Rezept-Tipp: Bunter Wurstsalat mit Mozzarella-Kugeln

Ein Rezept, drei Varianten. Und einfach ist es obendrein. Auch die Varianten. Besser geht es nicht, oder? 🙂

Zutaten für 4 Portionen

Für den Salat:

  • 300g feine Geflügel-Fleischwurst (im Stück oder als Aufschnitt-Scheiben)
  • 200g Mini-Mozzarella-Kugeln
  • 1 Bund Radieschen
  • 265g abgetropfter Gemüsemais aus der Dose

Für die Vinaigrette:

  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 75 ml Instant-Gemüsebrühe
  • 4 EL Weißweinessig
  • 1 EL körniger Senf
  • Salz
  • 4 EL Olivenöl

Zubereitung:

  1. Von der Fleischwurst die Pelle abziehen und in feine Scheiben oder Streifen schneiden. Mozzarella-Kugeln auf einem Sieb antropfen lassen und evtl. halbieren.
  2. Radieschen putzen, abspülen, abtropfen lassen und in Scheiben schneiden. Radieschenscheiben und Mais in eine Salatschüssel geben. Wurstscheiben oder -streifen und Mozarella-Kugeln hinzugeben und untermischen.
  3. Für die Vinaigrette Petersilie und Schnittlauch abspülen und trocken tupfen. Von der Petersilie die Blättchen von den Stängeln zupfen und klein schneiden. Schnittlauch in feine Röllchen schneiden.
  4. Gemüsebrühe mit Essig, Senf einer Prise Salz in einer Rührschüssel verrühren. Olivenöl unterschlagen, Petersilie udn Schnittlauch unterrühren. Die Vinaigrette zu den Salatzutaten in die Schüssel geben und untermischen. Alles etwa 10 Minuten durchziehen lassen.

Als Beilage eignen sich Baguette, Vollkornbrot oder Laugenbrezel.

Variante 1:

Einfach fertige Käsestifte (aus dem Kühlregal) unter den Salat mischen.

Variante 2:

Statt der Radieschen 1/2 Salatgurke schälen, in Würfel schneiden und unter den Salat mischen.

Variante 3 (vegetarisch!):

Die Wurst durch 250g Champignons ersetzen. Die Pilze putzen, mit Küchenpapier abreiben und nach Belieben halbieren. 2 EL Speiseöl in einer Pfanne erhitzen, Champignons darin anbraten, herausnehmen, mit etwas Zitronensaft beträufeln und zum Salat geben.

Guten Appetit! 🙂

kwk

Sauerkraut-Lasagne – aber ohne Lasagne

Ich weiß, blöde Überschrift, aber ich habe keinen knackigen Namen für dieses Gericht, das eben ursprünglich als Lasagne geplant war. Mir war das aber mit der Schichterei zu umständlich für meine Singleküche, also habe ich das Rezept variiert. Okay, ich koche sowieso fast nie nach dem Originalrezept. Natürlich könnt Ihr Nudelplatten nehmen (vorgekocht und abgetropft) und mit der Sauerkrautmasse zu einer Lasagne schichten.

Aber der Reihe nach. Vor vielen Jahren hatte ich in einem Antiquariat ein Kochbuch aus der Reihe Zwergenstübchen erworben. Eigentlich als Geschenk gedacht, war es dann doch bei mir verblieben. Das einzige Rezept, das ich sofort selbst ausprobieren wollte, war die Sauerkraut-Lasagne. Ich werde Sauerkraut wohl nie so kochen können, dass es wie bei Muttern schmeckt, also hab ich das auch gar nicht erst versucht. Statt dessen wollte ich eine eigene Sauerkraut-Variante: als Auflauf mit Käse – hörte sich interessant und ungewöhnlich an und sah auf der Abbildung im Kochbuch auch sehr appetitlich aus. Also wurde das Rezept nachgekocht.

