Backe, backe Kekse… Cookies mit Macadamianüssen

Ihr Lieben- es weihnachtet zwar noch nicht, aber Kekse gehen eigentlich immer, oder? 🙂
Ich habe hier ein recht einfaches Rezept für herrliche, leicht matschige (typisch amerikanisch eben) Kekse mit hohem Suchtfaktor für euch. Noch nicht überzeugt? Dann verrate ich euch noch, dass wir zur Zubereitung weiße Schokolade brauchen… ich würde sagen, Küchenschürze umgeschnallt und los geht’s!

Zutaten für 20 Stück:

  • 250g weiche Butter
  • 250g Zucker
  • 350g Mehl (Type 550)
  • 50g Haferflocken
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 2 Eier
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 125g weiße Schokolade, in kleine Stücke gebrochen oder weiße Schokoladensplitter
  • 125 g Macadamianüsse, gehackt

Zubereitung:

Den Teig herstellen: Butter und Zucker cremig aufschlagen. Das Mehl mit Haferflocken, Backpulver und Salz mischen. Eier und Vanilleextrakt kräftig mit dem Schneebesen verrühren. Die Mehl- und Eiermischung abwechselnd unter die Butter-Zuckermischung rühren, bis ein homogener Teig entstanden ist, Schokolade und Nüsse untermischen, den Teig zu einer Kugel formen und mindesten 1 Std. im Kühlschrank ruhen lassen.

Die Cookies formen und backen: Den Backofen auf 205°C (Umluft 185°C) vorheizen. 20 Kugeln aus dem Teig formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und etwa 9 Minuten backen (die Cookies sollten danach noch etwas weich sein). Das Gebäck vor dem Servieren mindesten 10 Minuten abkühlen lassen.

Anmerkungen: Ich habe das normale, übliche Weizenmehl verwendet und Haselnüsse eignen sich als Macadamia-Ersatz. Außerdem habe ich die Kekse nicht in Kugelform gebacken, sondern sie plattgedrückt. 🙂

Dieses und viele weitere amerikanische Rezepte findet ihr in diesem tollen Buch (man beachte meine Papier-Merker-Schnipsel oben links 😉 ):

 

kwk

Rezept: Mediterrane Gemüsetarte

Rezepte mit viel Zubereitungs- und Schnippelzeit schrecken einen ja meistens ab, weil man lieber schnell etwas auf dem Teller haben möchte –  aber bei diesem Rezept lohnt sich die Arbeit.
Am besten kocht man mit jemandem zusammen mit dem man viel zu besprechen hat – dann vergeht die Zeit wie im Flug. Außerdem kann man ein wenig Zeit sparen, indem man z.B. auf einen fertigen Quiche-Teig aus dem Kühlregal zurückgreift und die Arbeitsschritte parallel erledigt.

Aber nun erstmal zu den leckeren Zutaten:

  • 1 rote und 1 gelbe Paprika
  • Olivenöl
  • 1 Aubergine
  • Salz, Pfeffer
  • 1 kleine Süßkartoffel
  • 1 kleine Zucchini
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Lorbeerblätter
  • 300 g Mürbeteig (oder 300 g Fertig-Quicheteig)
  • 8 Zweige Thymian, Blättchen abzupfen
  • Hülsenfrüchte fürs Blindbacken
  • 120 g Ricotta
  • 120 g Feta
  • 8 Kirschtomaten
  • 2 Eier (Größe M)
  • 200 g Sahne oder Sahne-Ersatz

Zubereitung

Den Backofen auf 230° C vorheizen.

Paprika waschen, die Stielansätze samt Samen entfernen, in eine kleine, ofenfeste Form legen, mit etwas Olivenöl beträufeln und in den Ofen (oberste Einschubleiste) schieben.

