Rezept: Winterliche Windbeutel

Wir haben euch im Blog schon einmal ein Rezept für Windbeutel vorgestellt, letztens reizte es mich aber, mal ein etwas anderes, als mein altbekanntes Rezept auszuprobieren.

Schnell wurde ich auch hier fündig und habe das Rezept ein wenig abgeändert ausprobiert.

Die Zutaten für die Füllung:

600 g Äpfel
2 Esslöffel Zitronensaft
60 g Zucker
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
250 ml Apfelsaft
1 Teelöffel Zimt (oder mehr … 🙂 )
100 g gehackte Mandeln

Die Zutaten für den Brandteig:

150 ml Wasser
30 g Butter
1 Prise Salz
100 g Mehl
20 g Speisestärke
etwa 4 Eier
1/2 gestrichener Teelöffel Backpulver

Die Zutaten für die Sahnefüllung:

300 ml Schlagsahne
1 Päckchen Bourbon-Vanillearoma
1 Päckchen Vanillezucker

Die Zubereitung:

Zuerst die Äpfel schälen, in kleine Stücke schneiden und zusammen mit dem Zitronensaft und dem Zucker in einen Topf geben. Das Ganze etwa 10 Minuten bei mittlerer Hitze dünsten. Währenddessen das Puddingpulver mit dem Apfelsaft vermischen, in den Topf zu den Äpfeln geben und unter Rühren aufkochen. Nun den Topf vom Herd nehmen und Zimt und Mandeln untermischen. Aus dem einen Teelöffel Zimt habe ich ungefähr 3 gemacht. Zimt kann es bei mir nie genug geben. 🙂

Nun widmen wir uns dem Brandteig. Das Mehl mit der Speisestärke mischen. Das Wasser zusammen mit der Butter und Salz in einen Topf geben und aufkochen. Den Topf von der Herdplatte nehmen und das Mehlgemisch in einem Rutsch dazu geben und mit einem Kochlöffel rühren, bis ein glatter Teigkloß entsteht. Den Topf nochmal auf die Herdplatte stellen und unter Rühren etwa 1 Minute erhitzen.
Den Teig in eine Rührschüssel geben und 3 der Eier nacheinander mit den Knethaken des Mixers oder der Küchenmaschinen unterarbeiten. Das vierte Ei verquirlen und nur so viel zum Teig geben, bis er stark glänzt und am Knethaken Spitzen zieht. Das restliche Ei im Kühlschrank aufbewahren und zum Beispiel fürs nächste Rührei verwenden. Den Teig abkühlen lassen und im Anschluss das Backpulver unterrühren. Mit zwei Löffelchen Teighäufchen (ungefähr 20) auf ein eingemehltes oder mit Backpapier belegtes Backblech setzen.

Im vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze: 200 °C, Heißluft: 180 °C) circa 25 Minuten backen. Die Windbeutel anschließend auf einem Kuchenrost abkühlen lassen.

Nun wird die Sahnefüllung zubereitet. Dazu die Sahne mit dem Aroma und dem Zucker steif schlagen.

Abschließend die Windbeutel mit einem Messer halbieren. Auf die untere Hälfte zuerst die Apfelfüllung und darauf die Sahne geben. Die obere Windbeutelhälfte aufsetzen und etwas andrücken.

Vor dem Servieren kann noch etwas Puderzucker, für den winterlichen Schneelook darüber gestreut werden.

Guten Appetit!

lga

Apfelkuchen

Mein Lieblingsapfelkuchen-Rezept ist praktischerweise ein ganz einfaches:

Die Zutaten:

  • 150 g Butter oder Margarine
  • 150 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 Eier
  • Saft einer halben Zitrone
  • 150 g Mehl
  • ein halber Teelöffel Backpulver
  • 750 g Äpfel
  • Puderzucker zum Bestäuben

Die Zubereitung:

Zuerst die Margarine oder Butter, den Zucker, den Vanillezucker und die Eier in eine Rührschüssel geben und sahnig rühren. Anschließend den Zitronensaft sowie Mehl und Backpulver hinzugeben und unterrühren. Den Teig in eine eingefettete Springform geben.

Nun folgen die Äpfel. Diese werden halbiert oder geviertelt (bei Bedarf auch geschält) und anschließend eingeritzt. Dann noch die Äpfel in den Teig drücken und ab geht es in den Ofen. Dort wird der Kuchen etwa 45 bis 55 Minuten gebacken (Heißluft: 150 – 170 °C, Ober-/Unterhitze: 160 – 180 °C).

