Ausstellung: Popart – Zwischen Liebe und Konsum

Auf der Ausstellungsfläche im 1. OG und in der Südlounge unserer Zentralbibliothek am Neumarkt ist bis zum 31. August die Ausstellung „Popart – Zwischen Liebe und Konsum“ zu sehen. Die Exponate im Stil von Roy Lichtenstein und Andy Warhol stammen von Abiturient*innen des Berufskollegs Senne. Auch über die Entstehungsgeschichte der Bilder erfährt man etwas. Die Werke befassen sich humoristisch und teils gesellschaftskritisch mit den Themen Liebe und Konsum. In der Südlounge können eigene Gedanken hierzu geteilt werden.

Literatur zum Thema Pop Art steht im Bereich Rml 21 (Einzelne Kunstgattungen) und Rml 212 (Einzelne Kunstgattungen – Malerei und Grafik). Einen Überblick über Geschichte, Themen und Stile bietet Tilman Osterwold in „Pop Art“. Außerdem werden wichtige Künstler wie Andy Warhol, Roy Lichtenstein oder Claes Oldenburg vorgestellt. Die Kapitel sind mit teils ganzseitigen Bildern verschiedener Werke versehen. Nicht so bekannt sind Frauen in der Pop Art. In der Kunsthalle Wien war 2010/2011 die Ausstellung „POWER UP – Female Pop Art“ zu sehen. Der dazugehörige Katalog porträtiert diese Künstlerinnen. Darunter Jann Haworth, die am Album-Cover Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band von den Beatles mitarbeitete. Auch hier sind die Kapitel mit reichlich Bildmaterial versehen.

Jbl

Göbekli Tepe

In meinem Bücherschrank gibt es einige Sachbücher, die ich dann doch nie gelesen habe. Eines hatte ich aus einem Impuls heraus gekauft, nachdem ich diese faszinierende Geschichte gehört hatte: Ein Archäologe (Klaus Schmidt) schaut sich einen Hügel in Südostanatolien genauer an, von dem schon seit längerem bekannt war, dass dort wahrscheinlich altertümliche Objekte unter der Erde verborgen liegen. Und er findet den ältesten monumentalen Steinbau der Menschheit. Das war Ende 1994. Heute zählt Göbekli Tepe zum UNESCO-Welterbe. Wir kennen die Pyramiden von Gizeh und Stonehenge, beides entstand vor ca. 4.500 Jahren. Die Kultanlagen vom Göbekli Tepe sind mehr als doppelt so alt. Sie stammen aus einer Zeit, als die Menschen noch nicht sesshaft waren – der Baubeginn war wohl vor rund 11 600 Jahren.

Menschen, die in kleinen Gruppen umherzogen und vom Jagen und Sammeln lebten, trafen sich regelmäßig mit vielen anderen Sippen auf einem Hügel, auf dem es nicht einmal genug Wasser für alle gab. Die meisten müssen von weit her gekommen sein. Sie sind mehrere Wochen im Jahr zusammen geblieben, um mühsam Steine aus dem Fels zu schlagen. Es brauchte viele Jahre, bis eine Anlage mit im Kreis aufgestellten, tonnenschweren Steinpfeilern fertig war. Und es gibt mehrere dieser Steinanlagen. Das erforderte also langfristige Planung und die Zusammenarbeit vieler Clans über mehrere Generationen. Arbeitsteilung war notwendig: Die einen besorgten Nahrung, Wasser und was sonst zum Leben gebraucht wurde, die anderen kloppten auf den Steinen herum, lösten riesige Quader aus dem Fels, verzierten sie mit Reliefs, wuchteten sie dann irgendwie gemeinsam an den gewünschten Ort und richteten sie auf.
Aber wofür diese ganze Mühe?

Zuerst einmal: Wir stellen uns die vorzeitlichen Menschen gern primitiv vor; aber die Menschen vor 10.000 Jahre waren nicht anders als wir, ihre Lebensweise, die technischen Möglichkeiten und das Wissen natürlich schon, nicht aber die Intelligenz oder die Gefühle.

3 Sachbücher: "Der Ursprung der Religion" von Robert Bellah, "Die Ordnung des Himmels" von Bernhard Maier, "Rätselhafte Religionen der Vorzeit" von Ina Mahlstedt

Es wird angenommen, dass sie sich in Göbekli Tepe zu religiösen Feierlichkeiten versammelten. Ein Kult, vielleicht ein Bergheiligtum, vielleicht Ahnenverehrung oder der Glaube an Götter. Die Tierreliefs auf den Steinen könnten Tiergeister darstellen. Wahrscheinlich gab es Schamanen.

