Wackelpeter 2022

Der Wackelpeter 2022 war ein voller Erfolg, wie überall zu lesen war, „voll“ tatsächlich auch wörtlich genommen, denn der Besucherzuspruch war überraschend groß. Damit hatte niemand nach 2 Jahren Pause und einem leicht eingeschränkten Programm gerechnet. (Ein paar Fotos z. B. bei Radio Bielefeld hier)

Der Stand der Stadtbibliothek war wieder wie gewohnt neben dem Historischen Museum zu finden. Drei Kolleginnen betreuten ihn auf den Tag verteilt, wobei eine Kollegin sogar den ganzen Tag blieb und auch die ganzen Vorbereitungen sowie die Transportfahrten wuppte. Zu wenig Leute, um die Postkartendruckerei aufzubauen, die Handpressen sind schließlich sehr schwer. Und das Drucken erfordert viel Erklärung und Hilfe für die Kinder. Das Ersatzprogramm war aber mehr als nur eine Notlösung: Mit schwarzer Farbe und Pinsel konnten die Kinder – und gerne auch die Erwachsenen – chinesische Schriftzeichen nachmalen, wahlweise auf einem Blatt Papier oder auf einer Postkarte. Es gab mehrere Schriftzeichen mit Übersetzung als Vorlage.

Tisch (lila) von oben fotografiert, auf ihm ausgebreitet Pinsel, Farbtöpfe mit schwarzer Farbe, laminierte Zettel mit chinesischen Schriftzeichen, leeres Papier und etwas ungelenk bemaltes Papier (in Postkartengröße). Um den Tische stehen mehrere rot-graue Kinderhocker.
Maltisch

Die kleinen Kinder interpretierten diese Vorlagen sehr frei, ignorierten sie nach den ersten Pinselstrichen meist ganz und malten einfach weiter, einige bis die Postkarte sogar komplett schwarz war. Tatsächlich kamen unabhängig voneinander mehrere Kinder auf die gleiche künstlerische Idee und schufen so ihr eigenes Kunstwerk „Variation in Schwarz“ oder wie wir es im Stillen nannten „China bei Nacht“. Es entstanden aber auch Postkarten mit chinesischen Grüßen und Wünschen wie Liebe, Blume, Glück, Zufriedenheit, Mutter, Vater, Bruder, … .

Großaufnahme von mehreren laminierten Zetteln mit jeweils einem chinesischen Schriftzeichen und der Übersetzung, z.B. Mensch, Engel, Ehrlichkeit, Treue, Liebe, Gesundheit, Hoffnung
einige Malvorlagen

Einige Kinder wollten durchaus mehr über die chinesische Schrift erfahren und blätterten aufmerksam im ausliegenden Buch („Gemalte Wörter„). Und es gab auch zwei Passantinnen, die uns etwas über die Kalligrafie der Schriftzeichen erklären konnten. Auch arabische Kalligrafie wurde uns einmal demonstriert. Ja, so nebenbei ergaben sich noch viele andere Gespräche.

Die meist gestellte Frage zu unserem Büchertisch war, ob wir die ausgelegten Bilderbücher verkaufen wollten und zu welchem Preis. Nein, die Kinderbücher lagen nur zur Ansicht da, wir wollten neugierig machen auf das Lesen; ausleihen kann man sie und noch viel mehr in unseren Bibliotheken, der Zentralbibliothek am Neumarkt und den acht Stadtteilbibliotheken. Nicht wenige Besucher erklärten dann, dass sie von auswärts kämen; aber Bibliotheken gibt es auch in Köln, Berlin, Essen, Paderborn, … . Der Wackelpeter ist offenbar nicht nur für Familien aus der Region attraktiv. Und wir werben gerne auch für Bibliotheken in anderen Städten. 😃

Eine Familie zeigte sich ganz enttäuscht, dass diesmal keine Postkarten wie sonst all die Jahre gedruckt werden konnten: „Wir sammeln die nämlich.“

Vielleicht war der Andrang an unseren Bücher- und Maltischen nicht ganz so groß wie in so manchen Jahren zuvor. Aber wir hatten mehr Zeit und Gelegenheit, den Kindern beim Schreiben und Malen zuzusehen und mit den Menschen zu reden: über die Bücher, über die Bedeutung der Schriftzeichen, über die Kinderbibliothek und unsere Zweigstellen in den Stadtteilen oder einfach so über dies und das.

Und am Ende, als wir alles wieder zusammengepackt und verstaut hatten, als ich endlich doch leicht ermattet abends auf dem Sofa lag und den Tag noch einmal Revue passieren ließ, da erst fiel mir auf, dass ich vom Wackelpeter sonst so gar nicht viel gesehen hatte, nicht mal an einem der Imbissstände war ich.
Aber schön war‘s. Im nächsten Jahr hoffentlich wieder.

HilDa

Großaufnahme Zettel mit dem chinesischen Schriftzeichen für Glück
Einmal Glück für alle!

