Spieletester: TowerFall Ascension

Spielbeschreibung:
Das pixelige TowerFall Ascension ist ein Duellspiel, in dem bis zu vier Spielende in einer Arena gegeneinander antreten und sich mit Pfeil und Bogen gegenseitig ausschalten müssen. Da die einzelnen Duelle kaum eine Minute lang dauern, manchmal sogar nur Sekunden, sind die Durchgänge schnell vorbei. Die Person mit den meisten Siegen oder ausgeschalteten Gegnern gewinnt die gesamte Partie. Das Spiel verfügt außerdem über den so genannten Verteidigungsmodus, bei dem allein oder mit mehreren Personen gemeinsam gegen immer stärker werdende Wellen von Gegnern angetreten werden kann.

Pädagogische Beurteilung:
Robin Hood mit Flügeln
In unserer Testergruppe wurde schnell klar, dass es etwas Spielkenntnis benötigt, um erste Siege zu erringen. Zwar werden nur wenige Knöpfe benötigt, durch die geforderte Präzision und das anspruchsvolle Timing nahm das Spielniveau aber nach einiger Zeit sichtbar zu. Je nach Geschick und Glück kann man sich Gegenstände aus Kisten besorgen, um z.B. mit Spezialpfeilen, Flügeln oder sogar Unsichtbarkeit Jagd auf die anderen Kontrahenten zu machen. Einziges Ziel bleibt, als Letzte*r in den teilweise chaotischen Runden übrig zu bleiben.

Schnell zu lernen, schwer zu meistern
Erst im Duell mit Freunden erkennt man das wirkliche Potential von TowerFall Ascension. Befinden sich z.B. nur wenige Pfeile im Köcher, muss taktisch klug vorgegangen – oder auf eine andere Strategie – gesetzt werden. Je mehr Gegner es zu beachten gilt, desto schneller, hektischer und herausfordernder werden die einzelnen Runden. Die Pfeile können von überall her geflogen kommen, auch über den Bildschirm hinweg, da es mehrere Übergänge von der einen Seite direkt zur anderen Seite der Arena gibt. Manche Pfeilarten fliegen sogar durch Wände. Durch die vielen unterschiedlichen Items und Arenen bleibt das Geschehen stets spannend. Optional können alle Items und die Veränderungen der Standard-Map deaktiviert werden, was in der Testergruppe jedoch keinen Anklang fand.

Fazit:
TowerFall Ascension ist mit dem temporeichen Ansatz ein wunderschönes und vor allem spaßiges Duellspiel, welches seinen Reiz besonders mit mehreren Personen entfaltet und lustige Partyrunden garantiert. Der Gewaltgrad ist aufgrund der bunten Pixelgrafik und der harmlosen Sterbeanimationen unbedenklich. Durch die hohe Geschwindigkeit könnten sich unerfahrene Spieler*innen überfordert fühlen.

Kommentare unserer Spieletester:

„Hoher Spielspaß, man fiebert viel mit.“

„Schnell zu lernen, schwer zu meistern.“

„Das Pixelige hat keinen Bezug zur Realität, wodurch dieser taktische „Shooter“ auch für Kinder geeignet ist.“


Wer sind die Spieletester?

Um Erziehungsverantwortliche bei der zeitgemäßen Medienerziehung zu unterstützen, bietet der Spieleratgeber NRW einen pädagogischen Ratgeberservice zu Computer-, Konsolenspielen und Apps.

Unter Anleitung erfahrener Medienpädagog/innen gemeinsam mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden aktuelle und interessante Spiele getestet und beurteilt. Ziel ist es, die Kritikfähigkeit von jungen Gamern weiter auszubilden und sie in redaktionelle Prozesse und aktive Medienarbeit mit einzubinden. Alle Ergebnisse dieser Beurteilungen sowie die Meinungen der jungen Spieletester finden sich auf der Webseite des Spieleratgebers wieder. Die Beurteilungen unseres Spieletester-Teams, das von Bilsel Kıratlı betreut wird, stellen wir in unregelmäßigen Abständen hier auf dem Blog vor.

