Rezept: Marmorkuchen

Beim Backen bin ich eher für die einfachen Rezepte. Am liebsten habe ich welche, bei denen es heißt: alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und 3 Minuten verrühren. Wozu extra einzeln Eiweiß schlagen, wenn es auch anders geht? Ich habe zum Beispiel einen Biskuitteig gefunden, der auch gut ohne das Eier trennen auskommt.

Aber natürlich gibt es von allen Regeln und Angewohnheiten auch immer Ausnahmen. So zum Beispiel mein Lieblingsrezept für Marmorkuchen. Da müssen nicht nur die Eier getrennt und Zutaten abwechselnd hinzu gegeben werden, da soll der Teig auch noch 15 Minuten am Stück gerührt werden! Naja, in der Zeit kann man zumindest die Küche aufräumen… oder sich verquatschen und den Kuchen vergessen…
Dafür schmeckt der Marmorkuchen dann auch immer wieder absolut lecker und ich bilde mir ein, dass das Eier trennen und minutenlange Rühren dafür verantwortlich sind (der Kuchen gelingt aber auch wirklich jedes mal locker und saftig und richtig lecker).

Das Rezept stammt dann auch noch aus einem Buch, bei dem ich mir nicht sicher bin, ob das außerhalb unserer Region jemand kennt. Ich spreche von den Letter Landfrauen Büchern (das ist zumindest unser Name dafür, offiziell steht auf den Büchern Rezepte aus dem Münsterland). Lette ist ein kleines Dorf, das zu Oelde gehört. Oelde kennt man vielleicht von einer Fahrt mit dem RE6 von Köln nach Minden, da ist es eine Haltestation. Ich wohne wiederum in Rheda-Wiedenbrück, einer Nachbarstadt von Oelde, aber außerhalb und damit, etwas übertrieben gesagt, schon fast in Oelde und im Münsterland. Wenn ich mich in den Küchen meiner Familienangehörigen umsehe stehen die Letter Landfrauen Bücher dort alle im Kochbuchregal. Doch ob man die in Bielefeld auch kennt? Oder allgemein hier in OWL oder anderswo in Deutschland? Im Bestand haben wir die Bücher jedenfalls nicht. Da muss man schon die Fernleihe befragen, um an die Bücher ran zukommen.

Eigentlich mag ich auch keine Kochbücher ohne Bilder, diese Bücher bilden aber eine Ausnahme. Mir gefällt, dass alle Rezepte mit Hand geschrieben sind. Jede Seite sieht durch die unterschiedlichen Handschriften anders aus, manchmal gibt es auch noch kleine Zeichnungen. Und die Rezepte sind oft nicht so kleinteilig. In was für ein Ofendrittel der Kuchen soll habe ich da glaube ich noch nie gelesen. Das interessiert den Kuchen doch auch bestimmt gar nicht wo genau im Ofen er steht, wenn er nur drin steht.

Aber genug geredet. Eigentlich wollte ich ja nur kurz eins meiner Lieblingsrezepte vorstellen. 🙂

Zutaten:

250 g Butter
350 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
4 Eier
500 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Tasse Milch
3 Esslöffel Kakao
2 Esslöffel Zucker
3 Esslöffel Milch

Zubereitung:

Zuerst wird die Butter schaumig gerührt. Anschließend die Eier trennen und die Eigelb sowie den Zucker und Vanillezucker abwechselnd zur Butter dazugeben und unterrühren. Den Teig nun ca. 15 Minuten lang rühren. Mehl und Backpulver vermengen und im Wechsel mit der Milch ebenfalls unter den Teig rühren. Die Eiweiße steif schlagen und den Eischnee anschließend unter den Teig heben. Nun Milch, Kakao und Zucker vermengen und unter etwa ein Drittel des Teigs rühren. Die beiden Teigsorten nun abwechselnd in eine gefettete Form füllen und bei etwa 175 °C ca. 1 Stunde lang backen.

Und nachdem ich das jetzt alles so schön aufgeschrieben und die Bilder vom letzten Kuchen ausgewählt und in den Beitrag eingefügt habe, habe ich ganz schön viel Lust auf Marmorkuchen… ich glaube ich weiß, was ich heute Abend nach der Arbeit machen werde. 🙂

lga

Buchtipp „Magnolia Table“ + Rezept

Als bekennender „Fixer Upper“ – Fan (eine Haus-Verschönerungs-Serie aus den USA) habe ich natürlich das Kochbuch „Magnolia Table“ von Joanna Gaines im Regal. Ich war mir erst unsicher, ob alle Maßeinheiten aus dem amerikanischen gut übersetzt sind, aber bislang hatte ich noch kein Problem. Die Rezepte sind wunderbar anders und eine gute Mischung aus Backrezepten und Kochrezepten. Es kommen Zutaten in den Topf (oder in den Ofen), mit denen ich vorher noch nicht gearbeitet habe.

