3D-Druck in der Bibliothek?

2017 hat die Stadtbibliothek Bielefeld ihren Bestand um einen 3D-Drucker erweitert. Schon seit längerem entwickeln sich Bibliothek in diese Richtung weiter. Viele betreiben MakerSpaces, in denen den Nutzenden Raum gegeben wird, selbst kreativ zu werden. Do it yourself in der Bibliothek sozusagen. Auch bei uns gibt es verschieden Angebote in diesem Bereich. Von Stricken und Häkeln über BookArt und Nähen bis zu Lichtschwerter basteln. Und eben auch den 3D-Drucker.

Dem einen oder anderen stellt sich vielleicht die Frage: Was genau kann man sich unter 3D-Druck überhaupt vorstellen und wo kommt das Ganze zum Einsatz?
Wir haben vor Ort einen 3D-Drucker von Ultimaker, einer niederländischen Firma. Das ist ein Gerät, das eher für den Hobbybereich konzipiert ist, auch wenn es preislich nicht ganz unerschwinglich ist. Hinten kann man Spulen mit einem Kunststoffmaterial einlegen, die über eine Führung zum Druckkopf geleitet werden. Dort wird das Material erhitzt und nach der Bauanleitung, die man vorher an den Drucker gesandt hat, in die entsprechende Form, Schicht für Schicht, auf die Druckplatte gedruckt. Eigentlich nichts anderes als eine etwas kompliziertere Heißklebepistole. 😊 Man nennt dieses Verfahren FDM (Fused Deposition Modeling), beziehungsweise zu deutsch Schmelzschichtverfahren. Da das Material heiß aufgetragen wird, verschmelzen die einzelnen Schichten miteinander und bilden ein festes Objekt.

Unser Drucker eignet sich wie gesagt eher fürs Tüfteln Zuhause. Man kann damit zum Beispiel  kleine Ersatzteile drucken oder für den Bereich Modellbau oder auch Cosplay Dinge erstellen.

In der Industrie werden 3D-Drucker beispielsweise für die Entwicklung von Prototypen eingesetzt, in der Medizin unter anderem, um individuelle Prothesen herzustellen. Auch wird daran geforscht zukünftig den Druck von Organen zu realisieren. Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Anwendungsgebiete und überall werden natürlich auch andere Modelle von 3D-Druckern und andere Verfahren als das Schmelzschichtverfahren eingesetzt. Dagegen erscheint unser 3D-Drucker doch eher schnuckelig.

Ein kleines Team von Kollegen und Kolleginnen kümmert sich bei uns um die Betreuung des Druckers. Der Umgang mit dem Drucker und auch das Drucken selbst war auch für uns ein Learning bei Doing und der Drucker ärgert uns immer noch ab und an mit seinen Allüren. Irgendwann kommt man zwar immer hinter die Probleme, manchmal ist das aber durchaus frustrierend. In dem Zusammenhang waren für uns die Kommentare von RW3D sehr beruhigend. Anfangs haben wir zur Unterstützung eine Kooperation mit dem RW3D Druckwerk aus Bielefeld abgeschlossen, die uns bei Fragen und bei den Einführungsveranstaltungen unterstützt haben. Da war es doch erleichternd zu hören, dass auch die Experten sagten, dass der 3D-Druck, gerade im privaten Sektor, oft nicht so richtig verlässlich ist, man manchmal ziemlich viele Versuche benötigt, bis man den gedruckten Gegenstand perfekt vor sich hat und die Drucker ab und an ohne ersichtlichen Grund etwas spinnen.

Den Drucker haben wir natürlich nicht aus Jux und Dollerei angeschafft (auf jeden Fall nicht nur 😉). Nein, er soll den Bielefeldern oder wer sonst zu uns reisen möchte, zu Verfügung stehen. Es gibt mittlerweile zwar auch gute 3D-Drucker, für die man nicht mehr ganz so tief in die Tasche greifen muss, aber für alle die das Ganze eigentlich nur einmal ausprobieren oder nur selten und unregelmäßig drucken möchten, ist so ein 3D-Drucker dennoch eine ganz schön teure Anschaffung.

Daher bieten wir zum einen jeden ersten Mittwoch im Monat eine Einführungsveranstaltung in die Nutzung unseres 3D-Druckers an, die jeder besuchen muss, der den Drucker anschließend nutzen möchte. Es ist aber auch jeder willkommen, der sich nur mal ein bisschen schlau machen und einen 3D-Drucker in Aktion sehen will.

In den Einführungsveranstaltungen geben wir einen kleinen Einblick in den 3D-Druck allgemein, führen unseren 3D-Drucker und wie man damit drucken kann vor und reden kurz über CAD-Programme. Letzteres reißen wir aber nur kurz an. Mit CAD-Programmen ist es möglich, 3D-Objekte zu entwerfen. Wenn man damit gar keine Erfahrung hat, ist das aber nicht ganz einfach. Wir haben uns TinkerCAD angesehen, womit man recht einfach Objekte erstellen kann. Zum Einstieg eine tolle Website, bei der man sich kostenlos registrieren kann. Es gibt aber auch weit komplexere Programme, teilweise ebenfalls kostenfrei, mit denen man zum Beispiel Ersatzteile entwerfen kann. Das ist dann aber doch so umfangreich, dass wir uns in dieses Thema nicht einarbeiten können.