Wie wohl frühzeitliche Religionen und ihre Zeremonien ausgesehen haben?
Wer sich für diese Fragen interessiert, dem empfehle ich Bernhard Maier „Die Ordnung des Himmels: eine Geschichte der Religionen von der Steinzeit bis heute“ – der erste Teil des Sachbuches (überschrieben mit „Von den Anfängen bis zum Ende der altorientalischen Großreiche“) gibt eine gute Einführung in die Altsteinzeit und das Neolithikum aus religionsgeschichtlicher Sicht; im Abschnitt „Die frühesten Heiligtümer Alteuropas“ (Seite 78f) geht es u. a. auch kurz um Göbekli Tepe. Noch ausführlicher rekonstruiert der 2013 verstorbene Soziologe Robert N. Bellah die Weltanschauungen der Menschen in der Steinzeit (bis in die frühe Eisenzeit): „Der Ursprung der Religion : vom Paläolithikum bis zur Achsenzeit“, allerdings noch ohne Göbekli Tepe zu erwähnen. Die Religionswissenschaftlerin Ina Mahlstedt geht in ihren Thesen zu vorzeitlichen Religionen ausführlich auf die Symbolik von Göbekli Tepe ein: „Rätselhafte Religionen der Vorzeit“ , Kapitel „Ein Heiligtum für Wasser und Erde“ (Seite 29-55).

Zeitschriftenheft Geo-Epoche Nr. 96: Revolution in der Steinzeit.

Die Funde in Anatolien lassen jedenfalls auf eines schließen: Die Menschen haben am Göbekli Tepe nicht nur durch gemeinsame Anstrengungen Monumentalbauten geschaffen. Sie haben auch gemeinsam gefeiert, gegessen und getrunken. Ich stelle mir vor, dass man sich zu einer bestimmten Jahreszeit traf. Aus allen Himmelsrichtungen kamen die Menschen zusammen. Erst baute man mehrere Tage an dem Kultplatz weiter, dann wurde mit großem Zeremoniell den Göttern gedankt. Zum Abschluss feierte man gemeinsam: mit Festschmaus und Bier. Ja, Bier. Die Archäologen haben Reste und Nachweise für das Brauen gefunden.

Mehr über die Kulturgeschichte des Bieres findet Ihr in dem Sachbuch „Bier : eine Geschichte von der Steinzeit bis heute“ von Gunther Hirschfelder und Manuel Trummer, Theiss-Verlag, 2016; auf Seite 22f geht es im Kapitel „Lebensweise im Wandel: Der Rausch als Motor des Sesshaftwerdens?“ um die Frage nach dem „Bier als Treibstoff für einen der größten Epochenwandel der Menschheit“ .

Es muss also ausreichend jagbares Wild in der Gegend gegeben haben, z. B. große Herden wilder Schafe, Ziegen oder sogar Auerochsen. Aber es muss auch wildes Getreide in großen Mengen gegeben haben, das man sammeln und zu Bier verarbeiten konnte. Möglicherweise war das einer der Gründe, warum man sich gerade hier traf.

Doch die großen Zusammenkünfte mit den gemeinschaftlichen Aktivitäten – das große Jagen, die Festvorbereitungen, der Bau an der Tempelanlage – bewirkte noch mehr: Erfahrungen und Fertigkeiten wurden ausgetauscht, Geschichten und Mythen weitergegeben, neue Familienbande geknüpft. Gemeinsam probierte man Neues aus und entwickelte Ideen weiter, neue Techniken entstanden. So wurde vielleicht gerade hier entdeckt, dass man besonders ertragreiche Getreidesorten gezielt wieder aussäen kann; die ersten Felder entstanden. Mit der Zeit konnten sich diese Nutzpflanzen mehr und mehr durchsetzen. Irgendwann entschlossen sich einige Sippen, nicht mehr umherzuziehen, sondern an diesem Heiligen Ort zu bleiben und die Felder zu pflegen. Sie wohnten dauerhaft in Hütten und züchteten gezielt die Pflanzen weiter. Andere Sippen folgten nicht mehr nur den wilden Herden, sondern hielten sich ihre eigenen Tiere, mit denen sie als Halbnomaden zu frischen Weidegründen zogen; mit der Zeit züchtete man sich besondere Nutztiere heran.

Diese neuen Lebensweisen verbreiteten sich im Nahen und Mittleren Osten, der Region, die als Fruchtbarer Halbmond zu der Zeit die besten Voraussetzungen für die Entwicklung der Landwirtschaft bot. Vorratshaltung und Tauschhandel ermöglichte es immer mehr Familien, sesshaft an einem Ort zu bleiben. Dörfer und später ganze Städte entstanden.

Göbekli Tepe war wahrscheinlich ein Ausgangspunkt für die sogenannte Neolithische Revolution. Weil sich die Menschen friedlich treffen und ausgelassen miteinander feiern wollten, haben sie etwas Großes erschaffen – und so ganz nebenbei eine neue Form des Zusammenlebens entwickelt. Mir gefällt die Vorstellung, dass wir diesen wichtigen Schritt in die Zivilisation einer Art steinzeitlicher Libori-Woche verdanken (man verzeihe mir den Vergleich – meine Paderborner Wurzeln): einer Mischung aus religiösem Anlass mit vielen Kulthandlungen und einem ausgelassenen Jahrmarkt. Mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung wurde gleichzeitig auch der würdige Ort für dieses Großevent der Steinzeit geschaffen (so als würde rund um die Liboriwoche in freiwilliger Gemeinschaftsarbeit der Dom wieder ein Stück weiter gebaut): diese großartigen Monumente, die uns auch 12.000 Jahre später noch in Erstaunen versetzen.

Zu was die Menschen doch fähig sind, wenn sie friedlich miteinander kooperieren!

5 Bücher: "Sapiens - Die Falle" von Yuval Noah Harari u.a., "Die Kinder des Prometheus" von Hermann Parzinger, "Sie nannten es Arbeit" von James Suzman, "Bier" von Günther Hirschfelder und Manuel Trummer, "Vergessene Kulturen der Weltgeschichte" von Harald Haarmann

Der Archäologe Jens Notroff arbeitet seit 2006 im Göbekli Tepe Project. Im Süddeutsche Zeitung Magazin gab es im letzten Jahr einen schönen, kurzen Bericht mit vielen Illustrationen des Wissenschaftlers und Zeichners über die Funde, aber auch über den Alltag am Ausgrabungsort (hier). Im Blog Tepe Telegrams findet Ihr noch mehr.

Bei Planet Schule gibt es einen kurzen Film: Göbekli Tepe: Der älteste Tempel der Menschheit (WDR 2013, 14:50 Min.) noch mit dem 2014 verstorbenen Klaus Schmidt. Einen weiteren Bericht könnt Ihr bei GEO finden (von Dirk Hempel), hier online oder auch im Heft GEO Epoche 96 (2019): Revolution in der Steinzeit.

In „Vergessene Kulturen der Weltgeschichte : 25 verlorene Pfade der Menschheit“ widmet Harald Haarmann ein ganzes Kapitel der mesolithischen Jägerkultur von Göbekli Tepe (Kapitel 4: „Die ersten Tempelbauten der Menschheit“, Seite 37-45).

Der Sozialanthropologe James Suzman geht in seinem Buch „Sie nannten es Arbeit : eine andere Geschichte der Menschheit“ auch auf den erheblichen Zeit-, Energie-, Organisations- und vor allem Arbeitsaufwand zum Bau der komplexen und monumentalen Anlage ein (Seite 184-191).

Der Prähistoriker Hermann Parzinger beschreibt in seinem fulminanten Werk „Die Kinder des Prometheus : eine Geschichte der Menschheit vor der Erfindung der Schrift“ auch den Forschungsstand rund um den Kultplatz von Göbekli Tepe und seine Bedeutung für die Anfänge der Domestikation von Pflanzen und Tieren (vor allem Seite 130-139).

Auch das großartige Buch von Yuval Noah Harari „Eine kurze Geschichte der Menschheit“ empfehle ich in diesem Zusammenhang gerne noch einmal (im Blog schon zweimal hier und hier). Ganz neu ist der darauf basierende Sachcomic-Band „Sapiens – Die Falle“ , der genau die Zeit des Umbruchs vor ca. 10 000 Jahren umfasst.

Viel Freude beim Stöbern und Lesen.

HilDa

Buchtipp: Von hier bis zum Anfang

Roman "Von hier bis zum Anfang" von Chris Whitaker

Ich wollte die Lektüre schon abbrechen, denn den 100-Seiten-Test hatte der Roman von Chris Whitaker nicht so recht bestanden: packte mich anfangs nicht. Nur weil ich in der Nacht aufwachte und nicht wieder einschlafen konnte, wollte ich halt noch ein Kapitel lesen, um auf andere Gedanken zu kommen. Und dieses Kapitel brachte dann die Wende: Was für ein Knaller war das! Jetzt konnte ich erst recht nicht schlafen, die Nacht war kurz.

Ja, der Roman hat seine Schwächen: viele Stereotype, sprachlich ist das auch nicht gerade Hochliteratur – das hatte ich auch gar nicht erwartet. Aber mich hat dann doch etwas genervt, dass alle Personen fast auf dem gleichen Niveau sprechen, egal welchen sozialen Hintergrund sie haben oder welches Alter. Auch die Beschreibungen sind anfangs so detailliert, als würde der Autor verbal eine Kamerafahrt durch die Stadtbezirke beschreiben und jedes einzelne Straßenschild abfilmen. Nun ja, viel Milieu und Atmosphäre, man bekommt eine Ahnung, dass hinter den Hausfassaden noch mehr schlummert. Ansonsten geschieht auf den ersten 100 Seiten genau das, was auch schon im Klappentext steht. Was sollte da noch kommen?

