Bananenkranz mit Erdnussfüllung

Ich habe letztens Erdnussbutter gekauft, weil ich wissen wollte wie das eigentlich schmeckt. Schlecht eigentlich nicht aber als Brotaufstrich ist es für mich persönlich dennoch durchgefallen. Deshalb habe ich ein Rezept gesucht, bei dem ich dieses exotische Produkt verwerten kann. 🙂

Zutaten für den Teig:

  • 500 g Banenen (etwa 5 Stück)
  • 120 ml Buttermilch
  • 100 ml Bananenlikör (ich habe es mit Walnusslikör probiert, da ich den Zuhause hatte, das schmeckte auch gut)
  • 2 TL Zitronensaft
  • 200 g Mehl
  • 50 g Speisestärke
  • 2 TL Natron
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 200 g weiche Butter
  • 250 g Zucker
  • 1 Messerspitze gemahlene Vanille
  • 4 Eier

Zutaten für die Füllung:

  • 152 g dunkle Schokolade
  • 300 g Erdnusscreme ohne Stückchen
  • 50 g Puderzucker

Zutaten für die Glasur:

  • 152 g dunkle Schokolade
  • 80 g Schlagsahne

Für den Teig zuerst die Bananen schälen und zerdrücken. Mit Buttermilch, Likör und Zitronensaft verrühren.
Das Mehl mit Speisestärke, Natron, Backpulver und Salz vermischen.
Die Butter in einer Rührschüssel schön schaumig schlagen, Zucker und Vanillezucker dazugeben. Die Eier nacheinander zum Teig geben und jedes Ei einzeln für mindesten 30 Sekunden unterrühren (oder so … die Mühe dreißig Sekunden abzumessen mache ich mir eigentlich nie … das muss nach Gefühl gehen! 😉 ). Die Bananenmischung und die Mehlmischung nun abwechselnd in den Teig rühren.

Den Teig in die eingefette Kranzform geben. Im vorgeheizten Backofen (150 °C Ober-/Unterhitze) für ca. 1 Stunde backen. Nach dem Herausnehmen für 15 Minuten in der Form abkühlen lassen. Danach den Kuchen vorsichtig aus der Form lösen und auf einem Kuchenrost vollständig erkalten lassen.

Die Schokolade über einem heißen Wasserbad schmelzen. Währenddessen die Erdnussbutter mit dem Puderzucker verrühren, dann die geschmolzene Schokolade unterziehen.

Den erkalteten Kranz zweimal durchschneiden. Dafür nehme ich immer einen Kuchendurchschneider (offiziell heißt das glaube ich Tortenbodenschneider oder so in der Art), damit gelingt es mir immer gleichmäßiger. Die obere Seite des Bodens zurück in die Kranzform legen und mit der Häfte der Erdnussmasse bestreichen. Den mittleren Boden auflegen und mit der restlichen Creme bestreichen. Zum Schluss den letzten Boden auflegen. Den Kranz für eine Stunde in den Kühlschrank stellen, danach auf eine Kuchenplatte stürzen. Hier darauf achten, dass die rundere Seite des Kuchens oben liegt, sonst kippeln die die Kuchenstücke auf den Tellern nachher hin und her. Das sage ich natürlich überhaupt nicht aus eigener Erfahrung. 😉

Für die Schokoladenglasur die gehackte Schokolade mit der aufgekochten Sahne übergießen und so lange verrühren bis eine homogene Masse ensteht. Danach den Kranz nach Belieben mit der Schokoladenglasur bestreichen.

Und fertig! 🙂 Als Kuchenzutat hat die Erdnussbutter definitiv ihre wahre Bestimmung gefunden. Es schmeckte absolut vorzüglich!

Das Rezept habe ich übrigens in dem Buch Anniks göttlichste Kuchen von Annik Weber gefunden, dass ihr bei uns vor Ort ausleihen könnt.

Guten Appetit! 🙂

lga

Spiekeroog-Treff ohne Freunde

Wegen der momentanen Situation sollen wir auf soziale Kontakte verzichten und zu Hause bleiben.

Unsere Freunde und wir sind Spiekeroog-Fans, waren auch schon oft zusammen auf der Insel und treffen uns in regelmäßigen Abständen zu unserem „Spiekeroog-Treff“. Bei diesem Beisammensein wird gegrillt, leckerer Salat und Nachtisch serviert, sowie noch Kaffee und Kuchen genascht.