Anstatt ein Objekt selbst zu entwerfen kann man aber natürlich auch das Internet nach 3D-Objekten durchforsten. Wir nutzen gerne die Datenbank Thingiverse. Dort findet man Objekte, wie Ersatzteile, Figuren für den Modellbau, allerlei nette Helferlein, wie Werkzeughalterungen und vieles mehr. Bei Thingiverse sieht man direkt bei jedem Objekt, was man damit eigentlich machen darf. Stichwort Copyright. Viele Objekte sind dort sogar für den kommerziellen Gebrauch freigegeben.

Alle, die die Einführungsveranstaltung besucht haben, können danach unseren 3D-Drucker benutzen. Dafür wird per Mail mit uns ein Termin vereinbart. Was man dabei nicht unterschätzen sollte: So ein Druck kann ganz schön viel Zeit in Anspruch nehmen. Schon kleine etwas komplexere Objekte dauern schnell mal 3 Stunden. Wenn man dann noch Vorbereitung und Nachbereitung einrechnet, ist schon fast der ganze Tag vorbei. Wer das also mal ausprobieren möchte, bringt sich am besten Beschäftigung mit (oder greift auf Lesestoff vor Ort zurück, davon haben wir ja genug 🙂 ).

Falls ihr Interesse habt: Termine für die Einführung (der nächste ist am 01.07.) und Anmeldemöglichkeiten dazu findet ihr auf unserer Website. Bei Fragen schreibt uns gerne eine Mail an: stadtbibliothek.makerspace@bielefeld.de.

lga

Nachhaltigkeit und Bibliothek – passt das zusammen?

In der Stadtteilbibliothek Brackwede sehr wohl!

Begonnen hat es 2011, aus Anlass der 100 Jährigen Feier der Stadtteilbibliothek. Damals wurde der erste Offene Bücherschrank Bielefelds aufgestellt. Der kam so gut an, dass es mehrere Nachfragen gab, als nach der Feier der Schrank abgebaut wurde. Deshalb wurde er nach einer kurzen Sommerpause wieder aufgebaut.

Seit ca. 1,5 bis 2 Jahren gibt es den Verschenke-Schrank/das Tauschregal im Eingang der Bibliothek. Das Tauschregal ist für Gegenstände gedacht und funktioniert nach dem Prinzip eines offenen Bücherschranks: auch ohne Tausch darf jeder Gegenstände ins Regal stellen und/oder mitnehmen.

Das Angebot umfasst meistens Haushaltsgeräte, Spielzeug, Modeschmuck, Bastelartikel. Nicht erlaubt sind Bücher, Lebensmittel und Kleidung. Außerdem sollten die Sachen sauber und funktionstüchtig sein. Einer freut sich Zuhause entrümpelt und aufgeräumt zu haben, der Andere ist glücklich über den gefundenen Wasserkocher, schöne Bilder oder die perfekte Vase. Sehr selten bleiben die Sachen länger als ein paar Tage im Schrank stehen.

Weil der Offene Bücherschrank und der Verschenke-Schrank so gut angenommen wurden, überlegte das Bibliotheks-Team, das Tauschprinzip auch für Stofftaschen anzubieten.

Stofftaschen sind nützliche Helfer und spielen im Alltag im wahrsten Sinne des Wortes eine tragende Rolle. Für uns war es besonders wichtig, dass sie mehrfach verwendet werden können, nicht aus Plastik und nachhaltig sind.

Jeder kann sie jederzeit kostenfrei mitnehmen, und bei Gelegenheit dieselbe Tasche oder eine andere zurückgeben. Damit vermeidet jeder Plastikmüll und trägt etwas zur Nachhaltigkeit bei.

Das Bibliotheks-Team findet, dass es gelungene Aktionen sind, die die Stadtteilbibliothek Brackwede ins Gespräch bringen und weiter im Ortsteil verankern.

K.G.

Wir sind wieder für euch da!

Vor einigen Wochen mussten wir dauernd schlechte Neuigkeiten bekannt geben. Stadtbibliothek am Neumarkt geschlossen, Stadtteilbibliotheken geschlossen, Veranstaltungen fallen aus… Es macht richtig Spaß, nun nach und nach die gegenteiligen Nachrichten verkünden zu können. Nach dem schon die Zentralbibliothek am Neumarkt wieder erfolgreich öffnen konnte, folgen ab Dienstag, den 02.06.2020, nun auch die Stadtteilbibliotheken.

Die Stadtbibliothek am Neumarkt ist ja wie gehabt montags bis samstags von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Die Servicezeiten sind montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr.