Doch mit einem Mal spielen die Schwächen des Romans keine Rolle mehr, man fiebert nur noch mit den Figuren mit, wünscht ihnen ein besseres Leben, endlich mal Glück. Die Story hat immer wieder überraschende Plot Twists bereit. Der Autor spielt in diesem Thriller geschickt mit einer Achterbahn zwischen Hoffnung und schlimmstmöglicher Wendung und konzentriert sich dabei ganz auf seine beiden sympathischen Hauptcharaktere.

Da ist einmal Chief Walker, von seinen Freunden schlicht Walk genannt, der Polizist in einer kleinen kalifornischen Küstenstadt, der einsame Mann mit dem Herzen aus Gold. Er möchte seinem besten Freund helfen, der gerade eine lange Gefängnisstrafe wegen der Tötung eines Mädchens abgesessen hat; und gleichzeitig kümmert sich Walk um die zerrüttete Familie des damaligen Opfers. Das bringt ihn natürlich in einen Zwiespalt.

Die zweite Perspektive kommt von dem Teenager Duchess. Das Mädchen wächst zusammen mit dem 6jährigen Robin prekär und vernachlässigt auf, übernimmt viel zu früh Verantwortung für den kleinen Bruder und die depressive Mutter, ist rebellisch, eigenwillig und impulsiv.

In der Kleinstadt Cape Heaven haben mehrere Bewohner etwas zu verbergen, von dem auch Walk bisher nichts ahnte. Nun, er selbst verheimlicht allerdings auch so einiges.

Mehr werde ich hier nicht über die Story verraten, für Walk und Duchess wird es jetzt so richtig hart, auch für Robin und seine Mutter Star. Spannende Urlaubslektüre, da konnte ich gerne auf ein paar Nachtstunden verzichten.
(Katalogdaten)

HilDa

Ganz spontan…

Verflixte Kiste. Kennst du das, du sitzt vorm PC, willst etwas schreiben, hast so richtig Lust darauf, aber es fällt dir absolut nichts ein? So gerade bei mir.

Ich hatte kurz überlegt, etwas zum Thema Ostern zu schreiben, aber wusste nicht so richtig was. Mir gehen bunte Eier, Osterglocken und Osterhasen im Kopf herum, aber so richtig bringt mich das nicht weiter. Dann fiel mir die „eierlegende Wollmilchsau“ ein- vermutlich, weil ich an den Osterhasen dachte und wie es eigentlich dazu kam, dass der die Ostereier bringt. Gut, zur Sau kann ich nciht viel schreiben; sie ist eine Redewendung veranschaulicht ein imaginäres Nutztier. Was eben Eier legt (Huhn), Wolle spendet (Schaf), Milch gibt (Kuh) und aus Fleisch ist (Schwein). Damit wäre das auch geklärt.

Der Garten inspiriert mich gerade auch eher wenig. Ein kleiner Busch, der es vom Standort her schon schwer hat bei uns, wurde von Hasen ziemlich stark angeknabbert (waren wohl die Osterhasen, haha) und ich räume ihm nicht mehr allzu viele Chancen ein. Ich sollte doch mit Hasendraht arbeiten. Menno. Scheinbar hat es den Tierchen geschmeckt. Der Maulwurf ist weiterhin sehr aktiv und „Klein-Holland“ ist auch wieder am gedeihen. 🙂

Was für eine Meinung zu Tulpen habt ihr? Ich mag es ja schön bunt. Am liebsten die rot-gelben Exemplare. Aber auch die in ganz dunkel lila haben durchaus ihren Reiz. Vorletztes Jahr pflanzte ich Papageien-Tulpen. Leicht fransig am Rand, aber dafür ganz bunt. Ich hatte mir die Farben kräftiger vorgestellt, sie sind doch recht dunkel. Aber trotzdem recht interessant. Nichtsdestotrotz bleibe ich lieber bei der klassischen Sorte ohne Firlefanz. 🙂 Ich hab mal recherchiert, tatsächlich stammt die Tulpe aus Asien. Ist doch ganz interessant. Insbesondere in den Niederlanden waren die Blumenzwiebeln begehrt. Reiche Bürger werteten mit ihnen ihre Gärten auf. Anfangs wurden die Zwiebeln getauscht. Um 1600 konnte man die Blumen auch kaufen, allerdings schossen um 1637 die Preise dank der hohen Nachfrage auch aus den unteren Gesellschaftsschichten in astronomische Höhen. Der Markt brach daraufhin abrupt ein. Heutzutage spricht man von der Tulpenmanie oder dem Tulpenfieber – die erste Spekulationsblase der Wirtschaftsgeschichte. Mittlerweile gibt es wohl über 5000 Sorten im Handel und damit ist sie die variantenreichste Zwiebelblumengattung.

Das war nun ein kurzer Beitrag zum Thema „interessantes, unnützes Wissen“. Und der kam auf einmal von ganz allein. In diesem Sinne: Frohe Ostertage! 🙂

kwk

#VogelCover

Ich bin immer wieder beeindruckt von den naturgetreuen Zeichnungen, wie sie Künstler*innen, aber auch Biolog*innen und Forscher*innen vor der Erfindung der Fotografie angefertigt haben. Berühmtestes Beispiel ist wohl Maria Sibylla Merian mit ihren bahnbrechenden Werken über Raupen, Insekten und Blumen. Aber auch in modernen naturwissenschaftlichen Sach- und Fachbüchern werden noch gerne Farbzeichnungen verwendet. Ganz besonders gefallen mir vogelkundliche Grafiken. In der Kinderbibliothek gibt es wunderschön illustrierte Sachbücher über Vögel, nicht nur informativ und lehrreich, sondern vor allem auch schön anzusehen.

Kindersachbuch „Die Galerie der Vögel: ein Bilder-Album mit ornithologischen Darstellungen von Künstlern des 18. und 19. Jahrhunderts“

Mir ist aufgefallen, dass Vogelmotive auch gerne für Titelbilder zu Romanen genommen werden, nicht nur wenn ein Vogel auch titelgebend ist wie zum Beispiel „Der Distelfink“ von Donna Tartt (Katalogdaten hier) oder „Die Mauersegler“ von Jasmin Schreiber (Katalogdaten hier).

Roman "Der Distelfink" von Donna Tartt. Das Titelbild zeigt eine naturgetreue Farbzeichnung eines Finken, der scheinbar hinter einem Riss in einem weißen Blatt hervorlugt.
Roman "Der Mauersegler" von Jasmin Schreiber. Das Titelbild zeigt einfarbige Graphiken von fliegenden Vögeln (einer rot, zwei schwarz) auf grünem Grund.

Nicht immer sind es naturalistische Zeichnungen, es gibt auch Schattenrisse oder stark abstrahierte Darstellungen; mal ist ein Vogel das Hauptmotiv, mal erkennt man Vögel nur im Hintergrund.

Auf Twitter haben wir in unregelmäßiger Folge mit dem Hashtag #VogelCover immer wieder Beispiele gepostet. Eine Kollegin bei uns, selbst als Amateur-Ornithologin unterwegs und beim Vogelschutz aktiv, machte mich auf die Motivwahl bei einigen Thrillern aufmerksam: tote Vögel. 🙄 Na, die lassen wir heute aber weg.

Hier ein paar unterschiedliche Beispiele für #VogelCover bei Romanen. Ihr findet beim Stöbern sicher noch viel mehr.

Und eine besondere Empfehlung, ein in Text und Bild wahrlich poetisch-schöner Band aus der wunderbaren „Naturkunden“-Reihe:

Buch "Die verlorenen Wörter" von Robert Macfarlane und Jackie Morris. Das Titelbild zeigt mehrere naturgetreu gemalte, fliegende Vögel und eine Pusteblume mit einigen fliegenden Samenschirmchen.

Verse von Robert Macfarlanes, ins Deutsche übertragen von Daniela Seel; und wunderbar illustriert mit Aquarellen von Jackie Morris. Die britische Künstlerin wurden dafür mehrfach ausgezeichnet, das Buch erhielt u. a. den von britischen Buchhändlern vergebenen Titel Schönstes Buch des Jahres. (Katalogdaten hier)

HilDa

100 Jahre Bärchen!

Es war einmal ein kleines Kind, das fragte die Mama ob es ein Gummibärchen haben darf. Die Mama sagte ja, holte die Dose hervor und stutzte- die Bärchen waren sehr viel größer als gewöhnlich. Das Kind freute sich und Mama sah sich den Deckel der Box genauer an. „Tanzbären – die 1. Goldbären-Generation aus 1922“ stand dort geschrieben. Nun mag man ja den Begriff „Tanzbär“ nicht mehr so gut finden, aber mir war überhaupt nicht bewusst, wie lange es diese Süßigkeit schon gibt! Für mich ein Grund, mal wieder in die Vergangenheit abzutauchen…