Aubergine waschen und würfeln, in eine andere, etwas größere ofenfeste Form legen, mit 4 EL Öl, Salz, Pfeffer vermischen. Die Form neben die Paprika-Form auf den Rost stellen. Nach 12 Minuten die geschälte und gewürfelte Süßkartoffel zu der Aubergine geben und mischen, nach weiteren 12 Minuten die gewürfelte Zucchini zugeben. Das Gemüse weitere 12 Minuten rösten und dann vorsichtig aus dem Ofen nehmen. Paprika mit Folie zudecken und abkühlen lassen, damit sich die Haut gut abziehen lässt, anschließend in nicht zu dünne Streifen schneiden.

Die Hitze des Ofens auf 180° C reduzieren.

Die Zwiebeln in dünne Ringe schneiden, mit 2 EL Öl und den Lorbeerblättern bei mittlerer Temperatur ca. 25 Minuten in einer Pfanne braten bis sie gut gebräunt sind. Gelegentlich umrühren. Am Ende die Lorbeerblätter herausfischen.

Eine 22 o. 24 cm-Tarteform einfetten. Den Mürbeteig (etwas 3 cm dick) ausrollen. Die Form mit dem Teig auslegen, an den Rändern andrücken und mit einer Gabel mehrmals einstechen. Mit Backpapier abdecken (auch die Ränder), Hülsenfrüchte drauf und 10 Minuten blind backen. Das Papier und die Hülsenfrüchte entfernen und noch weitere 10 Minuten backen bis der Teig eine goldbraune Farbe angenommen hat. Aus dem Ofen nehmen und kurz abkühlen lassen.

Nun die Zwiebelringe auf dem Boden verteilen, darauf das Gemüse geben und die Hälfte der Thymianblättchen. Ricotta und Feta in kleine Stückchen zerpflücken, vermischen und auf dem Gemüse verteilen. Die kleinen Tomaten halbieren und mit der Schnittfläche nach oben auflegen. Die Eier mit Sahne, Salz und Pfeffer verquirlen und über den Belag gießen. Abschließend die restlichen Thymianblättchen darauf streuen. Nun muss die Tarte 30-40 Minuten im Ofen backen bis sie eine goldbraune Farbe angenommen hat.

Das Rezept stammt aus dem Kochbuch „Genussvoll vegetarisch : mediterran, orientalisch, raffiniert“ von Yotam Ottolenghi. Bei uns zu finden unter Xeo 252 Otto.

Viel Vergnügen bei der Zubereitung und guten Appetit!

Rezept: Marmorkuchen

Beim Backen bin ich eher für die einfachen Rezepte. Am liebsten habe ich welche, bei denen es heißt: alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und 3 Minuten verrühren. Wozu extra einzeln Eiweiß schlagen, wenn es auch anders geht? Ich habe zum Beispiel einen Biskuitteig gefunden, der auch gut ohne das Eier trennen auskommt.

Aber natürlich gibt es von allen Regeln und Angewohnheiten auch immer Ausnahmen. So zum Beispiel mein Lieblingsrezept für Marmorkuchen. Da müssen nicht nur die Eier getrennt und Zutaten abwechselnd hinzu gegeben werden, da soll der Teig auch noch 15 Minuten am Stück gerührt werden! Naja, in der Zeit kann man zumindest die Küche aufräumen… oder sich verquatschen und den Kuchen vergessen…
Dafür schmeckt der Marmorkuchen dann auch immer wieder absolut lecker und ich bilde mir ein, dass das Eier trennen und minutenlange Rühren dafür verantwortlich sind (der Kuchen gelingt aber auch wirklich jedes mal locker und saftig und richtig lecker).