Gläserne Auflaufform, nur noch halb gefüllt mit einem käseüberbackenen Gericht
Sauerkrautauflauf mit Nudeln

Mit den Jahren hab ich wie gesagt einiges verändert; vor allem sind die Nudelplatten weggefallen, ich nehme einfach das, was ich sonst so an Nudeln im Hause habe, allerdings keine Bandnudeln oder andere lange Sorten, nur Kurznudeln (z. B. Penne, Rigatoni oder Fusilli). Schupfnudeln gehen übrigens auch, da habe ich die fertigen aus der Kühltheke genommen und die auch nach Packungsangaben kurz in der Pfanne angebraten, bevor ich sie in die Auflaufform gegeben habe.

Ob das Gericht meiner Mutter geschmeckt hätte, werde ich leider nicht mehr erfahren. Aber meinen Vater habe ich damit bereits bekocht. Nun ja, er isst alles und beklagt sich nie. Aber dieser Sauerkraut-Auflauf ist für uns ein Festschmaus ohne viel Aufwand.

Sauerkrautauflauf mit Schupfnudeln

Zutatenliste: (2 Portionen)

  • 1 Zwiebel
  • ca. 500 g Sauerkraut
  • 2 Paprika (rot)
  • Tomatenmark / Ajvar, insgesamt ca. 2 Esslöffel
  • etwas Gemüsebrühe (1/2 bis 1 Tasse)
  • Crème fraîche oder Sauerrahm
  • Nudeln (für 2 Portionen, aber nicht zu viel)
  • etwas Öl
  • Hartkäse, gerieben

Eine fein gehackte Zwiebel in heißem Öl glasig dünsten, Sauerkraut (500 g) und zwei klein geschnittene Paprika dazugeben und dünsten. Ungefähr 2 Esslöffel Tomatenmark und (wer mag) Ajvar einrühren. – Ich gebe gern etwas Schärfe dazu einschließlich einer kleinen Prise Chilipulver oder Chiliflocken. In dem Kinderkochbuch fehlte das natürlich. Beim Würzen geht Ihr einfach nach eigenem Geschmack vor. – Mit ein wenig Gemüsebrühe ablöschen (1/2 bis 1 Tasse). Bei schwacher Hitze etwa 20 Minuten köcheln lassen. Zuletzt einen Becher Crème fraîche oder Sauerrahm unterziehen.
Die Sauerkrautmasse in einer gefetteten Auflaufform mit den vorgekochten Nudeln oder Schupfnudeln mischen. Zum Schluss Hartkäse drüber streuen (ich nehme meist mittelalten Gouda, gerne auch gemischt mit Cheddar).
Im vorgeheizten Backofen bei 150-160 Grad Umluft solange überbacken, bis alles ordentlich brodelt – der Käse sollte aber nicht verbrennen. 😃 (ca. 30-40 Minuten)

Kochbuch "Nudelzauber" aus der Reihe "Zwergenstübchen"
privates Exemplar

Die Koch- und Backbücher mit den Zwergenillustrationen waren mal Klassiker in der Familienküche und sind seit einigen Jahren auch wieder lieferbar. Aus dem Band „Nudelzauber“ ist das Originalrezept einer Sauerkraut-Lasagne.

HilDa

Rezept: Brownies mit Macadamianüssen

Ich habe neulich beim morgendlichen Einstellen von Medien mal wieder ein Backbuch entdeckt. Nach schnellem Durchblättern habe ich es kurzentschlossen ausgeliehen und Zuhause dann nochmal in Ruhe durchgeschaut. Heute möchte ich euch das erste Rezept vorstellen, das ich ausprobiert habe (Spoiler: es ist sehr schokoladig.. 😉 ).

Die Zutaten:

200 g Butter
200 g Mehl
100 g Macadamianüsse
200 g Zartbitterkuvertüre
175 g Zucker
4 Eier
100 g Sauerrahm
1 Teelöffel Backpulver
etwas Puderzucker für den Schneelook

Die Zubereitung:

Zuerst eine Backform ausbuttern und zusätzlich mit ein wenig Mehl bestäuben. Die Form sollte etwa die Maße 20 x 30 cm haben.