Sommerferienaktion „Rund ums Buch“

In diesem Sommer waren wir mit unserem neuen Ferienprogramm zum ersten Mal Teil der Tabula-Ferienschule und arbeiteten mit einer kleinen Gruppe von Kindern im Alter von 10-12 Jahren sehr kreativ „rund ums Buch“.

Am ersten Tag stand Papierschöpfen auf dem Programm. Woraus wird eigentlich Papier gemacht?
Für den Papierbrei zerrupften wir alte Romane, die keiner mehr lesen möchte…, keine Angst, man braucht nur wenig Altpapier…, übergossen sie mit heißem Wasser und ließen diesen Brei dann zum Einweichen über Nacht stehen. Zwei Eimer dieser Pulpe hatten wir daher schon vorbereitet.

Die farbige Pulpe durften die Kinder dann selbst herstellen, so gab es grüne Pulpe aus den entsprechenden Eierkartons und rote Pulpe aus Servietten. Mit Quirl und Pürierstab mussten die eingeweichten Papierbreie dann zerkleinert werden, dazu brauchte es ein wenig Kraft und Ausdauer. Eine Schürze wäre auch nicht schlecht gewesen…

Vier alte Medienboxen dienten als Schöpfwannen, in die wir Wasser und Pulpe füllten.  Die Schöpfsiebe mit Rahmen hatte unser bastelfreudiger Kollege einige Tage zuvor zusammengebaut und nun konnten eigene Papiere unterschiedlichster Art hergestellt werden. Zum Verzieren gab es gesammelte Blüten, Konfetti, Glitzer, Seidenfäden und Federn. Das Wasser pressten wir mit unserer guten alten und sehr schweren Buchpresse aus. Es entstanden seeehr schöne selbst geschöpfte Papiere und am Ende zierte eine Leine mit vielen bunten Papieren unser Kinderzimmer und Büro.

Stadtradeln mit Pillepoppen

Um gleich allen möglichen Missverständnissen vorzubeugen: Pillepoppen sind Kaulquappen – das ist Bielefelder Platt. Und sie sind die Namensgeber einer sehr schönen Radstrecke zwischen Bielefeld-Brackwede und Isselhorst, sie ist entsprechend ausgeschildert: ein Frosch (die Grafik einer Kaulquappe hätte ja vielleicht doch missverständlich ausgesehen).

Logo Pillepoppen: rund, auf grünem Grund eine Frosch-Silhouette ganz in weiß und darüber das Wort Pillepoppen
Logo Pillepoppen
Beschilderung: ganz oben ein rotes Schild mit "Knotenpunkt 50", dann mehrere Richtungsschilder "Bielefeld 7,1" (km), "Brackwede 2,4", "Aquawede 0,7"; darunter 2 quadratische Schilder mit dem Hinweis, dass es nach links zum Knotenpunkt 65 geht und das Logo "Pillepoppen"

Für unsere Radtour im Rahmen des Bielefelder Stadtradelns hatte eine Kollegin diese Route vorbereitet. Unser Team „Stadtbibliothek auf Rädern“ traf sich natürlich an der Bibliothek am Neumarkt. Wir waren zu zwölft, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Stadtbibliothek, einige mit Partner, eine Kollegin im offensichtlich sehr aktiven Ruhestand. Unsere Gruppe war nicht nur altersmäßig sehr gemischt: tourenerfahrene Radfahrer trafen auf Alltags-Kurzstreckenfahrer, manche mit eBike, manche ausschließlich auf Muskelkraft angewiesen.

Wir haben mehrere kurze und eine längere Pause gemacht. Die überwiegend flache Strecke ist nicht anspruchsvoll. Nur der Weg von Bethel nach Brackwede hat eine Steigung – irgendwie muss man ja über den Teutoburger Wald. Diesen Teil der Strecke kannten wir auch schon vom letzten Jahr: erst zur Kunsthalle, unten an der Sparrenburg vorbei, dann neben der alten Radrennbahn via Brücke über den „Ostwestfalendamm“ (OWD), ab hier kommt man etwas ins Keuchen, es geht eine Zeitlang parallel zum OWD, aber hoch über ihm, dann aber auch schon wieder bergab. In Brackwede verlor ich dann ehrlich gesagt die Orientierung. Ich bin einfach mitgeradelt und habe die Fahrt genossen. Ohne Hilfe könnte ich sie nicht nachvollziehen. Nur einige Haltepunkte habe ich mir gemerkt.