Das Rezept stammt dann auch noch aus einem Buch, bei dem ich mir nicht sicher bin, ob das außerhalb unserer Region jemand kennt. Ich spreche von den Letter Landfrauen Büchern (das ist zumindest unser Name dafür, offiziell steht auf den Büchern Rezepte aus dem Münsterland). Lette ist ein kleines Dorf, das zu Oelde gehört. Oelde kennt man vielleicht von einer Fahrt mit dem RE6 von Köln nach Minden, da ist es eine Haltestation. Ich wohne wiederum in Rheda-Wiedenbrück, einer Nachbarstadt von Oelde, aber außerhalb und damit, etwas übertrieben gesagt, schon fast in Oelde und im Münsterland. Wenn ich mich in den Küchen meiner Familienangehörigen umsehe stehen die Letter Landfrauen Bücher dort alle im Kochbuchregal. Doch ob man die in Bielefeld auch kennt? Oder allgemein hier in OWL oder anderswo in Deutschland? Im Bestand haben wir die Bücher jedenfalls nicht. Da muss man schon die Fernleihe befragen, um an die Bücher ran zukommen.

Eigentlich mag ich auch keine Kochbücher ohne Bilder, diese Bücher bilden aber eine Ausnahme. Mir gefällt, dass alle Rezepte mit Hand geschrieben sind. Jede Seite sieht durch die unterschiedlichen Handschriften anders aus, manchmal gibt es auch noch kleine Zeichnungen. Und die Rezepte sind oft nicht so kleinteilig. In was für ein Ofendrittel der Kuchen soll habe ich da glaube ich noch nie gelesen. Das interessiert den Kuchen doch auch bestimmt gar nicht wo genau im Ofen er steht, wenn er nur drin steht.

Aber genug geredet. Eigentlich wollte ich ja nur kurz eins meiner Lieblingsrezepte vorstellen. 🙂

Zutaten:

250 g Butter
350 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
4 Eier
500 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Tasse Milch
3 Esslöffel Kakao
2 Esslöffel Zucker
3 Esslöffel Milch

Zubereitung:

Zuerst wird die Butter schaumig gerührt. Anschließend die Eier trennen und die Eigelb sowie den Zucker und Vanillezucker abwechselnd zur Butter dazugeben und unterrühren. Den Teig nun ca. 15 Minuten lang rühren. Mehl und Backpulver vermengen und im Wechsel mit der Milch ebenfalls unter den Teig rühren. Die Eiweiße steif schlagen und den Eischnee anschließend unter den Teig heben. Nun Milch, Kakao und Zucker vermengen und unter etwa ein Drittel des Teigs rühren. Die beiden Teigsorten nun abwechselnd in eine gefettete Form füllen und bei etwa 175 °C ca. 1 Stunde lang backen.

Und nachdem ich das jetzt alles so schön aufgeschrieben und die Bilder vom letzten Kuchen ausgewählt und in den Beitrag eingefügt habe, habe ich ganz schön viel Lust auf Marmorkuchen… ich glaube ich weiß, was ich heute Abend nach der Arbeit machen werde. 🙂

lga

Buchtipp „Magnolia Table“ + Rezept

Als bekennender „Fixer Upper“ – Fan (eine Haus-Verschönerungs-Serie aus den USA) habe ich natürlich das Kochbuch „Magnolia Table“ von Joanna Gaines im Regal. Ich war mir erst unsicher, ob alle Maßeinheiten aus dem amerikanischen gut übersetzt sind, aber bislang hatte ich noch kein Problem. Die Rezepte sind wunderbar anders und eine gute Mischung aus Backrezepten und Kochrezepten. Es kommen Zutaten in den Topf (oder in den Ofen), mit denen ich vorher noch nicht gearbeitet habe.

Das Kochbuch/Backbuch ist sehr schön gestaltet, neben allerlei Rezepten findet man zahlreiche Bilder aus dem Privatleben der Familie Gaines und erfährt so manches „aus dem Nähkästchen“-Geplauderte.