Wenn der Kuchen erkaltet ist kann er noch mit Puderzucker bestäubt werden.

Ich backe den Kuchen immer wieder sehr gerne. Gerade, wenn es mal schnell gehen soll, greife ich oft zu diesem Rezept.

lga

Šaltibarščiai (litauische kalte Rote-Bete-Suppe)

An warmen Tagen ist etwas Kaltes genau richtig. Diese Suppe wird in etwa so ausgesprochen: „Schaltibarschtschej“. Die Suppe ist schnell zubereitet und schmeckt am besten, wenn sie einen Tag durchgezogen ist.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 3 Knollen gekochte Rote Bete
  • 1 halbe Salatgurke oder 2 Minigurken
  • 2 hartgekochte Eier
  • ½ l Rinderbrühe oder Rinderfond
  • ½ l Kefir

Beilage:

  • Kartoffeln
  • Pro Person zusätzlich 1 hartgekochtes Ei
  • Petersilie oder Dill

Zubereitung:

  • Eier kochen und abkühlen lassen.
  • ½ l Rinderbrühe vorbereiten und abkühlen lassen. Alternativ kann man auch Rinderfond aus dem Glas verwenden.
  • Gekochte Rote Bete und Gurke in einen Topf reiben.
  • 2 Eier kleinschneiden und hinzugeben.
  • Nach Belieben Petersilie oder Dill hinzugeben.
  • Abgekühlte Brühe und Kefir hinzugeben und das Ganze verrühren.
  • Bevor die Suppe gegessen werden soll, rechtzeitig Kartoffeln kochen.

Die Suppe sollte vor dem Verzehr mehrere Stunden im Kühlschrank kalt stehen. Vor Verzehr noch ein hartgekochtes Ei vierteilen und auf die Suppe legen. Dazu werden Kartoffeln gegessen. Beides mit etwas Petersilie und Dill garnieren und servieren.

Juliane

Apfel-Schichtkuchen

Im Bereich Apfelkuchen habe ich schon lange keine neuen Rezepte ausprobiert. Da habe ich nämlich ein eigentlich unschlagbares Rezept. Beim Durchblättern eines Backbuchs bin ich kürzlich aber auf ein neues Rezept gestoßen, das mich irgendwie ansprach – vielleicht hat mich der Zimt gelockt… Da das Endergebnis absolut überzeugen konnte (auch wenn es mein Standardrezept nicht ganz erreicht), möchte ich das Rezept hier mit euch teilen.

Zutaten für die Füllung:

  • 1 kg Äpfel
  • 2 EL Zitronensaft
  • 100 g Creme fraiche

Zutaten für den Teig:

  • 150 g weiche Butter
  • 250 g Zucker
  • 1/4 TL gemahlene Vanille
  • 4 Eier
  • 300 g Mehl
  • 2 1/2 TL Backpulver
  • 1 TL gemahlener Zimt
  • 1/4 TL Salz
  • 2 EL Milch
  • 1 EL Rum
  • 3 EL Zimtzucker

Zubereitung:

Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und anschließend in dünne Spalten schneiden. Die Apfelspalten mit dem Zitronensaft und der Creme fraiche vermischen und beiseite stellen. Hier empfiehlt es sich eine groooße Schüssel zu nehmen, weil beim Vermischen sonst ständig Apfelstücke auf der Arbeitsfläche landen.

Für den Teig Butter (die bei mir wie üblich nicht weich war, weil ich immer vergesse die Butter zeitig aus dem Kühlschrank zu nehmen), Zucker und Vanille schaumig schlagen. Die Eier nacheinander gut einrühren. Mehl, Backpulver, Zimt und Salz mischen und mit der Milch und dem Rum in den Teig rühren.

Etwa ein Drittel des Teigs gleichmäßig in einer gefetteten Springform verteilen. Darauf die Hälfte der Äpfel geben, danach ein weiteres Drittel des Teigs und dann die restlichen Äpfel verteilen. Zum Schluss das letzte Drittel des Teigs oben auf geben und glatt streichen.

Den Kuchen nun mit dem Zimtzucker bestreuen und im Anschluss im vorgeheizten Backofen (175° Ober-/Unterhitze) 1 Stunde und 10 Minuten backen. Nach dem Herausnehmen für 15 Minuten in der Springform abkühlen lassen, danach den Rand entfernen. Das Rezept verlangt nun den Kuchen vollständig abkühlen zu lassen, aber mir schmeckt er immer am besten, wenn er noch ein bisschen warm ist … 🙂

Das Rezept findet ihr übrigens in dem Buch Anniks göttlichste Kuchen von Annik Wecker, das ihr bei uns entleihen könnt.

