Milchreiskuchen (mit Kirschen)

Milchreiskuchen… darunter konnte ich mir erst nichts vorstellen. Ich weiß, Milchreis kochen dauert lange und man muss aufpassen, dass er nicht anbrennt. Die Mühe ist es aber wert und der Kuchen ist eine tolle Alternative zum herkömmlichen Milchreis-Dessert! 🙂

Arbeitszeit 60 Min. ;  Backen 45 Min. ; Kühlen 3 Std. ; Ruhen 30 Min. ; Niveau: Mittel

Füllung:

1 Liter Milch

1 Vanilleschote

2 Prisen Zimt

170 g Milchreis

100 g Zucker

80 g kalte Butter  

Knetteig: 

230 g Mehl

Etwas Mehl zum Arbeiten

100 g Puderzucker

1 Prise Salz

120 g kalte Butter  

Außerdem: 

1 Glas Schattenmorellen (Abtropfgewicht ca. 360g)


  1. Für die Füllung Milch in einen Topf geben und aufkochen. Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herausschaben. Ausgekratzte Schote und Mark mit dem Zimt zur Milch geben. Milchreis und Zucker in die kochende Milch rühren und unter gelegentlichem Rühren bissfest kochen. Topf beiseite stellen.
  2. Für den Mürbeteig Mehl, Puderzucker und Salz in einer Schüssel vermischen. Kalte Butter in Stücken zugeben, den Teig verkneten und in Folie gewickelt 30 Minuten kühlstellen. Butter in den warmen Milchreis rühren.
  3. Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft: 160 Grad) vorheizen. Springformboden (Ø 26 cm) fetten. Kirschen auf einem Sieb abtropfen lassen.
  4. Die Hälfte des Mürbteiges auf den Boden der Springform drücken. Mit dem übrigen Mürbteig einen ca. 4 cm hohen Rand in die Springform drücken. Boden mit einer Gabel einige Male einstechen.
  5. Die Hälfte des noch warmen Milchreises in der Form verstreichen. Kirschen darauf streuen. Restlichen Milchreis esslöffelweise auf den Kirschen verteilen und die Kuchenoberfläche glatt streichen. Kuchen im unteren Drittel ca. 45 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und mind. 3 Stunden auskühlen lassen, erst dann aus der Form nehmen. Der Kuchen ergibt ca. 12 Stücke.

Ich kann mir vorstellen, dass er Kuchen auch im Sommer gut schmeckt, wenn er aus dem Kühlschrank auf den Tisch kommt. 😎

Guten Appetit!

kwk

Linsen-Curry

Das Rezept habe ich ursprünglich von einer Linsenpackung, aber ich musste es etwas anpassen, weil die Mengenangaben nicht im Verhältnis waren und ich es auch gerne etwas würziger mag.

Das Rezept erforderte z.B. einen halben Blumenkohl – wie unpraktisch. Ich habe einen zwar kleinen, aber ganzen Blumenkohl genommen und dann auch mehr Linsen – ich dachte, Einfrieren geht ja immer; also nicht nur die geforderten 200g, sondern gleich die ganze Packung, 500g, was soll der Geiz.

Nun, selbst das ursprüngliche Rezept sollte schon laut Packungsangabe 6 Portionen ergeben, ich wählte also vorsichtshalber den größten Topf – und sah mich schon eine Woche Linsen-Curry essen, denn zwischendurch hatte ich bemerkt, dass in meiner Kühltruhe kaum noch Platz war.

Nun, keine Gefahr: Zwei Personen sind gut satt geworden, von dem Rest konnte ich eine große Portion einfrieren und hatte dann gerade noch etwas für mich am Folgetag; macht also 4-5 gute Portionen und nicht 6 oder gar mehr.