Die Macadamianüsse in eine Pfanne werfen und duftend rösten. Nach dem Abkühlen, die Nüsse grob klein hacken. Anschließend auch die Kuvertüre hacken (oder auch nicht, dann dauert es halt länger bis sie schmilzt – das ist eventuell meine bevorzugte Methode) und zusammen mit der Butter über einem heißen Wasserbad schmelzen. Das ganze etwas abkühlen lassen.

Zucker und Eier in eine Rührschüssel geben und cremig schlagen. Die leicht abgekühlte Schokoladenmasse nach und nach unterziehen. Den Sauerrahm dazu geben und unterrühren. Zuletzt Mehl, Backpulver und die Nüsse hinzugeben und ebenfalls unterrühren.

Den Teig gleichmäßig in der Backform verteilen und im vorgeheizten Backofen (180 °C Ober- und Unterhitze) etwa 30 Minuten backen. Die Brownies sollten zum Schluss immer noch weich und saftig sein.

Nach dem Abkühlen, den Kuchen in Stücke schneiden und nach belieben mit Puderzucker berieseln (wenn es sonst schon nicht schneit, kann man sich ja wenigstens die Illusion von Schnee in die Küche holen).

Das Rezept findet ihr in dem Buch Cookies, Brownies und Brookies, das Buch könnt ihr vor Ort, aber auch in der Onleihe ausleihen. Ich habe schon das nächste Rezept ins Auge gefasst. 🙂

lga

Rezept: Winterliche Windbeutel

Wir haben euch im Blog schon einmal ein Rezept für Windbeutel vorgestellt, letztens reizte es mich aber, mal ein etwas anderes, als mein altbekanntes Rezept auszuprobieren.

Schnell wurde ich auch hier fündig und habe das Rezept ein wenig abgeändert ausprobiert.

Die Zutaten für die Füllung:

600 g Äpfel
2 Esslöffel Zitronensaft
60 g Zucker
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
250 ml Apfelsaft
1 Teelöffel Zimt (oder mehr … 🙂 )
100 g gehackte Mandeln

Die Zutaten für den Brandteig:

150 ml Wasser
30 g Butter
1 Prise Salz
100 g Mehl
20 g Speisestärke
etwa 4 Eier
1/2 gestrichener Teelöffel Backpulver

Die Zutaten für die Sahnefüllung:

300 ml Schlagsahne
1 Päckchen Bourbon-Vanillearoma
1 Päckchen Vanillezucker

Die Zubereitung:

Zuerst die Äpfel schälen, in kleine Stücke schneiden und zusammen mit dem Zitronensaft und dem Zucker in einen Topf geben. Das Ganze etwa 10 Minuten bei mittlerer Hitze dünsten. Währenddessen das Puddingpulver mit dem Apfelsaft vermischen, in den Topf zu den Äpfeln geben und unter Rühren aufkochen. Nun den Topf vom Herd nehmen und Zimt und Mandeln untermischen. Aus dem einen Teelöffel Zimt habe ich ungefähr 3 gemacht. Zimt kann es bei mir nie genug geben. 🙂

Nun widmen wir uns dem Brandteig. Das Mehl mit der Speisestärke mischen. Das Wasser zusammen mit der Butter und Salz in einen Topf geben und aufkochen. Den Topf von der Herdplatte nehmen und das Mehlgemisch in einem Rutsch dazu geben und mit einem Kochlöffel rühren, bis ein glatter Teigkloß entsteht. Den Topf nochmal auf die Herdplatte stellen und unter Rühren etwa 1 Minute erhitzen.
Den Teig in eine Rührschüssel geben und 3 der Eier nacheinander mit den Knethaken des Mixers oder der Küchenmaschinen unterarbeiten. Das vierte Ei verquirlen und nur so viel zum Teig geben, bis er stark glänzt und am Knethaken Spitzen zieht. Das restliche Ei im Kühlschrank aufbewahren und zum Beispiel fürs nächste Rührei verwenden. Den Teig abkühlen lassen und im Anschluss das Backpulver unterrühren. Mit zwei Löffelchen Teighäufchen (ungefähr 20) auf ein eingemehltes oder mit Backpapier belegtes Backblech setzen.

