SchreibRaum 2022: Extrablatt!

Titelblatt der Zeitung "Wortwahnsinn", stark verkleinert, man erkennt die Schzeile "Eiffelturm erschlägt Forscher mit einem Foto des Eiffelturms bei Nacht sowie das Foto eines Stofflöwen mit der Überschrift "Arthur"; weitere Überschriften: Haikus und Gedichte, Das Wetter, Promi-News, Crime-Scene Kurzgeschichten
Titelblatt der Literaturzeitung WORTWAHNSINN.
Entstanden im SchreibRaum 2022.
Layout und Druck: Jennifer Seliger

Eine Zeitung gestalten und herausgeben, in der junge Autorinnen und Autoren ihre Texte präsentieren – das ist auch für die Stadtbibliothek Bielefeld neu. Die Idee hatte die Schriftstellerin und Workshopleiterin Andrea Gehlen. Und 14 Jugendliche ließen sich motivieren und meldeten sich zur Schreibwerkstatt „SchreibRaum 2022“ an. Sie lieferten den Stoff für diese Seiten: Geschichten, Porträts, Kurzberichte und Reportagen, Parodien und andere Kuriositäten, Poesie, ja selbst die Werbeanzeigen. Tja, streng genommen könnte man das alles als Fake News bezeichnen – aber im allerbesten Sinne: Es ist Literatur!

Die Aktion SchreibLand NRW hat die Schreibwerkstatt möglich gemacht; ähnliche Angebote findet Ihr auch in anderen Städten und Bibliotheken landesweit, ein Blick auf die Website schreibland.de lohnt sich.

Wir danken dem Literaturbüro NRW für die Förderung und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen für die Finanzierung. Auch bei meinen Kolleginnen aus der Stadtbibliothek möchte ich mich für so manche Hilfestellung und Unterstützung bedanken, angefangen mit der Werbung für die Schreibwerkstatt bis hin zur Technik für die Abschlussveranstaltung. Dank und Lob aber vor allem an Jennifer Seliger, die aus den unterschiedlichen Texten diese Zeitung gestaltet hat.

Die Stadtbibliothek durfte Gastgeber der Schreibwerkstatt sein, natürlich aus reinem Selbstzweck: Was wären wir denn ohne Schriftsteller und Schriftstellerinnen? Darum gilt unser besonderer Dank Andrea Gehlen, die mit ihren Ideen und ihrem Engagement den Jugendlichen eine phantastische Mentorin ist. Und den aufstrebenden Jungautor*innen wünschen wir viel Erfolg, auf dass wir auch weiterhin von ihrer Schreibkunst profitieren können.

Bei der Abschlussveranstaltung zu SchreibRaum 2022 am 28. Mai 2022 werden die Autoren und Autorinnen einige ihrer Texte auf der Bühne vortragen. Und das ist dann auch der Ausgabetag dieses Extrablattes: WORTWAHNSINN.

Viel Freude beim Lesen.

i.A. Dagmar Hillebrand
(Nachwort zur Zeitung Wortwahnsinn,
Extrablatt der Schreibwerkstatt)


Abschlussveranstaltung
zur Schreibwerkstatt für Jugendliche
SchreibRaum 2022

Samstag, 28. Mai, ab 18 Uhr

Veranstaltungssaal SO2
Bibliothek am Neumark, 2. Obergeschoss
barrierefreier Zugang: Kavalleriestraße 17

Dort wird auch die Literaturzeitung Wortwahnsinn erhältlich sein.

SchreibRaum 2022

Schreibwerkstatt für Jugendliche ab 14 Jahren, mit und ohne Schreiberfahrung
Logo von SchreibLand NRW 2022

Wenn Du Lust hast, Dich mit anderen schreibbegeisterten Menschen in Deinem Alter zu treffen und in gemütlicher Runde Geschichten zu erfinden, bist Du im SchreibRaum 2022 genau richtig.

Zusammen wollen wir in diesem Jahr eine Zeitung herstellen, in der Platz für Eure Lieblingstexte sein soll. Zum Beispiel für Kurzgeschichten, Interviews, haarsträubende und wahnwitzige Nachrichten, Witze, Gedichte, Ideen zur Welt-Verbesserung oder -Herrschaft 🙂 , einer Klatschspalte, Gedanken zum Klimaschutz und zu Corona, Bielefeld für Touristen, schräge Meldungen, Buchvorstellungen, Familiennachrichten (warum nicht die der Frankensteins?), Minikrimis, Philosophisches … je nachdem, wonach Euch der Sinn steht. Die Bielefelder Autorin Andrea Gehlen steht Euch beim Verfassen der Texte und allen Fragen im Kurs mit Rat und Tat zur Seite. Zum Ende des Kurses werden die Texte gesammelt, anschließend gedruckt und zusätzlich im Rahmen einer Abschlussveranstaltung einem Publikum aus Verwandten und Freunden vorgetragen.