  • Am 13.12.1920 gründet der gelernte Bonbon-Kocher Hans Riegel HARIBO (HAns RIegel BOnn) und produziert in einer Hinterhof-Waschküche die ersten Süßigkeiten.
  • 1922 erfindet er den Tanzbären, eine Bärenfigur aus Fruchtgummi und legt damit den Grundstein für den Erfolg seiner Firma. Zwei Tanzbären kosteten damals übrigens einen Pfennig.
  • 1923 erwirbt er ein Auto um seine Kundschaft zu beliefern. Bislang hat seine Frau Gertrude per Fahrrad die Tagesproduktion ausgeliefert.
  • 1925 stellt er erstmals Lakritz her. Bestseller damals sind Lakritzstangen mit HARIBO-Schriftzug. Bald folgt die heute auch weltberühmte Lakritzschnecke und der Schwarzbär kommt auf den Markt.
  • 1930 folgt ein neuer Geniestreich: „Haribo macht Kinder froh“ – so lautet der einfache und einprägsame Werbeslogan. Neben dem Schwarzbären kommt noch ein weiterer Verwandter den Tanzbären auf den Markt. Nämlich der Teddybär.
  • mit 52 Jahren stirbt Hans Riegel 1945, 1946 übernehmen die Brüder Hans und Paul Riegel von ihrer Mutter die Leitung des Unternehmens.
  • Es ist soweit: 1960 kommen die Goldbären auf den Markt! 1967 werden die Goldbären vom deutschen Patentamt offiziell als eingetragenes Warenzeichen anerkannt.
  • 1962 wird im deutschen Fernsehen zum ersten Mal Werbung für HARIBO ausgestrahlt. Mitte der 60er-Jahre wird der Werbeslogan „Haribo macht Kinder froh“ um den Zusatz „und Erwachsene ebenso“ ergänzt.
  • 1978 ändern die Goldbärchen ihre Form. Die relativ weit nach außen weisende Fußstellung wird zurückgenommen und sie erhalten ihr kompaktes Aussehen, das wir heute kennen.
  • 1986: MAOAM wird teil von HARIBO, der Schriftzug wird beibehalten.
  • 1989 werden die Goldbären von der Farbe her etwas blasser.
  • 1991 wird Thomas Gottschalk Werbepartner (bis 2015)
  • 2007: Zum 85. Geburtstag erhalten die Goldbären eine neue Geschmacksrichtung und ein neues Beuteldesign. Als sechste Geschmacksrichtung kommt „Apfel“ hinzu. 
  • Seit 2009 gibt es die „Saft-Goldbären“.
  • 2020 feiert das Familienunternehmen in dritter Generation das 100. Jubiläum.
  • 2022: Hundert Jahre Bärchen!!!
Unter www.haribo.de könnt ihr den ganzen Werdegang der Goldbären nochmal nachlesen. 🙂

kwk

„Hörrlich“ viel Auswahl

Hört ihr viel Radio? Ich würde gerne mehr, aber es ergibt sich nicht wirklich oft die Gelegenheit. Ich bin nicht der Typ, der sich so nebenbei Musik anstellt oder eben Radio hört. Wo Radio aber ein Muss ist, ist im Auto. Das kenne ich so aus der Kindheit. Wenn ich mal allein unterwegs bin mit dem Auto (was selten vorkommt), „zappe“ ich gern durch meine eingespeicherten Sender. Spannend fand ich als Kind immer den Sendersuchlauf wenn es in den Urlaub ging. Denn mitunter verließen wir unser Bundesland und brauchten dann andere Frequenzen zwecks Staumeldungen. Andere „Länder“, andere Sitten könnte man sagen. 🙂

Auch meine Großeltern hatten immer das Radio im Auto an. Ziemlich laut und nur den Schlagersender. Gleich beim Zündschlüssel umdrehen ertönten die Herz-Schmerz-Gesänge. Mich hat es nicht gestört. Als ich dann selber fahren konnte, durfte ich hören was ich wollte. Bei uns galt die Regel „Der Fahrer entscheidet, was gehört wird“. Finde ich gut so und wird auch immer noch angewendet. Den Schlagersender meiner Großeltern wollte ich natürlich nicht hören. Ich bin dem Sender treu geblieben, den meine Eltern früher immer an hatten. Ich verrate nicht, welcher es ist. 😉 Natürlich habe ich auch andere Sender getestet, aber mir gefallen bis heute diese lockeren Radiomoderationen nicht. Klar, Spaß gehört mitunter dazu, aber ich mag es eben auch mal etwas…jetzt fehlt mir das Wort. „Seriöser“ hört sich zu steif an, „ernster“ ist auch nicht das richtige Wort…“nicht so jugendlich“ trifft es ganz gut glaube ich. Oh man, nun fühle ich mich alt. :-/

Neben guten Moderatoren ist natürlich eine gute Musikauswahl wichtig. Und viele Sender spielen echt gefühlt immer nur das Gleiche. Auch „mein“ Sender schafft es mitunter, manche Lieder ständig zu bringen. Aber das nur am Rande. Ja nun, der Schlagersender, über den wollte ich eigentlich noch etwas los werden. Denn der entpuppt sich nun als ganz angenehm, spielen sie doch Lieder, die nicht mehr ganz so herzig sondern echte gute Oldies sind. Die auch in Discos gespielt wurden (Cindi Lauper…) oder einfach aus der Musikbranche nicht wegzudenken sind (Abba…). Jetzt fühle ich mich schon wieder alt. Aber egal. 😉 Und ehrlich gesagt brauche ich manchmal diese Lieder und nicht den neuen zusammengewürfelten Remix aus eben diesen „alten“ Liedern. Früher sagten meine Eltern oft bei meiner Musik „Ach, das gab’s doch früher schon das Lied, das ist ein Cover“ und ich fand die alte Version oft blöd. Jetzt habe ich oft den selben Gedankengang wie meine Etern damals. Die alten Lieder, neu herausgebracht mit Techno-Touch gefallen mir nicht so gut wie die „alten“ aus meiner Jugend.

