Ganz spontan…

Verflixte Kiste. Kennst du das, du sitzt vorm PC, willst etwas schreiben, hast so richtig Lust darauf, aber es fällt dir absolut nichts ein? So gerade bei mir.

Ich hatte kurz überlegt, etwas zum Thema Ostern zu schreiben, aber wusste nicht so richtig was. Mir gehen bunte Eier, Osterglocken und Osterhasen im Kopf herum, aber so richtig bringt mich das nicht weiter. Dann fiel mir die „eierlegende Wollmilchsau“ ein- vermutlich, weil ich an den Osterhasen dachte und wie es eigentlich dazu kam, dass der die Ostereier bringt. Gut, zur Sau kann ich nciht viel schreiben; sie ist eine Redewendung veranschaulicht ein imaginäres Nutztier. Was eben Eier legt (Huhn), Wolle spendet (Schaf), Milch gibt (Kuh) und aus Fleisch ist (Schwein). Damit wäre das auch geklärt.

Der Garten inspiriert mich gerade auch eher wenig. Ein kleiner Busch, der es vom Standort her schon schwer hat bei uns, wurde von Hasen ziemlich stark angeknabbert (waren wohl die Osterhasen, haha) und ich räume ihm nicht mehr allzu viele Chancen ein. Ich sollte doch mit Hasendraht arbeiten. Menno. Scheinbar hat es den Tierchen geschmeckt. Der Maulwurf ist weiterhin sehr aktiv und „Klein-Holland“ ist auch wieder am gedeihen. 🙂

Was für eine Meinung zu Tulpen habt ihr? Ich mag es ja schön bunt. Am liebsten die rot-gelben Exemplare. Aber auch die in ganz dunkel lila haben durchaus ihren Reiz. Vorletztes Jahr pflanzte ich Papageien-Tulpen. Leicht fransig am Rand, aber dafür ganz bunt. Ich hatte mir die Farben kräftiger vorgestellt, sie sind doch recht dunkel. Aber trotzdem recht interessant. Nichtsdestotrotz bleibe ich lieber bei der klassischen Sorte ohne Firlefanz. 🙂 Ich hab mal recherchiert, tatsächlich stammt die Tulpe aus Asien. Ist doch ganz interessant. Insbesondere in den Niederlanden waren die Blumenzwiebeln begehrt. Reiche Bürger werteten mit ihnen ihre Gärten auf. Anfangs wurden die Zwiebeln getauscht. Um 1600 konnte man die Blumen auch kaufen, allerdings schossen um 1637 die Preise dank der hohen Nachfrage auch aus den unteren Gesellschaftsschichten in astronomische Höhen. Der Markt brach daraufhin abrupt ein. Heutzutage spricht man von der Tulpenmanie oder dem Tulpenfieber – die erste Spekulationsblase der Wirtschaftsgeschichte. Mittlerweile gibt es wohl über 5000 Sorten im Handel und damit ist sie die variantenreichste Zwiebelblumengattung.

Das war nun ein kurzer Beitrag zum Thema „interessantes, unnützes Wissen“. Und der kam auf einmal von ganz allein. In diesem Sinne: Frohe Ostertage! 🙂

kwk