Veranstaltungsort: Stadtbibliothek am Neumarkt, Neumarkt 1, 33602 Bielefeld,
SO2-Saal (im 2. OG, barrierefreier Zugang über Kavalleriestraße 17)

Werkstatt-Leitung: Andrea Gehlen, Autorin. Im Internet: www.andrea-gehlen.de

Andrea Gehlen ((c) Freya Warzel)

Termine: jeweils samstags von 12:00 bis 13:30 Uhr plus eine Abschlussveranstaltung

  • Termin 1: 05.03.2022
  • Termin 2: 12.03.2022
  • Termin 3: 19.03.2022
  • Termin 4: 26.03.2022
  • Termin 5: 02.04.2022
  • Termin 6: 09.04.2022

Osterferien

  • Termin 7: 30.04.2022
  • Termin 8: 07.05.2022
  • Termin 9: 14.05.2022
  • Termin 10: 21.05.2022
  • Termin 11: ABSCHLUSSVERANSTALTUNG,
    Termin und Uhrzeit legen wir zusammen fest

(Falls an einigen Terminen wegen der Maßnahmen zur COVID-19-Eindämmung keine Präsenzwerkstatt stattfinden kann, geht der Kurs online weiter; dadurch kann es evtl. zu Terminverschiebungen kommen.)

Der Kurs kostet 25 €.

Anmeldung: bitte bis zum 22. Februar 2022 online hier.

Diese Werkstatt wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen von SchreibLand NRW, einer Initiative des Literaturbüros NRW, unterstützt vom Verband der Bibliotheken NRW.

SchreibRaum 2021 – Abschlussveranstaltung

Auch diese Schreibwerkstatt musste wieder unter Corona-Bedingungen stattfinden, das bedeutete, sieben der insgesamt zehn Treffen mussten online stattfinden. Die meisten Teilnehmer*innen kannten das bereits vom Kurs 2020, der zudem mehrmals verschoben und unterbrochen werden musste. Das zumindest blieb uns in diesem Jahr erspart. Andrea Gehlen, Leiterin des Kurses, hatte sich auf alle Möglichkeiten bestens vorbereitet und die Jugendlichen waren ohnehin hoch motiviert.

Es existiert eine ausführliche Dokumentation über die 10 Termine des Workshops, wichtig für den Bericht an das Literaturbüro NRW, das diese Schreibwerkstatt für Jugendliche im Rahmen der Initiative SchreibLandNRW überhaupt erst möglich gemacht hat.

Der Höhepunkt war natürlich der Abschlussabend.

Einladungskarte
(c)Gehlen

Endlich konnten wir dazu auch auf die Literaturbühne, und die Teilnehmer*innen konnten ihre Texte vor Publikum präsentieren. Im Kurs hatten sie nicht nur mit verschiedenen Textaufgaben Kreatives Schreiben geübt, sie hatten sich nicht nur mit dem Beschreiben von Charakteren und dem Vermitteln von Stimmungen beschäftigt, über unterschiedliche Genre gesprochen, die großen Themen Liebe/Intrige sowie, auf Wunsch der Jugendlichen, das Böse und die bekanntesten literarischen Bösewichte behandelt.

Andrea Gehlen am Stehpult mit Mikrophon
Andrea Gehlen
Foto (c)Klaus Hansen

Andrea Gehlen hatte auch das Präsentieren der eigenen Texte zum Thema gemacht und Interviewfragen mit den Teilnehmer*innen vorbereitet. Wie engagiert die Leiterin des Workshops gegenüber ihren jungen Kolleginnen und Kollegen ist, war an diesem Abschlussabend schön zu sehen: Sie hatte für jeden Mitwirkenden Blumen mitgebracht. Und an der Art, wie sie jeden Autoren, jede Autorin ankündigte, war deutlich ihre Wertschätzung zu erkennen.

Schon bei der Begrüßung platzte sie voller Stolz mit einer großartigen Neuigkeit heraus: eine Teilnehmerin, Enni, hatte sich erfolgreich auf ein Stipendium beworben und einen von den fünf begehrten Plätzen bekommen; damit hat sie individuelle Förderung für ihr junges Talent gewonnen.

Nicht nur von dieser Jungautorin werden wir sicher dereinst mehr hören und lesen und dann sagen: Damals beim Workshop in der Stadtbibliothek konnten wir schon ahnen, dass da eine neue Generation Bielefelder Schriftkünstler*innen wächst.

Sieben der insgesamt neun Teilnehmer*innen lasen an diesem Abend ihre Erzählungen und Gedichte vor, zum Teil Übungstexte aus dem Kurs. Aber nicht nur: Eine Geschichte war sogar spontan unmittelbar vor Beginn der Veranstaltung im Vorbereitungsraum entstanden, fast unglaublich, so ausgereift wirkte sie beim Vortrag wenige Minuten später.

Jugendliche mit OP-Masken unterhalten sich angeregt in einer bunt gestalteten Sitzecke
Die jugendlichen Autor*innen im Vorbereitungsraum
(eigentlich der Veranstaltungsraum der Kinderbibliothek)
Foto (c)Klaus Hansen

Die Erzählungen handelten von Mördern, Einbrechern oder von seltsamen alten Damen, es gab Liebeserklärungen, Beichten, Schmerz und Selbstzweifel, Allmachts- und Ohnmachtsgefühle, geschrieben als Thriller, fantastisch-gruselige Geschichte oder Innerer Monolog; angeregt waren sie durch das Hören von Klassischer Musik, durch Ovids „Metamorphosen“ oder eben Schreibübungen aus dem Kurs. Und dann gab es noch vegane Schildkrötensuppe, als Geschichte serviert natürlich. Übrigens live aus München, denn ein Kursteilnehmer war inzwischen für sein Studium dorthin gezogen und nahm nun per Livestream an der Lesung teil.

