Schokoladentorte mit Heidelbeeren

Für das Osterkaffeetrinken mit meiner Familie war ich mal wieder auf der Suche nach einem neuen Tortenrezept und bin schließlich bei dieser sehr schokoladigen Torte gelandet, die auch sehr einfach zu machen war:

Die Zutaten für den Biskuitboden:

  • 4 Eier
  • 2 Eigelb
  • 150 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 EL Rapsöl
  • 3 EL Milch
  • 140 g Mehl
  • 25 g Kakaopulver
  • 2 TL Backpulver

Den Backofen auf 200°C vorheizen und eine Springform mit Backpapier auslegen. Dann Eier, Eigelb, Zucker und die Prise Salz sehr schaumig rühren. Öl und Milch unterrühren. Das Mehl mit dem Kakao- und dem Backpulver mischen und dann unter den Teig heben. Den Teig in die Springform geben und ungefähr 30 Minuten backen. Im Anschluss aus dem Ofen nehmen und in der Springform erkalten lassen.

Die Zutaten für die sehr schokoladige Creme:

  • 200 g Zartbitterkuvertüre
  • 100 g Vollmilchkuvertüre
  • 100 g Butter
  • 500 g Sahne
  • (klingt das gesund … 😛 )

Die Schokolade klein hackseln und zusammen mit der Butter und der Sahne in einem Topf bei geringer Hitze und unter Rühren schmelzen. Anschließend das Ganze in eine Schüssel füllen (oder einfach im Topf belassen, so hat man später weniger zu spülen) und direkt auf die Oberfläche der Schokoladenmasse Frischhaltefolie legen, damit sich keine Haut bildet. Nun die Masse erkalten lassen.

Restliche Zutaten:

  • ca. 200 g Heidelbeeren (oder anderes Obst)

Am nächsten Tag mit der Fertigstellung der Torte fortfahren (wobei die Torte überraschenderweise auch genießbar ist, wenn man alles an einem Tag macht). Den Biskuitboden aus der Form lösen und halbieren. Den unteren Boden auf einer Kuchenplatte platzieren. Die Schokoladencreme mit dem Handrührgerät kurz durchschlagen und die Hälfte der Creme auf dem unteren Tortenboden verteilen. Anschließend die Heidelbeeren auf der Creme verteilen. Tortenboden Nummer 2 auflegen und die Torte rundherum mit der restlichen Creme bestreichen. Die Torte mit ein paar Heidelbeeren verzieren und fertig ist die Kalorienbombe!

Das Rezept findet ihr so ähnlich mit weiteren tollen Rezepten in der GU Backbibel. Hier geht’s zu unserem Katalog, wo ihr sehen könnt, wo ihr das Buch bei uns in der Bibliothek findet.

Guten Appetit! 🙂

Schwarzwälder Kirschtorte

Am 2. Weihnachtsfeiertag trifft sich immer die ganze Familie zum Kaffeetrinken bei meiner Oma. Zu diesem Anlass backe ich seit einigen Jahren immer eine Schwarzwälder Kirschtorte:

Zutaten für den Biskuitboden:
4 Eier, 3 bis 4 Esslöffel warmes Wasser
175 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
100 g Weizenmehl
100g Gustin / Kartoffelmehl
30 g Kakao
3 gestrichene Teelöffel Backpulver

Zutaten für die Kirschschicht:
1 großes Glas Kirschen
1 Päckchen roter Tortenguss
1 Esslöffel Zucker

Zutaten für den Rest:
200 g + 400 g Sahne
Schokoraspeln

Die Zubereitung:
Eier und warmes Wasser schaumig schlagen, den Zucker nach und nach hinzugeben. Anschließend Mehl, Stärke und Backpulver unterheben. Den Teig in eine runde mit Backpapier ausgelegte Kuchenform geben und im vorgeheizten Backofen bei 175 bis 200 °C 20 bis 30 Minuten backen.

Den ausgekühlten Tortenboden zweimal durchschneiden.

