Currywurst-Gnocchi-Auflauf

Der Imbissklassiker mal anders – einfach und sehr schnell als Auflauf zubereitet. „Einfach und schnell“ klingt immer gut, oder? Viel Spaß beim Ausprobieren!

Zutaten (laut Rezept für 4 Personen, ich fand es eher für 3 ausreichend):

  • 3 Lauchzwiebeln
  • 4 feine Bratwürstchen
  • 1 EL Öl
  • 1 Packung (400g) frische Gnocchi aus dem Kühlregal
  • 1 TL Curry
  • 200g Tomatenketchup
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • Salz
  • Pfeffer
  • geriebener Emmentaler

Und so geht’s:

  1. Backofen vorheizen (Umluft 175°C). Lauchzwiebeln waschen und in feine Ringe schneiden. Würstchen in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden.
  2. Öl in einer Pfanne erhitzen. Gnocchi und Wurstscheiben darin nacheinander 4-5 Minuten goldbraun braten. Beides in eine Auflaufform geben. Die Lauchzwiebeln mit dem Curry im Bratfett kurz andünsten, Ketchup und Brühe zugeben und aufkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Soße über die Gnocchi und Wurstscheiben gießen und alle mit dem Käse bestreuen. Im heißen Ofen ca. 15 Mimuten überbacken.

Guten Appetit! 🙂

kwk

Bärlauchzeit = Pestozeit

Der Bärlauch wird auch „Waldknoblauch“ genannt, weil es eine Waldpflanze ist und diese in Geschmack und Geruch sehr dem Knoblauch ähnelt. Ich bin inzwischen ein großer Fan dieses Gewächses, weil sich daraus – neben anderen Rezepten – ein superleckeres Pesto zubereiten lässt!

Wie das geht, beschreibe ich euch hier gerne:

Ab Mitte März beginnen die Blätter im Wald zu sprießen, und bis zur Blütezeit Ende April ist der beste Zeitraum, um Bärlauch zu ernten.

Grundsätzlich ist es erlaubt, Bärlauch für den Eigenbedarf zu pflücken, da er nicht unter Naturschutz steht. Aber bitte keine ganzen Pflanzen ausgraben, das ist tatsächlich verboten, sondern immer nur ein oder zwei Blätter pro Pflanze pflücken, damit diese sich weiterentwickeln kann.

Und nicht mit Maiglöckchen verwechseln, die sind nämlich giftig! Beide Pflanzen ähneln sich, und wer unsicher ist, sollte lieber vorher einmal googlen, ob er wirklich Bärlauch vor sich hat. 🙂

Die gepflückten Blätter sollten auf jeden Fall vorher gewaschen und anschließend trocken getupft oder geschleudert werden.

Die Stiele abschneiden, die Blätter grob hacken und in eine Rührschüssel geben. Pinienkerne (alternativ gehen aber auch Sonnenblumen- oder Walnusskerne) in der Pfanne anrösten, dazugeben und zusammen mit Olivenöl und Parmesan alles in der Rührschüssel mit einem Stabmixer/Pürierstab fein pürieren. Wenn die Masse zu fest ist, einfach mehr Öl dazutun. Am Ende mit Salz und Pfeffer abschmecken, in kleine Gläser füllen und obendrauf mit etwas Öl bedecken. So hält das Pesto auch ohne Einfrieren lange Zeit im Kühlschrank.

Ich wünsche guten Appetit!

S. Quermann

Rezept: Buntes Würstchengulasch

Ihr Lieben, hier habe ich nun ein simples und sehr wandelbares Rezept für euch. Für Kinder und Erwachsene gleichermaßen geeignet. 🙂 Viel Schnippelei, aber es lohnt sich.

Ich habe die Sachen verwendet, die ihr unter Zutaten findet. Man kann aber noch andere Dinge hinzufügen, deshalb noch ein paar weitere Vorschläge unter optional.