Im vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze: 200 °C, Heißluft: 180 °C) circa 25 Minuten backen. Die Windbeutel anschließend auf einem Kuchenrost abkühlen lassen.

Nun wird die Sahnefüllung zubereitet. Dazu die Sahne mit dem Aroma und dem Zucker steif schlagen.

Abschließend die Windbeutel mit einem Messer halbieren. Auf die untere Hälfte zuerst die Apfelfüllung und darauf die Sahne geben. Die obere Windbeutelhälfte aufsetzen und etwas andrücken.

Vor dem Servieren kann noch etwas Puderzucker, für den winterlichen Schneelook darüber gestreut werden.

Guten Appetit!

lga

Rezept: Kritharaki mit Mett

Ein recht einfallsloser Name, aber ich weiß nicht, wie ich es sonst nennen soll. Ein richtiger Auflauf (obwohl das Ganze in eine Auflaufform kommt) ist es für mich nicht, weil kein Käse dazu kommt. Und der gehört für mich in bzw. auf einen Auflauf. 🙂 Wie auch immer, das Gericht ist ziemlich einfach zuzubereiten. Bei uns zuhause schon lange ein Klassiker, ich weiß gar nicht weshalb ich das hier noch gar nicht gepostet habe. 🙂

Zutaten:

  • 1 kg Mett
  • 1 Paket Kritharaki
  • 1 Tube Tomatenmark
  • 1,5 l Brühe (aus Brühwürfeln)
  • 1 Zwiebel
  • 1-2 Becher Sahne
  • Salz
  • Pfeffer
  • Oregano
  • Öl

Zubereitung:

  1. Die Zwiebel schälen und klein schneiden.
  2. Mett und die Zwiebel in einem großen Topf in dem Öl anbraten.
  3. Ofen vorheizen, 200°C Umluft.
  4. Die Kritharaki einstreuen.
  5. Die komplette Tube Tomatenmark hinzugeben und mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen. Passt auf, die Brühe kommt noch dazu und die ist ja auch würzig, also lieber später nochmal nachwürzen. 🙂
  6. 1,5 l Wasser und die Brühwürfel hinzufügen, einmal aufkochen lassen, danach auf niedrige Temperatur herunterstellen.
  7. Ab und zu umrühren, sonst bleiben die Kritharaki am Boden kleben. Wenn die Kritharaki dicklich werden, füllt man die ganze Masse in eine Auflaufform.
  8. Die Sahne darüber gießen. (Je nach Größe der Auflaufform eben 1-2 Becher. Oder anderthalb. 🙂 )
  9. Bei 200°C Umluft ca. 30 Minuten in den Backofen.

Je nach Größe der Auflaufform kann man die Masse auch super auf zwei kleinere Formen aufteilen. Dann eben über jede Form Sahne gießen.

Guten Appetit!

kwk

Milchreiskuchen (mit Kirschen)

Milchreiskuchen… darunter konnte ich mir erst nichts vorstellen. Ich weiß, Milchreis kochen dauert lange und man muss aufpassen, dass er nicht anbrennt. Die Mühe ist es aber wert und der Kuchen ist eine tolle Alternative zum herkömmlichen Milchreis-Dessert! 🙂

Arbeitszeit 60 Min. ;  Backen 45 Min. ; Kühlen 3 Std. ; Ruhen 30 Min. ; Niveau: Mittel

Füllung:

1 Liter Milch

1 Vanilleschote

2 Prisen Zimt

170 g Milchreis

100 g Zucker

80 g kalte Butter  

Knetteig: 

230 g Mehl

Etwas Mehl zum Arbeiten

100 g Puderzucker

1 Prise Salz

120 g kalte Butter  

Außerdem: 

1 Glas Schattenmorellen (Abtropfgewicht ca. 360g)


  1. Für die Füllung Milch in einen Topf geben und aufkochen. Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herausschaben. Ausgekratzte Schote und Mark mit dem Zimt zur Milch geben. Milchreis und Zucker in die kochende Milch rühren und unter gelegentlichem Rühren bissfest kochen. Topf beiseite stellen.
  2. Für den Mürbeteig Mehl, Puderzucker und Salz in einer Schüssel vermischen. Kalte Butter in Stücken zugeben, den Teig verkneten und in Folie gewickelt 30 Minuten kühlstellen. Butter in den warmen Milchreis rühren.
  3. Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft: 160 Grad) vorheizen. Springformboden (Ø 26 cm) fetten. Kirschen auf einem Sieb abtropfen lassen.
  4. Die Hälfte des Mürbteiges auf den Boden der Springform drücken. Mit dem übrigen Mürbteig einen ca. 4 cm hohen Rand in die Springform drücken. Boden mit einer Gabel einige Male einstechen.
  5. Die Hälfte des noch warmen Milchreises in der Form verstreichen. Kirschen darauf streuen. Restlichen Milchreis esslöffelweise auf den Kirschen verteilen und die Kuchenoberfläche glatt streichen. Kuchen im unteren Drittel ca. 45 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und mind. 3 Stunden auskühlen lassen, erst dann aus der Form nehmen. Der Kuchen ergibt ca. 12 Stücke.

Ich kann mir vorstellen, dass er Kuchen auch im Sommer gut schmeckt, wenn er aus dem Kühlschrank auf den Tisch kommt. 😎

Guten Appetit!

kwk

Linsen-Curry

Das Rezept habe ich ursprünglich von einer Linsenpackung, aber ich musste es etwas anpassen, weil die Mengenangaben nicht im Verhältnis waren und ich es auch gerne etwas würziger mag.

Das Rezept erforderte z.B. einen halben Blumenkohl – wie unpraktisch. Ich habe einen zwar kleinen, aber ganzen Blumenkohl genommen und dann auch mehr Linsen – ich dachte, Einfrieren geht ja immer; also nicht nur die geforderten 200g, sondern gleich die ganze Packung, 500g, was soll der Geiz.

Nun, selbst das ursprüngliche Rezept sollte schon laut Packungsangabe 6 Portionen ergeben, ich wählte also vorsichtshalber den größten Topf – und sah mich schon eine Woche Linsen-Curry essen, denn zwischendurch hatte ich bemerkt, dass in meiner Kühltruhe kaum noch Platz war.

Nun, keine Gefahr: Zwei Personen sind gut satt geworden, von dem Rest konnte ich eine große Portion einfrieren und hatte dann gerade noch etwas für mich am Folgetag; macht also 4-5 gute Portionen und nicht 6 oder gar mehr.

1 (kleiner) Blumenkohl
500g getrocknete rote Linsen (die müssen nicht vorher eingeweicht werden!)
1 rote Paprika
2 rote Zwiebeln (weiße gehen aber auch)
3 EL Kokosöl (ich hatte nur Rapsöl und bin mit wesentlich weniger ausgekommen)
1 TL grüne Currypaste (könnte m. M. n. auch mehr sein)
1 EL rote Currypaste (auch gerne etwas mehr)
Salz, Pfeffer, Prise Chilipulver nach Geschmack
Ajvar nach Geschmack
ca. 200ml Gemüsebrühe (je nachdem, wie flüssig man es mag)
400 ml Kokosmilch
1/2 Bund Frühlingszwiebeln
Petersilie

Zwiebeln klein würfeln. Blumenkohl in mundgerechte Röschen und Stücke schneiden und waschen. Paprika waschen und fein würfeln.

Im Öl die Zwiebeln bei mittlerer Hitze anschwitzen. Rote und grüne Currypaste dazugeben und gut 2 Minuten anbraten. Ich habe auch einen ordentlichen Klecks Ajvar dazugegeben, eigentlich weil das Glas eh schon angebrochen war und der Inhalt aufgebraucht werden musste; passte aber auch ganz gut. Ich finde, das Curry hätte ruhig würziger sein können und werde das nächste Mal auch die Currypaste großzügiger einsetzen.
Der Duft, der sich in der Küche ausbreitete, war toll.

Blumenkohlröschen und Paprikawürfel hinzufügen und mit anbraten. Ab und zu umrühren. Nach einigen Minuten auch die Linsen dazugeben und ebenfalls etwas mit anbraten lassen.

Brühe und Kokosmilch angießen und aufkochen lassen. Dann bei niedriger Hitze und geschlossenem Deckel köcheln lassen, laut Originalrezept 10 Minuten. Mit Salz, Pfeffer und evtl. Chili abschmecken.

Nach 10 Minuten hatten die Linsen noch viel Biss. Uns hat‘s geschmeckt, aber das ist ja vielleicht nicht jedermanns Sache. Dann einfach etwas länger kochen. Wie beim Würzen merkt man allein durch Abschmecken, wann es am besten schmeckt und die Konsistenz wie gewünscht ist.

Wenn’s versehentlich zu scharf geworden ist, kann man mit Joghurt abmildern, z. B. indem man Brot und einen Joghurt-Dip zum Curry reicht. Dann ist es aber kein veganes Gericht mehr. Und vielleicht reicht es dann ja doch für 6 und mehr Personen 😉

Zum Servieren noch klein geschnittene Frühlingszwiebeln und Petersilie über das Linsen-Curry streuen.

Warum ich so auf der Würze herumreite? Meinem Vater hätte ich das ganze auch locker als Linseneintopf verkaufen können. Kokosmilch und Currypaste hören sich ja exotisch an, schmeckt man aber kaum heraus. Nun, ich hatte ja auch an den Mengen herumgepfuscht. Also ruhig mutig sein beim Würzen oder eben probieren und abschmecken.

HilDa

Apfelkuchen

Mein Lieblingsapfelkuchen-Rezept ist praktischerweise ein ganz einfaches:

Die Zutaten:

  • 150 g Butter oder Margarine
  • 150 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 Eier
  • Saft einer halben Zitrone
  • 150 g Mehl
  • ein halber Teelöffel Backpulver
  • 750 g Äpfel
  • Puderzucker zum Bestäuben

Die Zubereitung:

Zuerst die Margarine oder Butter, den Zucker, den Vanillezucker und die Eier in eine Rührschüssel geben und sahnig rühren. Anschließend den Zitronensaft sowie Mehl und Backpulver hinzugeben und unterrühren. Den Teig in eine eingefettete Springform geben.

Nun folgen die Äpfel. Diese werden halbiert oder geviertelt (bei Bedarf auch geschält) und anschließend eingeritzt. Dann noch die Äpfel in den Teig drücken und ab geht es in den Ofen. Dort wird der Kuchen etwa 45 bis 55 Minuten gebacken (Heißluft: 150 – 170 °C, Ober-/Unterhitze: 160 – 180 °C).

Wenn der Kuchen erkaltet ist kann er noch mit Puderzucker bestäubt werden.

Ich backe den Kuchen immer wieder sehr gerne. Gerade, wenn es mal schnell gehen soll, greife ich oft zu diesem Rezept.

lga

Kartoffel-Gemüse-Auflauf

Für den Auflauf braucht man keine außergewöhnlichen Zutaten, die nach einmal benutzen in den Tiefen der Küchenschränke verschwinden. Man kann ihn mit Pellkartoffeln vom Vortag oder neu gekochten, abgekühlten Kartoffeln zubereiten.

Für 4 Portionen, Zubereitungszeit ca. 30 Min., Garzeit: ca. 35 Min.

