Natürlich Ostereier färben – ein Versuch

Ostern steht vor der Tür und da ist auch das Färben von Eiern bei vielen ein festes Ritual.
Da ich es persönlich gerne schlicht und natürlich mag, habe ich etwas gestöbert und bin auf dem Blog von Doitbutdoitnow auf eine wunderschöne Anleitung für natürliches Eierfärben (man kann es auch fast Eierkunst nennen – so schön ist ihr Ergebnis geworden 😊) gestoßen und habe es einfach mal ausprobiert.

Man benötigt:

  • Eier
  • natürliche Färbemittel (ich habe rote Zwiebeln, Kaffee und Kurkuma genommen, man kann da aber sehr erfinderisch sein 😉)
  • Essig (der wird später noch eine entscheidende Rolle spielen…)
  • alte Netzstrümpfe
  • Gummibänder
  • Gräser, Blätter aus der Natur

Zuerst habe ich die Eier gekocht und mich danach an die Farben gemacht.

Für die rote Farbe habe ich die Schalen von sieben roten Zwiebeln mit Zugabe von ca. 4 EL Essig circa eine halbe Stunde lang köcheln lassen (für die Nase kein Vergnügen, aber es lohnt sich😉).

Die braune Farbe ist einfacher Filterkaffee und die gelbe Brühe ist Kurkumagewürz, das ich mit kochendem Wasser aufgegossen habe.

Da ich den letzten Rest Essig für die Zwiebeln verwendet habe, musste ich beim Kaffee und Kurkuma leider darauf verzichten – das habe ich später bereut ….

Dann ging es daran, die zuvor gesammelten Blätter und Gräser sanft auf die Eier zu drücken, um dann die Strümpfe so fest wie möglich um die Eier zu ziehen – das erforderte etwas Fingerspitzengefühl, wurde aber mit jedem Ei besser 😉.

Als Blatt und Ei fest im Strumpf waren, habe ich die Strümpfe mit einem Gummi fest zugeknotet und dann in die Farbtöpfe gelegt.

In den Farben badeten meine Eier dann circa 45 Minuten.
Ab und zu habe ich sie probeweise rausgehoben, um zu schauen, wie die Farbe angenommen wurde – leider war die Farbe der Strümpfe kein eindeutiger Hinweis für die Farbe der Eier ….

Die Eier lieber etwas länger baden lassen, da lohnt sich die Geduld! 😊

Zum Schluss habe ich die Eier in die Sonne gelegt und gut trocknen lassen.

Als alles gut getrocknet war, wurden die Strümpfe am Gummiband aufgeschnitten, die Eier vorsichtig rausgeholt und die Blätter – ebenfalls sehr vorsichtig – entfernt.

Im besten Fall sollten die Eier die Farbe gut annehmen und nur der Blütenabdruck sollte weiß bleiben … ja, ja, im besten Fall …

Die gelbe Farbe blieb leider nur minimal an den Eiern haften. Die Eier hätte ich vorher mit Essig einreiben oder der Farbe Essig beimischen sollen.

Die Kaffeefarbe hat die Eier erstaunlich gut gefärbt, obwohl der Essig fehlte.

Das intensivste Ergebnis erhielt ich mit dem Gemisch aus roten Zwiebeln und Essig. Auch wenn es eher braun als rot wurde.

Aber man lernt ja aus Fehlern und ich habe nun noch eine Woche, um es erneut zu probieren 😉.

Es hat mir auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht und sogar die Katzenoma zeigte Interesse an den ungewöhnlichen Ostereiern 😊.

Die Originalanleitung von Doitbutdoitnow findet ihr hier.

C.L.

