Die Bibliothek Zuhause nutzen: eMusic

Das öffentliche Leben kommt in den letzten Tagen immer mehr zum Stillstand. Viele von euch sind sicherlich im Home Office, gehen nicht mehr zur Schule oder stecken vielleicht sogar in Quarantäne. Falls es euch in dieser Zeit mal zu still zuhause ist oder ihr etwas Abwechslung braucht, probiert doch auch mal unsere Musikstreamingdienste aus. Nutzen könnt ihr diese mit einer gültigen Bibliothekskarte, die Anmeldung erfolgt über den Benutzernamen (Nummer auf der Rückseite der Karte) und das Passwort (voreingestellt euer Geburtsdatum: tt.mm.jjjj). Über unsere Website gelangt ihr zu den einzelnen Portalen.

Freegal music
Der Streamingdienst Freegal music bietet euch Zugang zu mehr als 15 Millionen Titeln, die ihr als Song oder Video streamen könnt. Ihr könnt dort aktuelle Interpreten, Klassiker sowie Titel aus der ganzen Welt finden. Tausende von Künstlern, Zehntausende von Alben und Millionen von Songs von umfangreichen Genres sind vertreten. Die Inhalte stammen aus Verträgen mit über 40.000 Musik-Labels, einschließlich derer von Sony Music Entertainment.
Jeden Tag könnt ihr bis zu drei Stunden Musik im Stream genießen und pro Woche insgesamt bis zu drei Musiktitel herunterladen.
Freegal Music ist auch als kostenlose App für Android und iOS erhältlich. Die App könnt ihr über den Apple App Store oder den Google Play Store herunterladen.
Wenn ihr weitere Fragen rund um den Streamingdienst habt, schaut gerne  hier vorbei.

Naxos Music Library
Die Naxos Music Library (NML) ist die weltweit größte Online-Datenbank für klassische Musik mit integriertem Musikstreamingservice und aktuell über 2 Millionen Titeln von mehr als 132.000 CDs. Ca. 100.000 Werke sind detailliert erfasst und jedes einzelne ist in mindestens einer Einspielung direkt anzuhören. Dazu gehören selbstverständlich die monumentalen Werke der großen und bekannten Komponisten wie Ludwig van Beethoven, Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydn, Johann Sebastian Bach etc., aber ihr könnt auch die schier endlos anmutenden Seitenpfade der Musikgeschichte erkunden. Bislang sind knapp 70.000 Komponisten über ein A-Z Register direkt aufrufbar.
Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Nutzung der kostenlosen App finde ihr hier.
Ein kleiner Tipp: Die Spracheinstellung solltet ihr nach Möglichkeit bei „English“ belassen, da es ansonsten zu erheblichen Verzögerungen bei den Seitenaufrufen kommt.

Naxos Music Library Jazz
Die NAXOS Music Library Jazz (NML Jazz) ist ein Musik-Streaming-Service für Jazzmusik. Mehr als 9.000 CDs stehen jederzeit im Streaming-Verfahren zum Anhören zur Verfügung. Über 260 Musiklabels haben Inhalte in der NML Jazz zugänglich gemacht, darunter Blue Note Records, Fantasy Records, Altissimo, oder Enja. Jazzgrößen wie Herbie Hancock, Lee Morgan, Wayne Shorter, John Coltrane, Miles Davis oder Charlie Parker sind im Repertoire der NML Jazz zu finden.
Auch für Naxos Jazz gibt es eine App, mit der ihr den Dienst auch per Smartphone nutzen könnt. Eine Anleitung zur Nutzung der App gibt es hier.
Hinweis: Auch hier empfiehlt es sich, die Spracheinstellung nach Möglichkeit bei „English“ zu belassen, um Verzögerungen bei den Seitenaufrufen zu vermeiden.

Und was versteckt sich da noch?
Neben den drei genannten Streamingdiensten bieten wir euch demnächst auch noch MediciTV, einen Streamingdienst für Videos aus dem Bereich der Klassischen Musik, an. Ihr findet den Dienst auch schon auf unserer Seite verlinkt, wir müssen aber noch ein paar technische Probleme beheben, deshalb kann es sein, dass ihr den Dienst von zuhause aus nur eingeschränkt nutzen könnt. Sobald wir euch MediciTV voll umfänglich zur Verfügung stellen können, werden wir euch informieren.