Das Kochbuch/Backbuch ist sehr schön gestaltet, neben allerlei Rezepten findet man zahlreiche Bilder aus dem Privatleben der Familie Gaines und erfährt so manches „aus dem Nähkästchen“-Geplauderte.

Was mich anfangs irritierte war, dass sehr viele süße Gerichte, die für mich zu einem Nachmittagskaffee oder -tee gehören, im Buch beim Frühstück angesiedelt sind. Die Amerikaner essen eben anders als wir. 🙂 Oft kommt so viel Zucker und gesalzene Butter in den Teig das man denkt „das kann nicht gut gehen“. Aber wie schon gesagt, verfrachtet man das Ergebnis in den Nachmittag, ist es kein Problem. Die Portionsangaben sind immens, lasst euch davon nicht abschrecken. Da ich so begeistert bin, habe ich für euch das Rezept „Overnight French Toast“ im Angebot. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Overnight French Toast  (12 Portionen)

  • 110g kalte, gesalzene Butter zzgl. 1 EL gesalzene Butter, zimmerwarm, für die Backform
  • 450g italienisches Weißbrot in ca. 2,5 cm dicke Scheiben geschnitten
  • 10 große Eier
  • 500 ml Schlagsahne
  • 250 ml Milch
  • 100g Zucker
  • 2 TL Vanille-Extrakt
  • 220g Rohrzucker
  • 125g grob gehackte Pekannüsse (ich habe andere genommen, Haselnüsse oder Walnüsse gehen auch)
  • 70g Mehl
  • 1 Prise koscheres Salz (ich habe normales genommen)
  • Optional: 1-2 EL Puderzucker und Ahornsirup
  1. Eine 23 x 33 x 7,5 cm große Backform mit 1 EL zimmerwarmer Butter fetten. Die Brotscheiben in zwei Reihen in der Backform anordnen, sodass sich die Scheiben überlappen.
  2. Die Eier in einer großen Schüssel schlagen. Sahne, Milch, Zucker und Vanille-Extrakt unterrühren. Das Brot gleichmäßig mit der Mischung übergießen. Zugedeckt über Nacht kalt stellen.
  3. Einen Backrost ins obere Drittel des Backofens schieben und den Backofen auf 190°C vorheizen. Die Backform aus dem Kühlschrank nehmen und 30 Min. bei Zimmertemperatur ruhen lassen.
  4. Rohzucker, Pekannüsse, Mehl und Salz in eine mittelgroße Schüssel geben. Die kalte Butter direkt mit in die Schüssel raspeln, dann alle Zutaten zu einer krümeligen Masse vermischen. Die Masse auf das Brot streuen.
  5. Die Backform in den Ofen schieben und 35-40 Minuten backen, bis die Oberfläche braun und das Innere gestockt, aber noch weich ist. Etwas abkühlen lassen.
  6. Mit Puderzucker bestäuben und mit Ahornsirup servieren. (kann ich sehr empfehlen 🙂 )

Am besten schmeckt es, wenn es noch etwas warm ist. Reste können bis zu zwei Tage in einem verschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Guten Appetit! 🙂

kwk

Vegetarische Teigtaschen

Zutaten für den Teig:

  • 320 g Mehl
  • ein halber Teelöffel Backpulver
  • 1 Ei
  • etwas Salz
  • 200 g Butter
  • 4 EL Wasser

Alle Zutaten in einer Rührschüssel, mit einem Knetkaken, zu einem gleichmäßigen Teig vermengen. Den Teig abgedeckt bei Raumtemperatur 20 Minuten ruhen lassen.

Zutaten für die Gemüsemischung:

  • 1 Möhre
  • 1 halbe Zucchini
  • 150 g frische Champignons
  • 1 kleine Zwiebel
  • Paprikapulver, Salz und Pfeffer

Das geputzte Gemüse in kleine Würfel schneiden und zusammen in eine Pfanne geben. Das Ganze mit etwas Öl andünsten und mit Salz, Pfeffer und Paprikagewürz abschmecken. Anschließend die Füllung etwas abkühlen lassen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und zum Beispiel mit einer Müslischüssel Kreise ausstechen. In die Mitte der Kreise jeweils einen Löffel der Gemüsefüllung geben. Die Kreise in der Mitte umklappen und den Rand mit einer Gabel festdrücken.