Kostenlose Bücher und CDs zum Mitnehmen

Seit zwei Wochen steht vor der Stadtbibliothek am Neumarkt ein kleines Regal, das wir regelmäßig mit aussortierten Büchern, Zeitschriften oder CDs bestücken, die umsonst mitgenommen werden können. Zudem bereiten wir kleine Bastelsätze für beispielsweise Brushbots vor, die wir alle paar Tage ebenfalls im Regal deponieren. Platziert haben wir das Regal links neben der Außenrückgabe.
Und um im Bereich MakerSpace nicht ganz aus der Übung zu kommen, haben wir extra noch einen mehr oder weniger schicken Regenschutz gebastelt. Dazu musste eine durchsichtige Tischdecke dienen, die alle Nässe bisher sehr gut abgehalten hat. Auch wenn es davon zugegeben nicht ganz so viel gegeben hat in der letzten Zeit. 🙂

Neben der Stadtteilbibliothek Brackwede steht außerdem schon seit Jahren ein Bücherschrank, also ein echter. Da sind die Bücher auch ohne behelfsmäßiges Regencape gut geschützt.

Wenn ihr also doch mal wieder ein echtes Buch in der Hand haben möchtet, schaut dort gerne einmal vorbei, ansonsten sind unsere elektronischen Angebote natürlich auch 24h – und vor allem von Zuhause aus – zugänglich.

Wie überall gilt: bitte den Mindestabstand beim Stöbern einhalten! 🙂

Viel Freude beim Lesen und Hören!

lga

Was wir jetzt so machen

Seit Montag, den 16.03.2020, ist die Stadtbibliothek nun geschlossen. Der ein oder andere fragt sich vielleicht, was wir jetzt den lieben langen Tag machen, so ganz ohne Kunden. Darauf möchte ich in diesem Beitrag mal ein bisschen Licht werfen.

Telefondienst
Von montags bis freitags stehen wir euch in der Zeit von 10 bis 16 Uhr für Fragen per Telefon zur Verfügung (0521 51-5000). Dieser Dienst muss besetzt werden, weiterhin beantworten wir natürlich auch Fragen per Mail oder bearbeiten Online-Anmeldungen. Bis zum 30.06.2020 sind Neuanmeldungen über das Formular oder Ausweisverlängerungen übrigens kostenlos. Hier mehr dazu.

Aufräumen!
Tatsächlich fehlt uns im laufenden Betrieb oft die Zeit uns richtig intensiv um unseren Bestand zu kümmern. Morgens werden jeden Tag Bücher zurück in die Regale einsortiert und dabei fallen auch Bücher auf, die falsch stehen und die wir dann natürlich richtig einordnen. Manchmal steht man aber auch vor einer Gruppe, bei der ein kleines Chaos herrscht, hat aber nur noch fünf Minuten Zeit, bis man bei der nächsten Besprechung/beim nächsten Termin sein muss. Gut, dann muss das halt warten, bis mal Zeit da ist – und beim nächsten Mal hat man dann wieder keine.
Daher ist das für uns jetzt eine richtig gute Gelegenheit, mal ans Regal zu gehen und bei jedem Buch zu kontrollieren, ob es auch tatsächlich am richtigen Platz steht. Vereinzelt tauchen hier Bücher auf, die eigentlich in eine Stadtteilbibliothek gehören oder umgekehrt, manchmal ist ein Buch nur mit seinem Nebenmann vertauscht, manchmal steht auch eines komplett falsch.
Außerdem machen wir uns auch ans Makulieren von Medien. Dazu gehen wir Listen mit Titeln durch, die in den letzten zwei Jahren nicht ausgeliehen wurden. Da muss dann auch nochmal geschaut werden, ob das Buch wirklich raus kann oder nicht. Diese Medien müssen dann entsprechend bearbeitet werden. Zuerst werden sie im System gelöscht und je nach dem, wie ihr Zustand ist, müssen sie anschließend entsorgt oder für den Flohmarkt vorbereitet werden.

Bestellen, Katalogisieren, Foliieren…
Außerdem gehen wir natürlich auch weiterhin der Aufgabe nach, neue Medien zu bestellen und einzuarbeiten. Die einen Kolleginn*en entscheiden, welche Bücher bestellt werden sollen, andere bestellen diese und katalogisieren die eintreffenden Medien, wieder andere kümmern sich um die technische Medienbearbeitung, also dass die Medien ein Signaturschildchen bekommen und zum Beispiel Bücher foliiert werden. Auch Zeitschriften treffen weiterhin bei uns ein und müssen wie gehabt bearbeitet werden.