Zutaten:

  • 1 kg gegarte Pellkartoffeln
  • 2 große Möhren
  • 250 ml Wasser
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Zucchini (etwa 300g)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Olivenöl
  • 200g gekochter Schinken (in Scheiben)
  • 150g geriebener Gouda-Käse
  • 200g Schlagsahne
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer, Kräuter der Provence

Zubereitung:

  1. Die Kartoffeln pellen und der Länge nach in Spalten schneiden. Die Möhren putzen, schälen, abspülen, abtropfen lassen und in Scheiben schneiden. Wasser mit Salz in einem Topf zum Kochen bringen und die Möhrenscheiben darin etwa 5 Minuten garen. Danach in einem Sieb abtropfen lassen.
  2. Die Zucchini abspülen, abtrocknen, die Enden abschneiden und die Zucchini in dünne Scheiben schneiden. Knoblauch abziehen und fein würfeln.
  3. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Den Knoblauch darin andünsten. Zucchini dazugeben und mit Salz, Pfeffer und Kräutern abschmecken. Zucchinigemüse mit den Kartoffelspalten und den Möhrenscheiben in eine flache Auflaufform geben.
  4. Den Backofen vorheizen: Ober-/Unterhitze: etwa 200°C, Heißluft: etwa 180°C
  5. Den gekochten Schinken in kleine Würfel schneiden und unterheben.
  6. Die Hälfte des Käses unter die Sahne rühren, mit Salz, Pfeffer und Kräutern der Provence würzen. Den Auflauf mit der Mischung übergießen, mit dem restlichen Käse bestreuen. Die Form auf dem Rost in den vorgeheizten Backofen schieben und ca. 35 Minuten garen.

kwk

Zucchini-Tomaten-Käse: vegetarisches Single-Essen oder als Beilage

Ich mache keine Mengenangaben, denn dieses Rezept lässt sich gut variieren. Es ist bestens geeignet als Single-Essen, man kann es aber auch als Beilage z.B. mit Reis und Geflügel zum Teil einer Hauptmahlzeit für mehrere Personen machen. Ich mag es kräftig gewürzt mit einer gewissen Schärfe; aber man kann auch Ajvar und Chili weglassen, meine Freundin nimmt stattdessen ein paar Tropfen Öl, damit es nicht zu trocken wird.

Zutaten:

  • Zucchini
  • Tomaten
  • Schafskäse
  • Ajvar
  • Salz (?), Pfeffer, Chilipulver oder Cayennepfeffer nach Geschmack
  • Hartkäse, gerieben

Gemüse in Scheiben schneiden und in einer Auflaufform schichten, nach einer Gemüseschicht würzen, etwas Ajvar verstreichen und Schafskäsewürfel darüber streuen, dann wieder Zucchini- und Tomatenscheiben und so fort. Zuletzt noch geriebener Hartkäse darüber, ich nehme meist mittelalten Gouda oder einen würzigen Bergkäse. Ab mit der Auflaufform in den Backofen: Umluft 160° C, solange bis es in der Form brodelt und der Käse verlaufen und leicht gebräunt ist, dazu den Ofen zuletzt evtl. für ein paar Minuten auf Oberhitze schalten. Die Zucchini dürfen gerne noch etwas Biss haben.

Offen gesagt, im Alltag erspare ich mir das Schichten für die Optik; stattdessen schneide ich das Gemüse einfach in mundgerechte Stücke, bröckele den Schafskäse dazu, mische alles mit den Gewürzen und dem Ajvar und streue dann den Hartkäse darüber. Das geht schnell und schmeckt genauso wie die feine Art.

Salz lasse ich übrigens ganz weg, der Käse hat genug. Tja, ich nehme gerne und viel Käse.

Varianten:

Auch ein Gratin ohne Zucchini, also nur mit Tomaten und Schafskäse schmeckt sehr gut, dazu vielleicht ein knusprig-warmes Kräuterbaguette.

Meine Lieblingsvariante: statt Zucchini Spinat; tiefgekühlten Spinat und alle anderen Zutaten habe ich fast immer im Haus; dann nehme ich auch gerne Ziegenkäse statt Schafskäse. War mal eine Notlösung, weil ich außer Tomaten kein frisches Gemüse hatte und ist zu einem Leibgericht geworden.
Auch Grüne Bohnen, die ich auf dem Balkon selbst gezogen hatte, schmeckten als Gratin in dieser Art als „Ersatz“ für Zucchini bzw. Spinat.

HilDa