Familientag in der Stadtbibliothek am Neumarkt

Ihr habt euch noch nicht für das Wochenende mit Büchern, Musik und Filmen eingedeckt? Dann wird es aber langsam Zeit. Am Samstag könnt ihr sogar richtig lange bei uns stöbern. Oder auch basteln, Kaffee trinken, Kuchen essen, den Flohmarkt unsicher machen – eigentlich alles was das Herz begehrt. Denn am sogenannten Familiensamstag sind wir von 11 bis 18 Uhr für euch da.

Das gesamte Programm gibt es hier:
https://www.stadtbibliothek-bielefeld.de/…/20171028_Flyer_F…

Also: herkommen, verweilen, mitmachen und eine schöne Zeit verbringen – wir freuen uns schon.

Backen mit Tee

„Backen mit Tee“ – so ist der Titel eines Backbuches aus dem Bestand der Stadtbibliothek.

Ein Rezept daraus hat eine Kollegin nachgebacken und zum Probieren in den Pausenraum gestellt. Der Kuchen schmeckte köstlich.

Da habe ich beschlossen, den Kuchen in einer Herzform zu backen und an ein „FRISCHGEBACKENES EHEPAAR“ zu verschenken.

Zutaten für ein Blech (30×40)

Für den Teig:

3 Eier, 125 ml Öl, 250 g Zucker, 1 Pkg. Vanillezucker, 180 ml Milch, 75 g Schokotröpfchen, 250 g Mehl, 3 EL Kakaopulver und 1 Pkg. Backpulver

Für den Teeüberguss:

1 Früchteteebeutel, 250 ml kochendes Wasser, 2 EL Rum, 1 EL Zucker

 

Zum Bestreichen:

Johannisbeergelee

Für die Glasur:

300 g Kochschokolade, 200 g Sahne, 1 EL Honig

 

Eigelb und Eiweiß trennen, Eiweiß steif schlagen. Eigelb, Öl, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Die Milch und die Schokotröpfchen langsam unterrühren. Dannach Mehl, Kakao und Backpulver vermischen und unter die Ölmasse geben. Zuletzt das Eiweiß vorsichtig unterheben.

Bei 170°C Umluft ca 20-25 Minuten backen.

Aus Tee, Wasser, Rum und Zucker einen Guss herstellen. Den Guss über den fertigen Kuchen geben und einziehen lassen, dann mit dem Johannisbeergelee bestreichen.

Für die Schokoladenglasur die Schokolade gemeinsam mit der Sahne und dem Honig schmelzen lassen und gut verrühren. Abkühlen lassen.

Den Kuchen mit der Glasur bestreichen.

Guten Appetit!

Sie finden das Buch unter der Signatur Xeo 24 Katz im Erdgeschoß der Stadtbibliothek.

MRo

Käsekuchen ohne Boden mit Heidelbeeren

Ab Juli beginnt die Heidelbeersaison. Ob im Joghurt, Müsli oder Kuchen. Die kleinen Beeren gehen immer, zumal sie süß genug sind und nicht mehr gezuckert werden müssen. Besonders lecker schmecken sie mir auf einem Käsekuchen:

Zutaten:

  • 250g Zucker
  • 125g Butter
  • 4 Eier
  • 40g Hartweizengrieß
  • 1 Pkg. Vanillepuddingpulver (kein Instant, sondern Pulver zum Kochen verwenden)
  • 1 Pkg. Backpulver
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • Saft von max. ½ Zitrone
  • 1 kg Quark (Magerstufe)
  • 200g Heidelbeeren

Zubereitung:

  • Ofen auf 165°C bei Umluft vorheizen
  • Butter etwas erwärmen, damit sie nicht mehr fest ist
  • Alle Zutaten bis auf den Quark und die Heidelbeeren nicht länger als nötig verrühren, dann den Quark unterrühren. Die Masse in eine gut eingefettete Springform geben.
  • Heidelbeeren waschen, gut abtrocknen, und auf den Teig verteilen.
  • Die Backzeit ist maximal 60 Minuten. Jeder Ofen ist aber anders, bei mir ist der Kuchen nach 50 Minuten schon in Ordnung. Wenn man Quark mit einem höheren Fettanteil verwendet, sollte man möglichst an diese 60 Minuten herangehen, da der Teig etwas flüssiger ist.
  • Den Kuchen nach dem Backen nicht gleich aus dem Ofen nehmen, sondern abschalten und die Tür leicht öffnen. Nach 20 Minuten herausnehmen und in der Form auskühlen lassen.

Das Schrumpfen vom Käsekuchen wird sich nicht vermeiden lassen. Wenn der Rand aber gut eingefettet ist, dürfte sich das Gefälle in Grenzen halten.