Bühnentechnik, im Monitor ist ein Teilnehmer zu sehen.
Equipment der Bühnentechnik, im Monitor Lars aus München
Foto (c)Klaus Hansen

Sieben sehr unterschiedliche Lesungen von sehr verschiedenen Schriftstellerpersönlichkeiten, jung und kreativ, angeleitet von der Bielefelder Schriftstellerin Andrea Gehlen. Das war ein erfolgreicher Kurs, alle Gäste der Veranstaltung konnten das hören.

Aber was mich am meisten beeindruckt hat: der Zusammenhalt und die gegenseitige Wertschätzung unter den Jugendlichen. Jeder freute sich für den anderen mit. Ich weiß nicht, ob da Freundschaften entstanden sind, aber diese gemeinsame Freude war mehr als nur kollegialer Respekt. Und mindestens so stolz wie die Eltern und Freunde zeigte sich die Workshopleiterin.

Alle Teilnehmer*innen
Alle Teilnehmer*innen und die Workshopleiterin auf der Bühne zum Schlussapplaus
Foto (c)Klaus Hansen

Und wir sind auch ein bisschen stolz, dass wir die Gastgeber für diesen tollen Kurs sein durften. Hoffentlich im nächsten Jahr wieder.

HilDa

Ergänzung: Dieser Beitrag erscheint zugegebenermaßen mit großer Verspätung (die Abschlussveranstaltung war bereits am 2. Juli). Aber das gibt mir Gelegenheit zu einigen wunderbaren Nachträgen:

  • Im Literaturmagazin „Tentakel“ wurde der Text „Phaetons Wagenfahrt“ von Finn veröffentlicht. Den Text hatte er auch am 2. Juli auf der Literaturbühne präsentiert.
  • Teilnehmerin Caroline hat für zwei ihrer Texte einen Buchpreis bei dem Bundeswettbewerb Treffen junger Autor*innen in Berlin gewonnen.
  • Wir planen auch für 2022 wieder eine Schreibwerkstatt für Jugendliche, voraussichtlich ab März; Arbeitstitel bisher: SchreibRaum 2022.
Logo von SchreibLand NRW 2021

Diese Werkstatt wurde gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen von SchreibLand NRW – einer Initiative des Verbands der Bibliotheken des Landes NRW und des Literaturbüros NRW.


SchreibRaum 2020: Projektbericht

Das war eine in jeder Beziehung besondere Schreibwerkstatt. Der Kurs sollte bereits im April 2020 beginnen (1. Versuch) und endete tatsächlich erst im Februar 2021. Die Gründe kann sich jeder leicht vorstellen: Corona, Pandemie, Lockdown 1 + 2. Im März musste leider erst einmal abgesagt werden (1. Lockdown), dann wurde aber im Sommer neu geplant und ab 29. August konnten endlich 9 Teilnehmer:innen im Alter von 14 bis 18 Jahren in den SchreibRaum starten. Doch dann kam der 2. Lockdown. Kursleiterin Andrea Gehlen organisierte auf online-Meetings via Zoom um; aber erst einmal musste der Kurs unterbrochen werden, es kamen die Ferien und Feiertage. Trotzdem gelang es, alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen motiviert zusammenzuhalten. Am Ende musste auch die Abschlussveranstaltung online stattfinden. Dazu später mehr.

Mit der Bielefelder Autorin Andrea Gehlen hatten wir eine engagierte Workshopleiterin, die von vornherein einen Plan B vorbereitet hatte. Das vom LandesMinisterium für Kultur und Wissenschaft geförderte Projekt SchreibLand NRW, eine Initiative des Literaturbüros NRW in Düsseldorf und des Verbandes der Bibliotheken NRW, sah die Möglichkeit eines Online-Workshops auch schon vor.

Doch im August hatten wir noch die Hoffnung, dass wir bis Anfang Dezember die zehn 90-Minuten-Termine als Präsenzveranstaltungen gestalten könnten. Der große Veranstaltungssaal SO2 bot genügend Platz für eine großzügige Aufstellung der Tische, so dass der nötige Abstand gewahrt werden konnte. Und die Jugendlichen waren bemerkenswert diszipliniert und hielten sich an alle Hygiene-Regeln. Samstags ab 12 Uhr verbrachten diese jungen Menschen ihren schulfreien Tag freiwillig mit einer Schulung. Und sie brachten schon Entwürfe, Ideen und sogar fertige Texte mit. Frau Gehlen war von Anfang an beeindruckt.