Social Media
Um mit euch in Kontakt zu bleiben, sind wir natürlich auch weiterhin auf unseren Social Media Kanälen aktiv. Auf Twitter, Instagram, Facebook und hier auf dem Blog wollen wir euch über unsere Arbeit, Neuigkeiten und welche Möglichkeiten für eine Onlinenutzung der Bibliothek bestehen auf dem Laufenden halten.
Außerdem haben wir unseren Youtube-Channel aus der Versenkung geholt. Dort werden wir kurze Videos, zum Beispiel zur Nutzung unserer Online-Angebote, hochladen. Gerade wer diese Angebote noch nie genutzt hat, kann sich mit so einer visuellen Anleitung vielleicht besser zurecht finden.

Veranstaltungen
Ja, momentan sieht es in der Veranstaltungslandschaft eher mau aus, dennoch können wir schon mal das ein oder andere vorbereiten. Wir machen uns zum Beispiel schon Gedanken über die Nacht der Bibliotheken 2021. Die Vorbereitungen für die Literaturtage, unsere Lesereihe im Herbst, und andere Veranstaltungen laufen natürlich auch weiter. Außerdem nutzen wir die zusätzliche Zeit, um einfach mal ganz neue Ideen für Veranstaltungsformate zu entwickeln.

MakerSpace
Auch alle MakerSpace Veranstaltungen fallen momentan natürlich aus. Das gibt uns Zeit mal das ein oder andere auszuprobieren. So konnte ein Kollege sich schon intensiv mit unserem 3D-Drucker beschäftigen und herausfinden, warum der manchmal nicht so will wie wir (Problem gelöst: da kann demnächst wieder fröhlich gedruckt werden). Wir haben Zeit uns mal hinzusetzen und für den nächsten Nähworkshop, die nächste Bastelaktion usw. die Beispiele vorzubereiten oder Ideen für kommende Ferienprogramme und Veranstaltungen zu sammeln.

Tag X
So betiteln wir intern den Tag, an dem wir die Bibliothek wieder öffnen können. Dafür muss natürlich auch einiges bedacht und geplant werden, womit sich eine weitere Arbeitsgruppe – die Task Force – befasst. Wir hoffen natürlich, dass dieser Tag so schnell es geht kommt, vordergründig geht es momentan aber immer noch darum, das Coronavirus so gut es geht einzuschränken. Also: falls möglich bleibt zu Hause und nutzt am besten unsere Online-Angebote um Langeweile zu vermeiden. 😉

Was uns sonst noch einfällt
Und dann hat natürlich jeder noch seine eigenen Aufgaben, die normal weiterlaufen oder eigene Projekte. Endlich mal das Materiallager der Kinderbibliothek aufräumen zum Beispiel oder die neuen Postkarten gestalten, über die wir schon ewig reden oder mal intensiv an dem einen Konzept arbeiten oder endlich mal die Präsentation für die eine Veranstaltung umarbeiten oder oder oder.

Langweilig wird uns also erstmal nicht. Die Situation momentan ist natürlich unschön, man fühlt sich oft etwas mulmig und die Nachrichten sind eigentlich nur noch eine Coronaschau und keine Tagesschau mehr. Aber man soll ja auch das Positive sehen und so freuen wir uns, die zusätzliche Zeit für Dinge nutzen zu können, die sonst oft liegen bleiben.

Bei all dem wird der Mindestabstand natürlich stets eingehalten! 😉

lga

Musizieren in Zeiten von Corona

Als begeisterte Hobbymusikerin, die in ihrer Freizeit in verschiedenen Formationen mit anderen Musikern zusammentrifft, um gemeinsam zu singen und zu spielen, trifft es mich verständlicherweise sehr, dass dieses derzeit nicht möglich ist. Alleine zuhause in seinem stillen Kämmerlein der Geige oder der Stimme ein paar Töne zu entlocken, geht natürlich auch – ist aber nicht so meins. Ich brauche dafür die Gemeinschaft, mit der ich das Musikerlebnis auch teilen kann.