Das Museum Osthusschule haben wir nur von außen gesehen, weil dort gerade eine geschlossene Gesellschaft feierte. Aber für eine kleine Trinkpause nahmen wir uns die Zeit in Sichtweite der alten Häuser und der schön gestalteten Außenanlage, inmitten des kleinen Waldlehrpfades, der zum Gelände gehört. Eine Dose mit Apfelkuchen kreiste und die leckere Stärkung wurde gerne angenommen. Das Rezept gibt es bereits hier im Blog. Weiter ging‘s vorbei an Wiesen und Feldern und durch schattige Wälder und Alleen. Nächster Halt: der Hof Ramsbrock . Wir haben ihn uns nicht näher angeschaut, aber der Link führt Euch zu mehr Informationen. Mich beeindruckte die schöne Hofbepflanzung neben den Wegen und an den Gebäuden. Es blühte herrlich sommerlich.

Fachwerkhaus mit großer Rasenfläche davor und Bäume im Hintergrund, außerdem ein Schuppen neben dem Haus und ein Kinderspielplatz auf dem Rasen
Osthusschule
Stein mit einem Relief, das ein lächelndes Schaf zeigt, dass über eine Pflanze springt
Stein vor dem Hof Ramsbock
Ecke eines Backsteingebäudes mit gepflastertem Weg und einer Bepflanzung vor dem Gebäude
Hof Ramsbock, Scheune

Unser Hauptziel war der Ortskern von Isselhorst, genauer die Eisdiele dort. Auch unsere mitfahrende Eisdielenexpertin kann bestätigen: ein lohnendes Ziel, sehr empfehlenswert, vor allem wenn man draußen sitzen kann.

Für den Rückweg sind wir fast die gleiche Strecke zurückgefahren, allerdings mit einer Abweichung: Wir kamen wieder zur Niemöller Mühle für eine kurze Rast – wieder mit einem leckeren Gebäck als Imbiss: Cantuccini á la Jutta, schaut hier. Weiter fuhren wir die schöne Wander- und Radwegstrecke durch das Luttertal, die wir vom letzten Jahr schon kannten. (Mehr über unsere Radtour 2021 hier.)

Bis zurück an der Kunsthalle konnten wir insgesamt je 37 Kilometer für unser Stadtradel-Team notieren. Aber da kamen ja noch weitere Kilometer dazu, denn jeder musste auch wieder nach Hause fahren – mit einem kleinen Umweg und Zwischenstopp im Biergarten, in dem unsere Stadtbibliothek-auf-Rädern-Stadtradeln-Tour 2022 ausklang.

Das Wetter war ideal, trocken und sonnig, doch nicht zu warm, die Gesellschaft fröhlich und entspannt. Besser kann man eine solche Tour nicht planen.🌞

Ob Stadtradeln oder einfach so, wir empfehlen die Route gerne weiter. Ihr müsst dazu nicht meinen vagen Beschreibungen folgen. Die Tour ist sehr gut ausgeschildert, man kann den Pillepoppen-Radweg komplett nehmen, es gibt aber auch Abkürzungen, Nebenstrecken und mögliche Abstecher. Mit Hilfe des ausgeschilderten Knotenpunkte-Systems kann man sich eine eigene Route zusammenstellen, die Beschreibungen und Karten für viele Radwege und Themenrouten rund um Bielefeld findet Ihr hier. Diese und weitere Broschüren könnt Ihr auch in der Bielefelder Touristinformation erhalten. Weitere Informationen findet Ihr online hier oder auch beim ADFC-Bielefeld. Dort findet Ihr auch eine Beschreibung, wie es zu diesem Netz mit Freizeit-Radrouten rund um Bielefeld gekommen ist (hier).

Viel Freude beim Radeln. Auf geht’s.

PS: Unser Team Stadtbibliothek auf Rädern hat mit 42 aktiven Radlern in den 3 Wochen 9.448 km er-fahren. Damit sind wir in der Auswertung für die Kommune auf Platz 19 gekommen, also unter die ersten Zwanzig (von 248 Teams!). In der Unterkategorie „Ämter/Verwaltung“ sind wir sogar Platz 1 (von 6), allerdings auch das Team mit den meisten Mitgliedern.
Dieses Ranking sagt ja eigentlich nicht viel aus, weil die einzelnen Teams eine ganz unterschiedliche Größe haben. Aber ein bisschen stolz sind wir auf den Platz dann doch 🙂

Und es sagt ja auch etwas über uns aus, wenn wir als eigentlich recht kleines Amt so viele Radler*innen mobilisieren können. Ganz olympisch: Dabeisein ist alles!
Und wie ergänzte unsere Teamleiterin noch so schön:

Hinzu kommen: 0 Unfälle, 100 Prozent Motivation und unzählige verbrannte Kalorien.“ 🙂

Wir freuen uns auf das nächste Jahr.

HilDa

111 Jahre Stadtteilbibliothek Brackwede

Wer traut sich dem Drachen die Bücher wegzunehmen?