Spieletester: Duck Game

Spielbeschreibung:
Duck Game ist ein Arenaduell-Spiel in einem bunten, pixeligen 2D-Retrolook. Der Titel ist auf sehr schnelle Multiplayer-Duelle ausgelegt, in denen die Spieler*innen als Ente durch die Benutzung unterschiedlichster Waffen alle anderen Enten erledigen müssen. Dies sorgt besonders in der Gruppe für kurzweilige, aber spaßige Duelle.

Pädagogische Beurteilung:
Bewaffnete Enten
Das komplette Spielprinzip ist, wie bereits erwähnt, für schnelle Runden ausgelegt. Zudem gibt es eine Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten für das Gameplay. Seien es die unzähligen albernen Hüte für die eigene Ente oder das enorme Waffenrepertoire (Bananen-Bomben, Wasserpistolen, Granatenwerfer, Laser, Maschinengewehre, Schwerter etc.), jede*r Mitspielende kann das passende Item wählen und benutzen. Zu Beginn einer Runde ist es wichtig, sich in den Duell-Arenen so schnell es geht zu orientieren, die nächstbeste Waffe zu schnappen und die ersten Gegner in Entenbraten zu verwandeln. Da man bereits nach einem Treffer ausgeschieden ist, bleibt die Rundenzeit überschaubar. Ist die eigene Ente besiegt, geht das Geschehen direkt in einer anderen Arena weiter.

Die Jagd nach dem Highscore
Während im Solo-Modus immer schwierigere Herausforderungen warten und eigene Bestzeiten aufgestellt werden können, sind die spaßigen Multiplayer-Runden ideal für laute Gaming-Treffen mit Freunden. So war der Titel auch in unserer Testgruppe sehr beliebt und sorgte für viele spaßige Runden. Die sehr kurzen Runden sorgen zudem dafür, dass Sieg und Niederlage nah beieinanderliegen und es kaum Zeit gibt, in der Frustration aufkommen kann. Da die Online-Community stets neue Arenen erstellt, ist auch für genug abwechslungsreiche Schauplätze gesorgt. Kreative Spieler*innen können sich natürlich auch selbst in den Level-Editor einarbeiten und austoben.

Fazit:
Duck Game ist ein raues, temporeiches Spiel mit Multiplayer-Fokus. Da das Gameplay ein hohes Tempo und schnelle Reaktionszeiten erfordert, können unerfahrene Kinder und Jugendliche leicht an ihre Grenzen stoßen und sich somit schnell überfordert fühlen. Die gewaltbereiten Enten werden in ihrer Ernsthaftigkeit durch den Pixellook abgeschwächt.

Kommentare unserer Spieletester:

„Die Sounds sind lustig.“

„Im SinglePlayer ist es viel schwerer und frustrierender, da ein Computer immer trifft. Außerdem ist es eine riesige Challenge, dies auf Zeit abzuschließen.“

„Im Online/Multiplayer-Modus ist es sehr spaßig, da mit Freunden eine tolle Spielatmosphäre herrscht.“

„Die Grafik ist passend zum Spiel, simpel aber gut.“


Wer sind die Spieletester?

Um Erziehungsverantwortliche bei der zeitgemäßen Medienerziehung zu unterstützen, bietet der Spieleratgeber NRW einen pädagogischen Ratgeberservice zu Computer-, Konsolenspielen und Apps.

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Spieletester: Move or Die

Spielbeschreibung:
„Beweg dich oder scheide aus!“ Diese simple Aussage und Übersetzung von Move or Die ist das grundlegende Spielprinzip und dauerhaftes Programm. Während der vielen Mini-Games geht es darum, sich ständig zu bewegen und verschiedene Aufgaben zu bewältigen. Wer zu lange stehen bleibt, verliert Energie und scheidet dann automatisch aus und der oder die letzte Spieler*in gewinnt die jeweilige Runde. Das Gesamtergebnis am Ende der kompletten Partie ist jedoch von den gesammelten Punkten abhängig. Ausgelegt ist der Titel im Multiplayer-Modus für bis zu 4 Kontrahent*innen.