Not macht ja bekanntlich erfinderisch, und so werden gerade neue Wege gefunden, wie man sich mit gebührendem Abstand oder auch virtuell miteinander verbinden kann.

So gab es diese bewegenden Bilder aus Italien, die um die ganze Welt gingen:  ein ganzes Land steht unter Quarantäne, aber die Menschen singen fröhlich von ihren Balkonen oder Fenstern  – einfach toll! Das hat mich sehr berührt.

Auch in Deutschland gab es diese Aktion, sozusagen ein bundesweiter „Fenster-Flashmob“:

Das hat dann wiederum die Flötistin meines Quartetts auf die Idee gebracht, die „Ode an die Freude“ zuhause zu spielen, aufzunehmen und uns drei anderen als mp3-Format zu schicken, so dass jeder zuhause virtuell mit ihr zusammenspielen kann.

Das geht natürlich in Profikreisen entsprechend professioneller, und ich möchte euch hier zwei  tolle Beispiele aufzeigen:

https://www.youtube.com/watch?v=3eXT60rbBVk

Dies ist eine Aufnahme des Rotterdams Philharmonisch Orkest mit der Botschaft:

We’re adjusting to a new reality and we’ll have to find solutions in order to support each other“

oder:

https://www.youtube.com/watch?v=VubAWDQ3gco

Leider fehlt bei diesem Video die deutsche Übersetzung.  Es ist eine Aufnahme des International Opera Choir aus Rom (hier: Coro virtuale). Jedes Chormitglied hat seinen eigenen Beitrag mittels Smartphone auf einer Grundlage aufnehmen lassen, die von einem Choristen stammt, der gleichzeitig auch Tonmeister ist.

Die Aufnahmedateien wurden dann in einer bewundernswerten Montagetechnik zusammengeschnitten, und das ist das Ergebnis!

Ich wünsche viel Freude beim Zuhören!

S.Q.

Die Bibliothek zuhause nutzen: Kostenlos!

Bis zum 30. Juni 2020 stellen wir euch unsere elektronischen Angebote ab sofort kostenlos zur Verfügung. Dabei spielt es keine Rolle, ob ihr euch neu anmelden oder in dieser Zeit die abgelaufene Bibliothekskarte verlängern wollt. Es entstehen euch also keine Gebühren.
Euren Ausweis könnt ihr telefonisch montags bis freitags von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr unter der Telefonnummer 0521 51-5000 kostenfrei verlängern. Bei einer Neuanmeldung füllt bitte das Anmeldeformular vollständig am Computer aus (nicht handschriftlich!) und sendet es anschließend als pdf-Datei per E-Mail an stadtbibliothek.information@bielefeld.de. Wir teilen euch dann anschließend die Anmeldedaten per E-Mail mit.

In den letzten Tagen haben wir euch unsere elektronischen Angebote schon im Detail vorgestellt. Lest gerne noch einmal nach, was wir in der Onleihe OWL oder in den Bereichen ePaper, eMusic und eData alles anbieten.

Wir hoffen, dass wir euch mit diesem Angebot helfen können noch besser durch die Zeit des Zuhausebleibens und Social Dinstancings zukommen.
Und falls ihr gerade unbedingt ein Buch lesen wollt, an dass ihr bei uns nicht ran kommt und dass auch nicht in der Onleihe verfügbar ist, und dass ihr dann notgedrungen beschließt euch zu kaufen: denkt unbedingt daran lokal zu kaufen! Die meisten Buchhandlungen haben sowieso schon einen Onlineshop oder bieten – auch momentan – eine Bestellung per Telefon oder E-Mail an.

Bleibt gesund! 🙂

Die Bibliothek zuhause nutzen: eData

In den letzten Tagen haben wir euch schon vorgestellt, wie ihr die Onleihe und unsere Angebote im Bereich ePaper und eMusic nutzen könnt. Wir haben aber auch ein vielfältiges Angebot im Bereich eData, das für alle Schüler, die momentan von Zuhause aus lernen, aber natürlich auch für alle anderen, sehr hilfreich sein kann.