Weitere Back- und Kochbücher findet ihr bei uns vor Ort und in der Onleihe.

Guten Appetit!

lga

Spinat-Nudelsalat

Wegen der aktuellen Situation konnten wir lange nicht mehr auswärts essen gehen und haben darum notgedrungen wieder mehr zu Hause gekocht.

Um die Frage zu beantworten „Was koche in denn morgen?“, kommt hier ein Rezept von einem Nudelsalat (die haben wir ja noch ganz viel an Vorrat zu Hause 😊).

Spinat-Nudelsalat für 8 Personen:

Zutaten:

  • 500 g. Schleifennudeln
  • 2 Zwiebeln
  • Olivenöl
  • 2 große Becher Sahne
  • 2 kleine Becher Creme fraiche
  • 600 g. Blattspinat gefroren
  • 3 Eßl. Instant gekörnte Brühe (Maggi)
  • evtl. Muskat, Sonnenblumenkerne oder Pinienkerne

Zubereitung:

Gefrorenen Spinat aus der Kühlung nehmen. Nudeln in Salzwasser kochen. Zwiebeln fein würfeln und in Olivenöl glasig dünsten und mit Sahne ablöschen. Creme fraiche sowie Gemüsebrühepulver einrühren und erhitzen, bis sich die Brühe gelöst hat (nicht kochen!). Evtl. noch mit Muskat würzen. Den nur leicht angetauten Spinat in Würfel schneiden und zu den noch heißen, abgetropften Nudeln geben. Warme Brühemischung darüber gießen und alles gut durchmischen. Wer mag, kann noch Pinien- oder Sonnenblumenkerne in einer trockenen Pfanne leicht anrösten und dazugeben.

Dazu schmeckt Grillgut jeder Art oder einfach nur solo als Salat genießen.

Nun kann ich euch nur noch einen guten Appetit wünschen 😊

A.K.

Bananenkranz mit Erdnussfüllung

Ich habe letztens Erdnussbutter gekauft, weil ich wissen wollte wie das eigentlich schmeckt. Schlecht eigentlich nicht aber als Brotaufstrich ist es für mich persönlich dennoch durchgefallen. Deshalb habe ich ein Rezept gesucht, bei dem ich dieses exotische Produkt verwerten kann. 🙂

Zutaten für den Teig:

  • 500 g Banenen (etwa 5 Stück)
  • 120 ml Buttermilch
  • 100 ml Bananenlikör (ich habe es mit Walnusslikör probiert, da ich den Zuhause hatte, das schmeckte auch gut)
  • 2 TL Zitronensaft
  • 200 g Mehl
  • 50 g Speisestärke
  • 2 TL Natron
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 200 g weiche Butter
  • 250 g Zucker
  • 1 Messerspitze gemahlene Vanille
  • 4 Eier

Zutaten für die Füllung:

  • 152 g dunkle Schokolade
  • 300 g Erdnusscreme ohne Stückchen
  • 50 g Puderzucker

Zutaten für die Glasur:

  • 152 g dunkle Schokolade
  • 80 g Schlagsahne

Für den Teig zuerst die Bananen schälen und zerdrücken. Mit Buttermilch, Likör und Zitronensaft verrühren.
Das Mehl mit Speisestärke, Natron, Backpulver und Salz vermischen.
Die Butter in einer Rührschüssel schön schaumig schlagen, Zucker und Vanillezucker dazugeben. Die Eier nacheinander zum Teig geben und jedes Ei einzeln für mindesten 30 Sekunden unterrühren (oder so … die Mühe dreißig Sekunden abzumessen mache ich mir eigentlich nie … das muss nach Gefühl gehen! 😉 ). Die Bananenmischung und die Mehlmischung nun abwechselnd in den Teig rühren.

Den Teig in die eingefette Kranzform geben. Im vorgeheizten Backofen (150 °C Ober-/Unterhitze) für ca. 1 Stunde backen. Nach dem Herausnehmen für 15 Minuten in der Form abkühlen lassen. Danach den Kuchen vorsichtig aus der Form lösen und auf einem Kuchenrost vollständig erkalten lassen.

Die Schokolade über einem heißen Wasserbad schmelzen. Währenddessen die Erdnussbutter mit dem Puderzucker verrühren, dann die geschmolzene Schokolade unterziehen.