Die Stadtteilbibliotheken sind nun zu folgenden, teilweise etwas geänderten Zeiten für euch da:

Stadtteilbibliotheken Brackwede und Sennestadt
Dienstag bis Freitag 10.00 – 13.00 Uhr und 15.00 – 18.00 Uhr
Samstag 10.00 – 13.00 Uhr

Stadtteilbibliothek Stieghorst und Schildesche
Montag 10 – 14 Uhr
Dienstag bis Freitag 10 Uhr – 13 Uhr und 15 Uhr – 18 Uhr

Stadtteilbibliothek Jöllenbeck
Dienstag 10 – 13 und 15 – 18 Uhr
Mittwoch 10 – 13 Uhr
Donnerstag 15 – 18 Uhr
Freitag 15 – 18 Uhr

Stadtteilbibliothek Baumheide
Dienstag 10.00 – 13.00 Uhr
Dienstag, Mittwoch, Donnerstag 15.00 – 18.00 Uhr
Samstag 10.00 – 13.00 Uhr

Stadtteilbibliothek Dornberg
Dienstag 10.00 – 12.00 Uhr, 15.00 – 17.00 Uhr
Donnerstag 15.00 – 17.00 Uhr
Freitag 15.00 – 17.00 Uhr

Stadtteilbibliothek Heepen
Mittwoch 15.00 – 18.00 Uhr
Freitag 15.00 – 18.00 Uhr
Samstag 10.00 – 13.00 Uhr

Nach wie vor gelten aber auch noch einige Einschränkungen. Zum einen bitten wir alle Besucher*innen in den Bibliotheken einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Um die nötigen Abstandsregeln einhalten zu können, wird außerdem nur eine begrenzte Anzahl an Besucher*innen gleichzeitig Zutritt erhalten. Ein Aufenthalt in Gruppen ist noch nicht möglich.

Generalprobe in der Stadtteilbibliothek Brackwede – das Abstand halten wurde erfolgreich geprobt!

Des Weiteren sind wir laut der CoronaSchutz-Verordnung des Landes Nordrhein-Westfalen verpflichtet eine namentliche Registrierung aller Besucher*innen durchzuführen. In der Stadtbibliothek am Neumarkt erfolgt die Registrierung mittels Bibliothekskarte über ein Lesegerät. Wer noch keine Bibliothekskarte besitzt oder eine Stadtteilbibliothek besucht registriert sich vor Ort über ein Formular.

Wir freuen uns auf jeden Fall, dass wir nun an allen Standorten wieder für euch da sein können! Und auf die nächsten guten Nachrichten. Denn auch auf unsere Veranstaltungen müsst ihr nicht mehr lange verzichten – aber dazu in Kürze mehr. 🙂

Recherche-Tipps #4: Google, erweiterte Suche

Googeln kann doch jeder.

Nun, nichts für Ungut, aber wir erleben hier in der Praxis etwas anderes. Sobald es um etwas komplexere Recherchen geht, haben allzu viele Nutzer Schwierigkeiten. Und das trifft auch auf viele sogenannte Digital Natives zu, denn die effektive Internetrecherche ist leider nicht unbedingt Teil des Lehrplans.

Wer kennt und nutzt die Erweiterte Suche bei Google?

Hier kann man von vornherein mehrere Suchbegriffe kombinieren, aber auch einzelne Begriffe ausschließen, nach Phrasen oder gezielt nach bestimmten Dateiformaten suchen, man kann die Suche auf einen Zeitrahmen eingrenzen oder auch auf eine Sprache, ein Land, eine bestimmte Lizenz.

 

 

Zur Erweiterten Suche gelangt Ihr, wenn Ihr in der Einfachen Suche eine Suchanfrage startet und dann unter Einstellungen die Erweiterte Suche aufruft. Manchmal ist Einstellungen auch nur mit einem Zahnrad-Icon dargestellt.

 

Wir zeigen hier einmal ein paar Beispiele mit Suchanfragen für eine Facharbeit Welche Auswirkungen hat die globale Erwärmung auf die Tierwelt in der Polarregion? (siehe Recherche-Tipps #2: Recherche vorbereiten)

  • UND-Suche: Seiten suchen, die … alle diese Wörter enthalten:
    In dieses Feld könnt Ihr mehrere Begriffe eingeben, die alle im gesuchten Text an irgendeiner Stelle vorkommen sollen.
  • ODER-Suche: Seiten suchen, die … eines dieser Wörter enthalten:
    In dieses Feld könnt Ihr Begriffe aus Eurer Synonymenliste eintragen, es werden dann Texte gesucht, die mindestens eines der angegebenen Wörter enthalten.
  • Phrasensuche: Seiten suchen, die … genau dieses Wort oder diese Wortgruppe enthalten:
    Hier könnt Ihr zusammenhängende Begriffe eingeben z.B. globale Erwärmung oder auch ganze Textzeilen z.B. von einem Gedicht oder einem Songtext (Leise zieht durch mein Gemüt).
    Probiert dieses Feld mal mit Eurem eigenen vollständigen Namen und vergleicht das Ergebnis mit der Trefferliste, die Ihr bei der einfachen Sucheingabe bekommt.
  • NICHT-Suche: Seiten suchen, die … keines der folgenden Wörter enthalten:
    Hier könnt Ihr Begriffe ausschließen. Sinnvoll, wenn es zu einem Begriff mehrere Bedeutungen gibt, z.B. Ihr sucht etwas über Käfer, gemeint sind die Krabbeltiere, nicht das Auto, also gebt Ihr in dieses Feld Auto ein und erhaltet eine entsprechend bereinigte Trefferliste (nur Werbung wird trotzdem angezeigt).

    Eingrenzen nach der letzten Aktualisierung: hier kann man zwischen verschiedenen Zeitspannen wählen

    Zeiteinschränkung: Ergebnisse eingrenzen … Letzte Aktualisierung
    Nützlich, wenn Ihr nur aktuelle Dokumente haben wollt.

  • Dateiformat: Ergebnisse eingrenzen … Dateityp
    Um an zitierfähiges Material heranzukommen, möchtet Ihr vielleicht gleich Einträge von irgendwelchen Internetquellen wie z.B. Blogeinträge oder Zeitungsmeldungen ausschließen; wenn Ihr hier gezielt nach PDF-Dateien sucht, kommt Ihr zwar auch nicht ausschließlich auf wissenschaftliche Quellen, aber Ihr habt zumindest schon so einiges ausgeschlossen, die Auswahl ist damit leichter.

Probiert zu Eurem Thema verschiedene Kombinationen mit Synonymen und einschränkenden Faktoren aus. Wenn Ihr zu wenig findet mit Eurem Suchweg, dann habt Ihr vielleicht zu sehr eingeschränkt.
Noch ein kleiner Tipp: Um sich doppelte Arbeit zu ersparen, lohnt es sich übrigens, eine Art Rechercheprotokoll zu führen.

Mit Hilfe der sogenannten Booleschen Operatoren könnt Ihr übrigens auch in der Einfachen Google-Suche sehr differenziert recherchieren. Aber das erklären wir vielleicht mal in einem eigenen Artikel.

HilDa

Öffnung in Sicht!

Hach, wir freuen uns. Am Montag, den 18.05. werden wir wieder öffnen! Wir waren ja durchaus dankbar für die Zeit, die wir in andere Projekte stecken konnten, aber so ganz ohne euch Nutzer*innen macht die Bibliothek einfach nur halb so viel Spaß. 🙂

Wie üblich wird die Stadtbibliothek am Neumarkt montags bis samstags von 10 bis 20 Uhr öffnen. Geplant ist ein schrittweiser Beginn des Ausleih- und Beratungsbetriebs unter Einhaltung der geltenden Hygienestandards. So könnt ihr wieder wie gewohnt in den Beständen stöbern, Medien ausleihen und zurückgeben, aber auch vorgemerkte Medien abholen.
Wer sich an der Servicetheke beraten lassen möchte, kann dies gerne montags bis freitags von 13 – 17 Uhr sowie samstags von 10 – 13 Uhr tun.

Nach der CoronaSchutz-Verordnung des Landes Nordrhein-Westfalen müssen wir eine namentliche Registrierung aller Besucher*innen vornehmen. Zugang zur Bibliothek wird daher ausschließlich über das Open-Library-Kartenlesegerät am Eingangsbereich gewährt. Die Karte vor das Lesegerät halten und schon öffnet sich die Tür! Mit ein bisschen Fantasie ist das fast wie Zauberei. 🙂 Dazu wird natürlich eine gültige Bibliothekskarte benötigt. Wer noch keine besitzt kann diese online beantragen.

Um die nötigen Abstandsregeln einhalten zu können, wird nur eine begrenzte Anzahl an Besucher*innen gleichzeitig Zutritt erhalten. Außerdem bitten wir alle Kund*innen ab sieben Jahren, in der Stadtbibliothek einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen sowie die üblichen Abstandsregeln einzuhalten.

Zunächst wird es leider keine Möglichkeit geben, sich in Gruppen in der Bibliothek aufzuhalten. Auch die Beratung durch uns an den Regalen sowie an den technischen Geräten ist im Rahmen der notwendigen Einschränkungen noch nicht möglich.

Der Medienbestell und -Abholservice, der in den letzten drei Wochen aktiv war, wird mit Öffnung der Stadtbibliothek am Neumarkt für diesen Standort eingestellt. Die bis dahin bereits bestellten Medien könnt ihr jedoch noch bis zum 23.05.2020 abholen. In den Stadtteilbibliotheken Brackwede und Sennestadt bleibt es vorerst beim Abholservice. Wendet euch gerne direkt an die Kolleginnen in Sennestadt und Brackwede, wenn ihr dort Medien zur Abholung bestellen wollt:

Die übrigen Stadtteilbibliotheken bleiben vorerst noch geschlossen.

Wer derzeit das Haus nicht verlassen kann, etwa, weil er erkrankt ist, sich in Quarantäne befindet, zu einer Corona-Risikogruppe gehört oder eine sonstige körperliche Beeinträchtigung hat, kann weiterhin über die Solidarische Corona-Hilfe Bielefeld einen Medienlieferservice nach Hause beantragen.