Die Teigtaschen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. 1 Ei mit 2 EL Sahne mischen und die Teigtaschen damit bestreichen. Anschließend in den vorgeheizten Backofen schieben (Ober- und Unterhitze: 200 Grad, Heißluft: 180 Grad) und ca. 15 Minuten goldbraun backen.

Mehr Rezepte findet ihr bei uns vor Ort oder in der Onleihe. Guten Appetit!

lga

Apfel-Schichtkuchen

Im Bereich Apfelkuchen habe ich schon lange keine neuen Rezepte ausprobiert. Da habe ich nämlich ein eigentlich unschlagbares Rezept. Beim Durchblättern eines Backbuchs bin ich kürzlich aber auf ein neues Rezept gestoßen, das mich irgendwie ansprach – vielleicht hat mich der Zimt gelockt… Da das Endergebnis absolut überzeugen konnte (auch wenn es mein Standardrezept nicht ganz erreicht), möchte ich das Rezept hier mit euch teilen.

Zutaten für die Füllung:

  • 1 kg Äpfel
  • 2 EL Zitronensaft
  • 100 g Creme fraiche

Zutaten für den Teig:

  • 150 g weiche Butter
  • 250 g Zucker
  • 1/4 TL gemahlene Vanille
  • 4 Eier
  • 300 g Mehl
  • 2 1/2 TL Backpulver
  • 1 TL gemahlener Zimt
  • 1/4 TL Salz
  • 2 EL Milch
  • 1 EL Rum
  • 3 EL Zimtzucker

Zubereitung:

Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und anschließend in dünne Spalten schneiden. Die Apfelspalten mit dem Zitronensaft und der Creme fraiche vermischen und beiseite stellen. Hier empfiehlt es sich eine groooße Schüssel zu nehmen, weil beim Vermischen sonst ständig Apfelstücke auf der Arbeitsfläche landen.

Für den Teig Butter (die bei mir wie üblich nicht weich war, weil ich immer vergesse die Butter zeitig aus dem Kühlschrank zu nehmen), Zucker und Vanille schaumig schlagen. Die Eier nacheinander gut einrühren. Mehl, Backpulver, Zimt und Salz mischen und mit der Milch und dem Rum in den Teig rühren.

Etwa ein Drittel des Teigs gleichmäßig in einer gefetteten Springform verteilen. Darauf die Hälfte der Äpfel geben, danach ein weiteres Drittel des Teigs und dann die restlichen Äpfel verteilen. Zum Schluss das letzte Drittel des Teigs oben auf geben und glatt streichen.

Den Kuchen nun mit dem Zimtzucker bestreuen und im Anschluss im vorgeheizten Backofen (175° Ober-/Unterhitze) 1 Stunde und 10 Minuten backen. Nach dem Herausnehmen für 15 Minuten in der Springform abkühlen lassen, danach den Rand entfernen. Das Rezept verlangt nun den Kuchen vollständig abkühlen zu lassen, aber mir schmeckt er immer am besten, wenn er noch ein bisschen warm ist … 🙂

Das Rezept findet ihr übrigens in dem Buch Anniks göttlichste Kuchen von Annik Wecker, das ihr bei uns entleihen könnt.

Weitere Back- und Kochbücher findet ihr bei uns vor Ort und in der Onleihe.

Guten Appetit!

lga

Bananenkranz mit Erdnussfüllung

Ich habe letztens Erdnussbutter gekauft, weil ich wissen wollte wie das eigentlich schmeckt. Schlecht eigentlich nicht aber als Brotaufstrich ist es für mich persönlich dennoch durchgefallen. Deshalb habe ich ein Rezept gesucht, bei dem ich dieses exotische Produkt verwerten kann. 🙂

Zutaten für den Teig:

  • 500 g Banenen (etwa 5 Stück)
  • 120 ml Buttermilch
  • 100 ml Bananenlikör (ich habe es mit Walnusslikör probiert, da ich den Zuhause hatte, das schmeckte auch gut)
  • 2 TL Zitronensaft
  • 200 g Mehl
  • 50 g Speisestärke
  • 2 TL Natron
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 200 g weiche Butter
  • 250 g Zucker
  • 1 Messerspitze gemahlene Vanille
  • 4 Eier