Den erkalteten Kranz zweimal durchschneiden. Dafür nehme ich immer einen Kuchendurchschneider (offiziell heißt das glaube ich Tortenbodenschneider oder so in der Art), damit gelingt es mir immer gleichmäßiger. Die obere Seite des Bodens zurück in die Kranzform legen und mit der Häfte der Erdnussmasse bestreichen. Den mittleren Boden auflegen und mit der restlichen Creme bestreichen. Zum Schluss den letzten Boden auflegen. Den Kranz für eine Stunde in den Kühlschrank stellen, danach auf eine Kuchenplatte stürzen. Hier darauf achten, dass die rundere Seite des Kuchens oben liegt, sonst kippeln die die Kuchenstücke auf den Tellern nachher hin und her. Das sage ich natürlich überhaupt nicht aus eigener Erfahrung. 😉

Für die Schokoladenglasur die gehackte Schokolade mit der aufgekochten Sahne übergießen und so lange verrühren bis eine homogene Masse ensteht. Danach den Kranz nach Belieben mit der Schokoladenglasur bestreichen.

Und fertig! 🙂 Als Kuchenzutat hat die Erdnussbutter definitiv ihre wahre Bestimmung gefunden. Es schmeckte absolut vorzüglich!

Das Rezept habe ich übrigens in dem Buch Anniks göttlichste Kuchen von Annik Weber gefunden, dass ihr bei uns vor Ort ausleihen könnt.

Guten Appetit! 🙂

lga

Rezept: Chili con carne (2 Portionen)

Zutaten:

200g Rinderhack
1 Stange Porree (oder eine Zwiebel)

1 Dose passierte Tomaten
Tomatenmark
1 EL Ajvar (mild)

1 kl. Dose Kidneybohnen
1 kl. Dose Mais

Salz
Pfeffer
Chilipulver
Paprikagewürz
Max. 1 TL Zucker

Zubereitung:

  1. Den Porree putzen, halbieren und kleinschneiden.
  2. Das Rinderhack in der Pfanne abraten. Dann den Porree kurz mit anbraten
  3. Die passierten Tomaten, Tomatenmark, Ajvar und Gewürze hinzufügen, das ganze verrühren und 10 Minuten bei geschlossenem Deckel und mittlerer Stufe kochen lassen. Der Porree ist dann noch bissfest. Wenn man das nicht mag, länger kochen lassen.
  4. Bohnen und Mais abtropfen lassen, unter das Chili mischen und ein paar Minuten mit erhitzen.

Sehr gut dazu schmeckt Reis. Dazu die gewünschte Menge in einem Topf mit etwas Öl anschwitzen. Etwas mehr als die doppelte Menge gesalzenes Wasser (bei 100g Reis 200ml Wasser) hinzufügen, und das ganze bei geschlossenem Topf erhitzen. Sobald das Wasser kocht, auf kleinste Stufe zurückdrehen. Nach 15 Minuten den Topf vom Herd nehmen – Und natürlich den Herd ausstellen.

Juliane

Heidelbeerkuchen

Falls der ein oder andere bei der momentanen Hitze Lust aufs Backen hat, hier eine kleine Anregung:

200g Dinkelvollkornmehl
1 Teelöffel Backpulver
100 g weiche Butter
90g Rohrzucker
2 Eier
250 – 500g Mascarpone
1 Päckchen Vanillezucker
Saft von einer halben Zitrone
300g Heidelbeeren

Springform einfetten. Anschließend Mehl, Backpulver, Butter, 50g Zucker und 1 Ei mit der Küchenmaschine oder per Hand zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig mit den Händen auf Boden und am Rand der Springform verteilen.

Den Backofen vorheizen auf 200°. Mascarpone, das zweite Ei, den restlichen Zucker, Vanillezucker und Zitronensaft mit dem Mixer oder der Küchenmaschine cremig rühren und die Masse anschließend auf dem Kuchenboden verteilen. (Das Rezept sieht eigentlich 250g Mascarpone vor, was mir nach dem Zusammenrühren allerdings reichlich wenig erschien. Darum sind nochmal 250g dazugekommen, was im Endeffekt sehr passend war.)

Die Heidelbeeren zunächst verlesen und dann auf der Mascarponecreme verteilen. Den Kuchen ungefähr 35 Minuten backen und danach auskühlen lassen.

Dieses und andere tolle Rezepte findet ihr übrigens in diesem Backbuch.

Guten Appetit! 🙂

lga