Man könnte die Workshop-Geschichte jetzt wie eine Heldenreise erzählen. Die Gruppe aus neun sehr unterschiedlichen Jugendlichen wuchs unter der Leitung der erfahrenen Autorin zu einem Team zusammen. Sie mussten Aufgaben bewältigen, einige jeder für sich, einige gemeinsam. Sie mussten Charaktere bilden – dabei ging es um die Figurenentwicklung in ihren Geschichten, aber auch um die eigene Biografie, wie sie z. B. für den Klappentext eine Buches benötigt würde (und bei der Abschlussveranstaltung zur Präsentation gehören sollte). Sie mussten Schauplätze erkunden, neue Perspektiven gewinnen, mit Lügen und „unzuverlässigen Erzählern“ umgehen lernen und Konflikte verschlimmern – natürlich für ihre Erzählungen. Sie haben gemeinsam die Frage nach der Moral gestellt, genauer nach der Rolle der Moral in einer Geschichte. Kurzgeschichten, Gedichte und Romananfänge sind entstanden und weiterentwickelt worden. Und dazu aller Unbill der Pandemie! Doch am Ende musste jeder einzelne sich einem Publikum stellen und mit seinen Texten die Bewährungsprobe bestehen. Ja, eine Heldenreise eben!

Schematische Darstellung einer „Heldenreise“

Die Heldenreise als Geschichtenkonstrukt war aber auch selbst ein Thema der Schulung: Am Beispiel „Harry Potter“ ging der Kurs die Stationen dieser archetypischen Erzählstruktur durch.

Sieben der insgesamt zehn Termine konnten in der Bibliothek stattfinden, drei mussten in den digitalen Raum verlegt werden. Für den Übergang – wegen des Lockdowns und der Ferien gab es erst einmal eine Unterbrechung – hielt Frau Gehlen den Kontakt mit regelmäßigen E-Mails und Schreibübungen für die Teilnehmer:innen. Nach zehn Wochen meldeten sich tatsächlich alle wieder und in drei langen Zoom-Meetings bereitete man sich auf die Abschlussveranstaltung vor: Textauswahl, Tipps und Tricks zum öffentlichen Vorlesen, Zeitplan und anderes Organisatorisches.

Die Abschlussveranstaltung fand am 13. Februar 2021 ebenfalls online statt. Wir trafen uns mit Gästen – insgesamt 30 Personen – auf dem Bildschirm. Natürlich passierte all das, was immer bei großen online-Meetings passiert: Mikrofone waren an, die eigentlich ausgeschaltet sein sollten, so dass Nebengeräusche störten; die Netzverbindungen waren nicht immer für alle stabil; eine Fotoshow, die die Pause überbrücken sollte, war schneller vorbei als geplant. Oder verlief die Zeit einfach schneller? Frau Gehlen moderierte jedenfalls souverän und die jungen Schriftsteller und Schriftstellerinnen ließen sich durch nichts aus der Fassung bringen.

Und was bekamen wir an diesem besonderen Abend zu hören?

„Glaubst du an Magie?“ – fragte gleich in einer der ersten Prosatexte ein Protagonist. Er flüsterte: „Ich erzähle dir die Geschichte meines Stammes. …“ – und ich wünsche mir möglichst bald alle Bände des Fantasy-Epos für unsere Bibliothek! (Ja, kein Witz, die Autorin hat den Entwurf für acht Bände fertig und bereits weit mehr als das vorgetragene Anfangskapitel geschrieben.)
Wer hätte gedacht, dass uns die Perspektive eines Kruges oder die eines Hundes auf dem Sofa fesseln konnte, dass wir den Traum vom perfekten Bizeps mitträumen würden – ebenso wie den Alptraum vom Tanz des Todes. Wir sympathisierten mit einem gedemütigten Dieb und mit einem einsamen, aber vergesslichen Kobold. Wir hörten kurze Prosatexte, einen Romananfang und Lyrik.

„Das Wichtigste, was ich hab‘, ist meine Gab‘“, hieß es in einem der Gedichte. Doch so bescheiden müssen diese jungen Dichter und Dichterinnen gar nicht sein, denn nach dem Applaus und den Rückmeldungen zu urteilen haben sie es uns Zuhörer:innen an diesem Abend gezeigt: Ja, auch wir glauben an die Magie der Worte.

Das waren besondere Autorenlesungen. Nach einigen besonderen Kurs-Monaten. Andrea Gehlen kommentierte in einer Rundmail kurz nach dem Ende der Veranstaltung: „nur ganz kurz, ich bin noch ganz ergriffen. Ihr wart sooooooooo toll!!!!“. Frau Rast vom Literaturbüro NRW bedankte sich am folgenden Montag für den „schönen Abend mit tollen Texten“.

Ich bin davon überzeugt, dass wir von diesen neun Autoren und Autorinnen noch viel hören werden: die neue Bielefelder Schriftsteller-Generation.

Nur schade, dass wir keine öffentliche Live-Lesung auf unserer Literaturbühne mit ihnen organisieren durften. Nun, vielleicht das nächste Mal, denn der SchreibRaum 2021 öffnet, wenn sich genügend Teilnehmer:innen finden, bereits am 17. April wieder.

HilDa

Diese Werkstatt wurde gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen von SchreibLand NRW – einer Initiative des Verbands der Bibliotheken des Landes NRW und des Literaturbüros NRW.