DigiBib
Zum eine wäre da die DigiBib, über die ihr nach Material für beispielsweise Facharbeiten oder Referate suchen könnt. Normalerweise ist über dieses Portal auch die Bestellung von Fernleihen, also von Medien aus anderen Bibliotheken in Deutschland, möglich. Leider ist die Fernleihe durch die aktuelle Situation aber nicht mehr nutzbar.
Dafür könnt ihr in der DigiBib aber auch gezielt nach Volltexten suchen, die direkt online verfügbar sind.

Duden
Über Basiswissen Duden könnt ihr einige Bücher mit Basiswissen aus verschiedenen Fächern, für die Klassen 5 bis 10 sowie fürs Abitur, online einsehen. Dort kann man sehr gut, bei Verständnisproblemen oder um in neues Thema einzusteigen, nachlesen.
Außerdem könnt ihr noch in den Standardwerken des Duden nach verschiedenen Begriffen suchen, um zum Beispiel eine Definition zu finden.

Munzinger
Die Munzinger Datenbanken bieten euch Informationen aus verschiedenen Bereichen, zum Beispiel zu einzelnen Personen oder Ländern.
Das Gute hieran ist, dass es sich um geprüfte und somit verlässliche und zitierfähige Informationen handelt.
Meine Kollegin hat die Angebote im Munzinger Portal und wie man dort am besten recherchiert vor kurzem hier schon einmal vorgestellt. Schaut dort gerne einmal vorbei.

Statista
Über Statista könnt ihr nach Infografiken und Statistiken zu allen möglichen Themen suchen. Mit eingebundenen Statistiken könnt ihr eine Facharbeit oder ein Referat gleich viel ansprechender gestalten.

Rosetta Stone
Oder vielleicht möchtet ihr die Zeit nutzen, um Sprachkenntnisse aufzufrischen oder eine ganz neue Sprache zu lernen? Dafür haben wir für euch Rosetta Stone im Angebot. Über den Link auf unserer Website gelangt ihr zu Rosetta Stone, wo ihr euch ein eigenes Benutzerkonto anlegen könnt. Wählt dann einfach eine Sprache aus und startet mit dem Programm!

Wenn ihr noch Tipps für das richtige Recherchieren in Datenbanken und Co benötigt, schaut auch gerne in diesen Blogbeitrag rein.

Für alle Angebote gilt wie üblich, dass ihr euch mit Benutzernummer (auf der Rückseite der Bibliothekskarte) und Passwort (voreingestellt das Geburtsdatum tt.mm.jjjj) anmelden könnt. Habt ihr noch keinen Benutzerausweis könnt ihr euch hier über ein Anmeldeformular registrieren.

lga

Bitte, ein Gedicht #11

Frühlingsglaube

Die linden Lüfte sind erwacht,
Sie säuseln und weben Tag und Nacht,
Sie schaffen an allen Enden.
O frischer Duft, o neuer Klang!
Nun, armes Herze, sei nicht bang!
Nun muß sich alles, alles wenden

Die Welt wird schöner mit jedem Tag,
Man weiß nicht, was noch werden mag,
Das Blühen will nicht enden.
Es blüht das fernste, tiefste Tal:
Nun, armes Herz, vergiß der Qual!
Nun muß sich alles, alles wenden.

Ludwig Uhland (1787-1862)

 

Bitte ein Gedicht – das ist Wunsch und Angebot zugleich. In unregelmäßigen Abständen möchten wir gerne zur Lyrik verführen und präsentieren einzelne Gedichte oder weisen auf besondere Lyrikbände aus unserem Bestand hin.

Die Bibliothek zuhause nutzen: ePaper

Vor kurzen haben wir euch schon vorgestellt, wie ihr trotz unserer momentanen Schließung unsere Online-Angebote, wie Musikstreamingdienste oder die Onleihe OWL, nutzen könnt.
Heute möchte ich euch unsere Angebote im Bereich ePaper vorstellen. So könnt ihr ganz entspannt von Zuhause aus in verschiedene Zeitungen und Zeitschriften reinlesen.