Runder Büchertisch mit mehreren Kinderbüchern von Stefan Schwinn und einem grünen Plüschtier-Drachen, der sich um die Bücher windet
Büchertisch in der Stadtteilbibliothek Brackwede zur Lesung mit Stefan Schwinn

Ein besonderer Tag in Brackwede:

Schon am Morgen hatten wir lieben Besuch aus der Stadtbibliothek am Neumarkt. Das Geburtstagsgeschenk werden wir uns schmecken lassen. Dann ging es sehr turbulent zu. Eine Grundschulklasse kam. Blumen wurden geliefert. Herr Schwinn, der Autor, bereitete sich auf die Lesung vor. Der Fotograf ließ sich das Kamishibai erklären. Erwachsene kamen zum Deutschkurs.  Gut, dass wir viel Platz haben. Auch nach 111 Jahren Bibliotheksgeschichte ist es lebendig in unserer Stadtteilbibliothek Brackwede.

Herr Schwinn begeisterte erst eine 2. Klasse und gleich anschließend noch eine Grundschulklasse mit den Abenteuern vom kleinen Ritter Apfelmus. Die Lesung wurde mit vollem Körpereinsatz gehalten. Die Kinder schauten der Darbietung gebannt zu und heulten an den richtigen Stellen wie das Burggespenst.

Ja, und um dieses Burggespenst geht es letztlich auch in der Geschichte. Die Hässliche Hilde wurde nämlich versehentlich aus der Flasche gelassen und will nun die Burgbewohner vertreiben. Ich habe jetzt gar keine Zeit mehr weiterzuschreiben, denn der Autor erzählte nur bis zur Seite 90. Und ich bin so neugierig, ob der kleine Ritter Apfelmus mit Lotta und Vittorio Maus die Hässliche Hilde wieder einfangen kann. Vielleicht geht die Geschichte auch anders aus.

Die Bücher von Herrn Schwinn werden gerade von einem Drachen bewacht. Ich hoffe, dass er mir „Der kleine Ritter Apfelmus auf Gespensterjagd“ abgibt.

Versucht doch auch euer Glück. Seid mutig wie ein Ritter oder eine Burgherrin und nehmt dem Drachen ein Buch weg. Es lohnt sich.

Jetzt müssen wir noch 111 Blumen, etliche Lesewürmer und Lesemäuse verschenken. Ich bin gespannt wie lange die Geschenke reichen. Ihr könnt ja schauen, ob wir in den nächsten Tagen ein Geschenk für euch haben.

Rieke

Die Katalogdaten zu allen Büchern von Stefan Schwinn findet ihr hier.

Spielerisch Programmieren lernen mit dem Ozobot – ein Praktikumsprojekt

Im Rahmen meines Studiums Bibliothek und digitale Kommunikation ist ein Praxissemester vorgesehen, welches dazu dient, aus der theoretischen Welt der Hochschule hinauszuschauen, das erlernte Wissen mit dem praktischen Betrieb einer Bibliothek zu verknüpfen und viele neue Erfahrungen zu sammeln. Diese Ansätze nahm ich mir zu Herzen und entschied mich dazu, etwas weiter weg von Köln, nämlich in der Stadtbibliothek Bielefeld, mein Praxissemester zu absolvieren. Ein wichtiger Bestandteil des Praktikums ist ein selbstständig erarbeitetes Projekt. Die Entscheidung, als Praktikumsprojekt eine Veranstaltungsreihe zu planen, stand relativ früh schon fest, da ich bereits im Studium positive Erfahrungen in der Konzipierung und Durchführung von Veranstaltungen sammeln konnte. Folgend würde ich gerne etwas über die Vorbereitung und den Verlauf meines Projektes berichten:

Auf einem weißen Blatt Papier ist ein verwinkelter Weg mit unterschiedlichen Farben aufgemalt.
Blatt Papier mit einem aufgemalten Weg und einem kleinen Ozobot-Roboter; außerdem sind Stifte und Karten mit Grafiken zu sehen

Im Dezember fand die erste Phase des Projektes statt, nämlich die Ideenfindung. Für zwei Wochen durfte ich die hauptamtlich geführten Stadtteilbibliotheken von Bielefeld besuchen und einen Einblick in ihre unterschiedlichen Projekte bekommen. Da ich wusste, dass die Zielgruppe der Veranstaltung Kinder im Alter zwischen 8-11 Jahren sein würden, überlegte ich mir, was Kinder in dem Alter besonders interessieren könnte. Angesichts der Tatsache, dass wir uns in einem digitalen Zeitalter befinden und es viele interessante Themen in dem Bereich gibt, welche auch spielerisch gut vermittelbar sind, entschied ich mich dazu, eine Veranstaltungsreihe mit den Schwerpunkten Programmierung, Robotik und Gaming zu machen. So kam ich dann auch auf die Idee, mit Ozobots zu arbeiten, welche von der Bibliothek zur Verfügung gestellt wurden.