Was mich anfangs irritierte war, dass sehr viele süße Gerichte, die für mich zu einem Nachmittagskaffee oder -tee gehören, im Buch beim Frühstück angesiedelt sind. Die Amerikaner essen eben anders als wir. 🙂 Oft kommt so viel Zucker und gesalzene Butter in den Teig das man denkt „das kann nicht gut gehen“. Aber wie schon gesagt, verfrachtet man das Ergebnis in den Nachmittag, ist es kein Problem. Die Portionsangaben sind immens, lasst euch davon nicht abschrecken. Da ich so begeistert bin, habe ich für euch das Rezept „Overnight French Toast“ im Angebot. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Overnight French Toast  (12 Portionen)

  • 110g kalte, gesalzene Butter zzgl. 1 EL gesalzene Butter, zimmerwarm, für die Backform
  • 450g italienisches Weißbrot in ca. 2,5 cm dicke Scheiben geschnitten
  • 10 große Eier
  • 500 ml Schlagsahne
  • 250 ml Milch
  • 100g Zucker
  • 2 TL Vanille-Extrakt
  • 220g Rohrzucker
  • 125g grob gehackte Pekannüsse (ich habe andere genommen, Haselnüsse oder Walnüsse gehen auch)
  • 70g Mehl
  • 1 Prise koscheres Salz (ich habe normales genommen)
  • Optional: 1-2 EL Puderzucker und Ahornsirup
  1. Eine 23 x 33 x 7,5 cm große Backform mit 1 EL zimmerwarmer Butter fetten. Die Brotscheiben in zwei Reihen in der Backform anordnen, sodass sich die Scheiben überlappen.
  2. Die Eier in einer großen Schüssel schlagen. Sahne, Milch, Zucker und Vanille-Extrakt unterrühren. Das Brot gleichmäßig mit der Mischung übergießen. Zugedeckt über Nacht kalt stellen.
  3. Einen Backrost ins obere Drittel des Backofens schieben und den Backofen auf 190°C vorheizen. Die Backform aus dem Kühlschrank nehmen und 30 Min. bei Zimmertemperatur ruhen lassen.
  4. Rohzucker, Pekannüsse, Mehl und Salz in eine mittelgroße Schüssel geben. Die kalte Butter direkt mit in die Schüssel raspeln, dann alle Zutaten zu einer krümeligen Masse vermischen. Die Masse auf das Brot streuen.
  5. Die Backform in den Ofen schieben und 35-40 Minuten backen, bis die Oberfläche braun und das Innere gestockt, aber noch weich ist. Etwas abkühlen lassen.
  6. Mit Puderzucker bestäuben und mit Ahornsirup servieren. (kann ich sehr empfehlen 🙂 )

Am besten schmeckt es, wenn es noch etwas warm ist. Reste können bis zu zwei Tage in einem verschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Guten Appetit! 🙂

kwk

Vegetarische Teigtaschen

Zutaten für den Teig:

  • 320 g Mehl
  • ein halber Teelöffel Backpulver
  • 1 Ei
  • etwas Salz
  • 200 g Butter
  • 4 EL Wasser

Alle Zutaten in einer Rührschüssel, mit einem Knetkaken, zu einem gleichmäßigen Teig vermengen. Den Teig abgedeckt bei Raumtemperatur 20 Minuten ruhen lassen.

Zutaten für die Gemüsemischung:

  • 1 Möhre
  • 1 halbe Zucchini
  • 150 g frische Champignons
  • 1 kleine Zwiebel
  • Paprikapulver, Salz und Pfeffer

Das geputzte Gemüse in kleine Würfel schneiden und zusammen in eine Pfanne geben. Das Ganze mit etwas Öl andünsten und mit Salz, Pfeffer und Paprikagewürz abschmecken. Anschließend die Füllung etwas abkühlen lassen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und zum Beispiel mit einer Müslischüssel Kreise ausstechen. In die Mitte der Kreise jeweils einen Löffel der Gemüsefüllung geben. Die Kreise in der Mitte umklappen und den Rand mit einer Gabel festdrücken.

