Klare Ansage(n)

Wir erleben ja so einiges. Vieles davon während des Publikumsdienstes. Manchmal seitens der Leser, manchmal schlägt uns die Technik ein Schnippchen, manchmal auch alles zusammen.
Auch die Bücher haben’s drauf, vor allem die älteren Jahrgänge. Auf dem einen klebte etwas, aus einem anderen fiel mir ein Zettel entgegen:

Die Schrift wird zum Ende des Satzes hin wirklich immer kleiner, es liegt nicht an meinem merkwürdigen, „oh-das-ist-interessant-ich-mach-schnell-ein-Foto-im-Vorbeigehen“- Kamerawinkel.

Scheinbar gab es früher auch schon Unholde, die nicht angemessen mit Bibliothekseigentum umgingen und man teilte ihnen schriftlich mit, was sich schickt und was nicht. Auch im Interesse ihres Wohlbefindens, wie folgende besorgte Ermahnung:

kwk

Stadtpflanzen und die Dürre

Nachdem es Mitte Juli einige Tage in Bielefeld geregnet hatte, erholte sich der Rasen vor meinem Haus recht schnell, und verschiedene Blumen kamen zum Vorschein. Zum Glück hatte die Hausverwaltung besseres zu tun, als jemanden zum Rasenmähen zu schicken 😉

Glockenblume im Steinbeet

Im Moment ist es leider wieder zu trocken, aber vor unserer Bibliothek hält sich derzeit wacker eine Glockenblume in einem der Steinbeete.

Juliane

Urban GArdening

Ich gebe zu, die Bepflanzung meines Balkons war in der Vergangenheit eher trostlos. Das hat sich aber geändert: in mehreren Balkonkästen blüht es, zwei sind (hoffentlich) winterhart bepflanzt und meine Erdbeerpflänzchen, die im Frühjahr überraschend neu ausgeschlagen haben, brachten zwar kaum süße Früchte in diesem Jahr, aber immerhin sattes Grün. Auch schön.

Balkon-Bohnen

Etwas stolz bin ich auf meine Buschbohnen, die mittlerweile blühen und auch schon die ersten kleinen Früchte zeigen. Die Hülsen werden im reifen Zustand lila und sehen dann genau wie jetzt die Blüten hübsch aus am Strauch; gekocht nehmen sie wieder grüne Farbe an und schmecken wie ganz normale Gartenbohnen. Im letzten Jahr habe ich immerhin dreimal eine gute Portion für mein Abendessen ernten können plus einige einzelne Schoten, die in einer Gemüsepfanne oder einem Auflauf mit verwertet wurden.

Urban Gardening nennt sich das Neudeutsch, also urbaner Gartenbau – auf meinem Balkon wirklich nur in ganz kleinem Format. Im Ostmannturmviertel findet man mehrere Beete im öffentlichen Raum, die von den Bewohnern ringsum (Beetpaten) bepflanzt und gepflegt werden. Wenn ich allein sehe, wie viel Wasser meine wenigen Balkonpflanzen benötigen, ich muss zurzeit morgens und abends gießen, dann werden für diese Beete sicher so manche Kannen Wasser geschleppt. Respekt.

Urban Gardening kann auch einfach heißen, Mitverantwortung für das öffentliche Grün in der Stadt zu übernehmen. Gießen ist in dieser Dürre-Zeit das große Thema. Eine Kollegin gießt regelmäßig die neu angelegten Beete vor unserer Bibliothek am Neumarkt, damit uns der Blick auf ein kleines bisschen Grün erhalten bleibt. Selbst das kahle Steinbeet direkt vor unserer Tür wurde von irgendjemandem bepflanzt (wir berichteten bereits) und wird jetzt mit gepflegt. So hat diese kleine Glockenblume im Bild oben vielleicht eine Chance.

Wer mehr darüber wissen möchte, wie man Stadtbäumen durch die Trockenheit helfen kann, findet beim BUND einige Tipps. Besonders junge Bäume und Flachwurzler benötigen unseren Einsatz.

HilDa

Gärtnern vor der Bibliothek

Vor kurzem ist der Neumarkt, an dem auch unsere Stadtbibliothek in Bielefeld Mitte liegt, neu gestaltet worden. Mehr Sitzmöglichkeiten, mehr Bäume und Büsche gibt es jetzt.
Nur direkt vor unserem Eingang befindet sich ein recht steiniges Beet. Wie von Zauberhand sind dort nun aber ein paar grüne Pflanzen aufgetaucht!


Wir hoffen es geht Ihnen dort gut und sie gedeihen fleißig! Und wer weiß, vielleicht vermehren sie sich ja auch noch… 😉

lga

Bauarbeiten

Vor einigen Wochen durfte ich aus meinem alten Büro in ein neues umziehen. Die Vorteile überwiegen auf jeden Fall. So sitze ich nun nicht mehr allein, sondern mit einer sehr netten Kollegin im Büro und dieses ist daher auch geräumiger als vorher.

Der einzige Nachteil befindet sich vor meinem Fenster. Während über die Sommermonate der Baustellenlärm nur ein bisschen abgedämpft durch das gegenüberliegende Büro in mein altes Büro herüberwehte, ist die Baustelle nun auf eine andere Gebäudeseite umgezogen, und zwar auf die Seite, wo auch das neue Büro liegt. Ich bin der Baustelle also hinterher gezogen. 🙂

Bei den Bauarbeiten geht es darum, den Platz, den ihr auf dem Bild seht, attraktiver zu gestalten. Mehr Bäume sollen auf den Neumarkt und auch neue Bänke und Spielflächen. Im Endeffekt also sehr gut für mich, da ich dann eine schönere Bürofensteraussicht bekomme und man zum Beispiel die Bänke bestimmt auch gut für eine Mittagspause in der Sonne nutzen kann. Aber bis dahin werde ich mich wohl trotzdem noch das eine oder andere mal über – für die Ohren recht unangenehmes – Pflastersteine-Zurechtschneiden oder ähnliches ärgern. 😉

lga

Fundsache der Woche

Es ist wieder Freitag… Fundsachen-Freitag. 😉

Hier haben wir noch etwas nettes für euch. Jemand hat den Löffel abgegeben. Und das nicht im negativen Sinn. Es passierte wohl außerhalb der Öffnungszeiten. Die Rückgabeanlage dachte sich aber wahrscheinlich „oh fein, es glänzt“, war dann doch leicht verwirrt und schmiss ihn in einen Rückgabe-Bin ihrer Wahl. Und wir staunten nicht schlecht. 🙂 Hier ist das gute Stück: