Spinat-Nudelsalat

Wegen der aktuellen Situation konnten wir lange nicht mehr auswärts essen gehen und haben darum notgedrungen wieder mehr zu Hause gekocht.

Um die Frage zu beantworten „Was koche in denn morgen?“, kommt hier ein Rezept von einem Nudelsalat (die haben wir ja noch ganz viel an Vorrat zu Hause 😊).

Spinat-Nudelsalat für 8 Personen:

Zutaten:

  • 500 g. Schleifennudeln
  • 2 Zwiebeln
  • Olivenöl
  • 2 große Becher Sahne
  • 2 kleine Becher Creme fraiche
  • 600 g. Blattspinat gefroren
  • 3 Eßl. Instant gekörnte Brühe (Maggi)
  • evtl. Muskat, Sonnenblumenkerne oder Pinienkerne

Zubereitung:

Gefrorenen Spinat aus der Kühlung nehmen. Nudeln in Salzwasser kochen. Zwiebeln fein würfeln und in Olivenöl glasig dünsten und mit Sahne ablöschen. Creme fraiche sowie Gemüsebrühepulver einrühren und erhitzen, bis sich die Brühe gelöst hat (nicht kochen!). Evtl. noch mit Muskat würzen. Den nur leicht angetauten Spinat in Würfel schneiden und zu den noch heißen, abgetropften Nudeln geben. Warme Brühemischung darüber gießen und alles gut durchmischen. Wer mag, kann noch Pinien- oder Sonnenblumenkerne in einer trockenen Pfanne leicht anrösten und dazugeben.

Dazu schmeckt Grillgut jeder Art oder einfach nur solo als Salat genießen.

Nun kann ich euch nur noch einen guten Appetit wünschen 😊

A.K.

Rezept: Chili con carne (2 Portionen)

Zutaten:

200g Rinderhack
1 Stange Porree (oder eine Zwiebel)

1 Dose passierte Tomaten
Tomatenmark
1 EL Ajvar (mild)

1 kl. Dose Kidneybohnen
1 kl. Dose Mais

Salz
Pfeffer
Chilipulver
Paprikagewürz
Max. 1 TL Zucker

Zubereitung:

  1. Den Porree putzen, halbieren und kleinschneiden.
  2. Das Rinderhack in der Pfanne abraten. Dann den Porree kurz mit anbraten
  3. Die passierten Tomaten, Tomatenmark, Ajvar und Gewürze hinzufügen, das ganze verrühren und 10 Minuten bei geschlossenem Deckel und mittlerer Stufe kochen lassen. Der Porree ist dann noch bissfest. Wenn man das nicht mag, länger kochen lassen.
  4. Bohnen und Mais abtropfen lassen, unter das Chili mischen und ein paar Minuten mit erhitzen.

Sehr gut dazu schmeckt Reis. Dazu die gewünschte Menge in einem Topf mit etwas Öl anschwitzen. Etwas mehr als die doppelte Menge gesalzenes Wasser (bei 100g Reis 200ml Wasser) hinzufügen, und das ganze bei geschlossenem Topf erhitzen. Sobald das Wasser kocht, auf kleinste Stufe zurückdrehen. Nach 15 Minuten den Topf vom Herd nehmen – Und natürlich den Herd ausstellen.

Juliane

Bayernburger

Die Oktoberfeste stehen vor der Tür und die Supermärkte haben inzwischen wieder  Weißwürstchen und Co. im Sortiment. Ich mag sie nicht so gerne muss ich gestehen. 😉
Ein „Burger“ im Bayern-Style ist doch eine super Alternative.

Zutaten für zwei Personen:

  • 2 Laugenbrötchen (geht auch mit anderen)
  • 2 Scheiben Leberkäse
  • Gewürzgurken in Scheiben
  • 2 EL süßer Senf
  • 2 EL Röstzwiebeln
  • 4 EL Krautsalat
  • 4 Tomatenscheiben
  • 2 Salatblätter (ich habe Kopfsalat genommen)
  • 2 Scheiben Käse (Holländer)

Zubereitung:

  1. Leberkäse in einer beschichteten Pfanne von jeder Seite 2-3 Minuten anbraten.
  2. Brötchen waagerecht halbieren, mit Senf bestreichen und nacheinander mit allen Zutaten belegen. Meine Reihenfolge (alles auf die untere Brötchenhälfte geschichtet): Senf, Tomatenscheiben (2 Stück), Salatblatt, Leberkäse, Käse, Röstzwiebeln, Krautsalat, Gurken.

Ganz einfach und super lecker!

Guten Appetit 🙂

kwk

 

Puten-Curry-Auflauf mit Aprikosen

Zutaten für 4 Personen:

  • 750g Kartoffeln (bei meinem Versuch hätten es auch gern 2 mehr sein können)
  • Salz, Pfeffer
  • 500g Putenschnitzel
  • 1 Dose (425 ml) Aprikosen
  • 50g Rosinen
  • 1 Bund Lauchzwiebeln
  • 1-2 EL Öl
  • 50g Mandeln (ohne Haut)
  • 2 TL Curry
  • 150g Schlagsahne
  • 2 TL Hühnerbrühe
  • 2 EL (20g) Speisestärke
  • Fett für die Form (bei meiner geht’s auch ohne)
  • geriebener Edamer

Zubereitungszeit: ca. 1 Stunde

Und so geht’s:

  1. Kartoffeln schälen, waschen und halbieren. In Salzwasser ca. 20 Min. kochen. Anschließend abgießen.
  2. Fleisch waschen, trocken tupfen und würfeln,. Aprikosen abtropfen lassen. Rosinen waschen und abtropfen lassen. Lauchzwiebeln putzen, waschen und klein schneiden.
  3. Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Fleisch darin rundherum kräftig anbraten. Mandeln kurz mit braten. Mit Salz, Pfeffer und Curry würzen. 1/2l Waser, Sahne und Brühe einrühren. Aufkochen und offen ca. 5 Min. köcheln lassen.
  4. Stärke und etwas Wasser glatt rühren. In die Soße rühren und aufkochen. Aprikosen, Lauchzwiebeln, Kartoffeln und Rosinen in eine große gefettete Auflaufform (ca. 30 cm lang) füllen. Putenragout abschmecken und darauf verteilen. Käse darüber streuen.
  5. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 225°C / Umluft 200°C / Gas: Stufe 4) 10-15 Min. überbacken.

🙂

kwk

 

Allgäuer Kartoffelsuppe

Wenn es draußen so richtig schön kalt ist, sind Suppen und Eintöpfe für mich einfach ein Muss. 🙂

Diese vegetarische Suppe bedarf keiner außergewöhnlichen Zutaten und ist schnell gemacht.

Zutaten für 4 Personen:

  • 600g mehligkochende Kartoffeln (ich hab vorwiegend festkochende genommen, hat auch geklappt)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Karotten
  • 1 Stange Lauch
  • 3 EL Butter
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3/4 l Gemüsebrühe
  • 200g Schmelzkäse mit Kräutern
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Msp. Muskatnuss
  • 1 Prise getrockneter Majoran

So wird’s gemacht:

  1. Kartoffeln schälen, waschen und in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebel und die Karotten ebenfalls schälen und fein würfeln. Lauch waschen und in feine Ringe schneiden.
  2. Butter in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig werden lassen. Kartoffeln, Karotten und Lauch hinzufügen und bei mittlerer Hitze etwa 5 Min. andünsten. Zwischendurch umrühren. Die Knoblauchzehe schälen und durch eine Presse dazudrücken.
  3. Die Brühe angießen. Einmal aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und die Suppe zugedeckt etwa 15 Min. köcheln lassen.
  4. Käse in die Suppe geben und unter Rühren schmelzen lassen. die Suppe mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Majoran abschmecken.

Dazu schmeckt getoastetes Toastbrot.

Variante:

bis einschließlich 3. alles wie oben beschrieben. Dann den Backofen auf 200°C vorheizen, 2 EL vom Käse zurückbehalten und den Rest Käse in die Suppe geben. Schmelzen und würzen wie bei 4. . Dann die Suppe auf vier feuerfeste Schälchen verteilen. Vier Weißbrotscheiben goldbraun rösten, jeweils mit etwas Schmelzkäse bestreichen und jedes Schälchen mit einer Scheibe belegen. Die Schälchen in den Ofen geben und alles etwa 5 Min. überbacken.

Guten Appetit 🙂

kwk

Schinken-Nudelsalat

Wenn ich zum Grillen einen Salat machen soll, dann wissen eigentlich alle, dass ich in den meisten Fällen einen Nudelsalat mitbringen werde. Der schmeckt nämlich einfach immer wieder ausgezeichnet gut!

Die Zutaten:

  • 500 g Nudeln
  • 1 Packung Kochschinken
  • 1 Gurke
  • 2 Tomaten
  • 3 Mozzarella
  • 1 Apfel
  • (laut Rezept kommt auch noch 1 Paprika und 1 Zwiebel dazu, da ich das aber selber nicht so gerne esse, lasse ich das immer raus)
  • Petersilie, Schnittlauch
  • Salz und Pfeffer
  • 200 – 300 ml Naturjoghurt
  • 1 Eßl. Senf
  • 2 – 3 Eßl. Balsamico

Die Zubereitung:

Die Nudeln kochen und abkühlen lassen. Anschließend Kochschinken, Gurke, Tomate, Mozzarella und Apfel in kleine Stücke schneiden und zu den erkalteten Nudeln geben. Petersilie und Schnittlauch ebenfalls hinzufügen und das Ganze mit Salz und Pfeffer würzen.