Die Teigtaschen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. 1 Ei mit 2 EL Sahne mischen und die Teigtaschen damit bestreichen. Anschließend in den vorgeheizten Backofen schieben (Ober- und Unterhitze: 200 Grad, Heißluft: 180 Grad) und ca. 15 Minuten goldbraun backen.

Mehr Rezepte findet ihr bei uns vor Ort oder in der Onleihe. Guten Appetit!

lga

Šaltibarščiai (litauische kalte Rote-Bete-Suppe)

An warmen Tagen ist etwas Kaltes genau richtig. Diese Suppe wird in etwa so ausgesprochen: „Schaltibarschtschej“. Die Suppe ist schnell zubereitet und schmeckt am besten, wenn sie einen Tag durchgezogen ist.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 3 Knollen gekochte Rote Bete
  • 1 halbe Salatgurke oder 2 Minigurken
  • 2 hartgekochte Eier
  • ½ l Rinderbrühe oder Rinderfond
  • ½ l Kefir

Beilage:

  • Kartoffeln
  • Pro Person zusätzlich 1 hartgekochtes Ei
  • Petersilie oder Dill

Zubereitung:

  • Eier kochen und abkühlen lassen.
  • ½ l Rinderbrühe vorbereiten und abkühlen lassen. Alternativ kann man auch Rinderfond aus dem Glas verwenden.
  • Gekochte Rote Bete und Gurke in einen Topf reiben.
  • 2 Eier kleinschneiden und hinzugeben.
  • Nach Belieben Petersilie oder Dill hinzugeben.
  • Abgekühlte Brühe und Kefir hinzugeben und das Ganze verrühren.
  • Bevor die Suppe gegessen werden soll, rechtzeitig Kartoffeln kochen.

Die Suppe sollte vor dem Verzehr mehrere Stunden im Kühlschrank kalt stehen. Vor Verzehr noch ein hartgekochtes Ei vierteilen und auf die Suppe legen. Dazu werden Kartoffeln gegessen. Beides mit etwas Petersilie und Dill garnieren und servieren.

Juliane

Apfel-Schichtkuchen

Im Bereich Apfelkuchen habe ich schon lange keine neuen Rezepte ausprobiert. Da habe ich nämlich ein eigentlich unschlagbares Rezept. Beim Durchblättern eines Backbuchs bin ich kürzlich aber auf ein neues Rezept gestoßen, das mich irgendwie ansprach – vielleicht hat mich der Zimt gelockt… Da das Endergebnis absolut überzeugen konnte (auch wenn es mein Standardrezept nicht ganz erreicht), möchte ich das Rezept hier mit euch teilen.

Zutaten für die Füllung:

  • 1 kg Äpfel
  • 2 EL Zitronensaft
  • 100 g Creme fraiche

Zutaten für den Teig:

  • 150 g weiche Butter
  • 250 g Zucker
  • 1/4 TL gemahlene Vanille
  • 4 Eier
  • 300 g Mehl
  • 2 1/2 TL Backpulver
  • 1 TL gemahlener Zimt
  • 1/4 TL Salz
  • 2 EL Milch
  • 1 EL Rum
  • 3 EL Zimtzucker

Zubereitung:

Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und anschließend in dünne Spalten schneiden. Die Apfelspalten mit dem Zitronensaft und der Creme fraiche vermischen und beiseite stellen. Hier empfiehlt es sich eine groooße Schüssel zu nehmen, weil beim Vermischen sonst ständig Apfelstücke auf der Arbeitsfläche landen.

Für den Teig Butter (die bei mir wie üblich nicht weich war, weil ich immer vergesse die Butter zeitig aus dem Kühlschrank zu nehmen), Zucker und Vanille schaumig schlagen. Die Eier nacheinander gut einrühren. Mehl, Backpulver, Zimt und Salz mischen und mit der Milch und dem Rum in den Teig rühren.