Der Kuchen schmeckt auch wunderbar mit anderem Obst oder pur. Guten Appetit. 🙂

Juliane

Mai-Torte

Schnell & einfach 🙂

Zutaten:

1  Biskuit-Tortenboden

500 g  Quark

200 g  Zucker

500 ml  Sahne

2 Päckchen Götterspeise Waldmeister

150 ml  heißes Wasser

Und so geht’s:

  1. Götterspeise in Wasser auflösen, etwas abkühlen lassen.
  2. Quark mit Zucker schaumig rühren. Götterspeise (lauwarm) unterrühren.
  3. Sahne steif schlagen und wenn die Quarkmasse abgekühlt ist unterrühren.
  4. Diese Masse auf den Tortenboden streichen. Im Kühlschrank fest werden lassen

VARIATION: Wer möchte kann auch 2 verschiedene Sorten Götterspeise benutzen. Dafür dann die Zutaten teilen und dann mit jeweils einer Sorte/Farbe verarbeiten. Dann entweder gleichzeitig und marmoriert auf den Boden geben oder die zweite Farbe auf die erste, wenn diese fest geworden ist.

Layer-Cake „Zebra-Blutorange“

Zum Familientreff an Ostern wollte ich dieses Jahr mal eine neue Torte ausprobieren. In einem Backbuch hatte ich auch ein Rezept gefunden, dass sich ganz gut anhörte. Ich habe also alle Zutaten besorgt und wollte an Karfreitag schon mal die Kuchenböden backen, als mir auffiel, dass das Rezept für einen Tortenring mit 18 cm Durchmesser ausgelegt war. Weil ich aber nur die ganz normalen Kuchenformen mit 26 cm Durchmesser habe (was ich auch erstmal noch nachmessen musste), habe ich mir überlegt einfach 40% mehr an Zutaten zu nehmen – das war leider blöd überlegt, denn ich hatte dann trotzdem noch zu wenig Teig, sodass ich dann am Samstag noch einmal Kuchenböden gebacken habe …

Das sind jetzt die Zutaten, wie sie im Rezept stehen, also für Spingformen mit 18 cm Durchmesser:

Für den Teig:
170 g Butter oder Margarine
130 g Zucker
5 Eier
200 g Weizenmehl
1 gestrichener TL Backpulver
3 EL Milch
10 g gesiebtes Kakaopulver
Butter oder Margarine mit dem Mixer (Rührstäbe) auf höchster Stufe geschmeidig rühren. Nach und nach den Zucker dazugeben, bis eine gebundene Masse entstanden ist. Anschließend jedes Ei etwa eine halbe Minute unterrühren.
Mehl und Backpulver mischen und auf mittlerer Stufe kurz unter den Teig rühren. Dann 2 Esslöffel Milch dazugeben.
Die Hälfte des Teiges in eine gefettete Springform geben. Unter die andere Häkfte das Kakaopulver und die restliche Milch rühren. Den dunklen Teig in eine zweite Springform geben. Im vorgeheizten Backofen 20 Minuten backen (Ober-/Unterhitze: 180°C, Heißluft: 160 °C).
Die fertigen Tortenböden auf ein mit Backpapier belegtes Kuchenrost stürzen und erkalten lassen (wobei mir das mit dem Stürzen ehrlich gesagt zu radikal ist… da brechen die mir wahrscheinlich noch kaputt, weshalb ich die einfach vorsichtig aus der Form gelöst habe).