SchreibRaum 2021

SCHREIBWERKSTATT FÜR JUGENDLICHE AB 14 JAHREN

Logo von SchreibLand NRW 2020

In unserer Schreibwerkstatt Schreibraum 2021 wird Ideenstaub zu spannenden Geschichten. Hier ist Platz für scheinbar verrückte Einfälle, die im Text oft unerwartet gut funktionieren. Du probierst mit Unterstützung der Autorin Andrea Gehlen verschiedene Schreibtechniken aus, bekommst Schreibimpulse und erfährst etwas über handwerkliche Grundlagen und Tricks, die Deinen Text noch besser machen. Mit viel Spaß an der Freiheit der Fantasie entwickelst Du Deine Ideen weiter oder lässt ganz Neues entstehen. Zum Schluss überarbeiten wir die Texte und stellen sie einer Öffentlichkeit vor. Ob das im Rahmen einer Lesung oder einer kleinen Ausstellung oder vielleicht sogar einem Auftritt im Radio sein soll, das überlegen wir zusammen.

Der Kurs ist für Anfänger und Fortgeschrittene ab 14 Jahren gedacht.
Die Teilnahme kostet 25 €.
Wir beginnen am 17. April um 12 Uhr in der Stadtbibliothek am Neumarkt. Insgesamt umfasst der Kurs 10 Termine á 90 Minuten jeweils samstags.

Hier alle Termine im Überblick: 17.04.2021, 24.04.2021, 08.05.2021, 15.05.2021, 22.05.2021, 29.05.2021, 05.06.2021, 12.06.2021, 19.06.2021, 26.06.2021; eine Abschlussveranstaltung ist für den 03.07.2021 geplant. (Falls an einigen Terminen wegen der Maßnahmen zur COVID-19-Eindämmung keine Präsenzwerkstatt stattfinden kann, geht der Kurs online weiter; dadurch kann es evtl. zu Terminverschiebungen kommen.)

Andrea Gehlen
(c) Freya Warzel

Der Workshop wird wieder geleitet von der Bielefelder Schriftstellerin Andrea Gehlen.

Andrea Gehlen lebt in Bielefeld, ist verheiratet, hat drei Kinder und einen kleinen Hund. Sie arbeitet als Autorin von Kinderbüchern, Kurzkrimis, Büchern mit Audioergänzung und als Dozentin für kreatives Schreiben. Bislang hat sie sieben Kinderbücher und zahlreiche Kurzkrimis veröffentlicht. Zwei davon wurden mit einem Preis ausgezeichnet.
Im Internet findet man sie hier.

 

Interessenten an SchreibRaum 2021 können sich direkt hier anmelden.
Bitte meldet Euch möglichst bald an, damit wir einschätzen können, ob der Kurs überhaupt stattfinden kann, auch wenn der Bewerbungsschluss erst der 10. April ist.

Ansprechpartner: Dagmar Hillebrand
E-Mail: dagmar.hillebrand@bielefeld.de

 

Diese Werkstatt wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen von SchreibLand NRW, einer Initiative des Literaturbüros NRW und des Verbandes der Bibliotheken NRW.

 

SchreibRaum 2020 – 2. Versuch

Geplant war die Schreibwerkstatt schon für Ende März. Doch gerade als die Mindestteilnehmerzahl erreicht war, mussten alle Veranstaltungen abgesagt werden.
Zusammen mit der Workshopleiterin Andrea Gehlen starten wir nun einen neuen Versuch:

EINE SCHREIBWERKSTATT FÜR JUGENDLICHE VON 14-18 JAHREN

Logo von SchreibLand NRW 2020

 

Erfindest Du gerne Geschichten?

Geht Deine Fantasie manchmal mit Dir durch?

Hast Du Lust mit professioneller Unterstützung Deinen eigenen Schreibstil zu entwickeln?

 

 

In unserer Schreibwerkstatt kannst Du Dein Hobby mit anderen teilen. Hier triffst Du die Autorin Andrea Gehlen und schreibst mit ihrer Unterstützung Deine eigenen Geschichten. Mögliche Themen des Workshops sind u. a.:

    • Wie entwerfe ich Figuren, für die sich der Leser interessiert?
    • Aufbau von Kurzgeschichten und Hollywood-Blockbustern
    • Wie erzeuge ich Spannung?
    • Eine Geschichte so schreiben, dass beim Leser ein Film im Kopf läuft
    • Tipps und Tricks fürs öffentliche Vorlesen

Es entstehen individuelle Texte, die im Rahmen der Abschlussveranstaltung einem Publikum vorgetragen werden.

Der Workshop für 14- bis 18-Jährige beginnt am 29. August um 12 Uhr in der Stadtbibliothek am Neumarkt. Er umfasst insgesamt 10 Termine á 90 Minuten jeweils samstags.
Höhepunkt wird dann die Abschlussveranstaltung am 5. Dezember 2020 um 18:00 Uhr in der Stadtbibliothek sein.

Die Teilnahme am Workshop SchreibRaum 2020 kostet 25,- €.

Hier alle Termine: 29.08., 05.09., 12.09., 19.09., 26.09., 10.10., 07.11., 14.11., 21.11., 28.11. jeweils von 12 bis 13:30 Uhr
(keine Termine am Feiertag 03.10. und in den Herbstferien)
Abschlussveranstaltung: 5. Dezember 2020, 18 Uhr

Der Workshop wird geleitet von der Bielefelder Autorin Andrea Gehlen.