Viel Spaß beim Musik hören! 🙂

lga

Hörtipp: Polkageist

Fröhliche Polkaklänge im Balkan-Style, vielleicht auch noch ein wenig vermischt mit Punkrock oder anderen Einflüssen sind normalerweise gar nicht meins. Meist sind mir die Lieder zu „wild“, zu „laut“ oder das Zusammenspiel der verschiedenen Instrumente geht mir nach kurzer Zeit auf die Nerven.

Neulich bin ich aber – dank YouTube – über die Berliner Band Polkageist gestolpert. Neugierig wie ich bin, klicke ich den ein oder anderen Vorschlag der rechts am Seitenrand steht schon mal an. Polkageist klang witzig und interessant zugleich, ebenso wie der Titel des Liedes: Immer auf der Kippe.
Nun denn, dachte ich und drückte den Startknopf. Sogleich ging die fröhlich-beschwingte Musik los. Der Text ist eine Mischung aus verschiedenen Sprachen und der Refrain ist ohrwurmverdächtig. Während das Lied läuft, lese ich die Kommentare und erfahre: Die Band hatte 2017 mit dem Stück sogar schon einen Auftritt im Tatort Hannover. Das ist doch schon mal nicht schlecht.

Kurzerhand schaute ich nach einem Album. Denn ich dachte mir, dass die Musik etwas für die Musikbibliothek sein könnte. Zufällig ist dieses Jahr eines erschienen. Der Titel: Rückwärts durch die Geisterbahn. Aber mal ehrlich? Allein für die Kombination aus Band und Albumtitel: Polkageist – Rückwärts durch die Geisterbahn hätte das Album schon den Kauf verdient. Auch wenn man sich nicht zu sehr von schönen Covern oder Titeln beeinflussen lassen sollte (was mir leider nicht immer ganz gelingt ;))

Und hält die Gesamtpackung, was sie verspricht? Ich möchte gar nicht zu viel über das Album schreiben, weil ich denke, dass jeder für sich selbst entscheiden soll, ob er es gut findet oder nicht. Aber es ist kurzweilig, die Musik ist frisch und verleitet dazu fröhlich mit dem Fuß mit zu wippen oder eine kleine Tanzrunde durch den Raum zu drehen. Die Texte sind nicht immer nur „lustig“, sondern können durchaus auch „kritisch“ sein.

Alles in allem lohnt es sich reinzuhören. Und wenn ich jetzt den einen oder anderen hiermit packe und er ebenfalls mal eine Runde „Rückwärts durch die Geisterbahn“ dreht, dann habe ich mein Ziel schon erreicht. 🙂

Hier könnt ihr mal in Immer auf der Kippe reinhören und hier findet ihr die CD in unserem Katalog.

Reingehört #1

Habt ihr euch mal gefragt, was bei uns insgesamt am häufigsten ausgeliehen wurde? Wir haben es nachgeschaut: Es ist Pink Floyd – The dark side of the moon mit 739 Ausleihen. Wann die CD gekauft wurde, ist nicht mehr nachzuvollziehen. Es muss aber zwischen 1993 und 1997 gewesen sein.
Pink Floyd ist hier sogar ein weiteres Mal vertreten: Das Album Ummagumma belegt unter den Musik-CDs Platz 4 mit insgesamt 651 Ausleihen.

Jetzt haben einige der Rock/Pop-CDs mit den meisten Ausleihen Verstärkung bekommen mit neuen Exemplaren.

Juliane

Aretha Franklin

Eine Ära der Musik ist zu Ende gegangen – nach über 60 Jahren im Musikgeschäft ist gestern, im Alter von 76 Jahren, die „First Lady of Soul“, Aretha Franklin, gestorben.

Mit ihrem Hit „Respect“ erlangte sie Weltruhm und schaffte eine Hymne für die afroamerikanische Befreiungs- und Frauenbewegung. Die größte Soul-Sängerin unserer Zeit kam schon im Kindesalter mit der Musik in Kontakt und sollte danach auch nie wieder ohne sie sein. Ihr Album „Amazing Grace“ (1972) verkaufte sich zwei Millionen Mal und ist eines der meistverkauften Gospel-Werke aller Zeiten.

