Wir schließen unsere Türen

Es war ja schon abzusehen, aber seit heute können wir euch ganz offiziell mitteilen, dass wir ab Mittwoch, dem 16.12.2020 bis voraussichtlich Sonntag, dem 10.01.2021 schließen werden. Das betrifft die Stadtbibliothek am Neumarkt und unsere acht Stadtteilbibliotheken.

Weiterhin zur Verfügung stehen euch natürlich unsere Online-Angebote (findet ihr auf unserer Website beim Menüpunkt eBibliothek). Und wenn ihr Fragen habt, sind wir telefonisch montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr unter der Nummer 0521 51-5000 erreichbar.

Unsere Türen schließen sich heute Abend vorerst, aber falls ihr, zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit, bei uns vorbei kommt, dürft ihr euch weiterhin an unserem Bücherbaum erfreuen, der durch unser Schaufenster zu erspähen ist.

Bleibt vorsichtig, bleibt gesund und dann hoffen wir, dass wir unsere Türen in nicht allzu langer Zeit auch wieder für euch öffnen können.

Dream it, Make it, Share it: MAKE OWL Goes China!

Stadtbibliothek Bielefeld, city2science und internationale Schüler*innen der Luisenschule Bielefeld produzieren Videos für die Tinker Faire Beijing 2020

„Maker“ sind kreative Selbermacher aller Generationen. Das Projekt „MAKE OWL“ bringt sie zusammen – über Workshops, MakerMeetUps, Maker Festivals und Makerthons in der gesamten Region Ostwestfalen-Lippe. Die Maker-Aktivitäten in Ostwestfalen finden immer häufiger auch internationale Anerkennung: Nach einer Präsentation auf der ersten globalen Maker Faire erhielt Dr. Annette Klinkert vom Büro city2science im August 2020 eine Einladung aus China, ausgewählte Maker-Projekte für Kinder auf der sog. „Tinker Faire“ in Peking zu präsentieren. Aufgrund der Corona Pandemie konnte leider kein persönlicher Besuch eines „Maker-Teams“ in China organisiert werden. Stattdessen produzierte ein engagiertes Team der Stadtbibliothek Bielefeld gemeinsam mit city2science und dem Filmemacher Mike Dennis Müller zwei Videos mit Schüler*innen der Luisenschule Bielefeld.

Im offenen „Makerspace“ der Stadtbibliothek Bielefeld bauten 14 Kinder im Alter zwischen 10 und 12 Jahren am 23. September zunächst fahrende „Brushbots“ – mobile Mini-Roboter aus Spülbürsten, Pfeifenputzern und kleinen Motoren. Danach durften die Schüler*innen echte „Laserschwerter“ basteln – aus Schaumstoffröhren mit funkelnden LEDs als Innenleben. Angeleitet wurden sie durch Kayhan Karakas, der neben dem beliebten Makerspace auch den erfolgreichen Gamerspace in der Stadtbibliothek Bielefeld betreut.

„Tinkering“ steht international für kreatives Basteln mit technischen Materialien. Die „Tinker Faire“ ist ein Erfinderfestival in Peking, das Anfang Oktober Tausende Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern einlädt, kreativ zu werden und über Mitmachangebote neue Zugänge zu Technik und Naturwissenschaften zu erleben. Veranstalter des Events ist das „China Soong Ching Ling Science & Culture Center for Young People“.

Die Schüler*innen stammten aus der internationalen Sprachklasse 1 der Luisenschule Bielefeld. In dieser Klasse lernen die Kinder die deutsche Sprache kennen, während sie parallel die Regelklassen der Schule besuchen. Gemeinsam mit ihrer Lehrerin Wiebke Horn nehmen die Schüler*innen einmal in der Woche am Projekt „Meine Sprache – Deine Sprache“ der Stadtbibliothek Bielefeld teil.  Mit dabei waren Kinder aus Griechenland, Italien, Spanien, Kroatien, Indien, Türkei, Libanon und Irak.

Im „Makerspace“ wird die Stadtbibliothek Bielefeld zum Labor und zur Werkstatt. Neben den Büchern entstand am Neumarkt ein kreativer Lernraum, in dem Mitmachen und Ausprobieren im Vordergrund stehen.  Neben der Vermittlung von Informations und Medienkompetenz bietet der Makerspace einen Beitrag zur digitalen Bildung, aber auch zum Spracherwerb – wie im Projekt „Meine Sprache – Deine Sprache“.