Andrea Gehlen
(Foto: (c) Freya Warzel)

 

Andrea Gehlen lebt in Bielefeld, ist verheiratet, hat drei Kinder und einen kleinen Hund. Sie arbeitet als Autorin von Kinderbüchern, Kurzkrimis, Büchern mit Audioergänzung und als Dozentin für kreatives Schreiben. Bislang hat sie sieben Kinderbücher und zahlreiche Kurzkrimis veröffentlicht. Zwei davon wurden mit einem Preis ausgezeichnet.
Im Internet findet man sie hier.

 

 

 

Interessenten an SchreibRaum 2020 können sich bis zum 28. August anmelden:

online über unsere Ticketbuchung, Direktlink hier

Ansprechpartner: Dagmar Hillebrand, E-Mail: dagmar.hillebrand@bielefeld.de

Bitte meldet Euch möglichst bald an, damit wir einschätzen können, ob der Kurs überhaupt stattfinden kann, auch wenn der Bewerbungsschluss erst der 28. August ist.

 

Diese Werkstatt wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen von SchreibLand NRW – einer Initiative des Verbands der Bibliotheken des Landes NRW und des Literaturbüros NRW.

SchreibRaum 2020

eine Schreibwerkstatt für Jugendliche von 14-18 Jahren

Logo SchreibLandNRW 2020

 

Erfindest Du gerne Geschichten?

Geht Deine Fantasie manchmal mit dir durch?

Hast Du Lust mit professioneller Unterstützung Deinen eigenen Schreibstil zu entwickeln?

 

 

In unserer Schreibwerkstatt kannst Du Dein Hobby mit anderen teilen. Hier triffst Du die Autorin Andrea Gehlen und schreibst mit ihrer Unterstützung Deine eigenen Geschichten. Mögliche Themen des Workshops sind u. a.:

      • Wie entwerfe ich Figuren, für die sich der Leser interessiert?
      • Aufbau von Kurzgeschichten und Hollywood-Blockbustern
      • Wie erzeuge ich Spannung?
      • Eine Geschichte so schreiben, dass beim Leser ein Film im Kopf läuft
      • Tipps und Tricks fürs öffentliche Vorlesen

Es entstehen individuelle Texte, die im Rahmen der Abschlussveranstaltung einem Publikum vorgetragen werden.

Der Workshop für 14- bis 18-Jährige beginnt am 28. März um 12 Uhr in der Stadtbibliothek am Neumarkt. Er umfasst insgesamt 10 Termine á 90 Minuten jeweils samstags.
Höhepunkt wird dann die Abschlussveranstaltung am 20.06.2020 in der Stadtbibliothek.

Die Teilnahme am Workshop SchreibRaum 2020 kostet 25,- €.

Hier alle Termine: 28.03., 04.04., (kein Termin in den Osterferien), 25.04., 02.05., 09.05., 16.05., 23.05., 30.05., 06.06., 13.06.
Abschlussveranstaltung: 20.06.2020

Der Workshop wird geleitet von der Bielefelder Schriftstellerin Andrea Gehlen.

(c) Andrea Gehlen

Andrea Gehlen lebt in Bielefeld, ist verheiratet, hat drei Kinder und einen kleinen Hund. Sie arbeitet als Autorin von Kinderbüchern, Kurzkrimis, Büchern mit Audioergänzung und als Dozentin für kreatives Schreiben. Bislang hat sie sieben Kinderbücher und zahlreiche Kurzkrimis veröffentlicht. Zwei davon wurden mit einem Preis ausgezeichnet.
Im Internet findet man sie hier.

 

Interessenten an SchreibRaum 2020 können sich hier anmelden:

Ansprechpartner: Dagmar Hillebrand
E-Mail: dagmar.hillebrand@bielefeld.de
oder direkt in der Zentralbibliothek am Neumarkt; Tel.Nr.: 0521/51-5000.
Ihr könnt Euch auch direkt online über unsere Website anmelden hier, dann bitte den Termin 28. März heraussuchen, anklicken und die gewünschten Daten eingeben.

Bitte meldet Euch möglichst bald an, damit wir einschätzen können, ob der Kurs überhaupt stattfinden kann, auch wenn der Bewerbungsschluss erst der 24. März ist.

***UPDATE***: Der Workshop musste leider abgesagt werden. Wir starten nach den Sommerferien einen neuen Versuch.

 

Diese Werkstatt wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen von SchreibLand NRW – einer Initiative des Verbands der Bibliotheken des Landes NRW und des Literaturbüros NRW.

HilDa

SCHREIBWERKSTATT – Projektbericht

SchreibLandNRW – Logo

Am Anfang stand die Skepsis: Würden wir wirklich mindestens sieben jugendliche Teilnehmer für einen Schreib-Workshop finden, der insgesamt elf Termine und regelmäßiges Lernen und Arbeiten zusätzlich zur Schule erfordert? Wir haben über die lokale Presse, unsere Sozialen Medien (Facebook und Twitter) und unsere Website geworben, Plakate in unserer Jugendabteilung „Teen-Bib“ ausgehängt, Handzettel ausgelegt und verteilt, einzelne LehrerInnen als Verteiler angesprochen. Aber bis wenige Tage vor Anmeldeschluss gab es erst eine einzige Interessentin. Wie sollten wir der begeisterten jungen Dame sagen, dass der Kurs nun doch nicht stattfinden könne? Auch für die Autorin tat es mir leid: Die Bielefelder Schriftstellerin Susan Kreller hatte den Honorarvertrag für die Workshop-Leitung angenommen und bereits die ersten Stunden geplant und vorbereitet. Sollte das alles umsonst sein?