Onleihe OWL
Im Beitrag zur Onleihe konntet ihr schon lesen, dass neben eBooks unter anderem auch ePaper und eMagazines ausgeliehen werden können. EPaper können Stundenweise entliehen werden, eMagazines für einen Tag.
Für die Nutzung der Onleihe und alle weiteren Onlineangebote ist eine gültige Bibliothekskarte nötig. Anmelden könnt ihr euch über die Benutzernummer (auf der Rückseite der Karte) und das Geburtsdatum (voreingestellt euer Geburtsdatum tt.mm.jjjj).
Falls ihr noch keine Benutzerkarte besitzt könnt ihr euch auch über unsere Website anmelden.

PressReader
Der PressReader bietet Bibliotheken und ihren Nutzern einen Zugang zu mehr als 7.000 Zeitungen, Magazinen und Zeitschriften aus aller Welt – in der Bibliothek und – was momentan ganz wichtig ist – von zu Hause aus. Tagesaktuelle Zeitungen und Zeitschriften aus 100 Ländern in über 50 Sprachen, u.a. auch die Neue Westfälische (mit allen Regionalausgaben), Der Tagesspiegel oder die Washington Post könnt ihr online lesen.
Die PressReader-App ermöglicht euch, ganze Zeitungsausgaben auf ein Smartphone oder Tablet herunterzuladen. Eine Anleitung zur Nutzung und Anmeldung in der App findet ihr hier.
Möglich ist natürlich auch das Lesen mit dem Webbrowser auf PC, Laptop und auch auf mobilen Geräten.

Die Angebote im Munzinger Portal
Mit eurer gültigen Bibliothekskarte ist es außerdem möglich auf sämtliche Angebote des Informationsanbieters Munzinger zuzugreifen. Dazu gehören unter anderem diese drei großen Printmedien, welche ihr kostenfrei lesen könnt:

  • Der Spiegel (alle Ausgaben von 1947 bis heute)
  • Die Welt (Ausgaben der letzten 7 Tage + Suche nach älteren Beiträgen über die Erweiterte Suche möglich)
  • Süddeutsche Zeitung (Ausgaben der letzten 7 Tage + Suche nach älteren Beiträgen über die Erweiterte Suche möglich)

Ihr könnt auf die aktuellen Ausgaben von unterwegs und von zuhause aus zugreifen und gezielt nach einzelnen Artikeln suchen. Die Texte können in zwei verschiedenen Ansichten aufgerufen werden: Entweder als Internetversion oder im PDF-Format in Orginalansicht samt Bildern.

lga 

Spiekeroog-Treff ohne Freunde

Wegen der momentanen Situation sollen wir auf soziale Kontakte verzichten und zu Hause bleiben.

Unsere Freunde und wir sind Spiekeroog-Fans, waren auch schon oft zusammen auf der Insel und treffen uns in regelmäßigen Abständen zu unserem „Spiekeroog-Treff“. Bei diesem Beisammensein wird gegrillt, leckerer Salat und Nachtisch serviert, sowie noch Kaffee und Kuchen genascht.

Nun hat Corona uns leider gezwungen, zu Hause zu bleiben und da haben mein Mann und ich kurzerhand unser Treffen zu zweit gemacht. 😊

Grillen und Salat

         

Essen und Nachtisch

         

Kaffee und Kuchen

Es war zwar ein ungewöhnliches Treffen, aber trotzdem ein schöner Sonntag. 😊

A.K.