Die zweite Phase des Projektes war die Planung der Veranstaltung. Der Medienkompetenz Rahmen NRW war dabei mein Leitfaden, gleichzeitig gab er dem Konzept auch eine grobe, in Lernziele unterteilte Struktur. Daran angelehnt suchte ich mir Aufgaben mit steigendem Schwierigkeitsgrad aus, welche die jeweiligen Meilensteine erfüllten. Da die Stadtteilbibliothek Stieghorst im Gebäude der FWM Gesamtschule liegt und daran gebunden auch engen Kontakt zu den Lehrern der Schule pflegt, ergab sich die Möglichkeit, eine Kooperation zu vereinbaren. So stand dann fest, dass ich am 26.01. und 27.01.2022 meine Veranstaltungsreihe „Spielerisch Programmieren lernen mit dem Ozobot“ gemeinsam mit 10 Kindern durchführen konnte.

Ein Ozobot auf einer verwinkelten "Schatzkarten"-Linie mit verschiedenen Farb-Codes

Die dritte und letzte Phase war die Durchführung. Bevor die Kinder kamen, bereitete ich alle notwendigen Arbeitsmaterialien wie Lernkarten, Papiere, Stifte und natürlich die Ozobots vor. Beide Veranstaltungen hatten eine Dauer von 45 Minuten, was im Nachhinein betrachtet etwas knapp war, da die Kinder sehr fasziniert von den kleinen Robotern waren und daher auch gern länger damit gearbeitet hätten. Als Einstieg haben wir erstmal über Roboter im Allgemeinen gesprochen, welche Roboter die Kinder bereits kennen, wo sie eingesetzt werden und wie sie funktionieren. Am Beispiel des Ozobots wurden dann wichtige Begriffe wie kalibrieren und Codieren definiert. Die Funktionen des Ozobots sind simpel und leicht zu verstehen, mit Sensoren kann er unterschiedliche Farben erkennen und darauf reagieren. Die Farbcodes, mit denen der Ozobot gesteuert werden kann, waren auf einem Blatt vermerkt, sodass die Kinder nach kurzer Einführung anfingen, eigene Bahnen zu zeichnen und den Ozobot zu steuern. Mit Lernkarten wurde das Verständnis über die Funktion und den richtigen Einsatz der Farbcodes vertieft.

Kinder (es sind nur die Arme und Hände zu sehen) probieren Ozobots auf fertigen Lernkarten aus, vorgefertigte Karten mit den Farbcodes

Besonders spannend zu beobachten war die Aufgabe, eine eigene Schatzkarte zu erstellen und den Ozobot auf Schatzsuche zu schicken. Das kreative Arbeiten gefiel den Kindern sehr gut. Die fertigen Schatzkarten bestanden aus kniffligen Wegen mit Abzweigungen, welche nicht nur zum Schatz, sondern auch zu Sackgassen und Monstern führten. Durch passend platzierte Farbcodes wurde der Ozobot zum Schatz geleitet.

Ich hatte sehr viel Spaß bei der Planung als auch der Durchführung des Projektes, und die positive Resonanz der Kinder zeigte mir, dass auch sie Spaß an der Arbeit mit den Robotern hatten und hoffentlich für die Zukunft mitnehmen, dass Bibliotheken spannende Orte sind, wo auf unterschiedliche Weise Informationen vermittelt werden.

Selin Köroglu

Wir machen unsere Kinderbibliothek neu

2012 sind wir in den heutigen Räume der Stadtbibliothek am Neumarkt angekommen, auch mit der Kinderbibliothek. Nach 10 Jahren des Lesens, Hörens, Stöberns, Tobens und vielen tollen Veranstaltungen könnte die Kinderbibliothek einen neuen Anstrich vertragen. Das Verständnis von Bibliothek hat sich inzwischen vielleicht auch gewandelt und die Kinder und Familien wünschen sich etwas anderes, zehn Jahre sind heute eine lange Zeit …

Aber was wünscht sich unsere Zielgruppe? Wer ist denn das eigentlich, diese Zielgruppe. Na klar, die Kinder! Und sonst? Hier mussten wir uns erst einmal sortieren und hatten auch eigene Vorstellungen davon, was wir denken, was sich unsere Kund*innen wünschen. Aber entspricht das auch der Realität!? Denken wir zu „bibliothekarisch“? Wäre es nicht schön unsere Kund*innen zu beteiligen?

Da kam die nächste Herausforderung: Wie können wir Kinder in einen Gestaltungsprozess miteinbeziehen, wobei doch eine reine Befragung auf Schriftebene viel zu schwierig bzw. nicht durchführbar ist!? Daher haben wir beschlossen, in einem ersten Schritt die Familien anzusprechen, um einen ersten Kontakt aufzubauen und eine erste Idee davon zu bekommen, was für Vorstellungen vorhanden sind. Die Umsetzung erfolgte im Sommer 2021 in Form eines Online-Fragebogens mit folgender „Einleitung“:

Liebe Familien, liebe Eltern,
derzeit planen wir die Neugestaltung unserer Kinderbibliothek am Neumarkt. Dort möchten wir gemeinsam mit Ihnen und Ihren Kindern einen Raum schaffen, an dem sich Kinder und Familien wohl fühlen, einen Raum, der zum gemeinsamen Entdecken, Erleben, Spielen, Chillen und Kreativsein einlädt und der Zugehörigkeit vermittelt. Wir möchten von Ihnen, liebe Eltern, gerne wissen, welche Räume und Orte Sie und Ihre Kinder als angenehm und einladend erleben. Bitte nehmen Sie sich für die folgenden Fragen Zeit, um gemeinsam einen neuen Raum für Ihre Kinderbibliothek zu gestalten.