Dr. Annette Klinkert, city2science

Eine Art von Wahrheit – Literaturtage 2020

Die Literaturtage sind immer wieder eines der vielen Highlights unseres Veranstaltungsjahres. Olga Tokarczuk hat uns im letzten Jahr einen ziemlich aufregenden Tag bereitet, indem sie nur wenige Stunden vor der Lesung bei uns den Literaturnobelpreis gewann. Mit ihrer Nobelpreisrede am 7. Dezember 2019 liefert sie uns auch das diesjährige Motto: „In der Flut von Definitionen, die es für den Begriff ‚Fiktion‘ gibt, gefällt mir die Älteste am besten, die auf Aristoteles zurück geht und besagt, dass Fiktion immer eine Art von Wahrheit sei.“

Im letzten Jahr waren mit Abbas Khider und Olga Tokarczuk gleich zwei Veranstaltungen restlos ausverkauft. Ich wage die Vermutung aufzustellen, dass wir das in diesem Jahr toppen und alle neun Lesungen ausverkauft sein werden. Denn statt der gewohnten 300 Plätze stehen in diesem Jahr aufgrund einiger Komplikationen mit einem gewissen Virus – wir wollen an dieser Stelle keine Namen nennen – weit weniger Plätze zur Verfügung. Aber solange die Lesungen überhaupt stattfinden, sind wir schon zufrieden. Und alle, die jetzt schon fürchten, keine Karten mehr zu bekommen, möchte ich direkt beruhigen. Zu allen Lesungen wird es einen Livestream geben. Wir haben uns für diese Möglichkeit entschieden, um trotz allem so vielen unserer Gäste wie möglich einen – wenn auch etwas anderen – Zugang zu den Veranstaltungen zu ermöglichen.

Ein Ticket für den Livestream kostet 2 €. Die Tickets können ab dem 28. September über unsere Webseite erworben werden. Die regulären Tickets gibt es ab sofort über unsere Ticketbuchung oder vor Ort in der Stadtbibliothek am Neumarkt. Der Eintritt beträgt 10 €, ermäßigt 6 €.

Aber auf das wichtigste bin ich bisher noch gar nicht zu sprechen gekommen. Das sind natürlich wie immer die Autorinnen und Autoren, die sich auf den Weg zu uns nach Bielefeld machen. Die Eröffnungsveranstaltung am 1. Oktober begehen wir mit Denis Scheck, der uns seinen Kanon „Die 100 wichtigsten Werke der Weltliteratur von ‚Krieg und Frieden‘ bis ‚Tim und Struppi'“ vorstellt und uns die Bücher präsentiert, die wir in unserer begrenzten Lebenszeit gelesen haben sollten.
Mit Lutz Seiler erleben wir am 7. Oktober eine Geschichte, die  kurz nach dem Mauerfall spielt und von zwei Eltern handelt, die sich einen Lebenstraum erfüllen und einem Sohn der zurückbleibt und ziellos durch Berlin treibt.
Die DDR ist auch eines der Themen in Jackie Thomaes Roman „Brüder“. Zwei Brüder, die sich nicht kennen, die aber verbunden sind durch den selben Vater, der 1970 aus dem Senegal in die DDR kam um Medizin zu studieren. Ihre Geschichten, die zwischen 1985 und 2005 spielen, werden in zwei Teilen getrennt erzählt.

Damit habe ich nun wahllos einige unserer Autorinnen und Autoren herausgegriffen, das ganze Programm könnt ihr ausführlich hier nachlesen.

Mit musikalischer Umrahmung und bei einem Gläschen Wein stellen uns all diese Autoren ihre eigene Art von Wahrheit vor.

lga

Klare Ansage(n)

Wir erleben ja so einiges. Vieles davon während des Publikumsdienstes. Manchmal seitens der Leser, manchmal schlägt uns die Technik ein Schnippchen, manchmal auch alles zusammen.
Auch die Bücher haben’s drauf, vor allem die älteren Jahrgänge. Auf dem einen klebte etwas, aus einem anderen fiel mir ein Zettel entgegen:

Die Schrift wird zum Ende des Satzes hin wirklich immer kleiner, es liegt nicht an meinem merkwürdigen, „oh-das-ist-interessant-ich-mach-schnell-ein-Foto-im-Vorbeigehen“- Kamerawinkel.