Noch Fragen?

Wir freuen uns auf euch! 🙂

Informationskompetenz

Informationskompetenz gehört zu den Schlüsselqualifikationen (ähnlich wie Kreativität, kritisches Denken, Teamfähigkeit u. a.). Das heißt, Informationskompetenz ist eine der übergeordneten Fähigkeiten, die es ermöglichen, dass wir uns den sozialen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen anpassen und Problemlösungen finden können.

Dazu müssen wir erst einmal den Informationsbedarf erkennen.
Die Informationen dann auch finden zu können, scheint doch in Zeiten des Internets und mit Hilfe der großen Suchmaschinen einfach, oder? Doch in unserer digitalen Welt sind die Datenmengen riesig und unüberschaubar. Da ist es für Schule, Ausbildung und Arbeitsalltag um so wichtiger, effektiv recherchieren und die gefundenen Daten filtern, bewerten und auswerten zu können.

Schüler üben das Recherchieren und Anwenden von Daten meist zum ersten Mal bei den Vorbereitungen für ein Referat; spätestens mit der Facharbeit in der Oberstufe wird dann der wissenschaftlich korrekte Umgang mit Quellen und Daten vorausgesetzt. Für Studium und Beruf, aber auch in vielen anderen Lebensbereichen ist ein verantwortungsvoller und kompetenter Umgang mit Informationen und Daten relevant – und gerade angesichts der schier unendlichen Möglichkeiten des Web und der Vernetzung in den Sozialen Medien wächst die Bedeutung noch weiter.

Mit unserer Blog-Reihe Recherche-Tipps wollen wir Hilfestellung beim Umgang mit der Datenflut geben und Wege zu zitierfähigen Quellen für Referat, Facharbeit und wissenschaftliches oder journalistisches Schreiben zeigen.

Bisherige Artikel in diesem Blog:

Die Reihe wird fortgesetzt.
Ich greife dabei auf die Präsentationen zurück, die meine Kollegin für Schulungen erarbeitet hat: Workshop Literaturrecherche für Facharbeiten & Referate – eines unserer pädagogischen Angebote für Schulen.

Literaturtipps:
    • Duden – Die schriftliche Arbeit – kurz gefasst : eine Anleitung zum Schreiben von Arbeiten in Schule und Studium ; Literatursuche, Materialsammlung und Manuskriptgestaltung mit vielen Beispielen / von Jürg Niederhauser.
      Katalog- und Standortdaten (verschiedene Ausgaben) hier
    • Richtig recherchieren im Internet : systematisch, zielgerichtet, kritisch ; Klasse 7 – 10 / von Florian Nohl.
      Katalog- und Standortdaten hier
    • Schlüsselkompetenzen: Literatur recherchieren in Bibliotheken und Internet / von Fabian Franke ; …
      Katalog- und Standortdaten hier
    • Und täglich grüßt die Datenflut : Tipps und Techniken für mehr Effizienz und stressfreien Umgang mit Informationen / von Helgo Bretschneider.
      Katalog- und Standortdaten hier
    • Wie schreibt man wissenschaftliche Arbeiten? : von der Themenfindung bis zur Abgabe / von Ulrike Pospiech in Zusammenarbeit mit der Dudenredaktion.
      Katalog- und Standortdaten hier

HilDa

HomeOffice mit Schreibblockade

Als Mitglied des Social Media Teams mache ich häufiger auch mal etwas außerhalb der normalen Arbeitszeiten. Aber dieser Donnerstag sollte mein erster offiziell angemeldeter HomeOffice-Tag sein. Mein selbstgesteckter Auftrag: mindestens ein vorzeigbarer Blogbeitrag. Themen hatte ich genug. Aber keine Idee für die Umsetzung. Jeder Satz war so trocken oder viel zu geschwurbelt; ich habe irgendwas geschrieben und gleich wieder alles gelöscht. Zu keinem der drei Themen wollte etwas gelingen, der Bildschirm blieb leer. Aber vielleicht sollte ich einfach über ein Buch schreiben. Da war doch dieses Bilderbuch, das meine Freunde und mich sehr amüsiert hatte. Gut, ich hatte das Buch selbst nicht bei mir zu Hause, aber darüber würde ich doch wohl auch ohne schreiben können. Was soll ich sagen, am Ende hatte ich drei ganze Sätze auf dem Papier.

Tja

Drei Sätze, ein bisschen Getwittere und ein wenig Fachlektüre bequem auf dem Sofa – damit war ja wohl ein ganzer HomeOffice-Tag kaum zu rechtfertigen.

 

Okay, muss ich ja niemandem erzählen. 😏

 

Am Wochenende drauf habe ich mir den Textentwurf dann doch noch einmal vorgenommen. Mittlerweile hatte ich das Buch zu Hause, konnte dem Text wenigstens noch ein Foto hinzufügen. Aber mehr wollte wieder nicht gelingen. Nun, ich hatte kein schlechtes Gewissen; wie gesagt, da lässt sich anderes aufrechnen.