Mit dem erstaunlich hohen Rücklauf haben wir nicht gerechten: über 700 Menschen haben uns geantwortet! Ganz kurz und knapp zusammengefasst kam dabei heraus, dass die Kund*innen sich eine wohnliche und gemütliche Atmosphäre, mit Bezug zur Natur wünschen, was u.a. Farben und Material betrifft, hell und freundlich soll es sein, mit der Möglichkeit sich zurück zu ziehen, um zu lesen und zu kuscheln, aber auch zum Spielen.

Bild 1: Design Thinking

Das soll es nun aber nicht gewesen sein mit der Beteiligung „unserer“ Familien. Im Laufe des Jahres möchten wir einige Familien zu einem kreativen Workshop einladen, um gemeinsam den Raum konkreter zu gestalten. Hierfür werden wir die Design-Thinking Methode nutzen und wurden darin auch schon kurz eingeführt – das ist auch für uns das erste Mal (siehe Bild 1). Danach geht es in die konkrete Planungs- und Umsetzungsphase.

Wir werden Euch weiter auf dem Laufenden halten! Hier findet Ihr die detaillierten Ergebnisse der Befragung.

Und was uns noch auf dem Herzen liegt: Vielen Dank an alle, die sich beteiligt haben. Viele Antworten waren wundervoll ausführlich und erkenntnisreich!
Es gibt da noch etwas, was wir Euch nicht vorenthalten wollen: Eine unserer Fragen rief dazu auf, ein Bild oder Foto vom Lieblingsraum einzusenden. Wir haben mit einem Gutschein gelockt und viele Eindrücke erhalten. Zwei davon möchten wir hier teilen und zwar von Mia und Charlotte, herzlichen Dank an unsere jungen und kreativen Künstlerinnen:

Bild 2: Mia

Viele Bücherregale, ein Sofa, ein Sessel und ein großes Kissen. Der Himmel ein Sternenhimmel und der Eingang war ein Vorhang, der zur Seite geschoben werden kann!

Bild 3: Charlotte

Dieses Bild ihres Lieblingsortes mit gemütlichen Plätzen zum Lesen, Wohlfühlatmosphäre u.a. dank Globuslampe und tollen Spielmöglichkeiten hat Charlotte Morre (6 Jahre) gemalt.
Sie freut sich sehr auf eine „neue“ Kinderbibliothek.

Vanessa Berges

Für dieses Jahr verabschieden wir uns mit dem Blog in eine kleine Winterpause! Genauso wie unsere Stadtteilbibliotheken, die vom 24. Dezember bis zum 01. Januar geschlossen bleiben. Die Stadtbibliothek am Neumarkt bleibt am 24. und 31. Dezember ebenfalls geschlossen ist aber ansonsten wie gehabt für euch da.

Wir wünschen euch besinnliche Weihnachtstage und einen guten Start ins neue Jahr! 🙂

Es war einmal…

Diese Worte findet man oft als Einleitung für Märchen – uns dienen sie nun als Titel einer Ausstellung. Ab heute könnt ihr diese Ausstellung, in der es 111 historische Märchenbücher aus den Jahren 1800 bis 1950 zu bestaunen gibt, besuchen. Die Bücher stammen aus einer Schenkung des Bielefelders Heinrich Hartmut Stippich. Der ehemalige Schuleiter sowie Kinderbuchsammler schenkte der Stadtbibliothek Bielefeld bereits 2019 rund 13.000 Kinderbücher und erweiterte die Schenkung nun um den Märchenbuchbestand.

Die Ausstellung bereiten wir in Zusammenarbeit mit Heinrich Stippich nun schon seit Sommer 2020 vor. Eine lange Zeit, aber eigentlich sollte die Ausstellung auch schon im Dezember letzten Jahres starten, musste wegen des Lockdowns jedoch verschoben werden. Auch in diesem Jahr klappt nicht alles wie geplant, aber mittlerweile sind wir ja alle krisenerprobt: Die geplante Ausstellungseröffnung heute muss aufgrund der aktuellen Coronamaßnahmen der Stadt entfallen – aber die Ausstellung gibt es trotzdem zu sehen! In der Not geht es auch ohne feierliche Eröffnung. 🙂

Auf der Ausstellungsfläche im 1. Obergeschoss liegen die Märchenbücher in ihren Vitrinen. Da finden sich verschiedenste Ausgaben von Grimms Märchen. Zum Beispiel eine erste Ausgabe des 3. Bandes, der die wichtigsten Anmerkungen zu den Märchen enthält. Interessant ist die Ausgabe auch, weil es sich um ein unbearbeitetes Werk handelt, in welchem die gefalteten Rohbögen nach dem Druck zusammengeheftet und in einem schlichten Kartoneinband ungeschnitten erschienen und so erhalten blieben. Damals war es üblich, dann einen Buchbinder damit zu beauftragen, die Blätter zu beschneiden und sie in einem Einband nach Wahl zu binden.