Die Bibliothek Zuhause nutzen: eMusic

Das öffentliche Leben kommt in den letzten Tagen immer mehr zum Stillstand. Viele von euch sind sicherlich im Home Office, gehen nicht mehr zur Schule oder stecken vielleicht sogar in Quarantäne. Falls es euch in dieser Zeit mal zu still zuhause ist oder ihr etwas Abwechslung braucht, probiert doch auch mal unsere Musikstreamingdienste aus. Nutzen könnt ihr diese mit einer gültigen Bibliothekskarte, die Anmeldung erfolgt über den Benutzernamen (Nummer auf der Rückseite der Karte) und das Passwort (voreingestellt euer Geburtsdatum: tt.mm.jjjj). Über unsere Website gelangt ihr zu den einzelnen Portalen.

Freegal music
Der Streamingdienst Freegal music bietet euch Zugang zu mehr als 15 Millionen Titeln, die ihr als Song oder Video streamen könnt. Ihr könnt dort aktuelle Interpreten, Klassiker sowie Titel aus der ganzen Welt finden. Tausende von Künstlern, Zehntausende von Alben und Millionen von Songs von umfangreichen Genres sind vertreten. Die Inhalte stammen aus Verträgen mit über 40.000 Musik-Labels, einschließlich derer von Sony Music Entertainment.
Jeden Tag könnt ihr bis zu drei Stunden Musik im Stream genießen und pro Woche insgesamt bis zu drei Musiktitel herunterladen.
Freegal Music ist auch als kostenlose App für Android und iOS erhältlich. Die App könnt ihr über den Apple App Store oder den Google Play Store herunterladen.
Wenn ihr weitere Fragen rund um den Streamingdienst habt, schaut gerne  hier vorbei.

Naxos Music Library
Die Naxos Music Library (NML) ist die weltweit größte Online-Datenbank für klassische Musik mit integriertem Musikstreamingservice und aktuell über 2 Millionen Titeln von mehr als 132.000 CDs. Ca. 100.000 Werke sind detailliert erfasst und jedes einzelne ist in mindestens einer Einspielung direkt anzuhören. Dazu gehören selbstverständlich die monumentalen Werke der großen und bekannten Komponisten wie Ludwig van Beethoven, Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydn, Johann Sebastian Bach etc., aber ihr könnt auch die schier endlos anmutenden Seitenpfade der Musikgeschichte erkunden. Bislang sind knapp 70.000 Komponisten über ein A-Z Register direkt aufrufbar.
Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Nutzung der kostenlosen App finde ihr hier.
Ein kleiner Tipp: Die Spracheinstellung solltet ihr nach Möglichkeit bei „English“ belassen, da es ansonsten zu erheblichen Verzögerungen bei den Seitenaufrufen kommt.

Naxos Music Library Jazz
Die NAXOS Music Library Jazz (NML Jazz) ist ein Musik-Streaming-Service für Jazzmusik. Mehr als 9.000 CDs stehen jederzeit im Streaming-Verfahren zum Anhören zur Verfügung. Über 260 Musiklabels haben Inhalte in der NML Jazz zugänglich gemacht, darunter Blue Note Records, Fantasy Records, Altissimo, oder Enja. Jazzgrößen wie Herbie Hancock, Lee Morgan, Wayne Shorter, John Coltrane, Miles Davis oder Charlie Parker sind im Repertoire der NML Jazz zu finden.
Auch für Naxos Jazz gibt es eine App, mit der ihr den Dienst auch per Smartphone nutzen könnt. Eine Anleitung zur Nutzung der App gibt es hier.
Hinweis: Auch hier empfiehlt es sich, die Spracheinstellung nach Möglichkeit bei „English“ zu belassen, um Verzögerungen bei den Seitenaufrufen zu vermeiden.

Und was versteckt sich da noch?
Neben den drei genannten Streamingdiensten bieten wir euch demnächst auch noch MediciTV, einen Streamingdienst für Videos aus dem Bereich der Klassischen Musik, an. Ihr findet den Dienst auch schon auf unserer Seite verlinkt, wir müssen aber noch ein paar technische Probleme beheben, deshalb kann es sein, dass ihr den Dienst von zuhause aus nur eingeschränkt nutzen könnt. Sobald wir euch MediciTV voll umfänglich zur Verfügung stellen können, werden wir euch informieren.

Viel Spaß beim Musik hören! 🙂

lga