Die Kirschen abtropfen lassen. Den Tortenguss nach Packungsanweisung mit dem Kirschsaft zubereiten. Im Anschluss die abgetropften Kirschen in den Guss geben und 17 Kirschen daraus beiseite legen (falls unerwünschte Naschkatzen vorbei kommen könnten vielleicht auch zwei drei Kirschen mehr zur Seite legen).

Die Kirschen auf den unteren Tortenboden geben, Tortenboden Nummer 2 auflegen und das ganze auskühlen lassen.

Nun 200g Sahne schlagen und diese auf dem zweiten Boden verteilen. Den letzten Boden auflegen.

400g weitere Sahne schlagen (davon etwas zum verzieren der Torte zur Seite stellen) und die Torte damit einstreichen (wie viel Sahne man nimmt, bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Mein Ursprungsrezept geht z.B. von 1000g Sahne aus, was ich etwas viel finde. 600 – 700 passt bei mir immer ganz gut.)

Anschließend die Torte rundherum mit Schokorasplen bestreuen bzw. beschmeißen (mittlerweile habe ich da sogar den Bogen raus, sodass im Anschluss nicht mehr die ganze Küche ebenfalls mit Schokolade bestreut ist).

Die restliche Sahne in einen Spritzbeutel füllen und 16 Sahnetupfen am äußeren Rand verteilen, sowie einen in der Mitte (wobei man das natürlich auch verzieren kann wie man möchte). Auf die Sahnetupfen nun die zurückgelegten Kirschen setzten. Und schon ist die Torte fertig!

Das Rezept schmeckt (zumindest den meisten) auch ohne das Kirschwasser. Ich hatte von Anfang an immer ein Rezept ohne Kirschwasser oder was man da sonst so dran tut, da ich das Rezept aus der Schule habe. Da hat meine ehemalige Klassenlehrerin mal mit der ganzen Klasse Torten gebacken (und weil es halt in der Schule war verständlicherweise ohne Alkohol).

lga

Layer-Cake „Zebra-Blutorange“

Zum Familientreff an Ostern wollte ich dieses Jahr mal eine neue Torte ausprobieren. In einem Backbuch hatte ich auch ein Rezept gefunden, dass sich ganz gut anhörte. Ich habe also alle Zutaten besorgt und wollte an Karfreitag schon mal die Kuchenböden backen, als mir auffiel, dass das Rezept für einen Tortenring mit 18 cm Durchmesser ausgelegt war. Weil ich aber nur die ganz normalen Kuchenformen mit 26 cm Durchmesser habe (was ich auch erstmal noch nachmessen musste), habe ich mir überlegt einfach 40% mehr an Zutaten zu nehmen – das war leider blöd überlegt, denn ich hatte dann trotzdem noch zu wenig Teig, sodass ich dann am Samstag noch einmal Kuchenböden gebacken habe …

Das sind jetzt die Zutaten, wie sie im Rezept stehen, also für Spingformen mit 18 cm Durchmesser:

Für den Teig:
170 g Butter oder Margarine
130 g Zucker
5 Eier
200 g Weizenmehl
1 gestrichener TL Backpulver
3 EL Milch
10 g gesiebtes Kakaopulver
Butter oder Margarine mit dem Mixer (Rührstäbe) auf höchster Stufe geschmeidig rühren. Nach und nach den Zucker dazugeben, bis eine gebundene Masse entstanden ist. Anschließend jedes Ei etwa eine halbe Minute unterrühren.
Mehl und Backpulver mischen und auf mittlerer Stufe kurz unter den Teig rühren. Dann 2 Esslöffel Milch dazugeben.
Die Hälfte des Teiges in eine gefettete Springform geben. Unter die andere Häkfte das Kakaopulver und die restliche Milch rühren. Den dunklen Teig in eine zweite Springform geben. Im vorgeheizten Backofen 20 Minuten backen (Ober-/Unterhitze: 180°C, Heißluft: 160 °C).
Die fertigen Tortenböden auf ein mit Backpapier belegtes Kuchenrost stürzen und erkalten lassen (wobei mir das mit dem Stürzen ehrlich gesagt zu radikal ist… da brechen die mir wahrscheinlich noch kaputt, weshalb ich die einfach vorsichtig aus der Form gelöst habe).

