Hörbuchtipp: Die Deutschen

Auf der Suche nach einem neuen Hörbuch bin ich in der Onleihe über den Titel Die Deutschen: vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert gestolpert. Irgendwie kam mir das Ganze seltsam bekannt vor, die Inhaltsangabe verriet auch wieso. Begleitet wird das Buch nämlich von einer 10-teiligen ZDF-Doku, die ich vor Jahren mal gesehen habe. Es gibt auch ein zweites Buch und 10 weitere Folgen der Dokumentation.

In dem Hörbuch werden nun 10 Persönlichkeiten betrachtet, die an Wendepunkten der deutschen Geschichte stehen. So etwa Otto der Große, Martin Luther oder der letzte deutsche Kaiser Wilhelm II.
Ich fand es spannend zu betrachten, wie einzelne Persönlichkeiten, ob freiwillig oder unfreiwillig, zur Entstehung Deutschlands beigetragen haben. Natürlich ist es nur ein Schnelldurchlauf durch 1000 Jahre deutsche Geschichte, dafür eignet es sich aber vor allem für Neulinge auf dem Gebiet.

Das Hörbuch könnt ihr bei uns in der Onleihe ausleihen.

Die Fortsetzung Die Deutschen: von Karl dem Großen bis Rosa Luxemburg haben wir zwar nicht als Hörbuch im Bestand, dafür aber als Buch in der Geschichtsabteilung in der Bibliothek am Neumarkt.

Die Folgen der ZDF-Dokumentation finden sich frei verfügbar in der ZDF-Mediathek.

lga

Mittendrin Mittwoch #99

In Indien leben fast 1,3 Milliarden Menschen, in Pakistan sind es nur 182 Millionen. Verarmt, instabil und zersplittert, scheint sich Pakistan nur über den Gegensatz zu Indien zu definieren, während Indien sich, trotz dieser Obsession, auf vielerlei Weise definiert, zum Beispiel als aufstrebende Weltmacht mit einer wachsenden Wirtschaft und einer größer werdenden Mittelschicht.

Die Macht der Geographie von Tim Marshall

In zehn Kapiteln widmet sich der Autor zehn verschiedenen Regionen der Welt und erklärt, wie die Geographie die Weltpolitik beeinflusst.
Er zeigt auf, wie Gebirge als natürliche Grenzen fungieren, wie zum Beispiel der Himalaya zwischen Indien und China, oder wie navigierbare Flüsse Länder erfolgreich machen beziehungsweise unnavigierbare Flüsse Verbindungen von Regionen und Handel erschweren. Dabei konzentriert Tim Marshall sich aber nicht ausschließlich auf die Geographie, sondern beschreibt im allgemeinen die wesentlichen Zusammenhänge, die hinter zahlreichen heutigen Konflikten in der Welt stehen.
Ich finde das Buch bisher sehr interessant, nur die Karten waren mir manchmal etwas zu klein. Dafür habe ich mal wieder meinen Diercke Weltatlas aus Schulzeiten herausgekramt, das war für eine bessere Übersicht recht hilfreich zwischendurch auch da hinein mal einen Blick zu werfen.

Das Buch könnt ihr bei uns als eBook oder vor Ort ausleihen (und den Atlas findet ihr bei uns natürlich auch 🙂 ).

lga

Elizzy von read books and fall in love hat sich für alle, die teilnehmen mögen, folgende Blogaktion ausgedacht: der „Mittendrin Mittwoch“. Er besteht aus immer neuen Zeilen aus Büchern, in denen wir aktuell wortwörtlich mittendrin stecken.

Mittendrin Mittwoch #88

Hier würde er zur Wahl gehen. Zum ersten Mal. Pascal war zweiundvierzig. Als es im Land zum letzten Mal freie Wahlen gegeben hatte, war er ein Jahr alt gewesen. „Ich wähle das Leben“, sagte er, „das Recht aufs Dasein. Es ist ein Neuanfang.“

Kongo : eine Geschichte von David Van Reybrouck

Im vergangenen Jahr habe ich den Thriller Extinction von Kazuaki Takano gelesen, der zum Teil im Kongo spielt. Dabei wurde auch kurz die Geschichte des Kongo angerissen, wobei ich gemerkt habe wie wenig ich über dieses Land weiß. Dass es mal eine belgische Kolonie war und zwischendurch Zaire hieß war auch schon alles.
Daraufhin habe ich mal recherchiert, was wir über den Kongo bei uns so im Bestand haben und bin auf das Buch Kongo : eine Geschichte von David Van Reybrouck gestoßen.

Er führt in seinem Buch durch die Geschichte des Landes von den Anfängen der Kolonialzeit bis zu den jüngeren Entwicklungen bis ins Jahr 2010, in dem das Buch auch erschienen ist. Dabei beschreibt er die verschiedenen Etappen in der kongolesischen Geschichte nicht einfach nur, sondern lässt auch immer wieder Aussagen verschiedenster Interviewpartner einfließen, die selbst bei den Ereignissen dabei waren. Hier kommen Anhänger verschiedener Politker zu Wort, Kindersoldaten, Geschäftsfrauen, Musiker, Politiker, Studenten. Vor allem das hat einem die Geschichte dieses Landes sehr nahe gebracht.

Während es auf der einen Seite sehr interessant war über den Kongo zu lesen, hat es mich auf der anderen Seite immer wieder sehr betroffen gemacht. Gefühlt durch das ganze Buch ziehen sich Angaben davon, wie viele Menschen bei verschiedensten Ereignissen gestorben sind.

Freie Wahlen gibt es seit ein paar Jahren also wieder aber das Land ist trotz dessen, dass es eines der fruchtbarsten Länder der Welt ist und totz seines Rohstoffreichtums immer noch eines der ärmsten Länder der Welt. Und die letzten Wahlen wurden mehrfach verschoben, bis sie Ende 2018 unter viel Chaos schließlich doch stattfanden:
https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-12/kongo-wahlen-auszaehlung-zwischenfaelle, https://www.zeit.de/politik/ausland/2019-01/kongo-demokratische-republik-felix-tshisekedi-praesident.

lga

Elizzy von read books and fall in love hat sich für alle, die teilnehmen mögen, folgende Blogaktion ausgedacht: der „Mittendrin Mittwoch“. Er besteht aus immer neuen Zeilen aus Büchern, in denen wir aktuell wortwörtlich mittendrin stecken.

Mittendrin Mittwoch #85

Mit dem Frieden von Lübeck und dem Restitutionsedikt 1629 hatte die kaiserliche Macht Ferdinands II. ihren Zenit erreicht. Ähnlich wie nach dem böhmisch-pfälzischen Krieg gab es einen klaren Sieger und geschwächte, entmutigte Verlierer im In- und Ausland, ähnlich wie damals hätte der Krieg an dieser Stelle enden können.

Der Dreißigjährige Krieg : Zerstörung und Neuanfang in Europa von Frauke Adrians, Seite 71

Im letzten Jahr lag der Beginn des Dreißigjährigen Krieges 400 Jahre zurück. Dazu gab es bei uns in der Bibliothek auch das ein oder andere neue Buch zum Thema, welche mich mit ihrer Dicke aber eher abgeschreckt haben. Bei Romanen macht es mir ja nichts aus, wenn die auch mal ihre 1000 Seiten haben, bei Sachbüchern fühle ich mich da allerdings eher bedroht.
Letztens entdeckte ich aber ein Buch, das mir schon eher zusagte. Knapp 190 Seiten, das ist auf jeden Fall zu schaffen und für mich als leider Ahnungslose zum Einstieg wohl auch besser geeignet. (Bis heute frage ich mich ja, warum wir den Dreißigjährigen Krieg nie im Geschichtsunterricht behandelt haben).
Die eine oder andere Doku habe ich mal gesehen und worum es im Groben geht, weiß ich zwar, mehr aber auch nicht. Das Buch scheint daher wirklich gut geeignet zu sein, um einfach mal einen Überblick über Ursachen, Verlauf und Ende des Dreißigjährigen Krieges zu bekommen. Wenn ich das Buch ausgelesen und trotzdem noch Lust auf mehr Infos habe, kann ich mich ja immer noch an die etwas ausführlicheren Bücher wagen. 🙂

Katalogdaten zum Buch findet ihr hier.
Und das sind die beiden Bücher, um die ich bisher einen Bogen gemacht habe.

Weitere Medien zum Dreißigjährigen Krieg findet ihr auf unserer Website.

lga

Elizzy von read books and fall in love hat sich für alle, die teilnehmen mögen, folgende Blogaktion ausgedacht: der „Mittendrin Mittwoch“. Er besteht aus immer neuen Zeilen aus Büchern, in denen wir aktuell wortwörtlich mittendrin stecken.

Mittendrin Mittwoch #60

Ui, die 60. Ausgabe vom „Mittendrin Mittwoch“! Ich hab jetzt gar nichts besonderes oder spannendes für diese runde Zahl, aber ich denke, meine aktuelle Lektüre erfüllt trotzdem ihren Zweck. 😉

„Für die Inder war es die erste Bekanntschaft mit Kontinentaleuropa. Mit dem königlichen Sonderzug reisten sie durch das ländliche Frankreich über die italienische Grenzen und nach Florenz. Die Waggons boten allen erdenklichen Komfort“.

Shrabani Basu: „Victoria & Abdul„, S. 133

Ich weiß, es gibt das Buch als Film. Aber eigentlich lese ich gerne erst die Bücher, bevor ich es wage, mir die Verfilmungen anzusehen.

Das Buch ist für mich als England-Geschichtsliebhaberin wie geschaffen. Man erfährt, wie Königin Victoria ihre Liebe zu Indien fand, einem Land, dessen Oberhaupt sie war, aber welches sie nie besucht hat. Abdul Karim wurde mit einigen Landsleuten ausgewählt, um nach England zu reisen, um der Königin bei Tisch zu servieren. Abdul allerdings schaffte es bis zum Privatlehrer der Königin, er brachte ihr seine Muttersprache bei und erzählte ihr vom Leben in Indien. Natürlich war diese sehr enge Verbindung zwischen den beiden bei Hofe nicht gern gesehen und sie gab Anlass für allerlei Unmut und Gerüchte. Im Buch gibt es immer wieder Abschnitte, die aus Briefen von Victoria und anderen stammen. Ich fand es faszinierend, dass sie sich darum sorgte, dass ihre indischen Bediensteten bloß genügend warme Sachen für die jährlichen Aufenthalte in Schottland hatten und dass sie die Curry-Gerichte der Inder liebte. Meiner Meinung nach ist das Buch wirklich etwas für Leser, die mehr über Victoria und ihre Zeit erfahren wollen und ein paar Vorkenntnisse zu ihrer großen Familie mitbringen. Der Film ist garantiert anders als das Buch, denn sonst wäre er vermutlich etwas trocken. 😉 Ich werde ihn mir ganz bestimmt ansehen, ich bin gespannt, was die Filmemacher aus dem Sachbuch gemacht haben, welche Dialoge es gibt und wie die Kostüme aussehen. 🙂

kwk

 

Elizzy von read books and fall in love hat sich für alle, die teilnehmen mögen, folgende Blogaktion ausgedacht: der „Mittendrin Mittwoch“. Er besteht aus immer neuen Zeilen aus Büchern, in denen wir aktuell wortwörtlich mittendrin stecken.

Die Litfaßsäule

Zum Wochenende habe ich mal wieder ein kleines bisschen „interessantes, vielleicht nützliches Wissen“. für euch. Viel Spaß! 🙂

Ernst Litfaß (1816-1874) war Druckereibesitzer und Verleger in Berlin. Wie man sich schon denken kann, ist der Herr der Erfinder der Litfaßsäule.

Bekanntmachungen, Werbung für Orchester, Zirkus, Oper und Co. wurden damals einfach wild an Mauern oder Hauswände geklebt. Litfaß zeigte sich von dieser Wildplakatierung wenig erbaut und deshalb führte er sogenannte „Anschlagssäulen“ ein. Die Idee importierte er aus Paris und London.
Der Zirkusdirektor Ernst Renz übernahm die Finanzierung der Berliner Säulen. 1855 wurde die erste Säule in der Münzstraße in Berlin errichtet. 50 Brunnen wurden neu mit Holz ummantelt und dienten fortan ebenfalls der Plakatierung.  Litfaß bekam von der Stadt die Auflage, die neuesten Nachrichten zu publizieren und aufzuhängen. Das kam seiner Druckerei natürlich zugute, er verdiente ziemlich viel Geld und wurde zum „Reklamekönig“. Die Berliner nannten ihn nach einiger Zeit in Anlehnung an die antiken Statuen in Tempeln „Säulenheiliger“.
Die Säulen waren teilweise aufwändig gestaltet, ein verzierter Kranz zierte oft das obere Ende der Säulen.

Heute sind fast 70.000 Litfaßsäulen in Deutschland noch in Betrieb.

  • Und hier noch ein Paar interessante Fakten:
    Litfaß druckte als erster Riesenplakate im Format 6,28m x 9,42m, heute spricht man von „Big Banner“. Diese wurden im Jahre 1846 „Litfaßzettel“ genannt.
  • 1863 wurde er zum Königlichen Hof-Buchdrucker ernannt
  • Das Wort Litfaßsäule wird auch nach der neuen Rechtschreibung mit „ß“ geschrieben, da die Schreibung von Namen nicht den Regeln der Rechtschreibung unterliegen. 🙂

kwk

Lesungen in der Stadtbibliothek am Neumarkt

In der nächsten Woche gibt es in der Stadtbibliothek gleich zwei Lesungen, die vor allem für Geschichtsinteressierte spannend sein dürften.

Am Mittwoch, den 07.02.2018 um 19 Uhr lesen Hans-Peter Föhrding und Heinz Verfürth aus ihrem Buch „Als die Juden nach Deutschland flohen. Ein vergessenes Kapitel der Nachkriegsgeschichte“:

„Wer weiß schon, dass nach dem Zweiten Weltkrieg 300.000 Juden nach Deutschland flohen und als Überlebende der Schoah in vielen DP-Lagern (für „Displaced Persons“, also Entwurzelte, Staatenlose) lebten? Antisemitische Exzesse in Osteuropa, besonders in Polen, hatten diese Fluchtbewegung 1946/47 ausgelöst. Vor neuer Verfolgung retteten sie sich ausgerechnet ins Land der Täter. Aber sie suchten lediglich den Schutz der westlichen Alliierten, vor allem der Amerikaner. Die DPs glaubten sich nur auf der Durchreise nach Palästina, doch mussten sie in den Camps oft jahrelang ausharren. Erst 1948, nach der Staatsgründung, öffneten sich die Tore Israels. Andere DPs gingen in die USA. Dennoch bestand bis 1957 das letzte Lager im bayerischen Föhrenwald.
Der rote Faden des Buches ist das Schicksal der Lea Waks. 1946 verließ sie Polen mit ihrer Familie panikartig. Zunächst lebte Lea im DP-Lager Ziegenhain in Hessen, dann mit ihrem Mann Aron und zwei Söhnen in verschiedenen Camps.“

Die Veranstaltung findet auf der Literaturbühne im Erdgeschoss statt.
Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 6 Euro.

Weiter geht es direkt am Donnerstag, den 08.02.2018 um 19 Uhr. Prof. Dr. Dr. h.c. H. Schilling referiert zum Thema „Luther und die Reformation 1517 – 2017. Zugleich der Versuch einer Bilanz“.

Zuletzt erschien sein Buch „1517. Weltgeschichte eines Jahres“, das sich mit dem Reformationsjahr auf etwas andere Art befasst:

Prof. Dr. Dr. h.c. Heinz Schilling

„1517 schaut nicht auf den Bauchnabel Wittenberg, sondern auf die ganze Welt. Wie sah diese Welt zur Zeit Luthers eigentlich aus? Heinz Schilling, einer der großen Kenner der Epoche, nimmt uns mit auf eine faszinierende Zeitreise, die uns nach Italien und Spanien, zu den Osmanen, an den chinesischen Kaiserhof und ins Reich der Azteken führt.
In diesem Buch wird das Zeitalter der Reformation aus einem ungewohnten Blickwinkel betrachtet. Es nimmt die Ereignisse von 1517 als Ausgangspunkt für eine Erkundung der Welt, in der Luther und seine Zeitgenossen lebten. Fremde Länder und Kontinente rücken dabei ins Licht, Machtkonstellationen und Lebensverhältnisse werden besichtigt, wir lernen den Geld- und Warentransfer kennen, die Erfindungen der Gelehrten und die Entdeckungen der Abenteurer. Neben die religiösen Kämpfe tritt der nach wie vor lebendige Glaube an Magie, Hexen und Dämonen. Spannend, kurzweilig und höchst informativ präsentiert Heinz Schilling einen der originellsten Beiträge zum Reformationsjahr.“

Heinz Schilling ist em. Professor für Europäische Geschichte der frühen Neuzeit an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Die Moderation des Abends übernimmt Prof. Dr. W. Braungart.

Veranstaltungsort ist ebenfalls die Literaturbühne im Erdgeschoss. Der Eintritt ist frei.

Wir freuen uns auf viele Besucher und zwei interessante Abende mit euch! 🙂

Kindheitserinnerungen

Kennt ihr das auch? Man geht durch den Supermarkt und entdeckt Sachen, die einen quasi schon das ganze Leben begleiten. Oft sind diese Dinge generationenübergreifend und wenn man ganz genau drüber nachdenkt, fallen einem doch ganz schön viele Sachen ein, die es quasi schon ewig gibt.
Im Kollegenkreis schwelgten wir letztens in „ach wie hieß denn das nochmal…. ich weiß genau, welche Verpackung es hat… ich glaube heute heißt das anders…“. Auslöser war die Ahoj-Brause. 🙂 Ein Grund für mich, mal wieder ein klitzekleines bisschen „interessantes, vielleicht nützliches Wissen“ zu verbreiten! 😉

Was uns aufgefallen ist- wir alle haben die Brause aus den bunten Tüten selten in ein Glas Wasser gekippt und getrunken (das schmeckt nämlich nicht sooo besonders gut), man hat lieber den Finger ins Päckchen getaucht und das Pulver pur verspeist.
Apropos früher: Das Brausepulver gibt es bereits seit 1925! Allerdings wurde es damals noch in Tablettenform mit Zitronen- oder Orangengeschmack produziert. Erst Anfang 1930 wird die Tablette zum Pulver und bekommt zwei neue Geschmacksrichtungen: Waldmeister und Himbeere. Und nun ziert auch der blau gekleidete Matrose die Packung. Vierzig Jahre später war dann der Brause-Lolly erhältlich 😀 . 2010 feierten die Frigeo Brause-Produkte ihren 85. Geburtstag und die Ahoj-Brause wird zur Marke des Jahrhunderts ausgezeichnet.

Mittlerweile gibt es Ahoj-Gummibonbons und dieses Jahr kommt/ist die Brause fertig gemischt in einer Dose zum Trinken auf den Markt. Danach könnte man ja mal Ausschau halten- ob der Inhalt wohl schmeckt?

kwk

Quelle: Website Ahoj-Brause

 

Mittendrin Mittwoch #19

„Noch schneller, als von Katharina erwartet, begann der Krieg. Ihre Machtdemonstration auf der Krim veranlasste die Türken, umgehend den russischen Botschafter in Konstantinopel zu verhaften und somit bewusst die Kriegshandlungen auszulösen.“

aus: Carolly Erickson: „Katharina die Große„, S. 403

Ich stecke mitten in einer Biografie über die russische Zarin. Auf dem Flohmarkt gekauft, entpuppt es sich gerade als kleiner Schatz- es ist nämlich so geschrieben, dass man immer weiter lesen möchte. Bei einer Biografie passiert das ja nicht immer. 😉
Die Lebensgeschichte von Katharina II., genannt Kathrina die Große, wird von ihrer Kindheit als Prinzessin Sophie Auguste Friederike von Anhalt-Zerbst über die Heirat mit Peter III. und ihre darauffolgende Machtübernahme spannend erzählt. Wie man vielleicht vermutet, wird es wohl im folgenden Kapitel zum Krieg kommen…?

 

 

 

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Elizzy von read books and fall in love hat sich die Blogaktion ausgedacht. Der „Mittendrin Mittwoch“ besteht aus immer neuen Zeilen aus Büchern, in denen wir aktuell wortwörtlich mittendrin stecken.

Mittendrin Mittwoch #10

Elizzy von read books and fall in love hat sich für alle, die teilnehmen mögen, folgende Blogaktion ausgedacht: der „Mittendrin Mittwoch“. Er besteht aus immer neuen Zeilen aus Büchern, in denen wir aktuell wortwörtlich mittendrin stecken.

„Der 16. September, ein Mittwoch, begann bewölkt und angenehm warm. Die Morgenzeitungen brachten die freudige Nachricht über die Schlichtung eines kurzen U-Bahn-Streiks in Brooklyn. In 20 Jahren war das riesige Subway-Netz zur Lebensader der Stadt geworden…“

aus „New York : die illustrierte Geschichte von 1609 bis heute“

Nun bin ich mit London durch und wende mich dem Big Apple zu. 🙂

Ich liebe alte Fotos und dieser spontan im Regal gefundene Bildband ist quasi ein Paradies. So ganz nebenbei vermittelt er dann auch noch die Geschichte der Stadt. Henry Hundson, Stuyvesant, wie die Bronx zu ihrem Namen kam und vieles mehr wird thematisiert. Anhand alter Karten kann man ziemlich genau die Anfänge von Nieuw Amsterdam bis zur Ausbreitung der heutigen Millionenmetropole nach verfolgen. Im Moment stecke ich auf Seite 314 von 599, ich bin gespannt, was noch kommt.  Für alle New York-Fans und solche, die es werden möchten 🙂

kwk