Zutaten für die Füllung:
4 Blatt weiße Gelatine
1 Pck. Puddingpulver mit Vanillegeschmack
50 g Zucker
330 ml Blutorangensaft
1-2 EL Zitronensaft
250 g Schlagsahne
Die Gelatine nach Packungsanleitung einweichen lassen. Währenddessen mit Puddingpulver, Zucker und Säften einen Pudding nach Packungsanleitung zubereiten (nur eben mit den hier angegebenen Zutaten… ich hatte da auch erst schon Milch im Topf bis mir aufgefallen ist, dass ich das ja mit dem Blutorangen- und Zitronensaft machen soll…). Die Gelatine ausdrücken und unter Rühren im heißen Pudding auflösen. Direkt auf den Pudding Frischhaltefolie legen und das Ganze erkalten lassen.
Die Sahne steif schlagen, unter den Pudding heben und abgedeckt in den Kühlschrank stellen.
Die Tortenböden jeweils einmal waagerecht durchschneiden (und genau hier haperte es bei mir – zum durchschneiden waren die Böden trotz der etwas erhöten Teigmenge zu dünn, weshalb ich dann halt nochmal zwei gebacken hatte, als einzelne Böden waren sie aber auch fast schon wieder zu dick weshalb die Torte nachher etwas sehr hoch geworden ist … wenn man bei einer Springform mit 26 cm Durchmesser die doppelte Menge nimmt müsste das passen ohne dass die Torte zu groß wird).
Eine Tortenplatte nehmen und darauf einen der dunklen Böden platzieren und mit einem Drittel der Puddingcreme bestreichen. Nun einen hellen Boden auflegen und wieder ein Drittel der Creme darauf geben. Den letzten dunklen Boden drauflegen und mit der restlichen Puddingcreme bestreichen. Den letzten hellen Boden oben auf legen. Anschließend die Torte zugedeckt etwa 1 – 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Zutaten zum Verzieren:
150 g Schlagsahne
40 g kleingehackte Zartbitterschokolade
1 TL Sonnenblumenöl
Sahne steif schlagen und die Torte rundhetum damit bestreichen. In einem Topf im heißen Wasserbad Schokolade und Öl unter Rühren schmelzen, dann in einen Gefrierbeutel geben und eine kleine Ecke abschneiden. Die Torte mit der Schokolade im Zebramuster besprenkeln und fest werden lassen (vielleicht gibt es dabei einen Trick den ich nicht kenne, ich hatte nämlich hinterher genauso viel Schokolade auf fer Arbeitsfläche wie auf der Torte).

Damit ist die Torte auch schon fertig. Bei mir war sie wie gesagt etwas sehr hoch geraten, sodass es schwer fiel ein ganzes Stück der Torte zu essen (geschmeckt hat sie mir auch und den anderen scheinbar ebenfalls, denn drei Viertel der Torte waren nach dem Kaffetrinken am Ostersonntag verputzt).

lga

Eierlikörtorte

Für den Boden benötigt man 80 g Butter, 100 g Zucker, 5 Eigelb, 200 g gemahlene Nüsse, 100 g geraspelte Schokolade, 1 Teel. Backpulver und 2 Eßl.  Rum. Alle Zutaten vermengen und das steifgeschlagene Eiweiß unterziehen. Alles in eine gefettete Springform geben,  15 – 20 Min. im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Umluft backen und anschließend abkühlen lassen.

Für die Füllung 2 Becher Sahne mit 2 Päckchen Sahnesteif steif schlagen. Den Springformrand um den Boden legen und die Sahne auf den Boden streichen. Nun eine Tasse Eierlikör (ca. 100 ml) über die Sahne verstreichen und die Torte mehrere Stunden (am besten über Nacht) in den Kühlschrank stellen.

mit-sahneboden mit-eierlikoer

 

 

 

 

 

…und so sieht das fertige Ergebnis aus (das Auge isst ja bekanntlich mit) – Nachbacken erwünscht!!! 🙂

fertiger-kuchen

 

A.K.

Pfirsich-Zimt-Torte

20161029_181023Kuchen, Torten, Plätzchen – wenn ich so was backen will, suche ich mir vorher eigentlich immer ein Rezept raus. Letztens wollte ich dann aber mal was mit Zimt machen, hatte aber kein passendes Rezept zur Hand. Da dachte ich mir, das kriegst du auch so hin, so schwer kann das ja nicht sein.

Gesagt getan. Für den Biskuitboden bin ich noch nach Rezept gegangen, den Rest der Torte habe ich einfach so zusammen gewürfelt.

 

Die Zutaten:

Für den Biskuitteig:

  • 6 Eier
  • 6 EL kaltes Wasser
  • 1 Prise Salz
  • 185 Gramm Zucker
  • 150 Gramm Speisestärke
  • 3 TL Backpulver
  • 150 Gramm Mehl

Für die Füllung:

  • 1 Dose Pfirsiche
  • 1 Päckchen Tortenguss
  • 500 ml Sahne
  • 2 Teelöffel Zimt
  • 1 Päckchen Vanillezucker

Zum Verzieren:

  • 500 g Kuvertüre

So geht’s:

Für den Biskuitboden die Eier trennen und das Eiweiß mit Salz und kaltem Wasser steif schlagen, dabei den Zucker langsam einrieseln lassen. Das Eigelb unterschlagen und Mehl, Speisestärke und Backpulver darauf sieben und unterheben (das mit dem Sieben lasse ich persönlich aber immer sein – geht auch so ;-)). Den Teig in eine Springform geben und ca. 35 min backen (Ober-/Unterhitze etwa 180°C, Heißluft etwa 160°C).

Den abgekühlten Boden zweimal durchschneiden, sodass drei Böden entstehen (ich nehme für das Durchschneiden übrigens immer so einen Tortenbodenschneider, da mir die Böden sonst immer krumm und schief werden).