Zu finden sind in unserer Ausstellung auch Ausgaben von Hans Christian Andersens Märchen. Eine Ausgabe von 1839 trägt sogar eine handschriftliche Widmung Andersens an einen Herrn Otto Warnecke aus Braunschweig. Sie trägt als Datum den 06. September 1869. Bei der Ausgabe handelt es sich um die erste Übersetzung der Andersen-Märchen aus dem Dänischen in eine andere Sprache.

Das waren nur zwei Beispiele, welche Schätze es in der Ausstellung zu entdecken gibt. Darüber hinaus gibt es vieles mehr: Märchenbücher von Ludwig Bechstein oder Wilhelm Hauff, Russische Volksmärchen, Jüdische Märchen oder auch „Auswahl norwegischer Volksmärchen und Waldgeister-Sagen“.

Alle Bücher der Ausstellung sind in unserem Katalog verzeichnet. Ihr findet sie dort unter dem Interessenkreis „Märchen Sammlung Stippich„. Aufgrund des hohen Alters sind die Bücher nicht ausleihbar, können aber zur Einsicht im Lesesaal bestellt werden.

Gezeigt wird die Ausstellung bis zum 26. Februar 2022. Einen ausführlichen Einblick in die Ausstellung erhaltet ihr in unserer zugehörigen Broschüre:

lga

Wo gibt’s denn heute noch was umsonst?

Na, bei uns, in der Stadtteilbibliothek Sennestadt!

Im Dezember laden wir sehr herzlich dazu ein, unseren Adventskalender zu plündern.

Dienstags bis samstags gibt es kleine Überraschungen und Mitmachangebote für die ganze Familie.

Neugierig geworden? Wir freuen uns auf Groß und Klein!

(Hier geht es zu den Öffnungszeiten und Infos zu den aktuellen Coronaregeln.)

Meine Sprache, deine Sprache

Meine Sprache, deine Sprache – das ist ein Projekt der Stadtbibliothek Bielefeld mit einer internationalen Klasse der Luisenschule und einer OGS Gruppe des Schulverbundes Hellingskampschule / Standort Josefschule. Es ist ein Projekt zur Lese- und Sprachförderung für Schüler und Schülerinnen, die erst kurze Zeit in Deutschland leben. Gefördert wird das Ganze vom Lions-Club Bielefeld-Ravensburg.

Mit viel Leidenschaft, Ideenreichtum und Engagement haben wir den Schülern und Schülerinnen, die bisher nur geringe Deutschkenntnisse besitzen, das Lesen näher gebracht. Auch im Jahr 2020/21 wurden, trotz Corona, Projekte umgesetzt und neue Wege gefunden, Wissen und Kultur zu vermitteln. Unsere Bibliothek spielt dabei als Ort der Begegnung eine wichtige Rolle. So können Schüler und Schülerinnen in der Gemeinschaft Hemmschwellen abbauen, ihre Sprachkenntnisse erweitern und spielerisch neue Erfahrungen machen, die ihnen zur Selbstorientierung verhelfen.
Wir freuen uns immer wieder, wenn „unsere Kinder“ auch über den wöchentlichen Klassenbesuch hinaus die Bibliothek als Lern- und Begegnungsraum nutzen.

Die einzelnen Projekte wollen wir euch heute näher vorstellen.

Lesen
Wir möchten die Leselust der Kinder wecken, sie zum Erzählen und Sprechen anregen, das alles in einer gemütlichen und sicheren Atmosphäre, in der sie sich ausprobieren und einbringen können. Dafür bieten wir verschiedenste Anlässe, zu denen wir oft auch von den Kindern selbst angeregt werden. Sie dürfen die Bibliothek als IHREN Raum zum Lernen und Stöbern kennen lernen. Hier dürfen sie ihre eigenen Sprach-Interessen finden und entwickeln. Wir begleiten sie, fordern sie manchmal heraus und unterstützen sie im Rahmen unserer Möglichkeiten.

Spaziergang
Weil wir uns noch nicht wieder in der Bibliothek treffen durften, machten wir einen gemeinsamen Ausflug in die Umgebung der Schule und der Bibliothek. Mit Hilfe von Büchern lernten wir die Baumarten kennen und sammelten ihre Herbstfrüchte. Bewegung, Spaß und gemeinsame Entdeckungsfreude an frischer Luft tun allen gut!