Ein unvergesslicher Moment muss es wohl für sie gewesen sein, als sie vor etwa 2 Millionen Menschen bei der Amtseinführung von Barack Obama singen durfte. Damit bescherte sie auch uns eine Gänsehaut!

Wir werden die Songs wie „Think“ oder „Natural Woman“ wohl auch noch lange nach ihrem Tod hören und singen.

Jambalaya

Jambalaya ist ein würziges Reisgericht aus der Cajun-Küche in Louisiana. Gleichzeitig ist es ein Cajun-Song, der 1952 von Hank Williams mit dem Titel „Jambalaya (on the bayou)“ aufgenommen wurde. Es geht in dem Stück nicht um das Gericht an sich. Es kommt nur darin vor und hat hier ein musikalisches Denkmal erhalten. Kennengelernt habe ich das Lied durch meine Leidenschaft zum Irish Folk. Dies scheint zunächst nicht ganz zu passen – war doch Hank Williams ein Vertreter des Country. Dieser entwickelte sich aber aus der von europäischen – vorwiegend irischen – Auswanderern mitgebrachten Volksmusik. Damit schließt sich der Kreis.

Manchmal bekommt man das Lied auf Konzerten der Dublin Legends – ehemals Dubliners – zu hören. Selbst wenn man nicht gleich den Text versteht, bekommt man von dem Stück doch schnell einen Ohrwurm. Natürlich möchte man dann wissen, worum es in dem Lied geht (nicht ums Essen) und welchem Gericht da ein musikalisches Denkmal gesetzt wurde.

Jetzt war es so weit, und ich habe es ausprobiert. Ich kann nur sagen: Bestanden 😉

Zutaten für 6 Portionen:

    • 200g Hähnchenbrustfilet
      400g Chorizo
      1 Gemüsezwiebel
      2 Stangen Staudensellerie
      1 Paprika
      2 TL Thymian
      ½ TL Cayennepfeffer
      ½ TL Pfeffer aus der Mühle
      1 TL Salz
    • 1 Dose stückige Tomaten (425 ml
    • 300g Langkornreis
    • 800ml Gemüsebrühe
    • 500g Garnelen
  • 2 Knoblauchzehen (ich habe getrockneten Knobi aus dem Glas genommen

Zubereitung:
Zunächst ein Wort zum Hähnchenbrustfilet und Chorizo. Ich habe die Angaben aus dem Rezept übernommen, habe selbst aber das halbe Rezept gekocht. Die Hähnchenbrustfilets haben natürlich ein festes Gewicht und lassen sich beim Schlachter oder an der Frischetheke eben nicht halbieren. Aber man kann natürlich das Verhältnis Hähnchenbrustfilet/Chorizo umdrehen.

  1. Zunächst Hähnchenbrustfilet – wenn man dies nicht schon beim Schlachter/Frischetheke hat machen lassen – in Würfel schneiden. Die Chorizoscheiben ebenfalls noch einmal würfeln.
  2. Zwiebel, Paprika und Sellerie würfeln
  3. Öl in einem Topf erhitzen und zuerst die die Hähnchenwürfel anbraten. Das Fleisch herausnehmen und auch die Chorizo kurz anbraten. Auch diese wieder herausnehmen.
  4. Das Gemüse in den Topf geben, kurz anbraten lassen. Fleisch, Tomaten und Gewürze dazu geben.–> Das Ganze 10 Minuten unter ständigem Rühren bei offenen Topf köcheln lassen
  5. Den rohen Reis und die Gemüsebrühe hinzugeben und 20 Minuten bei zugedecktem Topf weiterköcheln lassen. Ab und zu umrühren.
  6. Die Garnelen unterheben und weitere 15 Minuten köcheln lassen bis der Reis weich ist.

Guten Appetit!

Juliane

 

eMusic in der Stadtbibliothek

Neben dem physischen Angebot in Form von CDs gibt es für Musikliebhaber bei uns auch noch einige Streaming-Angebote.

Noch ganz neu ist freegal music. Dieser Streamingdienst bietet Zugang zu mehr als 11 Millionen Titeln aus verschiedensten Genres. Pro Woche könnt ihr dort 3 Stunden Musik hören und jede Woche drei Titel herunter laden. Ihr findet aktuelle Interpreten, Klassiker sowie Titel aus der ganzen Welt.