Doch dann ging es auf einmal ganz schnell, wir mussten uns sogar Gedanken machen, ob wir eine Obergrenze benennen müssten. 14 TeilnehmerInnen zwischen 10 und 14 Jahren waren es dann, die sich regelmäßig mittwochs vom 26. April bis zum 4. Juli zwischen 17 und 18:30 Uhr in der Bibliothek trafen und unter der Anleitung von Frau Kreller an ihren Texten arbeiteten.

Viele Workshoptage waren sonnig und heiß, außerdem war Fußball-Weltmeisterschaft. Trotzdem kamen alle Jugendlichen regelmäßig, meldeten sich sogar bedauernd ab, wenn sie mal krank oder durch andere Termine verhindert waren. Ich gebe zu, so viel Disziplin hatte ich nicht erwartet.

Raum SO2-klein, eigentlich eingerichtet für das regelmäßige Gaming in der Bib

Der Raum SO2 klein im 2. Obergeschoss der Stadtbibliothek ist für unsere regelmäßigen Gaming-Veranstaltungen eingerichtet, für die Schreibwerkstatt mussten also jedes Mal erst Tische und Stühle aufgebaut werden. Dafür bietet der Raum aber ausreichend Platz und flexible Sitzmöglichkeiten, so dass sich die Kinder auch einzeln oder in kleineren Gruppen zurückziehen konnten, wenn sie entsprechende Aufgaben bekamen. Am letzten Workshoptermin vor der Abschlussveranstaltung konnten die Jugendlichen auf einer „Probebühne“ in einem größeren Veranstaltungsraum (SO2-Saal) üben und auch schon mal ein Mikrophon ausprobieren.

Nicht alle Kinder wollten bei der Abschlussveranstaltung selbst sprechen, anfangs jedenfalls nicht. Frau Kreller als Moderatorin hatte sich den Kindern als Vorleserin angeboten, wenn sie es denn wünschten. Im Laufe der 10 Treffen war die Gruppe zu einer kleinen Gemeinschaft zusammengewachsen. So wollten sie auch gemeinsam im Halbkreis auf der Bühne sitzen – unsere Haustechniker zweifelten sehr, dass die Bühne für so viele nebeneinander stehende Stühle überhaupt groß genug ist. Bei der „Generalprobe“ wurde das alles ausgelotet, und da die Literaturbühne im Erdgeschoss der Stadtbibliothek sogar etwas breiter als die „Probebühne“ ist, waren sich die Kinder zusammen mit Frau Kreller nicht nur über Sitzordnung und Textreihenfolge schnell einig. Auch das Selbstbewusstsein der einzelnen Jungautoren war gewachsen: Jetzt wollten alle ihre Texte selbst vortragen. Und diejenigen, die an dem Abschlussabend leider nicht teilnehmen konnten, hatten in der Gruppe Freunde gefunden, denen sie ihren Text anvertrauen konnten: Er wurde vorgelesen und auch die nichtanwesenden jungen Schriftstellerinnen wurden an diesem Abend gewürdigt.

Teilnehmer der Schreibwerkstatt auf der Literaturbühne Vorstellungsrunde der Teilnehmer bei der Abschlussveranstaltung

Zur Abschlussveranstaltung am 6. Juli kamen Eltern, Geschwister und Freunde der TeilnehmerInnen. Die Familien hatten ein Buffet aufgebaut mit Fingerfood, Kuchen und Süßigkeiten; die Bibliothek stellte die Getränke. Leider habe ich versäumt, ein Foto von all den Köstlichkeiten zu machen. Einige Leckereien passten zu den Texten; so hatte z. B. Frau Kreller extra Muffins gebacken, weil die in einer Geschichte erwähnt wurden.

Die Jugendlichen waren verständlicherweise nervös, das Lampenfieber ließ sie anfangs viel zu schnell vortragen, man konnte kaum folgen. Doch das legte sich bald, nicht zuletzt durch die beruhigende, souveräne Moderation von Susan Kreller. Dabei erzählte sie mir noch kurz vor Beginn der Veranstaltung, dass sie improvisieren müsse, weil die Kinder zusätzlich neue Texte geschrieben hätten und weil drei Teilnehmerinnen durch ein Missverständnis fehlten.

Das Vorlesen war in mehrere Themenblöcke gegliedert und begann mit dem „Anfangen“ – nicht Der erste Text wird vorgelesennur beim Schreiben oft das Schwierigste. Danach wurden Texte mit Innerem Monolog präsentiert (Anmoderation: „Vergessen Sie James Joyce – den Meister des inneren Monologs – , denn jetzt kommen: …“). Ein weiterer Themenblock beruhte auf einer Hausaufgabe mit der Aufgabenstellung: Ein Mann tut einer Frau gegenüber so, als sei er Vegetarier, um ihr zu gefallen; doch sobald sie es nicht sieht, isst er heimlich/hastig/gierig Fleisch – eine Jeckyll-and-Hyde-Variante. Und natürlich wurde auch Fußball thematisiert: Die entscheidende Niederlage der deutschen Mannschaft bei der Fußball-WM war während eines Workshop-Nachmittags bekannt geworden; daraus haben die Kinder spontan Gedichte zum Thema Fußball und Enttäuschung gemacht.