Zutaten für die Füllung:
4 Blatt weiße Gelatine
1 Pck. Puddingpulver mit Vanillegeschmack
50 g Zucker
330 ml Blutorangensaft
1-2 EL Zitronensaft
250 g Schlagsahne
Die Gelatine nach Packungsanleitung einweichen lassen. Währenddessen mit Puddingpulver, Zucker und Säften einen Pudding nach Packungsanleitung zubereiten (nur eben mit den hier angegebenen Zutaten… ich hatte da auch erst schon Milch im Topf bis mir aufgefallen ist, dass ich das ja mit dem Blutorangen- und Zitronensaft machen soll…). Die Gelatine ausdrücken und unter Rühren im heißen Pudding auflösen. Direkt auf den Pudding Frischhaltefolie legen und das Ganze erkalten lassen.
Die Sahne steif schlagen, unter den Pudding heben und abgedeckt in den Kühlschrank stellen.
Die Tortenböden jeweils einmal waagerecht durchschneiden (und genau hier haperte es bei mir – zum durchschneiden waren die Böden trotz der etwas erhöten Teigmenge zu dünn, weshalb ich dann halt nochmal zwei gebacken hatte, als einzelne Böden waren sie aber auch fast schon wieder zu dick weshalb die Torte nachher etwas sehr hoch geworden ist … wenn man bei einer Springform mit 26 cm Durchmesser die doppelte Menge nimmt müsste das passen ohne dass die Torte zu groß wird).
Eine Tortenplatte nehmen und darauf einen der dunklen Böden platzieren und mit einem Drittel der Puddingcreme bestreichen. Nun einen hellen Boden auflegen und wieder ein Drittel der Creme darauf geben. Den letzten dunklen Boden drauflegen und mit der restlichen Puddingcreme bestreichen. Den letzten hellen Boden oben auf legen. Anschließend die Torte zugedeckt etwa 1 – 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Zutaten zum Verzieren:
150 g Schlagsahne
40 g kleingehackte Zartbitterschokolade
1 TL Sonnenblumenöl
Sahne steif schlagen und die Torte rundhetum damit bestreichen. In einem Topf im heißen Wasserbad Schokolade und Öl unter Rühren schmelzen, dann in einen Gefrierbeutel geben und eine kleine Ecke abschneiden. Die Torte mit der Schokolade im Zebramuster besprenkeln und fest werden lassen (vielleicht gibt es dabei einen Trick den ich nicht kenne, ich hatte nämlich hinterher genauso viel Schokolade auf fer Arbeitsfläche wie auf der Torte).

Damit ist die Torte auch schon fertig. Bei mir war sie wie gesagt etwas sehr hoch geraten, sodass es schwer fiel ein ganzes Stück der Torte zu essen (geschmeckt hat sie mir auch und den anderen scheinbar ebenfalls, denn drei Viertel der Torte waren nach dem Kaffetrinken am Ostersonntag verputzt).

lga

Eierlikörtorte

Für den Boden benötigt man 80 g Butter, 100 g Zucker, 5 Eigelb, 200 g gemahlene Nüsse, 100 g geraspelte Schokolade, 1 Teel. Backpulver und 2 Eßl.  Rum. Alle Zutaten vermengen und das steifgeschlagene Eiweiß unterziehen. Alles in eine gefettete Springform geben,  15 – 20 Min. im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Umluft backen und anschließend abkühlen lassen.

Für die Füllung 2 Becher Sahne mit 2 Päckchen Sahnesteif steif schlagen. Den Springformrand um den Boden legen und die Sahne auf den Boden streichen. Nun eine Tasse Eierlikör (ca. 100 ml) über die Sahne verstreichen und die Torte mehrere Stunden (am besten über Nacht) in den Kühlschrank stellen.

mit-sahneboden mit-eierlikoer

 

 

 

 

 

…und so sieht das fertige Ergebnis aus (das Auge isst ja bekanntlich mit) – Nachbacken erwünscht!!! 🙂

fertiger-kuchen

 

A.K.