Scheinbar gab es früher auch schon Unholde, die nicht angemessen mit Bibliothekseigentum umgingen und man teilte ihnen schriftlich mit, was sich schickt und was nicht. Auch im Interesse ihres Wohlbefindens, wie folgende besorgte Ermahnung:

kwk

Faltkunst

Herzen, Hundepfoten, kurze Wörter, wie Lesen oder Danke, Katzen, Blumen – aus einfachen Buchseiten lassen sich – von leicht bis kniffelig – die schönsten Kunstwerke falten. Dazu braucht es auch gar nicht viel: ausgediente Bücher mit einer angemessenen Seitenzahl; sowie Bleistift, Lineal, Schere und Cuttermesser für die anspruchsvolleren Motive, die nicht nur gefaltet sondern auch ausgeschnitten werden.

In unserer FreitagsKreativReihe „Irgendwas is immer“ bieten wir seit einiger Zeit „Buchfaltkunst“ an. In dieser sind viele wunderbare Exemplare der oben genannten Motive entstanden. Die Vorlagen sucht überwiegend Christine Köhler als Leiterin der Veranstaltung aus. Manchmal bringen die Teilnehmer*innen aber auch eigene Ideen mit oder fragen gezielt nach Vorlagen.
Wie im Fall des Notenschlüssels. So wunderschön er aussieht, wenn er fertig ist, umso friemeliger ist aber der Weg dort hin: Denn die vielen Rundungen haben es in sich. Um diese hinzubekommen werden die einzeln Seiten nicht nur fein säuberlich gefaltet, sondern es wird auch sehr viel ausgeschnitten. Zu all dem Fingerspitzengefühl gehört aber auch noch ein großer Topf Geduld und Ausdauer. Denn auf Grund des Schwierigkeitsgrads ist es nicht gerade ein Projekt, das sich in einem Rutsch herstellen lässt. Rund fünf Stunden reiner Arbeitsaufwand sollten schon eingeplant werden.

Woher wir das wissen? Meine Kollegin Christine Köhler nimmt auch gerne die Herausforderung an und probiert die Ideen und Wünsche der Teilnehmer*innen oft auch selber aus. So war es auch bei dem Notenschlüssel. 🙂

Doch ich finde, Arbeit und Mühen haben sich in jedem Fall gelohnt. Und ein Plätzchen zum Verweilen hat der Notenschlüssel ebenfalls schon gefunden: Er ziert das Büro einer Kollegin und erfreut sie so gleichzeitig mit seiner Anwesenheit. Nur ab und an am Freitag muss er seinen Platz dort für ein paar Stunden verlassen – um sich bei „Irgendwas is immer“ zu präsentieren und vielleicht als Inspiration zu dienen.

 

kte

Wir sind wieder für euch da!

Vor einigen Wochen mussten wir dauernd schlechte Neuigkeiten bekannt geben. Stadtbibliothek am Neumarkt geschlossen, Stadtteilbibliotheken geschlossen, Veranstaltungen fallen aus… Es macht richtig Spaß, nun nach und nach die gegenteiligen Nachrichten verkünden zu können. Nach dem schon die Zentralbibliothek am Neumarkt wieder erfolgreich öffnen konnte, folgen ab Dienstag, den 02.06.2020, nun auch die Stadtteilbibliotheken.

Die Stadtbibliothek am Neumarkt ist ja wie gehabt montags bis samstags von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Die Servicezeiten sind montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr.