Für Jazzfans bieten wir die NAXOS Music Library Jazz (NML Jazz). Mehr als 9.000 CDs stehen jederzeit im Streaming-Verfahren zum Anhören zur Verfügung. Jazzgrößen wie Herbie Hancock, Lee Morgan, Wayne Shorter, John Coltrane, Miles Davis oder Charlie Parker sind im Repertoire der NML Jazz zu finden.

Wenn ihr euch für klassische Musik interessiert schaut bei der NAXOS Music Library vorbei. Das ist die weltweit größte Online-Datenbank für klassische Musik mit integriertem Musikstreamingservice und aktuell über 2 Millionen Titeln von mehr als 132.000 CDs. Dort findet ihr die monumentalen Werke der großen und bekannten Komponisten wie Ludwig van Beethoven, Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydn, Johann Sebastian Bach etc., aber es lassen sich auch die schier endlos anmutenden Seitenpfade der Musikgeschichte erkunden.

Zu den drei Angeboten gibt es jeweils eine App, sodass ihr auch bequem über Smartphone und Tablet streamen könnt.

Die Anmeldung läuft jeweils über die gültige Bibliothekskarte.

Viel Spaß beim Musikhören! 🙂

lga

 

Advent, Advent, die 3. Kerze brennt…

…am Sonntag. Zu Weihnachten gehören natürlich auch Musik und Weihnachtsfilme.  Klassiker zu Weihnachten sind natürlich „Der Kleine Lord“, „Kevin allein zu Haus“ und „Kevin allein in New York“.

Es gibt einige tolle Verfilmungen von der Weihnachtsgeschichte nach Charles Dickens. Die schönste aber war für mich bis jetzt die Muppets-Verfilmung: Ebenezer Scrooge ist ein geiziger und unfreundlicher Zeitgenosse, der für seine Mitmenschen und für Weihnachten erst Recht nichts übrig hat. Am Weihnachtsabend wird er von den Geistern seiner ehemaligen Kollegen Marley & Marley – verkörpert durch Waldorf und Statler – heimgesucht. Sie warnen ihn, dass er genau so enden würde wie sie, wenn er sich nicht ändert. Im Laufe der Nacht wird Scrooge von drei weiteren Geistern heimgesucht. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Ein weiterer wunderschöner Weihnachtsfilm ist „Ist das Leben nicht schön?“ aus dem Jahr 1946. Nicht zu verwechseln mit „Das Leben ist schön“ – auch wenn dies auch ein sehr schöner Film ist. Leider haben wir ersteren derzeit nicht in der Bibliothek. Aber er läuft am Samstag morgen vor Weihnachten und Sonntagnacht (wenn man nicht schlafen kann 🙂 ).

In dem Film geht es um George Bailey, den Leiter einer kleinen Bausparkasse. Als er alles zu verlieren droht, möchte er sich an Weihnachten von einer Brücke stürzen. Der Engel Clarence, der zurückgeschickt wurde, um sich seine Flügel zu verdienen, versucht ihn aufzuhalten. Bailey wünscht, niemals geboren zu sein. Dieser Wunsch wird ihm von Clarence gewährt. Er kehrt in die Stadt zurück, in der er nie geboren wurde. Wäre das Leben für viele wirklich besser verlaufen, wenn er niemals geboren worden wäre?

Natürlich gehört zu Weihnachten auch die richtige Musik zum Kekse backen oder basteln. Ein besonders schönes Album ist „Irish Christmas“ von Angelo Kelly & Family:

Eigentlich ist die irische Musik sehr vielseitig. Wenn man nach Irland reist, kommt man nicht umhin, in einen der vielen Pubs zu gehen. Oftmals spielen hier traditionelle Bands live oder es findet gerade eine sogenannte „Irish Session“ statt. Hier treffen sich Musiker (auch Hobbymusiker) um gemeinsam zu spielen, zu singen, und das ein oder andere Guinness zu trinken. Man sollte meinen, dass sich hier auch viel irische Weihnachtsmusik finden lässt. Angelo Kelly lässt sich 2013 mit seiner Familie in Irland nieder und stellt fest, dass irische Weihnachtsmusik rar gesät ist. „Man greift auf die populären Weihnachtslieder zurück, die auch hier im Radio laufen“, wie Kelly in einem Interview erzählt. Dies wollte er ändern. Zusammen mit seiner Familie verbindet Angelo Kelly traditionelle und andere bekannte Weihnachtslieder mit irischer Musik. Musikalisch unterstützt werden die Kellys von der irischen Band ‚Barrule‘ mit Gitarre, Geige, Flute, Tin Whistle, Uillean (sprich: Illjen), Pipe, Harfe und anderen Instrumenten. Besonders gefallen hat mir, dass in einem Lied Strophen auf „gaeilge“ (sprich: gaelje) gesungen werden.

Zu empfehlen ist auch der musikalische Adventskalender der Nikolaikirche Bielefeld. Jeden Abend bis zum 23. Dezember gibt es um 19 Uhr ein kleines Konzert in der Nikolaikirche bzw. an manchen Tagen an anderen Orten oder Zeiten der Stadt. Die Kinderkonzerte sind natürlich früher. Auch wenn nicht jede Musik jeden Geschmack trifft, ist es doch immer eine wunderschöne Atmosphäre.

 

Juliane

„Hast du einen Hörtipp für den Blog?

– Wie oft habe ich diese Frage von meiner lieben Kollegin schon gehört. (Anm. d. Red.: Du bist als Musiklektorin einfach prädestiniert für die Frage 🙂 )
Nee, habe ich gerade in diesem Moment natürlich nicht. Auch wenn sich fast immer ein kleiner bis mittelgroßer Stapel der neusten CDs bei mir im Büro tummelt, heißt das nicht, dass darunter die ultimative Platte ist, die alle Welt gehört haben muss.

Ohnehin finde ich die Sache mit den Hörtipps per se sehr schwierig. Klar, höre ich in viele CDs rein, bin ja neugierig was Clueso und Konsorten da wieder fabriziert haben. Oft kenne ich auch schon ein bis zwei Singleauskopplungen aus dem Radio und bin einfach auf das Album gespannt. Sind dieses Mal alle Lieder gut oder wieder nur die allseits bekannten zwei?!

Liegt die CD dann im Player und ein Stück folgt auf das andere, habe ich oft das Gefühl, dass nur die „schon bekannten“ Lieder gut sind und der Rest mich nicht wirklich umhaut. Dann wiederum gibt es Alben, die sind nichts Halbes und nichts Ganzes. Diese Sorte kann ich wunderbar nebenbei hören. Es gibt keine Highlights, aber sie sind auch nicht so schlimm, dass ich vorzeitig frustriert die CD wieder in ihre Hülle packe. Und dann gibt es welche, von denen bin ich positiv überrascht. Die höre ich noch mal und noch mal und es wird immer besser. Richard Ashcroft war so ein Fall. Das Album habe ich immer noch in Erinnerung.

Gute Laune sollte Musik auch manchmal machen. (Aber bloß kein Schlager. Da bekomme ich nicht mal einen Ohrwurm sondern nach einiger Zeit leichte bis mittlere Depressionen. Es hört sich so vieles gleich an. ;-)) Elektronische Musik ist dafür recht gut geeignet. Die passt auch wunderbar zum Sommer oder Sonnenschein.

Aber generell würde ich schreiben: Es gibt nicht wirklich einen Hörtipp. Der eine mag dies, der andere das. Der eine liebt wirklich Schlager und der andere hasst Techno. Das ist fantastisch so wie es ist und ist im Grunde mit allem so.

Wenn meine Kollegin mich also das nächst Mal wieder nach einem Hörtipp fragt und ich schon innerlich mit den Augen rolle und äußerlich fast vom Stuhl falle, schlage ich ihr einfach vor, dass ich ab und an eine neue oder auch eine alte CD kurz vorstelle. Oder eine kleine Playlist erstelle. Aber drehe ich mich dann nicht im Kreis und ist das dann nicht auch wieder ein Hörtipp der keiner sein soll?? 😉 🙂 (Anm. d. Red.: Könnte man so sehen, aber wir freuen uns auf die „unechten“ Hörtipps von dir! 🙂 Liebe Grüße, Deine Blogredaktion 😉 )

katinkasbackofen