Pfirsich-Zimt-Torte

20161029_181023Kuchen, Torten, Plätzchen – wenn ich so was backen will, suche ich mir vorher eigentlich immer ein Rezept raus. Letztens wollte ich dann aber mal was mit Zimt machen, hatte aber kein passendes Rezept zur Hand. Da dachte ich mir, das kriegst du auch so hin, so schwer kann das ja nicht sein.

Gesagt getan. Für den Biskuitboden bin ich noch nach Rezept gegangen, den Rest der Torte habe ich einfach so zusammen gewürfelt.

 

Die Zutaten:

Für den Biskuitteig:

  • 6 Eier
  • 6 EL kaltes Wasser
  • 1 Prise Salz
  • 185 Gramm Zucker
  • 150 Gramm Speisestärke
  • 3 TL Backpulver
  • 150 Gramm Mehl

Für die Füllung:

  • 1 Dose Pfirsiche
  • 1 Päckchen Tortenguss
  • 500 ml Sahne
  • 2 Teelöffel Zimt
  • 1 Päckchen Vanillezucker

Zum Verzieren:

  • 500 g Kuvertüre

So geht’s:

Für den Biskuitboden die Eier trennen und das Eiweiß mit Salz und kaltem Wasser steif schlagen, dabei den Zucker langsam einrieseln lassen. Das Eigelb unterschlagen und Mehl, Speisestärke und Backpulver darauf sieben und unterheben (das mit dem Sieben lasse ich persönlich aber immer sein – geht auch so ;-)). Den Teig in eine Springform geben und ca. 35 min backen (Ober-/Unterhitze etwa 180°C, Heißluft etwa 160°C).

Den abgekühlten Boden zweimal durchschneiden, sodass drei Böden entstehen (ich nehme für das Durchschneiden übrigens immer so einen Tortenbodenschneider, da mir die Böden sonst immer krumm und schief werden).

Die Pfirsiche abtropfen lassen, in kleine Stücke schneiden und auf dem untersten Tortenboden verteilen. Den Tortenguss nach Tütenbeschreibung zubereiten und auf die Pfirsichen geben. Etwas abkühlen lassen und einen weiteren Tortenboden darauf legen.

Die Sahne steif schlagen und Vanillezucker und Zimt hinzugeben (bei Zimt bin ich persönlich immer sehr großzügig, da muss man vielleicht zwischendurch schauen, wie es einem selber am besten schmeckt – vielleicht reicht dem einen oder anderen auch schon ein Teelöffel). Die Sahne gleichmäßig auf dem Tortenboden verteilen und anschließend den letzten Tortenboden auflegen.

Die Kuvertüre schmelzen (ob man Zartbitter oder Vollmilch Kuvertüre verwenden möchte sei jedem selbst überlassen – ich habe zum Beispiel 250 g Zartbitter und 250 g Vollmilch genommen weil nichts anderes mehr da war). Die geschmolzene Schokolade auf der Torte und rundherum verteilen (das ging eigentlich ganz gut, war aber trotzdem eine kleine Sauerei – irgendwie 20161029_180746war zum Schluss überall Schokolade).

Für die Verzierung habe ich mal eine Dekorcreme ausprobiert (ist leider nicht so praktisch wie gedacht, da sich die Schokoladenmasse nur sehr schwer aus der Tube drücken ließ).

Alternativ kann man natürlich auch Sahne schlagen und mit einem Spritzbeutel auf der Torte in Tupfen (oder sonst was) verteilen.

Tatsächlich sah die Torte am Ende nicht nur ganz gut aus, sie hat auch allen geschmeckt. Experiment gelungen, würde ich sagen 😉

20161112_160223PS: Man kann das Ganze natürlich auch noch variieren, indem man nur einen Tortenboden backt, darauf die Pfirsiche gibt und direkt auf die abgekühlten Pfirsiche die Zimtsahne, z.B. in Tupfen, setzt.

 

 

lga