Am Sonntagabend habe ich dann etwas „herumspintisiert“, wie meine Großmutter zu sagen pflegte. Beim Baden. Es ging gar nicht um das Blog, es waren mehr so unausgegorene Spielideen für ein Theaterseminar, allerdings angeregt durch die Sprachspielereien in dem Bilderbuch. Einige Ideen habe ich tatsächlich nutzen können, um den Blogbeitrag über das Kinderbuch noch etwas zu ergänzen.
Und ebenfalls am gleichen Sonntagabend sind die Textentwürfe zu drei weiteren Blogbeiträgen fertig geworden. Auf einmal fluppte es. Egal, dass es nach Mitternacht wurde.

HomeOffice läuft anders. Zum einen stehen nicht die gleichen Mittel wie am Arbeitsplatz zur Verfügung. Auf der anderen Seite lässt sich gerade kreative Arbeit nicht nach Dienstplan erzwingen. Aber genau das ist das Gute. Zu Hause kann ich nicht das gleiche machen wie in meinem Büro, aber ich kann anders arbeiten, und diese Freiheiten kommen gerade dem Schreiben, dem Ideensammeln, überhaupt den nur scheinbar unproduktiven Kreativarbeiten sehr entgegen.

Das ist eigentlich keine neue Erfahrung. Aber zum ersten Mal seit langem wird das anerkannt und angerechnet. Bisher waren Schreibblockaden im Büro eben Pech, dann kam halt kein Text zustande oder nur ein mühsam zusammengestückelter. Und wenn eine Inspiration außerhalb der Dienstzeit kam, war es halt auch Pech – oder eben eigene Sache, wenn man Freizeit zum Schreiben, Fotografieren, Planen, Brainstorming usw. einsetzte.

Natürlich ist HomeOffice kein Selbstzweck, trotz der Freiheiten, die man sich dabei gönnen kann, dient es nicht dem Vergnügen. Andererseits kann man ja schlecht eine Badewanne für mich in unsere Büros einbauen. Oder eine Radbahn, weil mir die besten Ideen sowieso beim Fahrradfahren kommen, ach ja, manchmal auch bei der Gartenarbeit oder gar beim faulen Vor-sich-hin-Dösen, beim Waldspaziergang, …

Ja genau, das ist’s: Ich will meinen eigenen Dienstwald!

 

 

 

 

HilDa

Bibliothek to go!

Stadtbibliothek und Landesgeschichtliche Bibliothek starten am Montag, den 27.04.2020 mit einem Medienbestell- und Abholservice an den Standorten Am Neumarkt, Sennestadt und Brackwede.

Die an Schulen angegliederten Stadtteilbibliotheken in Stieghorst und Schildesche können jedoch erst nach Lockerung des allgemeinen schulischen Betretungsverbotes nach dem Model „Bibliothek to go“ geöffnet werden. Die Stadtteilbibliotheken in Jöllenbeck, Heepen, Dornberg und Baumheide bleiben vorerst geschlossen.

Bestellung der Medien:

Medien bestellen könnt ihr per E-Mail rund um die Uhr oder per Telefon von montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr:

Im Rahmen der Bestellung können bis zu 5 Medien angegeben werden. Diese könnt ihr im Vorfeld über die Website der Stadtbibliothek (www.stadtbibliothek-bielefeld.de) oder zusammen mit uns am Telefon recherchieren. Für uns sind Titel, Autor, sowie erster und falls vorhanden zweiter Standort wichtig.
Ihr könnt nur Medien aus der Stadtbibliothek am Neumarkt, aus der Landesgeschichtlichen Bibliothek und aus den Stadtteilbibliotheken Schildesche, Brackwede, Sennestadt und Stieghorst bestellen. Und bitte nicht vergessen: Gebt bei der Bestellung eure Bibliotheksausweisnummer sowie euren Wunschabholort (Am Neumarkt, Sennestadt oder Brackwede) mit an.

Für Kinder können außerdem weiterhin Medien nach Interesse bestellt werden. Teilt uns dazu einfach das Alter des Kindes/der Kinder sowie das Thema mit und wir wählen einige passende Medien aus.

Falls ihr noch keinen Bibliotheksausweis habt, aber trotzdem Medien bestellen und abholen oder unsere Online-Angebote nutzen wollt, könnt ihr über ein Anmeldeformular einen Bibliotheksausweis beantragen.

Abholung der Medien:

Die Medien können dann in der Zentralbibliothek dienstags bis freitags zwischen 10 und 17 Uhr abgeholt werden; in den Stadtteilbibliotheken Sennestadt und Brackwede jeweils dienstags bis freitags von 10 bis 13 Uhr und von 15 bis 17 Uhr. Wir benachrichtigen euch, sobald die Medien abholbereit sind. Da unser Fahrdienst zwischen den einzelnen Bibliotheken momentan nicht so oft fahren kann wie üblich, kann es bei Bestellungen aus einer Stadtteilbibliothek einige Tage dauern, bis die Medien bereit stehen.