1 (kleiner) Blumenkohl
500g getrocknete rote Linsen (die müssen nicht vorher eingeweicht werden!)
1 rote Paprika
2 rote Zwiebeln (weiße gehen aber auch)
3 EL Kokosöl (ich hatte nur Rapsöl und bin mit wesentlich weniger ausgekommen)
1 TL grüne Currypaste (könnte m. M. n. auch mehr sein)
1 EL rote Currypaste (auch gerne etwas mehr)
Salz, Pfeffer, Prise Chilipulver nach Geschmack
Ajvar nach Geschmack
ca. 200ml Gemüsebrühe (je nachdem, wie flüssig man es mag)
400 ml Kokosmilch
1/2 Bund Frühlingszwiebeln
Petersilie

Zwiebeln klein würfeln. Blumenkohl in mundgerechte Röschen und Stücke schneiden und waschen. Paprika waschen und fein würfeln.

Im Öl die Zwiebeln bei mittlerer Hitze anschwitzen. Rote und grüne Currypaste dazugeben und gut 2 Minuten anbraten. Ich habe auch einen ordentlichen Klecks Ajvar dazugegeben, eigentlich weil das Glas eh schon angebrochen war und der Inhalt aufgebraucht werden musste; passte aber auch ganz gut. Ich finde, das Curry hätte ruhig würziger sein können und werde das nächste Mal auch die Currypaste großzügiger einsetzen.
Der Duft, der sich in der Küche ausbreitete, war toll.

Blumenkohlröschen und Paprikawürfel hinzufügen und mit anbraten. Ab und zu umrühren. Nach einigen Minuten auch die Linsen dazugeben und ebenfalls etwas mit anbraten lassen.

Brühe und Kokosmilch angießen und aufkochen lassen. Dann bei niedriger Hitze und geschlossenem Deckel köcheln lassen, laut Originalrezept 10 Minuten. Mit Salz, Pfeffer und evtl. Chili abschmecken.

Nach 10 Minuten hatten die Linsen noch viel Biss. Uns hat‘s geschmeckt, aber das ist ja vielleicht nicht jedermanns Sache. Dann einfach etwas länger kochen. Wie beim Würzen merkt man allein durch Abschmecken, wann es am besten schmeckt und die Konsistenz wie gewünscht ist.

Wenn’s versehentlich zu scharf geworden ist, kann man mit Joghurt abmildern, z. B. indem man Brot und einen Joghurt-Dip zum Curry reicht. Dann ist es aber kein veganes Gericht mehr. Und vielleicht reicht es dann ja doch für 6 und mehr Personen 😉

Zum Servieren noch klein geschnittene Frühlingszwiebeln und Petersilie über das Linsen-Curry streuen.

Warum ich so auf der Würze herumreite? Meinem Vater hätte ich das ganze auch locker als Linseneintopf verkaufen können. Kokosmilch und Currypaste hören sich ja exotisch an, schmeckt man aber kaum heraus. Nun, ich hatte ja auch an den Mengen herumgepfuscht. Also ruhig mutig sein beim Würzen oder eben probieren und abschmecken.

HilDa

Apfelkuchen

Mein Lieblingsapfelkuchen-Rezept ist praktischerweise ein ganz einfaches:

Die Zutaten:

  • 150 g Butter oder Margarine
  • 150 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 Eier
  • Saft einer halben Zitrone
  • 150 g Mehl
  • ein halber Teelöffel Backpulver
  • 750 g Äpfel
  • Puderzucker zum Bestäuben

Die Zubereitung:

Zuerst die Margarine oder Butter, den Zucker, den Vanillezucker und die Eier in eine Rührschüssel geben und sahnig rühren. Anschließend den Zitronensaft sowie Mehl und Backpulver hinzugeben und unterrühren. Den Teig in eine eingefettete Springform geben.

Nun folgen die Äpfel. Diese werden halbiert oder geviertelt (bei Bedarf auch geschält) und anschließend eingeritzt. Dann noch die Äpfel in den Teig drücken und ab geht es in den Ofen. Dort wird der Kuchen etwa 45 bis 55 Minuten gebacken (Heißluft: 150 – 170 °C, Ober-/Unterhitze: 160 – 180 °C).