Ein Dankestext wird vorgelesen, eine Blume überreicht

Wir Zuhörer waren beeindruckt, die Eltern sichtlich stolz; es gab viel Applaus.

Berührend war auch der Dank der Jugendlichen an ihre Workshopleiterin: Sie hatten einen Dankestext verfasst, den eine Teilnehmerin vortrug und als Brief an Susan Kreller überreichte, dazu eine kleine Blume im Töpfchen als Erinnerung an 14 Schülerinnen und Schüler, die mit den Aufgaben, Gesprächen und Anleitungen künstlerisch gewachsen waren – und sicher noch weiter wachsen werden.
Susan Kreller war kurz sprachlos.

Ich denke, wir können uns sicher sein, dass wir von diesen Jungautoren aus Bielefeld und Umgebung in Zukunft noch mehr hören werden: eine neue Generation Bielefelder Erzähler, Dichter und Schriftsteller wächst da heran.

 

Teilnahmebestätigung + Schreibkladden

Aus den zur Verfügung gestellten Schreibwerkstatt-Texten werden wir eine Mappe gestalten, die im Regal „Bielefelder Autoren“ in der Stadtbibliothek am Neumarkt präsentiert werden soll. Alle TeilnehmerInnen können sich außerdem ab Mitte August ihre Teilnahmebestätigung abholen.

Susan Kreller hat aber noch mehr geschaffen als „nur“ die Vermittlung des handwerklichen Rüstzeugs. Aus 14 sehr unterschiedlichen Kindern, die sich vorher nicht kannten, war eine kleine Gemeinschaft geworden – vielleicht nur auf Zeit, doch es wurden auch Verabredungen über den Workshop hinaus getroffen, Adressdaten ausgetauscht.

An die Bibliothek ging der ausdrückliche Wunsch nach einer Wiederholung oder einem ähnlichen Workshopangebot. Vielleicht im nächsten Jahr?

HilDa

Finde deine Schreibwerkstatt auf www.SchreibLand-NRW.de

Plakat der SchreiblandNRW-Aktion

 

 

 

Diese Werkstatt wurde gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen von SchreibLand NRW – einer Initiative des Verbands der Bibliotheken des Landes NRW und des Literaturbüros NRW.

SCHREIBWERKSTATT – ein Workshop für 10- bis 14-Jährige

DruckDu schreibst gerne?
Geht Deine Fantasie manchmal mit Dir durch?
Erfindest Du gerne Geschichten?

In unserer Schreibwerkstatt kannst Du Dein Hobby mit anderen teilen. Hier triffst Du die Schriftstellerin Susan Kreller und schreibst mit ihrer Unterstützung Deine eigenen Geschichten.

Der Workshop für 10- bis 14-Jährige beginnt am 25. April um 17 Uhr in der Stadtbibliothek am Neumarkt. Er umfasst insgesamt 10 Termine á 90 Minuten jeweils mittwochs. Höhepunkt wird dann die Abschlussveranstaltung am Freitag, den 6. Juli, 18 Uhr auf der Literaturbühne in der Stadtbibliothek. Die Teilnahme am Workshop SCHREIBWERKSTATT kostet 25,- €.
Hier alle Termine: 25.04., 02.05., 09.05., 16.05., (Pfingstferien kein Termin), 30.05., 06.06., 13.06., 20.06., 27.06., 04.07.; Abschlussveranstaltung 06.07.2018

Die SCHREIBWERKSTATT wird geleitet von der Bielefelder Schriftstellerin Susan Kreller, die 2015 für ihren Jugendroman „Schneeriese“ den Deutschen Jugendliteraturpreis erhielt. Bekannt wurde sie schon 2012 mit „Elefanten sieht man nicht“ (war ebenfalls für den Deutschen Jugendbuchpreis nominiert und erhielt den Hansjörg-Martin-Preis für Kinder- und Jugendkrimis).

Ihren aktuellen Roman „Pirasol“ wird Susan Kreller übrigens am 23. April, dem Welttag des Buches, bei uns vorstellen, also zwei Tage vor Beginn des Workshops. Alle Teilnehmer des Kurses erhalten freien Eintritt zu der Lesung.
Allerdings alle anderen auch 😉  Aber dazu später mehr auf diesem Kanal.

Interessenten an der SCHREIBWERKSTATT können sich hier anmelden:

Ansprechpartner: Dagmar Hillebrand
E-Mail: dagmar.hillebrand@bielefeld.de
oder direkt in der Zentralbibliothek am Auskunftstresen; Tel.Nr.: 0521/51-5000

Diese Werkstatt wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen von SchreibLand NRW einer Initiative des Verbands der Bibliotheken des Landes NRW und des Literaturbüros NRW.

HilDa