Wir haben die Bibliotheken jeweils so vorbereitet, dass die Medien weitestgehend kontaktfrei abgeholt werden können. Wir haben viele hübsche Absperrbänder aufgestellt und mit Klebeband auf dem Boden rum geklebt. 🙂 Außerdem sind die Medien schon auf euren Konten verbucht, sodass ihr einfach nur rein zu gehen braucht, euch eure Medien schnappen und dann wieder raus gehen könnt. Denkt bitte wie üblich daran einen Beutel, Rucksack o.ä. für den Transport der Medien mitzubringen.

Das Betreten der Zentralbibliothek und der Stadtteilbibliotheken Sennestadt und Brackwede ist bis auf Weiteres auch tatsächlich nur für das Abholen von im Voraus bestellten Medien möglich. In der Zentralbibliothek ist auch der EC-Kassenautomat in Betrieb, ansonsten ist das Bezahlen nur über die Website möglich oder ihr wartet, bis wir wieder richtig geöffnet haben.

Und denkt, wie überall sonst auch, daran, einen Mindestabstand zu euren Mitmenschen einzuhalten.

Rückgabe der Medien:

Die Rückgabe der Medien ist in der Zentralbibliohek am Neumarkt durch die Außenrückgabe weiterhin jederzeit möglich. In den Stadtteilbibliotheken Sennestadt und Brackwede könnt ihr die Medien dienstags bis freitags von 10 bis 13 Uhr und von 15 bis 17 Uhr zurück geben.

Medienlieferung in Kooperation mit der Solidarischen Corona-Hilfe Bielefeld:

Wenn ihr die Medienpakete nicht bei uns abholen könnt, etwa weil ihr erkrankt seid, euch in Quarantäne befindet, zu einer Corona-Risikogruppe gehört oder aufgrund einer körperlichen Beeinträchtigung das Haus nicht verlassen könnt, besteht die Möglichkeit, dass wir einen Lieferservice über die „Solidarische Corona-Hilfe Bielefeld“ organisieren.

Falls ihr diesen Service in Anspruch nehmen wollt, gebt das bei eurer Bestellung per Mail oder am Telefon an, wir besprechen dann alles Weitere mit euch.

Für Unterstützung bei der Medienrückgabe könnt ihr gerne direkt ein Hilfe-Gesuch bei der Corona-Hilfe Bielefeld oder Montag – Freitag 10 bis 14 Uhr unter der Hotline: 0521 2997700 aufgeben.

In dieser Zeit gilt weiterhin:

  • Die Leihfristen für Medien werden wir ab Anfang Mai für weitere vier Wochen verlängern. Das genaue Datum könnt ihr in eurem Bibliothekskonto einsehen.
  • Es werden bis zum 30.05.2020 keine Säumnisgebühren erhoben. Nutzt ggf. auch die Möglichkeit der Online-Verlängerung.
  • Mahnungen werden wir aussetzen. Bücher, für die ihr bereits eine Mahnung erhalten habt, gebt bitte erst zurück, wenn die Bibliothek wieder geöffnet ist. Alternativ könnt ihr natürlich auch die Außenrückgabe der Stadtbibliothek am Neumarkt nutzen.
  • Fernleihbestellungen sind bis auf Weiteres nicht möglich.
  • Alle Tages- und Abendveranstaltungen entfallen bis auf Weiteres.

Wir sind froh, dass wir euch nun wieder Zugang zu unserem Bestand ermöglichen können, wenn auch in ungewohnter Form. Sobald es weitere Neuigkeiten gibt, lassen wir es euch hier wissen.

Viel Spaß beim fleißigen Medien bestellen! 🙂

Recherche-Tipps #3: DigiBib

Das Suchportal DigiBib – Die Digitale Bibliothek NRW eröffnet Recherchemöglichkeiten in vielen Bibliothekskatalogen und Datenbanken gleichzeitig, es vernetzt qualitativ hochwertige Internetquellen miteinander. Das eröffnet den Zugriff auf die Katalogdaten vieler Millionen Bücher, Zeitschriften und anderer Medien in den großen nationalen und internationalen Bibliotheken, die dann per Fernleihe bestellt werden können.
Viele Dokumente sind auch bereits digitalisiert und die Datenbanken, digitalen Archive und Bibliotheken stellen den Link dazu frei oder erlauben den direkten Zugriff auf elektronische Zeitschriften – zumindest für alle Inhaber eines Bibliotheksausweises. So kommt Ihr direkt zu wissenschaftlichen Dokumenten im Volltext.

Wählt über die Menüleiste unserer Website eBibliothek und dann den Weg eData & Lexika, dort könnt Ihr dann unter den vielen Icons auch die DigiBibNRW finden.

Zuerst einmal melde ich mich mit der Bibliothekskartennummer und meinem Passwort in der DigiBib an (gelber Pfeil). Es gibt auch einen Gastzugang, aber der erlaubt nicht den Zugriff auf die Datenbanken und auch viele Volltexte werden nur angezeigt, man kann sie jedoch nicht öffnen.