Etwa ein Drittel des Teigs gleichmäßig in einer gefetteten Springform verteilen. Darauf die Hälfte der Äpfel geben, danach ein weiteres Drittel des Teigs und dann die restlichen Äpfel verteilen. Zum Schluss das letzte Drittel des Teigs oben auf geben und glatt streichen.

Den Kuchen nun mit dem Zimtzucker bestreuen und im Anschluss im vorgeheizten Backofen (175° Ober-/Unterhitze) 1 Stunde und 10 Minuten backen. Nach dem Herausnehmen für 15 Minuten in der Springform abkühlen lassen, danach den Rand entfernen. Das Rezept verlangt nun den Kuchen vollständig abkühlen zu lassen, aber mir schmeckt er immer am besten, wenn er noch ein bisschen warm ist … 🙂

Das Rezept findet ihr übrigens in dem Buch Anniks göttlichste Kuchen von Annik Wecker, das ihr bei uns entleihen könnt.

Weitere Back- und Kochbücher findet ihr bei uns vor Ort und in der Onleihe.

Guten Appetit!

lga

Rotweinkuchen

Wir haben mal wieder ein tolles und einfaches Rezept für euch: Rotweinkuchen, aus dem man auch Muffins machen kann. Klingt doch gut, oder?

Zutaten und Zubereitung

  • 4 Eier
  • 200g Butter oder Margarine
  • 200g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker

-> In einer Schüssel schaumig rühren.

  • 250g Mehl
  • ½ Päckchen Backpulver
  • 4 EL Kakao
  • 150g glasierte Schokoplättchen
  • 1 TL Zimt
  • 1/8l Rotwein

Nach und nach unter den Teig rühren. Zuletzt den Rotwein unterrühren

Anschließend den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Teig in eine gut gefettete Rundrohrform geben und für 45-50 Minuten backen. Jeder Ofen ist natürlich anders. Bei mir sind 45 Minuten vollkommen ausreichend.

Der Kuchen ist auch sehr gut für Muffins geeignet. Dafür von dem Teig je 3 TL in Papierförmchen geben. Die Backzeit beträgt dabei 20-25 Minuten. Probe nach 20 Minuten.

Spinat-Nudelsalat

Wegen der aktuellen Situation konnten wir lange nicht mehr auswärts essen gehen und haben darum notgedrungen wieder mehr zu Hause gekocht.

Um die Frage zu beantworten „Was koche in denn morgen?“, kommt hier ein Rezept von einem Nudelsalat (die haben wir ja noch ganz viel an Vorrat zu Hause 😊).

Spinat-Nudelsalat für 8 Personen:

Zutaten:

  • 500 g. Schleifennudeln
  • 2 Zwiebeln
  • Olivenöl
  • 2 große Becher Sahne
  • 2 kleine Becher Creme fraiche
  • 600 g. Blattspinat gefroren
  • 3 Eßl. Instant gekörnte Brühe (Maggi)
  • evtl. Muskat, Sonnenblumenkerne oder Pinienkerne

Zubereitung:

Gefrorenen Spinat aus der Kühlung nehmen. Nudeln in Salzwasser kochen. Zwiebeln fein würfeln und in Olivenöl glasig dünsten und mit Sahne ablöschen. Creme fraiche sowie Gemüsebrühepulver einrühren und erhitzen, bis sich die Brühe gelöst hat (nicht kochen!). Evtl. noch mit Muskat würzen. Den nur leicht angetauten Spinat in Würfel schneiden und zu den noch heißen, abgetropften Nudeln geben. Warme Brühemischung darüber gießen und alles gut durchmischen. Wer mag, kann noch Pinien- oder Sonnenblumenkerne in einer trockenen Pfanne leicht anrösten und dazugeben.

Dazu schmeckt Grillgut jeder Art oder einfach nur solo als Salat genießen.

Nun kann ich euch nur noch einen guten Appetit wünschen 😊

A.K.