Pädagogische Beurteilung:
Bewegung ist Trumpf
Das zunächst einfach klingende Spielprinzip wird durch die unzähligen Level-Varianten deutlich schwieriger und herausfordernder. Jede Variation hat neue Regeln, wobei die Vielfalt sehr groß ist. Neben einem Basketballmatch müssen beispielsweise auch einer Stachelkugel bzw. tödlicher Strahlung ausgewichen oder ein Wettrennen durchlaufen werden. Dann muss man tödlichen Blöcken ausweichen, nicht in den Abgrund stürzen oder versuchen, den Gegner als Geist oder mit einer Laserwaffe auszuschalten. Gerät man während der hektischen Runden in eine Sackgasse und bewegt sich nicht, sinkt die Energie, bis man ausscheidet. Wenn dann noch vorher eingestellt wurde, dass sich nach einer halben Minute die kompletten Regeln ändern, ist maximale Hektik vorprogrammiert. Dies fördert aber auch den Spaßfaktor und jede Runde wird spannend und lustig.

Battle Royale für Modder?
Im beigefügten Editor können Fans eigene Varianten und Spielideen erstellen und diese mit dem Internet teilen. Ergo können unendlich viele Spielarten für die eigenen Runden heruntergeladen und ausprobiert werden. Unregelmäßige Updates (z.B. ein Halloween-Special) erhöhen den Wiederspielwert zusätzlich. Da es immer darum geht, nicht zu sterben und die Regeln bei den ersten Durchgängen oftmals nicht sofort verständlich sind, kann es schnell zu Irritationen bei der Steuerung kommen. Erst durch ständige Wiederholungen wird man besser und erhöht die eigenen Siegeschancen.

Fazit:
Move or Die ist ein sehr kreatives und spaßiges Partyspiel mit unzähligen Level-Ideen. Durch die aktive Modding-Szene und die Möglichkeit, eigene Level zu basteln, bleibt der Titel stets abwechslungsreich und interessant. Die Grafiken und Animationen sind sehr bunt und kindgerecht, was für Schmunzeln in der Testgruppe sorgte. Obwohl es auch einen Online-Modus gibt, sollte Move or Die laut der Jugendlichen unbedingt lokal in einer Gruppe mit Freund*innen gespielt werden.

Kommentare unserer Spieletester:

„Die Steuerung ist echt einfach, aber in manchen Modi unklar.“

„Ich finde die Grafik echt gut.“

„Der Sound ist passend zum kompetitiven Vibe.“

„Simpel, aber funktioniert.“


Wer sind die Spieletester?

Um Erziehungsverantwortliche bei der zeitgemäßen Medienerziehung zu unterstützen, bietet der Spieleratgeber NRW einen pädagogischen Ratgeberservice zu Computer-, Konsolenspielen und Apps.

Unter Anleitung erfahrener Medienpädagog/innen gemeinsam mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden aktuelle und interessante Spiele getestet und beurteilt. Ziel ist es, die Kritikfähigkeit von jungen Gamern weiter auszubilden und sie in redaktionelle Prozesse und aktive Medienarbeit mit einzubinden. Alle Ergebnisse dieser Beurteilungen sowie die Meinungen der jungen Spieletester finden sich auf der Webseite des Spieleratgebers wieder. Die Beurteilungen unseres Spieletester-Teams, das von Bilsel Kıratlı betreut wird, stellen wir in unregelmäßigen Abständen hier auf dem Blog vor.

Spieletester: Splatoon 2

Seit einiger Zeit haben wir bei uns im Haus eine Spieletestergruppe. Die Spieletester wurden vom Spieleratgeber NRW ins Leben gerufen. Gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen werden unter Anleitung aktuelle und interessante Spiele getestet und beurteilt.
Unsere Gruppe haben wir in Kooperation mit dem Bielefelder Jugendring aufgebaut. Sie besteht aus 5 Spieletestern zwischen 13 und 15 Jahren, die sich regelmäßig im Gamingraum der Stadtbibliothek am Neumarkt treffen, um an unseren Konsolen neue Spiele auszuprobieren und Beurteilungen zu schreiben. Ihre Erfahrungen mit den Spiele möchten wir nun auch hier auf dem Blog mit euch teilen.
Zu einem der ersten getesteten Spiele gehört Splatoon 2. Lest hier, wie das Urteil unserer Tester ausfällt. 🙂

Splatoon 2 hat ein gutes Gameplay, es hat weder Fehler in der Steuerung, noch im Spieldesign. Allgemein ist die Grafik des Spiels gut, da sie flüssig läuft und es gibt viele Details, wie zum Beispiel die Tintenflecke, die auch als solche zu erkennen sind. Zudem gibt es keine Gamecrashs. Der Online-Modus macht besonders Spaß, weil man dort gegen abwechslungsreiche Spieler antreten kann.