Nun hat Corona uns leider gezwungen, zu Hause zu bleiben und da haben mein Mann und ich kurzerhand unser Treffen zu zweit gemacht. 😊

Grillen und Salat

         

Essen und Nachtisch

         

Kaffee und Kuchen

Es war zwar ein ungewöhnliches Treffen, aber trotzdem ein schöner Sonntag. 😊

A.K.

Mandarinen-Streuselkuchen

Auf der Suche nach neuen Rezepten habe ich mir vor kurzem das Backbuch Süßer Zauber ausgeliehen. Das erste Rezept, das ich ausprobiert habe, war direkt sowohl einfach als auch lecker:

Zutaten für den Teig:

  • 230 g weiche Butter
  • 280 g Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 700 g Mehl
  • 4 Teelöffel Backpulver

Zutaten für den Belag:

  • 5 Dosen Mandarinen (jeweils 175 g)
  • 5 Becher Schmand (jeweils 200 g)
  • 150 g Zucker
  • 2 Päckchen Vanillepuddingpulver

Die Mandarinen in einem Sieb abtropfen lassen.
In einer Rührschüssel die weiche Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig rühren. Nacheinander die Eier dazugeben und unterrühren. Anschließend Mehl und Backpulver zum Teig geben und mit dem Knethaken der Rührmaschine/des Handrührgeräts zu einem Teig verarbeiten.

Etwa ein Drittel des Teigs für die Streusel zur Seite stellen. Den restlichen Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen (nach Bedarf eine Teigrolle oder ein Glas zur Hilfe nehmen).

Für den Belag den Schmand (diesen kann man auch zum Teil durch Magerquark ersetzen, dann wird der Kuchen nicht ganz so mächtig), den Zucker und das Puddingpulver in eine Schüssel geben und gut verrühren. Die abgetropften Mandarinen dazugeben und alles nochmal kurz durchmixen.

Die Creme nun gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Den beiseite gestellten Teig als Streusel auf der Creme verteilen.

Den Kuchen in den vorgeheizten Backofen (175 °C, Heißluft) schieben und dort auf mittlerer Schiene eine Stunde verweilen lassen.

Guten Appetit! 🙂

Weitere Backbücher findet ihr am Standort Xeo 242.

lga

Heidelbeerkuchen

Falls der ein oder andere bei der momentanen Hitze Lust aufs Backen hat, hier eine kleine Anregung:

200g Dinkelvollkornmehl
1 Teelöffel Backpulver
100 g weiche Butter
90g Rohrzucker
2 Eier
250 – 500g Mascarpone
1 Päckchen Vanillezucker
Saft von einer halben Zitrone
300g Heidelbeeren

Springform einfetten. Anschließend Mehl, Backpulver, Butter, 50g Zucker und 1 Ei mit der Küchenmaschine oder per Hand zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig mit den Händen auf Boden und am Rand der Springform verteilen.

Den Backofen vorheizen auf 200°. Mascarpone, das zweite Ei, den restlichen Zucker, Vanillezucker und Zitronensaft mit dem Mixer oder der Küchenmaschine cremig rühren und die Masse anschließend auf dem Kuchenboden verteilen. (Das Rezept sieht eigentlich 250g Mascarpone vor, was mir nach dem Zusammenrühren allerdings reichlich wenig erschien. Darum sind nochmal 250g dazugekommen, was im Endeffekt sehr passend war.)

Die Heidelbeeren zunächst verlesen und dann auf der Mascarponecreme verteilen. Den Kuchen ungefähr 35 Minuten backen und danach auskühlen lassen.

Dieses und andere tolle Rezepte findet ihr übrigens in diesem Backbuch.

Guten Appetit! 🙂

lga

Saftiger Nusskuchen

Kuchen geht immer, vor allem wenn er soo schön saftig ist 😉

halber Nusskuchen mit Krümel

Saftiger Nusskuchen à la Juliane

Zutaten:

250g weiche Butter
5 getrennte Eier
250g Zucker
125g Mehl
1 P Backpulver
1 Tasse Milch
400g gem. Haselnüsse

 

 

Zubereitung:

  1. Die Eier trennen, das Eiweiß steif schlagen
  2. Butter, Eigelbe und Zucker zu einem glatten Teig rühren.
  3. Mehl und Backpulver mischen und unterrühren
  4. Die Milch dazugeben und die Haselnüsse unterrühren.
  5. Schließlich das Eiweiß unterheben.
  6. Eine Springform mit Rohrboden gut einfetten, mit Paniermehl ausstreuen und den Teig einfüllen.

Backzeit ist bei 170°C vorgeheiztem Ofen 40 Minuten. Jeder Ofen ist natürlich unterschiedlich. Es kann auch länger sein. Es empfiehlt sich eine „Stichprobe“.

Wenn der Kuchen ausgekühlt ist, kann man ihn noch mit Kuvertüre überziehen, ist aber kein Muss.

Guten Appetit. 🙂

Juliane

 

Schwarzwälder Kirschtorte

Am 2. Weihnachtsfeiertag trifft sich immer die ganze Familie zum Kaffeetrinken bei meiner Oma. Zu diesem Anlass backe ich seit einigen Jahren immer eine Schwarzwälder Kirschtorte:

Zutaten für den Biskuitboden:
4 Eier, 3 bis 4 Esslöffel warmes Wasser
175 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
100 g Weizenmehl
100g Gustin / Kartoffelmehl
30 g Kakao
3 gestrichene Teelöffel Backpulver

Zutaten für die Kirschschicht:
1 großes Glas Kirschen
1 Päckchen roter Tortenguss
1 Esslöffel Zucker

Zutaten für den Rest:
200 g + 400 g Sahne
Schokoraspeln

Die Zubereitung:
Eier und warmes Wasser schaumig schlagen, den Zucker nach und nach hinzugeben. Anschließend Mehl, Stärke und Backpulver unterheben. Den Teig in eine runde mit Backpapier ausgelegte Kuchenform geben und im vorgeheizten Backofen bei 175 bis 200 °C 20 bis 30 Minuten backen.

Den ausgekühlten Tortenboden zweimal durchschneiden.

Die Kirschen abtropfen lassen. Den Tortenguss nach Packungsanweisung mit dem Kirschsaft zubereiten. Im Anschluss die abgetropften Kirschen in den Guss geben und 17 Kirschen daraus beiseite legen (falls unerwünschte Naschkatzen vorbei kommen könnten vielleicht auch zwei drei Kirschen mehr zur Seite legen).

Die Kirschen auf den unteren Tortenboden geben, Tortenboden Nummer 2 auflegen und das ganze auskühlen lassen.

Nun 200g Sahne schlagen und diese auf dem zweiten Boden verteilen. Den letzten Boden auflegen.

400g weitere Sahne schlagen (davon etwas zum verzieren der Torte zur Seite stellen) und die Torte damit einstreichen (wie viel Sahne man nimmt, bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Mein Ursprungsrezept geht z.B. von 1000g Sahne aus, was ich etwas viel finde. 600 – 700 passt bei mir immer ganz gut.)

Anschließend die Torte rundherum mit Schokorasplen bestreuen bzw. beschmeißen (mittlerweile habe ich da sogar den Bogen raus, sodass im Anschluss nicht mehr die ganze Küche ebenfalls mit Schokolade bestreut ist).

Die restliche Sahne in einen Spritzbeutel füllen und 16 Sahnetupfen am äußeren Rand verteilen, sowie einen in der Mitte (wobei man das natürlich auch verzieren kann wie man möchte). Auf die Sahnetupfen nun die zurückgelegten Kirschen setzten. Und schon ist die Torte fertig!

Das Rezept schmeckt (zumindest den meisten) auch ohne das Kirschwasser. Ich hatte von Anfang an immer ein Rezept ohne Kirschwasser oder was man da sonst so dran tut, da ich das Rezept aus der Schule habe. Da hat meine ehemalige Klassenlehrerin mal mit der ganzen Klasse Torten gebacken (und weil es halt in der Schule war verständlicherweise ohne Alkohol).

lga

Familientag in der Stadtbibliothek am Neumarkt

Ihr habt euch noch nicht für das Wochenende mit Büchern, Musik und Filmen eingedeckt? Dann wird es aber langsam Zeit. Am Samstag könnt ihr sogar richtig lange bei uns stöbern. Oder auch basteln, Kaffee trinken, Kuchen essen, den Flohmarkt unsicher machen – eigentlich alles was das Herz begehrt. Denn am sogenannten Familiensamstag sind wir von 11 bis 18 Uhr für euch da.

Das gesamte Programm gibt es hier:
https://www.stadtbibliothek-bielefeld.de/…/20171028_Flyer_F…

Also: herkommen, verweilen, mitmachen und eine schöne Zeit verbringen – wir freuen uns schon.

Backen mit Tee

„Backen mit Tee“ – so ist der Titel eines Backbuches aus dem Bestand der Stadtbibliothek.

Ein Rezept daraus hat eine Kollegin nachgebacken und zum Probieren in den Pausenraum gestellt. Der Kuchen schmeckte köstlich.

Da habe ich beschlossen, den Kuchen in einer Herzform zu backen und an ein „FRISCHGEBACKENES EHEPAAR“ zu verschenken.