Zutaten für die Füllung:

  • 152 g dunkle Schokolade
  • 300 g Erdnusscreme ohne Stückchen
  • 50 g Puderzucker

Zutaten für die Glasur:

  • 152 g dunkle Schokolade
  • 80 g Schlagsahne

Für den Teig zuerst die Bananen schälen und zerdrücken. Mit Buttermilch, Likör und Zitronensaft verrühren.
Das Mehl mit Speisestärke, Natron, Backpulver und Salz vermischen.
Die Butter in einer Rührschüssel schön schaumig schlagen, Zucker und Vanillezucker dazugeben. Die Eier nacheinander zum Teig geben und jedes Ei einzeln für mindesten 30 Sekunden unterrühren (oder so … die Mühe dreißig Sekunden abzumessen mache ich mir eigentlich nie … das muss nach Gefühl gehen! 😉 ). Die Bananenmischung und die Mehlmischung nun abwechselnd in den Teig rühren.

Den Teig in die eingefette Kranzform geben. Im vorgeheizten Backofen (150 °C Ober-/Unterhitze) für ca. 1 Stunde backen. Nach dem Herausnehmen für 15 Minuten in der Form abkühlen lassen. Danach den Kuchen vorsichtig aus der Form lösen und auf einem Kuchenrost vollständig erkalten lassen.

Die Schokolade über einem heißen Wasserbad schmelzen. Währenddessen die Erdnussbutter mit dem Puderzucker verrühren, dann die geschmolzene Schokolade unterziehen.

Den erkalteten Kranz zweimal durchschneiden. Dafür nehme ich immer einen Kuchendurchschneider (offiziell heißt das glaube ich Tortenbodenschneider oder so in der Art), damit gelingt es mir immer gleichmäßiger. Die obere Seite des Bodens zurück in die Kranzform legen und mit der Häfte der Erdnussmasse bestreichen. Den mittleren Boden auflegen und mit der restlichen Creme bestreichen. Zum Schluss den letzten Boden auflegen. Den Kranz für eine Stunde in den Kühlschrank stellen, danach auf eine Kuchenplatte stürzen. Hier darauf achten, dass die rundere Seite des Kuchens oben liegt, sonst kippeln die die Kuchenstücke auf den Tellern nachher hin und her. Das sage ich natürlich überhaupt nicht aus eigener Erfahrung. 😉

Für die Schokoladenglasur die gehackte Schokolade mit der aufgekochten Sahne übergießen und so lange verrühren bis eine homogene Masse ensteht. Danach den Kranz nach Belieben mit der Schokoladenglasur bestreichen.

Und fertig! 🙂 Als Kuchenzutat hat die Erdnussbutter definitiv ihre wahre Bestimmung gefunden. Es schmeckte absolut vorzüglich!

Das Rezept habe ich übrigens in dem Buch Anniks göttlichste Kuchen von Annik Weber gefunden, dass ihr bei uns vor Ort ausleihen könnt.

Guten Appetit! 🙂

lga

Schokoladen Babka

Zutaten für den Hefeteig:
360 g Mehl
3/4 TL Salz
80 g Zucker
150 ml zimmerwarme Milch
1/4 Würfel Hefe (ca. 10 g)
50 g Butter
1 Ei

Zutaten für die Füllung:
170 g Zartbitterschokolade
80 g weiche Butter
35 g Puderzucker
20 g Kakaopulver

Zubereitung:
In einer Schüssel das Mehl mit dem Salz vermischen. Danach Zucker, Milch, Hefe, Butter und das Ei dazu geben. Mit dem Knethaken der Küchenmaschine/den Knethaken des Handrührgeräts ungefähr 10 Minuten lang zu einem glatten Teig verarbeiten.
Den Teig zugedeckt entweder bei Raumtemperatur zwei Stunden oder über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Er sollte etwa auf das Doppelte aufgehen.

Für die Füllung Butter und Schokolade zusammen im Wasserbad schmelzen lassen. Sobald die Zutaten vollständig geschmolzen sind, Puderzucker und Kakaopulver hinzugeben und zu einer homogenen Masse verrühren.

Den Hefeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen und mit der Schokoladenmasse bestreichen. Dabei überall einen etwa  cm breiten Rand frei lassen.