Die Stadtteilbibliotheken sind nun zu folgenden, teilweise etwas geänderten Zeiten für euch da:

Stadtteilbibliotheken Brackwede und Sennestadt
Dienstag bis Freitag 10.00 – 13.00 Uhr und 15.00 – 18.00 Uhr
Samstag 10.00 – 13.00 Uhr

Stadtteilbibliothek Stieghorst und Schildesche
Montag 10 – 14 Uhr
Dienstag bis Freitag 10 Uhr – 13 Uhr und 15 Uhr – 18 Uhr

Stadtteilbibliothek Jöllenbeck
Dienstag 10 – 13 und 15 – 18 Uhr
Mittwoch 10 – 13 Uhr
Donnerstag 15 – 18 Uhr
Freitag 15 – 18 Uhr

Stadtteilbibliothek Baumheide
Dienstag 10.00 – 13.00 Uhr
Dienstag, Mittwoch, Donnerstag 15.00 – 18.00 Uhr
Samstag 10.00 – 13.00 Uhr

Stadtteilbibliothek Dornberg
Dienstag 10.00 – 12.00 Uhr, 15.00 – 17.00 Uhr
Donnerstag 15.00 – 17.00 Uhr
Freitag 15.00 – 17.00 Uhr

Stadtteilbibliothek Heepen
Mittwoch 15.00 – 18.00 Uhr
Freitag 15.00 – 18.00 Uhr
Samstag 10.00 – 13.00 Uhr

Nach wie vor gelten aber auch noch einige Einschränkungen. Zum einen bitten wir alle Besucher*innen in den Bibliotheken einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Um die nötigen Abstandsregeln einhalten zu können, wird außerdem nur eine begrenzte Anzahl an Besucher*innen gleichzeitig Zutritt erhalten. Ein Aufenthalt in Gruppen ist noch nicht möglich.

Generalprobe in der Stadtteilbibliothek Brackwede – das Abstand halten wurde erfolgreich geprobt!

Des Weiteren sind wir laut der CoronaSchutz-Verordnung des Landes Nordrhein-Westfalen verpflichtet eine namentliche Registrierung aller Besucher*innen durchzuführen. In der Stadtbibliothek am Neumarkt erfolgt die Registrierung mittels Bibliothekskarte über ein Lesegerät. Wer noch keine Bibliothekskarte besitzt oder eine Stadtteilbibliothek besucht registriert sich vor Ort über ein Formular.

Wir freuen uns auf jeden Fall, dass wir nun an allen Standorten wieder für euch da sein können! Und auf die nächsten guten Nachrichten. Denn auch auf unsere Veranstaltungen müsst ihr nicht mehr lange verzichten – aber dazu in Kürze mehr. 🙂

Öffnung in Sicht!

Hach, wir freuen uns. Am Montag, den 18.05. werden wir wieder öffnen! Wir waren ja durchaus dankbar für die Zeit, die wir in andere Projekte stecken konnten, aber so ganz ohne euch Nutzer*innen macht die Bibliothek einfach nur halb so viel Spaß. 🙂

Wie üblich wird die Stadtbibliothek am Neumarkt montags bis samstags von 10 bis 20 Uhr öffnen. Geplant ist ein schrittweiser Beginn des Ausleih- und Beratungsbetriebs unter Einhaltung der geltenden Hygienestandards. So könnt ihr wieder wie gewohnt in den Beständen stöbern, Medien ausleihen und zurückgeben, aber auch vorgemerkte Medien abholen.
Wer sich an der Servicetheke beraten lassen möchte, kann dies gerne montags bis freitags von 13 – 17 Uhr sowie samstags von 10 – 13 Uhr tun.

Nach der CoronaSchutz-Verordnung des Landes Nordrhein-Westfalen müssen wir eine namentliche Registrierung aller Besucher*innen vornehmen. Zugang zur Bibliothek wird daher ausschließlich über das Open-Library-Kartenlesegerät am Eingangsbereich gewährt. Die Karte vor das Lesegerät halten und schon öffnet sich die Tür! Mit ein bisschen Fantasie ist das fast wie Zauberei. 🙂 Dazu wird natürlich eine gültige Bibliothekskarte benötigt. Wer noch keine besitzt kann diese online beantragen.

Um die nötigen Abstandsregeln einhalten zu können, wird nur eine begrenzte Anzahl an Besucher*innen gleichzeitig Zutritt erhalten. Außerdem bitten wir alle Kund*innen ab sieben Jahren, in der Stadtbibliothek einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen sowie die üblichen Abstandsregeln einzuhalten.