Wenn der Kuchen erkaltet ist kann er noch mit Puderzucker bestäubt werden.

Ich backe den Kuchen immer wieder sehr gerne. Gerade, wenn es mal schnell gehen soll, greife ich oft zu diesem Rezept.

lga

Kartoffel-Gemüse-Auflauf

Für den Auflauf braucht man keine außergewöhnlichen Zutaten, die nach einmal benutzen in den Tiefen der Küchenschränke verschwinden. Man kann ihn mit Pellkartoffeln vom Vortag oder neu gekochten, abgekühlten Kartoffeln zubereiten.

Für 4 Portionen, Zubereitungszeit ca. 30 Min., Garzeit: ca. 35 Min.

Zutaten:

  • 1 kg gegarte Pellkartoffeln
  • 2 große Möhren
  • 250 ml Wasser
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Zucchini (etwa 300g)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Olivenöl
  • 200g gekochter Schinken (in Scheiben)
  • 150g geriebener Gouda-Käse
  • 200g Schlagsahne
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer, Kräuter der Provence

Zubereitung:

  1. Die Kartoffeln pellen und der Länge nach in Spalten schneiden. Die Möhren putzen, schälen, abspülen, abtropfen lassen und in Scheiben schneiden. Wasser mit Salz in einem Topf zum Kochen bringen und die Möhrenscheiben darin etwa 5 Minuten garen. Danach in einem Sieb abtropfen lassen.
  2. Die Zucchini abspülen, abtrocknen, die Enden abschneiden und die Zucchini in dünne Scheiben schneiden. Knoblauch abziehen und fein würfeln.
  3. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Den Knoblauch darin andünsten. Zucchini dazugeben und mit Salz, Pfeffer und Kräutern abschmecken. Zucchinigemüse mit den Kartoffelspalten und den Möhrenscheiben in eine flache Auflaufform geben.
  4. Den Backofen vorheizen: Ober-/Unterhitze: etwa 200°C, Heißluft: etwa 180°C
  5. Den gekochten Schinken in kleine Würfel schneiden und unterheben.
  6. Die Hälfte des Käses unter die Sahne rühren, mit Salz, Pfeffer und Kräutern der Provence würzen. Den Auflauf mit der Mischung übergießen, mit dem restlichen Käse bestreuen. Die Form auf dem Rost in den vorgeheizten Backofen schieben und ca. 35 Minuten garen.

kwk

Zucchini-Tomaten-Käse: vegetarisches Single-Essen oder als Beilage

Ich mache keine Mengenangaben, denn dieses Rezept lässt sich gut variieren. Es ist bestens geeignet als Single-Essen, man kann es aber auch als Beilage z.B. mit Reis und Geflügel zum Teil einer Hauptmahlzeit für mehrere Personen machen. Ich mag es kräftig gewürzt mit einer gewissen Schärfe; aber man kann auch Ajvar und Chili weglassen, meine Freundin nimmt stattdessen ein paar Tropfen Öl, damit es nicht zu trocken wird.

Zutaten:

  • Zucchini
  • Tomaten
  • Schafskäse
  • Ajvar
  • Salz (?), Pfeffer, Chilipulver oder Cayennepfeffer nach Geschmack
  • Hartkäse, gerieben

Gemüse in Scheiben schneiden und in einer Auflaufform schichten, nach einer Gemüseschicht würzen, etwas Ajvar verstreichen und Schafskäsewürfel darüber streuen, dann wieder Zucchini- und Tomatenscheiben und so fort. Zuletzt noch geriebener Hartkäse darüber, ich nehme meist mittelalten Gouda oder einen würzigen Bergkäse. Ab mit der Auflaufform in den Backofen: Umluft 160° C, solange bis es in der Form brodelt und der Käse verlaufen und leicht gebräunt ist, dazu den Ofen zuletzt evtl. für ein paar Minuten auf Oberhitze schalten. Die Zucchini dürfen gerne noch etwas Biss haben.