Zutaten für ein Blech (30×40)

Für den Teig:

3 Eier, 125 ml Öl, 250 g Zucker, 1 Pkg. Vanillezucker, 180 ml Milch, 75 g Schokotröpfchen, 250 g Mehl, 3 EL Kakaopulver und 1 Pkg. Backpulver

Für den Teeüberguss:

1 Früchteteebeutel, 250 ml kochendes Wasser, 2 EL Rum, 1 EL Zucker

 

Zum Bestreichen:

Johannisbeergelee

Für die Glasur:

300 g Kochschokolade, 200 g Sahne, 1 EL Honig

 

Eigelb und Eiweiß trennen, Eiweiß steif schlagen. Eigelb, Öl, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Die Milch und die Schokotröpfchen langsam unterrühren. Dannach Mehl, Kakao und Backpulver vermischen und unter die Ölmasse geben. Zuletzt das Eiweiß vorsichtig unterheben.

Bei 170°C Umluft ca 20-25 Minuten backen.

Aus Tee, Wasser, Rum und Zucker einen Guss herstellen. Den Guss über den fertigen Kuchen geben und einziehen lassen, dann mit dem Johannisbeergelee bestreichen.

Für die Schokoladenglasur die Schokolade gemeinsam mit der Sahne und dem Honig schmelzen lassen und gut verrühren. Abkühlen lassen.

Den Kuchen mit der Glasur bestreichen.

Guten Appetit!

Sie finden das Buch unter der Signatur Xeo 24 Katz im Erdgeschoß der Stadtbibliothek.

MRo

Käsekuchen ohne Boden mit Heidelbeeren

Ab Juli beginnt die Heidelbeersaison. Ob im Joghurt, Müsli oder Kuchen. Die kleinen Beeren gehen immer, zumal sie süß genug sind und nicht mehr gezuckert werden müssen. Besonders lecker schmecken sie mir auf einem Käsekuchen:

Zutaten:

  • 250g Zucker
  • 125g Butter
  • 4 Eier
  • 40g Hartweizengrieß
  • 1 Pkg. Vanillepuddingpulver (kein Instant, sondern Pulver zum Kochen verwenden)
  • 1 Pkg. Backpulver
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • Saft von max. ½ Zitrone
  • 1 kg Quark (Magerstufe)
  • 200g Heidelbeeren

Zubereitung:

  • Ofen auf 165°C bei Umluft vorheizen
  • Butter etwas erwärmen, damit sie nicht mehr fest ist
  • Alle Zutaten bis auf den Quark und die Heidelbeeren nicht länger als nötig verrühren, dann den Quark unterrühren. Die Masse in eine gut eingefettete Springform geben.
  • Heidelbeeren waschen, gut abtrocknen, und auf den Teig verteilen.
  • Die Backzeit ist maximal 60 Minuten. Jeder Ofen ist aber anders, bei mir ist der Kuchen nach 50 Minuten schon in Ordnung. Wenn man Quark mit einem höheren Fettanteil verwendet, sollte man möglichst an diese 60 Minuten herangehen, da der Teig etwas flüssiger ist.
  • Den Kuchen nach dem Backen nicht gleich aus dem Ofen nehmen, sondern abschalten und die Tür leicht öffnen. Nach 20 Minuten herausnehmen und in der Form auskühlen lassen.

Das Schrumpfen vom Käsekuchen wird sich nicht vermeiden lassen. Wenn der Rand aber gut eingefettet ist, dürfte sich das Gefälle in Grenzen halten.

Der Kuchen schmeckt auch wunderbar mit anderem Obst oder pur. Guten Appetit. 🙂

Juliane

Mai-Torte

Schnell & einfach 🙂

Zutaten:

1  Biskuit-Tortenboden

500 g  Quark

200 g  Zucker

500 ml  Sahne

2 Päckchen Götterspeise Waldmeister

150 ml  heißes Wasser

Und so geht’s:

  1. Götterspeise in Wasser auflösen, etwas abkühlen lassen.
  2. Quark mit Zucker schaumig rühren. Götterspeise (lauwarm) unterrühren.
  3. Sahne steif schlagen und wenn die Quarkmasse abgekühlt ist unterrühren.
  4. Diese Masse auf den Tortenboden streichen. Im Kühlschrank fest werden lassen

VARIATION: Wer möchte kann auch 2 verschiedene Sorten Götterspeise benutzen. Dafür dann die Zutaten teilen und dann mit jeweils einer Sorte/Farbe verarbeiten. Dann entweder gleichzeitig und marmoriert auf den Boden geben oder die zweite Farbe auf die erste, wenn diese fest geworden ist.