Zunächst wird es leider keine Möglichkeit geben, sich in Gruppen in der Bibliothek aufzuhalten. Auch die Beratung durch uns an den Regalen sowie an den technischen Geräten ist im Rahmen der notwendigen Einschränkungen noch nicht möglich.

Der Medienbestell und -Abholservice, der in den letzten drei Wochen aktiv war, wird mit Öffnung der Stadtbibliothek am Neumarkt für diesen Standort eingestellt. Die bis dahin bereits bestellten Medien könnt ihr jedoch noch bis zum 23.05.2020 abholen. In den Stadtteilbibliotheken Brackwede und Sennestadt bleibt es vorerst beim Abholservice. Wendet euch gerne direkt an die Kolleginnen in Sennestadt und Brackwede, wenn ihr dort Medien zur Abholung bestellen wollt:

Die übrigen Stadtteilbibliotheken bleiben vorerst noch geschlossen.

Wer derzeit das Haus nicht verlassen kann, etwa, weil er erkrankt ist, sich in Quarantäne befindet, zu einer Corona-Risikogruppe gehört oder eine sonstige körperliche Beeinträchtigung hat, kann weiterhin über die Solidarische Corona-Hilfe Bielefeld einen Medienlieferservice nach Hause beantragen.

Noch Fragen?

Wir freuen uns auf euch! 🙂

Kostenlose Bücher und CDs zum Mitnehmen

Seit zwei Wochen steht vor der Stadtbibliothek am Neumarkt ein kleines Regal, das wir regelmäßig mit aussortierten Büchern, Zeitschriften oder CDs bestücken, die umsonst mitgenommen werden können. Zudem bereiten wir kleine Bastelsätze für beispielsweise Brushbots vor, die wir alle paar Tage ebenfalls im Regal deponieren. Platziert haben wir das Regal links neben der Außenrückgabe.
Und um im Bereich MakerSpace nicht ganz aus der Übung zu kommen, haben wir extra noch einen mehr oder weniger schicken Regenschutz gebastelt. Dazu musste eine durchsichtige Tischdecke dienen, die alle Nässe bisher sehr gut abgehalten hat. Auch wenn es davon zugegeben nicht ganz so viel gegeben hat in der letzten Zeit. 🙂

Neben der Stadtteilbibliothek Brackwede steht außerdem schon seit Jahren ein Bücherschrank, also ein echter. Da sind die Bücher auch ohne behelfsmäßiges Regencape gut geschützt.

Wenn ihr also doch mal wieder ein echtes Buch in der Hand haben möchtet, schaut dort gerne einmal vorbei, ansonsten sind unsere elektronischen Angebote natürlich auch 24h – und vor allem von Zuhause aus – zugänglich.

Wie überall gilt: bitte den Mindestabstand beim Stöbern einhalten! 🙂

Viel Freude beim Lesen und Hören!

lga

Update Coronavirus

Nach den Nachrichten der letzten Tage kommt es nicht wirklich überraschend. Ab sofort haben auch die Stadtbibliothek am Neumarkt und die Stadtteilbibliotheken bis zum 18.04. geschlossen.

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu entschleunigen und einer Überlastung unseres Gesundheitssystems vorzubeugen, ist das auf jeden Fall der richtige Schritt.

Hier einmal alle Hinweise und Informationen zu unserer Schließung:

  • Alle Tages- und Abendveranstaltungen entfallen bis einschließlich zum 30.04.2020.
  • Bitte gebt bereits erworbene Tickets für Lesungen oder sonstige Abendveranstaltung vorerst nicht zurück. Wir bemühen uns um Alternativtermine und werden euch frühzeitig hierüber informieren.
  • Die Leihfristen für Medien sind mindestens bis zum 30.04.2020 ausgesetzt. Bitte erkundigt euch nach dem genauen Rückgabedatum in eurem Bibliothekskonto.
  • Es werden bis zum 30.04.2020 keine Säumnisgebühren erhoben. Nutzt ggf. auch die Möglichkeit der Online-Verlängerung.
  • Mahnungen werden wir aussetzen. Bücher, für die ihr bereits eine Mahnung erhalten habt, gebt bitte erst zurück, wenn die Bibliothek wieder geöffnet ist. Alternativ könnt ihr wie gehabt die Außenrückgabe der Stadtbibliothek am Neumarkt nutzen.
  • Fernleihbestellungen, Vorbestellungen sowie Medienbestellungen aus den anderen Stadtteilbibliotheken entfallen; etwaige Gebühren werden storniert.
  • Ihr erreicht uns weiterhin per E-Mail unter stadtbibliothek.information@bielefeld.de sowie Mo-Fr zwischen 10:00 und 16:00 Uhr über die Hotline 0521 51-5000.