Wen ich irgendwie unbewusst abgespeichert habe, ist der Kultursender. Dort wird von morgens bis abends Klassik gespielt. Mozart, Beethoven, Schubert… allesamt. Wenn auf den anderen Sendern wirklich nichts passendes läuft, lasse ich mich davon berieseln. Meistens frühmorgens auf dem Weg zum Bahnhof. 😉 Und dann sagt eine ruhige Stimme „Liebe Hörerinnen und Hörer, das war das Klavierkonzert Nr. soundso, Opus hastenichtgesehen mit und ohne Geige“. Oder so ähnlich. Wundervoll. Wenn es gut war, nehme ich mir immer vor, mir das zu merken und bei der Arbeit dann die Musikbibliothek auf der Suche nach den Noten zu durchforsten. Und dann hier einen Hörtipp dazu zu verfassen.

Und noch eine kleine Notiz zum Schluss: Laut „Statista“ gab es 1987 ganze 44 Radiosender, 2021 sind es 461. Hui.

kwk

Happy Birthday Bobby-Car!

Hier mal wieder ein Beitrag aus meiner privaten Kopf-Kategorie „interessantes, vielleicht nützliches Wissen“:

Dieses Jahr wird das unverwüstliche kleine rote Auto schon vierzig Jahre alt! Der Erfinder, Ernst A. Bettag, sah es erst als hässliches Entlein an. Doch es wurde von den Menschen geliebt und heutzutage kann man sich keinen Kinderhaushalt mehr ohne den roten Flitzer vorstellen. Hier ein kurzer Abriss der Erfolgsgeschichte:

1938 wurde die Johann Höfler Metallspielwarenfabrik gegründet, welche 1954 von dem Dipl.-Ing. Bettag übernommen wird. Die Produktion wird auf Kunststoff umgestellt (1956) und 1962 wird die Firma in BIG-Spielwarenfabrik umbenannt. Wir alle kennen das Wappentier der Marke; der Büffel zierte 1966 zum ersten Mal ein Produkt. 1972 dann wird das erste BIG-Bobby-Car auf der Internationalen Spielwarenmesse Nürnberg vorgestellt. Was ich auch ganz interessant finde: 1985 kommt der Kindertraktor BIG John auf den Markt – er ist das erste Tretfahrzeug der Welt mit realistisch funktionierender Ladeschaufel. 2004 übernimmt die SIMBA DICKIE GROUP die BIG-Spielwarenfabrik.

Die klassische Variante ist übrigens 60 cm lang und 40 cm hoch. Natürlich hat das Auto mittlerweile allerlei Zubehör bekommen. Neben Anhänger und Schiebestangen gibt es für die lärmgeplagten Nachbarn (oder Eltern) sogenannte „Flüsterreifen“. Die dämpfen das typische Poltern, wenn nach Herzenslust über den Asphalt gebrettert wird. Wie viele Paar Schuhe schon durch das Rutschen abgenutzt wurden… ohje. Aber auch hier hat sich der Hersteller etwas einfallen lassen. Spezielle Schuhschoner sorgen dafür, dass die Schuhe der Kinder etwas länger heile bleiben.

Das Bobby-Car gibt es nicht mehr nur in dem typischen knallrot, sondern in verschiedenen Versionen. Einige Anfertigungen verwerfen das klassische Design und werden zeitgenössischen, echten Autos nachempfunden (z.B. Mercedes, Porsche). Von „Hello Kitty“- pink über Polizei-blau bis hin zu gold sind viele Farbvarianten vertreten. Limitierte Sonderanfertigungen und eben die verschiedenen Farben machen das Rutschauto durchaus für Sammler interessant. Und nicht nur Kinder haben ihren Spaß – es werden Rennen auch für Erwachsene veranstaltet. Allerdings müssen Achsen und Co. leicht modifiziert werden. Das Auto erreicht bei Abfahrten durchaus Geschwindigkeiten um die 100 km/h. Da will das Bremsen gelernt sein.

kwk

Die Situation in der Ukraine

Am 24. Februar 2022 hat Russland die Ukraine angegriffen. Seitdem gibt es gefühlt im Minutentakt neue Meldungen und Ereignisse. Um den Überblick zu behalten hat die Stadtbibliothek München eine Seite zusammengestellt, mit Medientipps, unabhängigen Informationsquellen oder auch Tipps zu Fake News und Faktenchecks.

Was es so neues gibt.