Ringelnatz
Im Winter ein Wintergedicht – auch wenn die Sprache des Gedichtes nicht gleich verständlich war, haben die Kinder den Witz mit dem Gips und dem Stips sofort verstanden. Wir übten zusammen das Schönschreiben und gestalteten das Rehgedicht.

Honigbienen
Yassine ist der Bienenexperte bei den Dienstagskindern. Wir vertieften das Thema mit einer Sachgeschichte als Kamishibai-Erzähltheater über das Leben der Bienen. Jeder malte seine eigene Biene und zur Erinnerung wurde der Entwurf in eine echte Stoffbiene verwandelt! Kinder sind halt genauso individuell wie Bienen! 🙂

Lebkuchenmänner
Leider untersagte uns die Corona-Hygienevorschrift das Backen und Singen in der Vorweihnachtszeit. So bastelten wir uns halt unsere eigenen Lebkuchenmänner. Dazu sammelten wir viele Winterwörter, die wir dann rappen und klatschen konnten. Stärkung gab es mit Mandarinen, die, selbst geschält, einen tollen Duft verbreiteten. So entstand doch noch eine weihnachtliche Stimmung. Und spannend war es auch, sich über Weihnachtsbräuche und -wünsche auszutauschen!

Digitales Lernen für alle
Die Luisenschule ging zwischenzeitlich ins Homeschooling, alle Projektkinder bekamen Tablets von der Schule geliehen. Damit sie sicher verwahrt sind, nähten wir Taschen aus alten Jeanshosen. Und über eine Lernplattform konnten wir auch in der Lockdown-Zeit zusammen arbeiten und auch selber dazulernen.

Post
Während des Lockdowns – was macht man denn, wenn man sich nicht sehen kann? Unsere Antwort heißt: Briefe schreiben! Also machten wir uns auf den Weg in die Hellingskampschule und erzählten, was Briefe schreiben bedeutet, wie die Post funktioniert und wozu eine Briefmarke nötig ist. Zusammen schrieben wir dann selber Briefe an liebe Menschen und lasen sie uns gegenseitig vor.

Ich bin ich
Endlich wieder in der Bibliothek! Nach dem Lockdown durften die Kinder ihr Bild von sich an unserem Kinderzimmer verewigen. Damit die Bibliothek nicht noch einmal so lange ohne sie auskommen muss. Und ob mit oder ohne Maske, wir sind, was wir sind: Die Dienstagskinder!

Wundertüte
Damit die Dienstagskinder uns nicht vergessen, schickten wir Wundertüten in die Schule mit einer Geschichte, Bastelanleitung und Material zum Thema Vogelstimmen. Passend dazu sangen wir über Whatsapp das Lied „Kommt ein Vogel geflogen“.
Mit diesem Lied wurden wir von den Kindern beim ersten Wiedersehen in der Bibliothek begrüßt!

Vogelbaum
Die Kinder haben so viel Freude am Basteln gehabt, dass sie uns beim ersten Besuch nach dem Lockdown ihre Vögel schenkten. Wir gestalteten einen Baum am Fenster des Kinderzimmers, auf dem alle bunten Vögel ihren Platz fanden. Die Kinder haben sich Botschaften überlegt, die die Vögel überbringen – für alle Kinder, die in die Bibliothek kommen.

Maker Space
Kurz vor den Sommerferien gab es ein besonderes Erlebnis: Wir machten einen Technik-Workshop und bastelten echte Lichtschwerter. Gar nicht so einfach, die richtigen Strippen zu ziehen, bis die Lampen der Lichterketten wirklich alle leuchteten. Aber DIE MACHT ist mit uns!

Lettering
Wir ließen Türschilder sprechen, die gerade für das Homeschooling und die lange Zeit Zuhause hilfreich waren. Oder einfach als lieben Gruß und herzliches Willkommen, für die Zeit, als ein Wiedersehen wieder möglich war!

Wir pflanzen…
…und wachsen wieder zusammen
Nach dem langen Winterlockdown ließen wir beim ersten Treffen in der Bibliothek neue Blumen wachsen. Vorgezogene kleine Pflanzen wurden bestimmt und eingetopft. Durch selbstgeschriebene Pflanzenstecker blieben die Namen in Erinnerung. Die Blumen wurden mit in die Schule genommen und dort beim Weiterwachsen begleitet.

Wiesenkräuter
Die gepflanzten Wiesenkräuter wuchsen in der Luisenschule weiter. Vertiefend lernten wir die Arten mit Hilfe von Büchern kennen. Beim Abzeichnen war ganz genaues Hinschauen gefragt.

Nähprojekt
In den Sommerferien kamen Schülerinnen freiwillig und nutzten das Nähangebot der Bibliothek.
Erstes Nähprojekt war ein Bücherrucksack, der auch gleich gefüllt wird!