Aber bitte nicht verzweifeln, dass ihr keine Medien mehr bei uns vor Ort ausleihen könnt. Nicht geschlossen wird nämlich die Onleihe, die Virenverbreitung ist dort eher gering. 🙂
Ihr könnt euch dort also mit eBooks, eAudios usw. gegen die etwaige Langeweile eindecken.

Wir wünschen euch alles gute und genießt den Sonnenschein – zumindest das Wetter macht hier heute gute Laune. 🙂

Update 17.03.2020:

  • Eure Bibliotheksausweise könnt Ihr jetzt auch telefonisch verlängern, anfallende Gebühren online bezahlen. Hotline Mo-Fr 10-16 Uhr 0521 51-5000.

Stadtpflanzen und die Dürre

Nachdem es Mitte Juli einige Tage in Bielefeld geregnet hatte, erholte sich der Rasen vor meinem Haus recht schnell, und verschiedene Blumen kamen zum Vorschein. Zum Glück hatte die Hausverwaltung besseres zu tun, als jemanden zum Rasenmähen zu schicken 😉

Glockenblume im Steinbeet

Im Moment ist es leider wieder zu trocken, aber vor unserer Bibliothek hält sich derzeit wacker eine Glockenblume in einem der Steinbeete.

Juliane

Urban GArdening

Ich gebe zu, die Bepflanzung meines Balkons war in der Vergangenheit eher trostlos. Das hat sich aber geändert: in mehreren Balkonkästen blüht es, zwei sind (hoffentlich) winterhart bepflanzt und meine Erdbeerpflänzchen, die im Frühjahr überraschend neu ausgeschlagen haben, brachten zwar kaum süße Früchte in diesem Jahr, aber immerhin sattes Grün. Auch schön.

Balkon-Bohnen

Etwas stolz bin ich auf meine Buschbohnen, die mittlerweile blühen und auch schon die ersten kleinen Früchte zeigen. Die Hülsen werden im reifen Zustand lila und sehen dann genau wie jetzt die Blüten hübsch aus am Strauch; gekocht nehmen sie wieder grüne Farbe an und schmecken wie ganz normale Gartenbohnen. Im letzten Jahr habe ich immerhin dreimal eine gute Portion für mein Abendessen ernten können plus einige einzelne Schoten, die in einer Gemüsepfanne oder einem Auflauf mit verwertet wurden.

Urban Gardening nennt sich das Neudeutsch, also urbaner Gartenbau – auf meinem Balkon wirklich nur in ganz kleinem Format. Im Ostmannturmviertel findet man mehrere Beete im öffentlichen Raum, die von den Bewohnern ringsum (Beetpaten) bepflanzt und gepflegt werden. Wenn ich allein sehe, wie viel Wasser meine wenigen Balkonpflanzen benötigen, ich muss zurzeit morgens und abends gießen, dann werden für diese Beete sicher so manche Kannen Wasser geschleppt. Respekt.

Urban Gardening kann auch einfach heißen, Mitverantwortung für das öffentliche Grün in der Stadt zu übernehmen. Gießen ist in dieser Dürre-Zeit das große Thema. Eine Kollegin gießt regelmäßig die neu angelegten Beete vor unserer Bibliothek am Neumarkt, damit uns der Blick auf ein kleines bisschen Grün erhalten bleibt. Selbst das kahle Steinbeet direkt vor unserer Tür wurde von irgendjemandem bepflanzt (wir berichteten bereits) und wird jetzt mit gepflegt. So hat diese kleine Glockenblume im Bild oben vielleicht eine Chance.

Wer mehr darüber wissen möchte, wie man Stadtbäumen durch die Trockenheit helfen kann, findet beim BUND einige Tipps. Besonders junge Bäume und Flachwurzler benötigen unseren Einsatz.

HilDa