Bananenkranz mit Erdnussfüllung

Ich habe letztens Erdnussbutter gekauft, weil ich wissen wollte wie das eigentlich schmeckt. Schlecht eigentlich nicht aber als Brotaufstrich ist es für mich persönlich dennoch durchgefallen. Deshalb habe ich ein Rezept gesucht, bei dem ich dieses exotische Produkt verwerten kann. 🙂

Zutaten für den Teig:

  • 500 g Banenen (etwa 5 Stück)
  • 120 ml Buttermilch
  • 100 ml Bananenlikör (ich habe es mit Walnusslikör probiert, da ich den Zuhause hatte, das schmeckte auch gut)
  • 2 TL Zitronensaft
  • 200 g Mehl
  • 50 g Speisestärke
  • 2 TL Natron
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 200 g weiche Butter
  • 250 g Zucker
  • 1 Messerspitze gemahlene Vanille
  • 4 Eier

Zutaten für die Füllung:

  • 152 g dunkle Schokolade
  • 300 g Erdnusscreme ohne Stückchen
  • 50 g Puderzucker

Zutaten für die Glasur:

  • 152 g dunkle Schokolade
  • 80 g Schlagsahne

Für den Teig zuerst die Bananen schälen und zerdrücken. Mit Buttermilch, Likör und Zitronensaft verrühren.
Das Mehl mit Speisestärke, Natron, Backpulver und Salz vermischen.
Die Butter in einer Rührschüssel schön schaumig schlagen, Zucker und Vanillezucker dazugeben. Die Eier nacheinander zum Teig geben und jedes Ei einzeln für mindesten 30 Sekunden unterrühren (oder so … die Mühe dreißig Sekunden abzumessen mache ich mir eigentlich nie … das muss nach Gefühl gehen! 😉 ). Die Bananenmischung und die Mehlmischung nun abwechselnd in den Teig rühren.

Den Teig in die eingefette Kranzform geben. Im vorgeheizten Backofen (150 °C Ober-/Unterhitze) für ca. 1 Stunde backen. Nach dem Herausnehmen für 15 Minuten in der Form abkühlen lassen. Danach den Kuchen vorsichtig aus der Form lösen und auf einem Kuchenrost vollständig erkalten lassen.

Die Schokolade über einem heißen Wasserbad schmelzen. Währenddessen die Erdnussbutter mit dem Puderzucker verrühren, dann die geschmolzene Schokolade unterziehen.

Den erkalteten Kranz zweimal durchschneiden. Dafür nehme ich immer einen Kuchendurchschneider (offiziell heißt das glaube ich Tortenbodenschneider oder so in der Art), damit gelingt es mir immer gleichmäßiger. Die obere Seite des Bodens zurück in die Kranzform legen und mit der Häfte der Erdnussmasse bestreichen. Den mittleren Boden auflegen und mit der restlichen Creme bestreichen. Zum Schluss den letzten Boden auflegen. Den Kranz für eine Stunde in den Kühlschrank stellen, danach auf eine Kuchenplatte stürzen. Hier darauf achten, dass die rundere Seite des Kuchens oben liegt, sonst kippeln die die Kuchenstücke auf den Tellern nachher hin und her. Das sage ich natürlich überhaupt nicht aus eigener Erfahrung. 😉

Für die Schokoladenglasur die gehackte Schokolade mit der aufgekochten Sahne übergießen und so lange verrühren bis eine homogene Masse ensteht. Danach den Kranz nach Belieben mit der Schokoladenglasur bestreichen.

Und fertig! 🙂 Als Kuchenzutat hat die Erdnussbutter definitiv ihre wahre Bestimmung gefunden. Es schmeckte absolut vorzüglich!

Das Rezept habe ich übrigens in dem Buch Anniks göttlichste Kuchen von Annik Weber gefunden, dass ihr bei uns vor Ort ausleihen könnt.

Guten Appetit! 🙂

lga