Offen gesagt, im Alltag erspare ich mir das Schichten für die Optik; stattdessen schneide ich das Gemüse einfach in mundgerechte Stücke, bröckele den Schafskäse dazu, mische alles mit den Gewürzen und dem Ajvar und streue dann den Hartkäse darüber. Das geht schnell und schmeckt genauso wie die feine Art.

Salz lasse ich übrigens ganz weg, der Käse hat genug. Tja, ich nehme gerne und viel Käse.

Varianten:

Auch ein Gratin ohne Zucchini, also nur mit Tomaten und Schafskäse schmeckt sehr gut, dazu vielleicht ein knusprig-warmes Kräuterbaguette.

Meine Lieblingsvariante: statt Zucchini Spinat; tiefgekühlten Spinat und alle anderen Zutaten habe ich fast immer im Haus; dann nehme ich auch gerne Ziegenkäse statt Schafskäse. War mal eine Notlösung, weil ich außer Tomaten kein frisches Gemüse hatte und ist zu einem Leibgericht geworden.
Auch Grüne Bohnen, die ich auf dem Balkon selbst gezogen hatte, schmeckten als Gratin in dieser Art als „Ersatz“ für Zucchini bzw. Spinat.

HilDa

Currywurst-Gnocchi-Auflauf

Der Imbissklassiker mal anders – einfach und sehr schnell als Auflauf zubereitet. „Einfach und schnell“ klingt immer gut, oder? Viel Spaß beim Ausprobieren!

Zutaten (laut Rezept für 4 Personen, ich fand es eher für 3 ausreichend):

  • 3 Lauchzwiebeln
  • 4 feine Bratwürstchen
  • 1 EL Öl
  • 1 Packung (400g) frische Gnocchi aus dem Kühlregal
  • 1 TL Curry
  • 200g Tomatenketchup
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • Salz
  • Pfeffer
  • geriebener Emmentaler

Und so geht’s:

  1. Backofen vorheizen (Umluft 175°C). Lauchzwiebeln waschen und in feine Ringe schneiden. Würstchen in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden.
  2. Öl in einer Pfanne erhitzen. Gnocchi und Wurstscheiben darin nacheinander 4-5 Minuten goldbraun braten. Beides in eine Auflaufform geben. Die Lauchzwiebeln mit dem Curry im Bratfett kurz andünsten, Ketchup und Brühe zugeben und aufkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Soße über die Gnocchi und Wurstscheiben gießen und alle mit dem Käse bestreuen. Im heißen Ofen ca. 15 Mimuten überbacken.

Guten Appetit! 🙂

kwk

Bärlauchzeit = Pestozeit

Der Bärlauch wird auch „Waldknoblauch“ genannt, weil es eine Waldpflanze ist und diese in Geschmack und Geruch sehr dem Knoblauch ähnelt. Ich bin inzwischen ein großer Fan dieses Gewächses, weil sich daraus – neben anderen Rezepten – ein superleckeres Pesto zubereiten lässt!

Wie das geht, beschreibe ich euch hier gerne:

Ab Mitte März beginnen die Blätter im Wald zu sprießen, und bis zur Blütezeit Ende April ist der beste Zeitraum, um Bärlauch zu ernten.

Grundsätzlich ist es erlaubt, Bärlauch für den Eigenbedarf zu pflücken, da er nicht unter Naturschutz steht. Aber bitte keine ganzen Pflanzen ausgraben, das ist tatsächlich verboten, sondern immer nur ein oder zwei Blätter pro Pflanze pflücken, damit diese sich weiterentwickeln kann.