Was dem Spiel allerdings fehlt, ist eine klare Story. Das Ziel ist nur ein Vorwand zum Spielen. Auch wenn der Online-Modus Spaß macht, liegt der Fokus zu sehr darauf und es fehlt an Kreativität im Storytelling des Einzelspieler-Modus, weshalb dieser schnell langweilig wird. Zudem sind die Level nicht immer fair gestaltet. Teilweise stehen dem Spieler zu viele Gegner bei zu schwachen Waffen entgegen. Die Altersvorschrift von 6 Jahren trifft zwar auf den Inhalt des Spieles zu, jedoch nicht zu empfehlen, da das Spiel für junge Kinder zu hektisch ist.

Zusammenfassend ist das Spiel für 10 bis 12-Jährige, die an Shooter-Spielen interessiert sind und bereits eine Online-Mitgliedschaft besitzen um die Vorzüge des Online-Modus zu nutzen, gut geeignet.

GAMES ON!

Am 11.05.2019 fand bei uns im Haus wieder die Games On statt. Zum achten Mal hat das Netzwerk Medienaktiv OWL nun schon zur Games On eingeladen, die nicht nur bei uns, sondern auch in Minden und Paderborn stattfindet. Bielefeld bildete mit den Veranstaltungen am 11.05.2019 den Abschluss.
Im Mittelpunkt der Games On stehen das Spielen, Experimentieren und Kreativwerden. Dabei werden Kinder, Jugendliche, Eltern und andere Interessierte angesprochen, die an zahlreichen Stationen digitale (aber auch analoge) Spiele testen, mit verschiedenen Medien kreativ werden und aktiv experimentieren, sich aber auch über Medienerziehung, Daten- und Verbraucherschutz informieren konnten.
Koordiniert wird das Ganze von der GMK (Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur).

Am Morgen des 11.05.2019 war es zuerst etwas hektisch. Die verschiedenen Stationen mussten aufgebaut werden und trotz genauester Planung, wer wo wie viele Tische, Stellwände, Steckdosenleisten und Sonstiges bekommt, fehlte dann doch plötzlich hier ein Tisch, dort eine Stellwand, da ein Bildschirm. Schließlich hat sich aber doch alles am richtigen Platz wiedergefunden, die Hektik legte sich für einen Moment, bis es dann um 11 Uhr erst richtig losging.
Die Station der Stadtbibliothek füllte sich schnell mit Kindern, die an unseren aufgebauten Konsolen verschiedene Spiele testen konnten. Auch unsere VR-Brille stand zum Ausprobieren bereit. Auf diese waren auch einige Erwachsene neugierig.
Auf der Literaturbühne konnte gegen einen eSportler Rocket League gespielt werden, es gab einen Escape-Room, ein MarioKart- und ein Fifa-Turnier, eine digitale Ralley, Infos zur Datensicherheit und mehr.
Um 14 Uhr schloss die Bibliothek und das Abbauen und Aufräumen ging los. Nur beim Mario Kart Turnier hat es etwas länger gedauert, die haben noch ein halbes Stündchen gebraucht, um ihr Turnier zu Ende zu bringen.