Nein, leider stelle ich euch hier keine Neuzugänge vor. Ich arbeite nämlich von zuhause aus (bin in der Elternzeit) und habe keinen Überblick über das, was sich an neuen Medien in den Regalen tummelt. 😉

Trotzdem passiert ja einiges. Ein „neues“ Baby hält die Mama (also mich) auf Trab und Kind Nr. 1 besucht nun die Virus-Sammelstelle, im Nachfolgenden Kindergarten genannt. Hatte seinen ersten richtigen Corona-Test (wegen des Kindergartens), war/ist dauererkältet (wegen des Kindergartens), Mama und Baby hatten einen außerplanmäßigen Krankenhausaufenthalt (wegen des Kindergartens) und irgendwann war auch noch Weihnachten. 🙂 Mittlerweile magnetet noch mehr gemalte Kunst als sonst am Kühlschrank (wegen – ach, ihr wisst schon).

Nun, im neuen Jahr, verkabelte mein Mann den Dienst-PC, ich startete das Gerät und sah mich schon bei der „Hotline für vergessene Passwörter“ anrufen… Während ich mich abmühte, die grauen Gehinzellen zu aktivieren, druckte Kind Nr. 1 mal wieder eine Testseite am Drucker, der war nämlich schon betriebsbereit. Ich weiß bis heute nicht, in welchem Untermenü er den Befehl dafür findet. Mit einem verzweifelten letzten Versuch klappte es dann doch mit dem Passwort. Wunderbar, alles startete und ich entließ meinen Mann und Kind mit den Worten „wenn jetzt was ist, muss ich eh bei der Arbeit anrufen“. Den zweiten Schweißausbruch bekam ich, als der PC einen neuen Product Key für Windows haben wollte. Den konnte ich leider nicht bieten. Ich griff innerlich schon zum Telefon, aber meine Rettung war eine Meldung über neue Konfigurationen, die einen Neustart des Geräts verlangten. Nichts lieber als das, mein Passwort hatte ich ja nun wieder frisch im Kopf. Und so umging ich auch Windows Wille nach einem Key. Aber auch Word meinte, ich solle gefälligst zu irgendwas zustimmen was ich nicht verstand oder es halt bleiben lassen, dann könne ich aber nicht arbeiten. Ich hatte meinen mutigen Tag, schloss das Ganze und öffnete es erneut. Auf einmal brauchte Word nun doch keine Zustimmung mehr sondern ließ mich einfach so schreiben. Herrlich. Dann friemelte ich mich durch die verschiedenen Möglichkeiten hier bei WordPress. Die nächsten Schimpftiraden meinerseits kamen ziemlich schnell, fand ich doch die Buttons für Aufzählungszeichen und Co. nicht auf Anhieb. Oh man, wenn man ein paar Monate offline war, vergisst man alles. Es war ein Arbeiten mit ziemlich viel „was passiert wohl, wenn ich hier drauf drücke?“ 🙂 Das machte es alles spannend. 😉

Auch zwischen Weihnachten und Neujahr entdeckte ich etwas Neues – die Krokusse und Tulpen zeigen ihre Blätter im Beet. Meine bescheidenen Gärtnerkenntnisse reichen zumindest noch soweit aus, als das ich da dachte „hui, etwas früh?“. Aber die Clematis blühte auch noch im November, also was soll’s.

Neu war auch, dass sich der Mann und der Opa letztens mit geschulterten Schaufeln aufmachten um die Terrasse aufzureißen und ein Leerrohr zu suchen, welches sich „so und so weit“ vom Haus weg befinden müsste. Fündig wurden sie. Ich hatte ja schon einmal von unserem Lehmboden berichtet. Wir könnten ab einer gewissen Tiefe (ca. 1,10m) einen Naturteich einrichten, so steht das Wasser dort. Hmpf. Der Rest der Terrasse sieht nun schön scheußlich aus (wegen des Lehmbodens) und der Hauswirtschaftsraum auch. Da endet oder beginnt, je nach Blickwinkel, nämlich besagtes Leerrohr und die Herren mussten eben dort oft nach dem Rechten schauen. Mit Schuhen voller Lehmboden. Ich hatte meinen Spaß, das könnt ihr mir glauben. 😉 Außerdem liegt dort nun ein weiteres Rohr, 20m lang, irgendwie aufgerollt und doch halb wieder abgerollt. Wollte ich schon immer mal dort haben. Wenn ich nun von dort auf die Terrasse möchte, muss ich das Ding immer zur Seite schieben. Weil es genau vor die Tür nach draußen drapiert wurde. Einfach so lässig mit einem Fuß zur Seite kicken geht leider nicht, das Teil ist widerspenstig und schwer. Und mir wurde befohlen, es vorsichtig zu behandeln.

Spaß hatte auch mein Mann, der entdeckte nämlich einen Maulwurfshaufen im Garten. Wir dachten ja immer, bei besagtem Boden kommt kein Tierchen durch. Vermutlich gräbt er schon solange wir hier wohnen und hat es nach ein paar Jahren endlich geschafft, sich zu zeigen. Der kleine Kerl scheint Gefallen daran gefunden zu haben, jedenfalls entdecken wir alle paar Tage immer neue Häuflein…

Irgendwas is ja immer, oder?

kwk