Den Teig vorsichtig von der längeren Seite her aufrollen und die Rolle anschließend mit der Naht nach unten auf die Arbeitsfläche legen. Die Rolle mit einem scharfen Messer längs halbieren und die zwei entstandenen Hälften mit der Schnittseite nach oben umeinander schlingen und anschließend zu einem Kranz zusammen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Das Ganze noch einmal für ungefähr eine Stunde abgedeckt bei Raumtemperatur gehen lassen.

Den Teigkranz etwa 25 bis 30 Minuten im vorgeheizten Backofen (180 Grad) backen.

Guten Appetit (warm schmeckt’s übrigens besonders gut)!

Mehr leckere Rezepte findet ihr bei uns vor Ort oder auch in der Onleihe.

lga

Tomatenbaguette

Mit Hefe habe ich bisher eher selten gebacken, da mich das viele gehen lassen des Teigs etwas abschreckt.
Letztens habe ich aber ein Rezept gefunden, bei dem man den Hefeteig einfach über Nacht in den Kühlschrank stellen kann, das klingt schon viel einfacher. 🙂

Zutaten (für ein Brot):

  • 75 g getrocknete Tomaten (in Öl)
  • 330 g Weizenmehl Type 550
  • Salz
  • 1 EL getrocknete italienische Kräuter
  • 1 TL Zucker
  • 1 1/2 TL Trockenhefe

Die getrockneten Tomaten in einem Küchensieb abtropfen lassen. Mit Küchenpapier leicht trocken tupfen und anschließend in kleine Stücke schneiden.
Das Mehl, die Tomatenwürfel, 1 1/2 Teelöffel Salz, getrocknete Kräuter und Zucker in eine Schüssel geben und mischen. Die mit 250 ml lauwarmem Wasser verrührte Hefe zur Mehlmischung geben und alles gut mit den Knethaken des Handrührgeräts bzw. der Küchenmaschine oder mit einem Kochlöffel vermengen. Da der Teig stark aufgeht, diesen nun in eine große Schüssel füllen und abgedeckt für mindestens 8 Stunden in den Kühlschrank stellen (also zum Beispiel über Nacht und dann morgens frisch das Baguette backen).

Den Backofen auf 220 °C vorheizen.
Mit bemehlten Händen den Teig in eine Baguetteform bringen. Den Teigstrang anschließend mehrmals gegeneinander verdrehen.

Den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und in den Ofen schieben. Die Backzeit beträgt 45 Minuten. Das Brot auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Mehr zum Thema Brot backen findet ihr vor Ort unter der Signatur Xeo 240 oder auch in der Onleihe.

Ich glaube ich werde mich jetzt öfter an Hefeteig herantrauen. Ist ja doch nicht so schwer wie gedacht. 🙂

Guten Appetit!

lga

Mandarinen-Streuselkuchen

Auf der Suche nach neuen Rezepten habe ich mir vor kurzem das Backbuch Süßer Zauber ausgeliehen. Das erste Rezept, das ich ausprobiert habe, war direkt sowohl einfach als auch lecker:

Zutaten für den Teig:

  • 230 g weiche Butter
  • 280 g Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 700 g Mehl
  • 4 Teelöffel Backpulver

Zutaten für den Belag:

  • 5 Dosen Mandarinen (jeweils 175 g)
  • 5 Becher Schmand (jeweils 200 g)
  • 150 g Zucker
  • 2 Päckchen Vanillepuddingpulver

Die Mandarinen in einem Sieb abtropfen lassen.
In einer Rührschüssel die weiche Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig rühren. Nacheinander die Eier dazugeben und unterrühren. Anschließend Mehl und Backpulver zum Teig geben und mit dem Knethaken der Rührmaschine/des Handrührgeräts zu einem Teig verarbeiten.

Etwa ein Drittel des Teigs für die Streusel zur Seite stellen. Den restlichen Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen (nach Bedarf eine Teigrolle oder ein Glas zur Hilfe nehmen).

Für den Belag den Schmand (diesen kann man auch zum Teil durch Magerquark ersetzen, dann wird der Kuchen nicht ganz so mächtig), den Zucker und das Puddingpulver in eine Schüssel geben und gut verrühren. Die abgetropften Mandarinen dazugeben und alles nochmal kurz durchmixen.

Die Creme nun gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Den beiseite gestellten Teig als Streusel auf der Creme verteilen.