Nun die Sauce zubereiten. Dafür den Joghurt mit Senf und Balsamico mischen und 15 min. vor Verzehr zum Salat geben.

Und schon ist der Salat fertig. Es muss zwar viel geschnippelt werden aber das Ergebnis lohnt sich immer wieder 😉

Crespelle

Als ich letztes Jahr mit meiner Schwester für einige Tage in London war, sind wir irgendwann in einem kleinen Italiener in der Nähe des British Museum gelandet, nachdem wir uns zuvor einige Stunden lang die Füße platt gelaufen hatten. Wir waren also hinreichend erledigt und froh endlich mal zu sitzen und uns die ganzen Leute, die da so vorbei liefen anzuschauen (wobei wir interessanterweise sowohl Leute aus unserem Flugzeug, als auch von einem Tagesausflug den wir gemacht hatten wieder entdeckt haben).

Während meine Schwester auf Altbewährtes gesetzt und Lasagne bestellt hat, habe ich mich mal an was ganz Unbekanntes herangewagt. Und das hat sich richtig gelohnt! Doof nur, dass ich mir den Namen des Gerichts nicht gemerkt habe …

Zufällig bin ich dann aber vor kurzem über ein Rezept für Crespelle gestolpert – genau das wonach ich schon die ganze Zeit gesucht hatte! Das Rezept wurde dann auch erst einmal direkt nachgekocht:

Crespelle

Die Zutaten:

  • 120 g Mehl
  • 150 ml Milch
  • 3 Eier
  • Salz
  • 500 ml Tomatensauce
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 500 g TK-Blattspinat (vor Verwendung bitte auftauen lassen)
  • 6 EL Öl
  • 250 g Ricotta
  • 50 g geriebener ital. Hartkäse (z.B. Grana Padano)
  • Pfeffer
  • 1 Kugel Mozzarella

Mit einem Pürierstab Mehl, Milch Eier und 1 Prise Salz in einem hohen Gefäß (damit auch ja nichts verspritz wird) zu einem glatten Teig verarbeiten. Im Anschluss 10 Minuten quellen lassen. Einen Topf hervorholen und die Tomatensauce bei milder Hitze erwärmen (Tomatensauce aus 500 ml passierten Tomaten, etwas Tomatenmark, 1 – 2 frischen Tomaten und Gewürzen (Salz, Pfeffer, Oregano, Basilikum …) zubereiten).

Zwiebeln und Knoblauch fein zerstückeln. Den Spinat ordentlich ausquetschen und ebenfalls zerkleinern. 3 El Öl, Zwiebeln und Knoblauch in eine Pfanne hauen (ne, hauen sagt man nur bei Eiern, oder?), glasig dünsten (also das Öl nicht, das ist ja eigentlich schon glasig …) und anschließend auch den Spinat kurz mitdünsten (wie lange kurz ist muss man schon selber entscheiden). Den Pfanneninhalt, zusammen mit Ricotta und der Hälfte des Hartkäses in einer großen Schüssel mischen (nimmt man zuerst eine Schüssel, die der Beschreibung „groß“ nicht gut genug entspricht, hat man später mehr zu spülen). Das Gemisch kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.

Öl in eine Pfanne geben und erhitzen. 1 kleine Portion des Teigs hineingeben und durch kippen der Pfanne gleichmäßig verteilen. Den Pfannkuchen bei mittlerer Hitze hellbraun backen (und zwar von beiden Seiten). Mit dem restlichen Teig 5 weitere Pfannkuchen backen (und zwischendurch die Pfanne auch mal nachölen).

Mittig auf die Pfannkuchen die Ricotta Masse geben und das Ganze einrollen. Eine Auflaufform hervorkramen, die Hälfte der Tomatensoße hineingeben und darauf die gefüllten Pfannkuchen platzieren. Anschließend die restliche Tomatensoße drauf kippen (oder vielleicht doch lieber vorsichtig darauf verteilen, wie mans lieber macht) und geriebenen Käse drüber streuen. Den Mozzarella abtropfen lassen, in Stücke zupfen (das geht ja sogar … ich habe Mozzarella bisher immer nur mit dem Messer zerkleinert …) und auf den Pfannkuchen verteilen. Die Auflaufform auf einem Rost in den vorgeheizten Ofen schieben (mittlere Schiene, ganz wichtig!) und bei 200 Grad (oder 180 Grad, wenn man lieber Heißluft verwenden möchte) 30 – 35 Minuten backen.

Fazit: Schmeckte zwar irgendwie nicht so gut, wie in meiner Erinnerung (was auch an meinen Kochkünsten liegen könnte) und ich glaube den Knoblauch lasse ich das nächste Mal weg, ist aber trotzdem sehr lecker!

lga