Die Pfirsiche abtropfen lassen, in kleine Stücke schneiden und auf dem untersten Tortenboden verteilen. Den Tortenguss nach Tütenbeschreibung zubereiten und auf die Pfirsichen geben. Etwas abkühlen lassen und einen weiteren Tortenboden darauf legen.

Die Sahne steif schlagen und Vanillezucker und Zimt hinzugeben (bei Zimt bin ich persönlich immer sehr großzügig, da muss man vielleicht zwischendurch schauen, wie es einem selber am besten schmeckt – vielleicht reicht dem einen oder anderen auch schon ein Teelöffel). Die Sahne gleichmäßig auf dem Tortenboden verteilen und anschließend den letzten Tortenboden auflegen.

Die Kuvertüre schmelzen (ob man Zartbitter oder Vollmilch Kuvertüre verwenden möchte sei jedem selbst überlassen – ich habe zum Beispiel 250 g Zartbitter und 250 g Vollmilch genommen weil nichts anderes mehr da war). Die geschmolzene Schokolade auf der Torte und rundherum verteilen (das ging eigentlich ganz gut, war aber trotzdem eine kleine Sauerei – irgendwie 20161029_180746war zum Schluss überall Schokolade).

Für die Verzierung habe ich mal eine Dekorcreme ausprobiert (ist leider nicht so praktisch wie gedacht, da sich die Schokoladenmasse nur sehr schwer aus der Tube drücken ließ).

Alternativ kann man natürlich auch Sahne schlagen und mit einem Spritzbeutel auf der Torte in Tupfen (oder sonst was) verteilen.

Tatsächlich sah die Torte am Ende nicht nur ganz gut aus, sie hat auch allen geschmeckt. Experiment gelungen, würde ich sagen 😉

20161112_160223PS: Man kann das Ganze natürlich auch noch variieren, indem man nur einen Tortenboden backt, darauf die Pfirsiche gibt und direkt auf die abgekühlten Pfirsiche die Zimtsahne, z.B. in Tupfen, setzt.

 

 

lga

Glutenfreier Kuchenboden

Backbücher – ich liebe sie. Neben Oma’s guten alten Rezepten, systematisch im Ordner abgeheftet, stapeln sich Dutzende im Küchenschrank – unsortiert. Manche stehen dort nutzlos rum, andere kommen hin und wieder zum Einsatz. Aber wie das so ist: Die Kuchen und Torten sind hübsch anzusehen (die Verzierung und Dekoration bekomme ich sowieso nie hin), schmecken auch ganz gut, aber irgendwie … wenn ich frage, was es denn nur für die nächste Geburtstagskaffeeparty oder für zwischendurch sein soll: Die Antworten lauten immer gleich: Topfkuchen, Schokoladentorte, Eierlikörtorte oder Kalte Schnütz. „Wollen wir nicht mal etwas anderes backen oder was Neues ausprobieren? Wofür haben wir die Bücher denn alle? – Nein! – Und warum nicht? – „Wer weiß, wie die schmecken.“ Wie langweilig Eltern doch sein können. Für die wird vorzugsweise gebacken. Und in der Weihnachtszeit für die Kolleginnen und Kollegen. Aber das ist eine andere Geschichte. Aber egal, ich mogele ihnen trotzdem doch immer einen Kuchen unter, den ich vorher noch nie zubereitet habe. Das ist dann gleich doppelt spannend: gelingt und schmeckt er? – Das Ergebnis ist auf beiden Seiten meistens 50:50.

Neulich habe ich hier in der Bibliothek ein Buch entdeckt: „Backen ohne Mehl“. Och, dachte ich, das nimmst du mal mit, probierst es aus und verrätst niemandem, dass der Boden mit Öl anstatt mit Mehl gebacken wird. Hat geklappt. Boden wurde von allen für locker und luftig befunden (ein sehr wichtiges Kriterium) und das Rezept kommt seitdem immer zum Einsatz.

Irgendwas irritierte mich aber immer … 111 … bis der Groschen fiel: Wir werden doch bald 111 Jahre alt. Somit gibt es nicht nur einen Geburtstags- sondern einen Geburtstagszutatenkuchen!

Die kommen hier:

3 Eier
100 g Zucker
111 g (= 3 Päckchen) Vanillepuddingpulver
100 ml Öl
1 Päckchen Backpulver

Bei 175°C Ober- und Unterhitze ca. 30 Minuten backen.

Der Boden ist glutenfrei 🙂 🙂 🙂 und funktioniert in allen Variationen. Wie zum Beispiel als Erdbeertorte.

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