Den Kuchen in den vorgeheizten Backofen (175 °C, Heißluft) schieben und dort auf mittlerer Schiene eine Stunde verweilen lassen.

Guten Appetit! 🙂

Weitere Backbücher findet ihr am Standort Xeo 242.

lga

Heidelbeerkuchen

Falls der ein oder andere bei der momentanen Hitze Lust aufs Backen hat, hier eine kleine Anregung:

200g Dinkelvollkornmehl
1 Teelöffel Backpulver
100 g weiche Butter
90g Rohrzucker
2 Eier
250 – 500g Mascarpone
1 Päckchen Vanillezucker
Saft von einer halben Zitrone
300g Heidelbeeren

Springform einfetten. Anschließend Mehl, Backpulver, Butter, 50g Zucker und 1 Ei mit der Küchenmaschine oder per Hand zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig mit den Händen auf Boden und am Rand der Springform verteilen.

Den Backofen vorheizen auf 200°. Mascarpone, das zweite Ei, den restlichen Zucker, Vanillezucker und Zitronensaft mit dem Mixer oder der Küchenmaschine cremig rühren und die Masse anschließend auf dem Kuchenboden verteilen. (Das Rezept sieht eigentlich 250g Mascarpone vor, was mir nach dem Zusammenrühren allerdings reichlich wenig erschien. Darum sind nochmal 250g dazugekommen, was im Endeffekt sehr passend war.)

Die Heidelbeeren zunächst verlesen und dann auf der Mascarponecreme verteilen. Den Kuchen ungefähr 35 Minuten backen und danach auskühlen lassen.

Dieses und andere tolle Rezepte findet ihr übrigens in diesem Backbuch.

Guten Appetit! 🙂

lga

Schokoladentorte mit Heidelbeeren

Für das Osterkaffeetrinken mit meiner Familie war ich mal wieder auf der Suche nach einem neuen Tortenrezept und bin schließlich bei dieser sehr schokoladigen Torte gelandet, die auch sehr einfach zu machen war:

Die Zutaten für den Biskuitboden:

  • 4 Eier
  • 2 Eigelb
  • 150 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 EL Rapsöl
  • 3 EL Milch
  • 140 g Mehl
  • 25 g Kakaopulver
  • 2 TL Backpulver

Den Backofen auf 200°C vorheizen und eine Springform mit Backpapier auslegen. Dann Eier, Eigelb, Zucker und die Prise Salz sehr schaumig rühren. Öl und Milch unterrühren. Das Mehl mit dem Kakao- und dem Backpulver mischen und dann unter den Teig heben. Den Teig in die Springform geben und ungefähr 30 Minuten backen. Im Anschluss aus dem Ofen nehmen und in der Springform erkalten lassen.

Die Zutaten für die sehr schokoladige Creme:

  • 200 g Zartbitterkuvertüre
  • 100 g Vollmilchkuvertüre
  • 100 g Butter
  • 500 g Sahne
  • (klingt das gesund … 😛 )

Die Schokolade klein hackseln und zusammen mit der Butter und der Sahne in einem Topf bei geringer Hitze und unter Rühren schmelzen. Anschließend das Ganze in eine Schüssel füllen (oder einfach im Topf belassen, so hat man später weniger zu spülen) und direkt auf die Oberfläche der Schokoladenmasse Frischhaltefolie legen, damit sich keine Haut bildet. Nun die Masse erkalten lassen.

Restliche Zutaten:

  • ca. 200 g Heidelbeeren (oder anderes Obst)

Am nächsten Tag mit der Fertigstellung der Torte fortfahren (wobei die Torte überraschenderweise auch genießbar ist, wenn man alles an einem Tag macht). Den Biskuitboden aus der Form lösen und halbieren. Den unteren Boden auf einer Kuchenplatte platzieren. Die Schokoladencreme mit dem Handrührgerät kurz durchschlagen und die Hälfte der Creme auf dem unteren Tortenboden verteilen. Anschließend die Heidelbeeren auf der Creme verteilen. Tortenboden Nummer 2 auflegen und die Torte rundherum mit der restlichen Creme bestreichen. Die Torte mit ein paar Heidelbeeren verzieren und fertig ist die Kalorienbombe!

Das Rezept findet ihr so ähnlich mit weiteren tollen Rezepten in der GU Backbibel. Hier geht’s zu unserem Katalog, wo ihr sehen könnt, wo ihr das Buch bei uns in der Bibliothek findet.

Guten Appetit! 🙂