Das einfache Suchfeld „Freitext“ (grüner Pfeil) reicht meist für die Suche mit Stichworten aus, die erweiterte Suche unter „Mehr Optionen“ ermöglicht eine differenzierte Recherche.

Ihr könnt selbst auswählen, in welchen Datenbanken und Katalogen gesucht werden soll:

    • Lokale Bibliothekskataloge umfasst die Kataloge der Bielefelder Bibliotheken (Stadtbibliothek, Landesgeschichtliche Bibliothek des Stadtarchivs, Bibliotheken der Universität und der Fachhochschulen Bielefeld)
    • Volltexte: Hier ist vor allem die wissenschaftliche Suchmaschine BASE zu nennen, die den Zugang zu vollständig digitalisierten, wissenschaftlichen Texten ermöglicht, Dokumente, die zumeist auf Hochschulservern hinterlegt sind.
    • Aufsatzdatenbanken: Hier hat man Zugriff auf Aufsätze und Zeitschriftenartikel, erhält oft aber nur die bibliografischen Daten (so dass man dann weiter recherchieren muss, in welcher Bibliothek die Zeitschrift mit dem gewünschten Aufsatz bestellbar ist), nur manchmal direkter Zugriff auf Volltexte.
    • Zeitschriftendatenbanken: Hier kann man recherchieren, in welcher Bibliothek eine gewünschte Zeitschrift erhältlich ist, man erhält keine Hinweise auf einzelne Aufsätze oder gar Zugriff auf Volltexte.
    • Fachdatenbanken: mehrere wissenschaftliche Bibliotheken mit speziellen Sammelschwerpunkten haben Medien aller Art einschließlich digitaler Volltexte zu bestimmten Fachgebieten zusammengetragen (SSG steht für Sondersammelgebiet)
    • Verbundkataloge & nationale Bibliothekskataloge: mehrere wissenschaftliche Bibliotheken haben sich zu Verbünden zusammengeschlossen; wenn Ihr dieses Feld anhakt, recherchiert Ihr also gleichzeitig in vielen großen Bibliotheken Deutschlands einschließlich der Deutschen Nationalbibliothek.
    • Regional- und Landesbibliographien: Bibliografien sind reine Literaturverzeichnisse, hier findet man also Daten zu Büchern und anderen Medien, nicht aber den Zugang auf diese Medien, weder Hinweise auf Bibliotheken, in denen man diese Medien bestellen könnte noch gar Zugriff auf Volltexte.
    • Munzinger Datenbanken: haben wir hier schon einmal vorgestellt, über die DigiBib gibt es einfach eine weitere Zugriffsmöglichkeit darauf, hier kombinierbar mit einer gleichzeitigen Suche in weiteren Datenbanken und Katalogen.

 

Beispiel: Facharbeitsthema Welche Auswirkungen hat die globale Erwärmung auf die Tierwelt in der Polarregion?

Wir verwenden die Suchworte Klimawandel und Polarregion.
Dazu erhalten wir über 370 Treffer aus den verschiedenen Katalogen. Ich wähle mal „Marine Biodiversität der Polargebiete im Klimawandel“ aus (gefunden bei BASE),
das scheint doch gut zu meinem Thema zu passen, wenn auch nur in einem Teilaspekt, nämlich den Meereslebewesen der Polargebiete. Unter Bibliographische Angaben finde ich einen Link, der mich auf eine Webseite der TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek führt, auf der dann auch der Button zum Download zu finden ist – und damit der Volltext des ganzen Dokuments, mit dem ich dann weiterarbeiten kann.

 

Eventuell muss man sich zwar etwas durchklicken, muss natürlich auch verschiedene Suchwörter in unterschiedlichen Kombinationen ausprobieren (denkt an Eure Mind Map oder Recherchetabelle s. Recherche-Tipp #2). Aber so findet Ihr zitierfähige Quellen auch zu sehr speziellen Themen.

HilDa

Arbeiten ohne Publikum in der Bibliothek

Es sind mittlerweile bereits ein paar Wochen vergangen, dass die Zentralbibliothek sowie all unsere Stadtteilbibliotheken geschlossen sind.

In dieser ungewöhnlichen Zeit drehen wir keine Däumchen (wie wir hier auch schon berichteten), sondern arbeiten aktiv an der Bestandspflege, Einarbeitung neuer Medien und vielem mehr.

Zu meinem Aufgabengebiet gehört unter anderem die Betreuung unserer ehrenamtlich geführten Stadtteilbibliotheken. So reiste ich letzte Woche mit einer Kollegin einen Tag in die Stadtteilbibliothek Dornberg, wo wir unter anderem den DVD-Bestand durchforstet und auf Vordermann gebracht haben. Dieselben Aufgaben haben wir einen Tag später in der Stadtteilbibliothek Jöllenbeck ebenfalls erledigt.

Selbstverständlich haben wir bei den Arbeiten auf den nötigen Sicherheitsabstand geachtet und uns immer wieder die Hände gewaschen! 😊

Das Ergebnis aus der Stadtteilbibliothek Dornberg kann sich doch sehen lassen oder? 😊

A.K.