Rund ums Thema Gaming gibt es bei uns übrigens auch über das ganze Jahr verteilt verschiedene Veranstaltungen. Jeden Dienstagnachmittag finden zum Beispiel von 15 bis 17:45 Uhr Gaming-Nachmittage für Kinder und Jugendliche von sechs bis fünfzehn Jahren statt. Dort können verschiedene Konsolen und Spiele ausprobiert werden. Minecraft, Mario Kart oder Fifa zum Beispiel. Und wer schon immer mal eine VR-Brille aufsetzen wollte, kann das immer am vierten Donnerstag im Monat um 16 Uhr im GamerSpace ausprobieren und zum Beispiel mit EagleFly als Adler durch Paris fliegen.
Wer eher aufs analoge Spielen steht, dem sei die immer freitags stattfindende Veranstaltungsreihe Irgendwas is immer empfohlen. Neben anderen Aktivitäten findet da einmal im Monat ein Spielenachmittag statt, den wir gemeinsam mit der Spielwiese organisieren.
Auch ein Blick in die Stadtteilbibliotheken darf nicht vergessen werden. Dort finden ebenfalls Gaming- und Brettspielnachmittage statt.

Nacht der Bibliotheken 2019

Am Freitag, dem 15.03.2019 fand wieder die Nacht der Bibliotheken statt. Alle zwei Jahre öffnen Bibliotheken in ganz Nordrhein-Westfalen zu diesem Anlass auch noch bis in die Nacht hinein ihre Türen und haben für ihre Besucher verschiedenste Veranstaltungen im Programm.

Auch wir waren natürlich wieder dabei und hatten passend zum diesjährigen Motto „Mach es!“ ein Programm aufgestellt, das von 18 bis 22 Uhr dauerte.

Zusammen mit einer Kollegin habe ich den Nähworkshop betreut, bei dem wir mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine Tragetasche (wahlweise auch zum Büchertransport einsetzbar) genäht haben. Ich muss zugeben, dass bei dem Workshop so viel los war, dass ich von den anderen Veranstaltungen nicht allzu viel mitbekommen habe.

Mit der Zeit sah ich allerdings immer mehr Kinder mit kunstvollen Luftballonkreationen herumlaufen, die unter professioneller Anleitung von Cordula und Rüdiger Paulsen  erstellt wurden.

Außerdem hörten wir bis 20 Uhr aus dem ersten Obergeschoss Musik zu uns herunterschallen. Beim Community Musik Jam konnten kleine und große Besucherinnen und Besucher  mit verschiedenen Instrumenten unter Anleitung von Musiktherapeutin Zainab Lax zusammen musizieren. Ganz ohne Musikvorkenntnisse! Das Ergebnis klang ziemlich gut. 😉

Wer Lust zum Basteln hatte kam ebenfalls auf seine Kosten. Aus alten Büchern und Papieren wurde Frühlingsdeko entworfen und aus Zahn- oder Spülbürsten, kleinen Motoren und buntem Deko-Material entstanden Brushbots, die anschließend über den Boden flitzten.

Auch die Spielwiese konnte viele Besucher anlocken. Immer samstags leiht die Spielwiese im 1. OG der Stadtbibliothek am Neumarkt Brettspiele aus, und veranstalte außerdem einmal im Monat einen Spielenachmittag zusammen mit uns. An diesem Abend durften sie natürlich nicht fehlen und haben Brettspiele zum gemeinsamen Spielen bereitgestellt.

Apropos spielen … wir dachten eigentlich, dass wir bei all den Veranstaltungen dieses mal auf Gaming an Konsolen verzichten, jedoch hatten wir da unsere Rechnung ohne die begeisterten Gamer gemacht, die direkt um 18 Uhr bei uns nachfragten, wo denn das Gaming stattfinden würde. So hat ein Kollege spontan noch eine Konsole heruntergeholt und hatte ebenfalls bis kurz vor 22 Uhr begeisterten Zulauf.

In einem benachbarten Raum, wurde nicht gespielt, sondern übers Gaming gesprochen. Und zwar über das momentan ziemlich erfolgreiche und heiß diskutierte Fortnight. Pädagogen, Eltern und alle Interessierten konnten sich bei einem Vortag von Franz Philipp Dubberke über das Spiel informieren.

Zu meinen Aufgaben für den Abend gehörte eigentlich auch noch zwischendurch etwas auf Instagram und Facebook zu posten. Bis auf einen einsamen Post in der Instagram-Story, bin ich tatsächlich nicht dazu gekommen mich mit den Sozialen Medien zu beschäftigen und so gab es am Ende des Abends nur noch ein Bild von den sehr erschöpften Kollegen bei Facebook.

