele getestet und beurteilt.
Unsere Gruppe haben wir in Kooperation mit dem Bielefelder Jugendring aufgebaut. Sie besteht aus 5 Spieletestern zwischen 13 und 15 Jahren, die sich regelmäßig im Gamingraum der Stadtbibliothek am Neumarkt treffen, um an unseren Konsolen neue Spiele auszuprobieren und Beurteilungen zu schreiben. Ihre Erfahrungen mit den Spiele möchten wir nun auch hier auf dem Blog mit euch teilen.
Zu einem der ersten getesteten Spiele gehört Splatoon 2. Lest hier, wie das Urteil unserer Tester ausfällt. 🙂

Splatoon 2 hat ein gutes Gameplay, es hat weder Fehler in der Steuerung, noch im Spieldesign. Allgemein ist die Grafik des Spiels gut, da sie flüssig läuft und es gibt viele Details, wie zum Beispiel die Tintenflecke, die auch als solche zu erkennen sind. Zudem gibt es keine Gamecrashs. Der Online-Modus macht besonders Spaß, weil man dort gegen abwechslungsreiche Spieler antreten kann.

Was dem Spiel allerdings fehlt, ist eine klare Story. Das Ziel ist nur ein Vorwand zum Spielen. Auch wenn der Online-Modus Spaß macht, liegt der Fokus zu sehr darauf und es fehlt an Kreativität im Storytelling des Einzelspieler-Modus, weshalb dieser schnell langweilig wird. Zudem sind die Level nicht immer fair gestaltet. Teilweise stehen dem Spieler zu viele Gegner bei zu schwachen Waffen entgegen. Die Altersvorschrift von 6 Jahren trifft zwar auf den Inhalt des Spieles zu, jedoch nicht zu empfehlen, da das Spiel für junge Kinder zu hektisch ist.

Zusammenfassend ist das Spiel für 10 bis 12-Jährige, die an Shooter-Spielen interessiert sind und bereits eine Online-Mitgliedschaft besitzen um die Vorzüge des Online-Modus zu nutzen, gut geeignet.