Und nicht mit Maiglöckchen verwechseln, die sind nämlich giftig! Beide Pflanzen ähneln sich, und wer unsicher ist, sollte lieber vorher einmal googlen, ob er wirklich Bärlauch vor sich hat. 🙂

Die gepflückten Blätter sollten auf jeden Fall vorher gewaschen und anschließend trocken getupft oder geschleudert werden.

Die Stiele abschneiden, die Blätter grob hacken und in eine Rührschüssel geben. Pinienkerne (alternativ gehen aber auch Sonnenblumen- oder Walnusskerne) in der Pfanne anrösten, dazugeben und zusammen mit Olivenöl und Parmesan alles in der Rührschüssel mit einem Stabmixer/Pürierstab fein pürieren. Wenn die Masse zu fest ist, einfach mehr Öl dazutun. Am Ende mit Salz und Pfeffer abschmecken, in kleine Gläser füllen und obendrauf mit etwas Öl bedecken. So hält das Pesto auch ohne Einfrieren lange Zeit im Kühlschrank.

Ich wünsche guten Appetit!

S. Quermann

Rezept: Buntes Würstchengulasch

Ihr Lieben, hier habe ich nun ein simples und sehr wandelbares Rezept für euch. Für Kinder und Erwachsene gleichermaßen geeignet. 🙂 Viel Schnippelei, aber es lohnt sich.

Ich habe die Sachen verwendet, die ihr unter Zutaten findet. Man kann aber noch andere Dinge hinzufügen, deshalb noch ein paar weitere Vorschläge unter optional.

Zutaten:

  • 1 Ring Schinkenwurst (Fleischwurst)
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 rote Paprika
  • 1 gelbe Paprika
  • 1 grüne Paprika
  • 1 Tube Tomatenmark
  • Paprikapulver edelsüß
  • Wasser + Brühpulver „klare Brühe“
  • etwas Öl

optional:

  • 1 Dose Mais
  • Salz und Pfeffer
  • Sahne
  • Kidneybohnen
  • passierte Tomaten

Zubereitung:

  1. Schinkenwurst, Paprika, Zwiebeln und Knoblauch in Würfel schneiden bzw. fein hacken.
  2. Die Schinkenwurst in einem großen Topf anbraten, dann die Zwiebeln hinzugeben. Wenn die Zwiebeln glasig sind, den Knoblauch dazu geben.
  3. Die Paprikastückchen hinzugeben.
  4. Das Tomatenmark dazugeben und mit Brühe ablöschen. Die Zutaten sollten alle knapp bedeckt sein. Wenn gewünscht, mit Salz und Pfeffer würzen. Uns hat es gereicht, am Schluss mit dem Paprikapulver zu würzen.
  5. Nun nach Belieben Mais, Kidneybohnen… hinzufügen.
  6. Ca. 20 Minuten leicht köcheln lassen und ab und zu umrühren.

Mit Nudeln, Reis, oder Pommes servieren, es passt auch hervorragend ein gemischter Salat dazu.

Guten Appetit! 🙂

kwk

Feine Kartoffelsuppe

Passend zum Wetter habe ich eine ganz einfache Suppe für euch, eine Kartoffelsuppe.

Zutaten für 4 Personen:

  • 500 g mehligkochende Kartoffeln (geht auch mit vorwiegend festkochenden)
  • 1 Bund Suppengrün
  • 1 Zwiebel
  • 3 EL Butter
  • 1 1/4 l Rindfleischbrühe
  • 1 Lorbeerblatt
  • 125g Doppelrahmfrischkäse
  • Salz
  • Pfeffer
  • 100g durchwachsener Speck in Scheiben (kann man auch weg lassen und Kochwürstchen dazu servieren)
  • 3 EL feingehackte Petersilie

Zubereitung:

  1. Die Kartoffeln schälen, waschen und fein würfeln. Das Suppengrün putzen bzw. schälen, waschen und eben falls fein Würfeln. Die Zwiebel abziehen und auch in Würfel schneiden.
  2. Butter in einem Topf erhitzen und Kartoffeln, Suppengrün sowie Zwiebel darin unter Rühren etwa 5 Minuten andünsten. Die Brühe angießen, das Lorbeerblatt hinzufügen und zugedeckt bei mittlerer Hitze 30 Minuten garen.
  3. Etwa fünf Esslöffel Gemüsewürfel aus der Suppe nehmen und den Rest fein pürieren. Die Gemüsewürfel wieder hinzugeben. – Alternativ kann man auch einfach alles pürieren. Den Doppelrahmfrischkäse mit einem Schneebesen einrühren und die Suppe mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.
  4. Den Speck in breite Streifen schneiden und in einer Pfanne ausbraten (vielleicht geht auch Bacon, fällt mir gerade ein 🙂 ).
  5. Zum Schluss mit Petersilie bestreuen.

Guten Appetit! 🙂

 

kwk

Und jetzt eine schöne Tasse…

„Heiße Schokolade mit Zimt“? oder doch lieber „Würziger Fruchtpunsch“? Entscheidet selbst! 🙂

Zwei Anmerkungen vorweg: Die heiße Schokolade ist für eine Tasse gedacht, der Punsch für 6-8 Personen. Ob das Momentan umsetzbar ist, ist die Frage… (Stichwort „Kontaktbeschränkung“, ihr wisst Bescheid). Aber egal, so habt ihr zumindest das Rezept zum Abspeichern.

Nun zuerst die Schoko-Variante, dafür braucht ihr:

  • 1 EL Kakaopulver
  • 1 EL Zucker
  • 1/4 TL gemahlener Zimt
  • 1/2TL Vanille-Extrakt
  • 2 EL und 180 ml Kuhmilch oder Mandelmilch

Zum Anrichten (nach Belieben): geschlagene Sahne, Marshmallows, Zimt

  1. Mische in einer Tasse mit einer Gabel oder einem kleinen Schneebesen das Kakaopulver mit Zucker und Zimt, Vanille und 2 EL Milch, bis ein dicker Sirup entsteht.
  2. Erwärme die restliche Milch bei mittlerer Hitze, bis sie zu sieden anfängt, dann gieße sie unter kräftigem Rühren in die Tasse mit dem Schokoladensirup.
  3. Wenn du möchtest, kannst du sie mit einem Klacks Sahne, Marshmallows oder Zimt noch aufpeppen.

 

Und nun der würzige Fruchtpunsch:

  • 1 Orange
  • 10 ganze Gewürznelken
  • 5 l ungesüßter Fruchtsaft (mische dazu verschiedene Säfte, z.B. roter Traubensaft, Ananassaft, Apfelsaft und Preiselbeersaft)
  • 250 ml Wasser
  • 1/4 TL gemahlener Zimt
  • 1/4 TL geriebener Muskat
  • 1 Zimtstange (sowie weitere zum Anrichten)
  • 1 Sternanis (sowie weitere zum Anrichten)
  • 1 Apfel
  • eine Handvoll Preiselbeeren
  • Saft einer Zitrone
  1. Halbiere die Orange und stecke die Nelken in die Schale einer Hälfte.
  2. Gieße insgesamt einen Liter der fünf Fruchtsäfte zusammen mit dem Wasser in einen Topf. Rühre den gemahlenen Zimt und den geriebenen Muskat mit einem Holzlöffel hinein.
  3. Füge die Orangenhälfte mit den Nelken, die Zimtstange und den Sternanis dazu. Erhitze die Mischung und gieße sie anschließend durch ein Sieb in eine Schüssel.
  4. Entferne die Orange und die ganzen Gewürze aus dem Sieb. Schneide die andere Orangenhälfte und den Apfel in Scheiben und gib sie in die Schüssel. Füge die Preiselbeeren und den Zitronensaft hinzu.
  5. Verteile den Punsch mit einer Schöpfkelle in Gläser.