Auch wenn wir alle ein bisschen froh waren, dass der trubelige Abend vorbei war, waren wir auch sehr zufrieden, dass die Veranstaltungen so gut angenommen wurden und hatten auch viel Spaß diese umzusetzen und zu betreuen.

lga

Sommerferienprogramm: Bloxels

In der letzten Ferienwoche konnten beim Gaming und Gamerspace täglich unsere Konsolen bespielt werden. Zusätzlich gab es ein weiteres Angebot: Mit Hilfe von Bloxels konnten sich die angemeldeten Kinder selbst ein Videospiel erstellen.

Auf einem Bloxels-Gameboard wird die Levelumgebung Stück für Stück mit farbigen Würfeln erstellt und anschließend über die Bloxels Builder App abfotografiert. Dabei ist die Farbe der Würfel wichtig: grün ist z.B. Gelände, blau Wasser oder die gelben sind Münzen.

In der App selbst muss die Welt natürlich noch gestaltet werden. Bestimmte Strukturen wie z.B. Gras, Wasser oder die Form eines Gegners sind bereits in der App vorhanden, es können aber eigene Szenerien, Figuren und Hintergründe erstellt werden. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Sommerferienprogramm in der Stadtbibliothek am Neumarkt

Die Sommerferien haben begonnen, und damit auch die obligatorische Zeit der
Ferienspiele. Auch in der Stadtbibliothek war in der 1. Ferienwoche Programm.

Fleißig gebastelt werden konnte an Legotaschenlampen, Brushbots und Flaschenautos, die auch gleich in Rennen erprobt wurden.

In der letzten Ferienwoche ist von Montag bis Mittwoch Gaming und es gibt die Möglichkeit, selbst ein Videospiel mit Bloxels zu erstellen (Anmeldung erforderlich). Wir sind auch sehr gespannt, wie das funktioniert 😉

Natürlich findet auch in den Wochen 2-5 das Gaming am Dienstag (6-15 Jahre) und der GamerSpace jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat (ab 12 Jahre) statt.

Juliane

 

Bib WM 2018

Am Donnerstag ist es wieder soweit – die Fußball Weltmeisterschaft startet, dieses Mal in Russland. Hätten wir nicht so viele Regale bei uns in der Bibliothek stehen, könnte man bestimmt auch mal ganz gut eine Runde Fußball spielen. So müssen wir uns wohl auf ein Fußballspiel auf der PS4 beschränken. Aber auch das macht ja bekanntlich viel Spaß!

An unseren Gaming-Nachmittagen (jeden Dienstag von 15 bis 17.45 Uhr) könnt ihr neben Minecraft, Mario Kart und mehr auch Fifa 18 spielen.

Allen, die Lust auf ein bisschen mehr WM Feeling haben, sei außerdem unsere Bib WM ans Herz gelegt. Alle 6- bis 15-jährigen können um den Bib WM Pokal 2018 an der PS4 spielen.
Eine Anmeldung ist erforderlich unter stadtbibliothek.makerspace@bielefeld.de oder Tel.: 0521 51-5000.

Zu diesen Terminen könnt ihr euch anmelden:
19.06.2018 | 26.06.2018 | 03.07.2018 | 10.07.2018
Jeweils 15 bis 17.45 Uhr.

Familientag in der Stadtbibliothek am Neumarkt

Ihr habt euch noch nicht für das Wochenende mit Büchern, Musik und Filmen eingedeckt? Dann wird es aber langsam Zeit. Am Samstag könnt ihr sogar richtig lange bei uns stöbern. Oder auch basteln, Kaffee trinken, Kuchen essen, den Flohmarkt unsicher machen – eigentlich alles was das Herz begehrt. Denn am sogenannten Familiensamstag sind wir von 11 bis 18 Uhr für euch da.

Das gesamte Programm gibt es hier:
https://www.stadtbibliothek-bielefeld.de/…/20171028_Flyer_F…

Also: herkommen, verweilen, mitmachen und eine schöne Zeit verbringen – wir freuen uns schon.