Zutaten:

  • 1 Ring Schinkenwurst (Fleischwurst)
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 rote Paprika
  • 1 gelbe Paprika
  • 1 grüne Paprika
  • 1 Tube Tomatenmark
  • Paprikapulver edelsüß
  • Wasser + Brühpulver „klare Brühe“
  • etwas Öl

optional:

  • 1 Dose Mais
  • Salz und Pfeffer
  • Sahne
  • Kidneybohnen
  • passierte Tomaten

Zubereitung:

  1. Schinkenwurst, Paprika, Zwiebeln und Knoblauch in Würfel schneiden bzw. fein hacken.
  2. Die Schinkenwurst in einem großen Topf anbraten, dann die Zwiebeln hinzugeben. Wenn die Zwiebeln glasig sind, den Knoblauch dazu geben.
  3. Die Paprikastückchen hinzugeben.
  4. Das Tomatenmark dazugeben und mit Brühe ablöschen. Die Zutaten sollten alle knapp bedeckt sein. Wenn gewünscht, mit Salz und Pfeffer würzen. Uns hat es gereicht, am Schluss mit dem Paprikapulver zu würzen.
  5. Nun nach Belieben Mais, Kidneybohnen… hinzufügen.
  6. Ca. 20 Minuten leicht köcheln lassen und ab und zu umrühren.

Mit Nudeln, Reis, oder Pommes servieren, es passt auch hervorragend ein gemischter Salat dazu.

Guten Appetit! 🙂

kwk

Feine Kartoffelsuppe

Passend zum Wetter habe ich eine ganz einfache Suppe für euch, eine Kartoffelsuppe.

Zutaten für 4 Personen:

  • 500 g mehligkochende Kartoffeln (geht auch mit vorwiegend festkochenden)
  • 1 Bund Suppengrün
  • 1 Zwiebel
  • 3 EL Butter
  • 1 1/4 l Rindfleischbrühe
  • 1 Lorbeerblatt
  • 125g Doppelrahmfrischkäse
  • Salz
  • Pfeffer
  • 100g durchwachsener Speck in Scheiben (kann man auch weg lassen und Kochwürstchen dazu servieren)
  • 3 EL feingehackte Petersilie

Zubereitung:

  1. Die Kartoffeln schälen, waschen und fein würfeln. Das Suppengrün putzen bzw. schälen, waschen und eben falls fein Würfeln. Die Zwiebel abziehen und auch in Würfel schneiden.
  2. Butter in einem Topf erhitzen und Kartoffeln, Suppengrün sowie Zwiebel darin unter Rühren etwa 5 Minuten andünsten. Die Brühe angießen, das Lorbeerblatt hinzufügen und zugedeckt bei mittlerer Hitze 30 Minuten garen.
  3. Etwa fünf Esslöffel Gemüsewürfel aus der Suppe nehmen und den Rest fein pürieren. Die Gemüsewürfel wieder hinzugeben. – Alternativ kann man auch einfach alles pürieren. Den Doppelrahmfrischkäse mit einem Schneebesen einrühren und die Suppe mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.
  4. Den Speck in breite Streifen schneiden und in einer Pfanne ausbraten (vielleicht geht auch Bacon, fällt mir gerade ein 🙂 ).
  5. Zum Schluss mit Petersilie bestreuen.

Guten Appetit! 🙂

 

kwk

Und jetzt eine schöne Tasse…

„Heiße Schokolade mit Zimt“? oder doch lieber „Würziger Fruchtpunsch“? Entscheidet selbst! 🙂

Zwei Anmerkungen vorweg: Die heiße Schokolade ist für eine Tasse gedacht, der Punsch für 6-8 Personen. Ob das Momentan umsetzbar ist, ist die Frage… (Stichwort „Kontaktbeschränkung“, ihr wisst Bescheid). Aber egal, so habt ihr zumindest das Rezept zum Abspeichern.

Nun zuerst die Schoko-Variante, dafür braucht ihr:

  • 1 EL Kakaopulver
  • 1 EL Zucker
  • 1/4 TL gemahlener Zimt
  • 1/2TL Vanille-Extrakt
  • 2 EL und 180 ml Kuhmilch oder Mandelmilch

Zum Anrichten (nach Belieben): geschlagene Sahne, Marshmallows, Zimt

  1. Mische in einer Tasse mit einer Gabel oder einem kleinen Schneebesen das Kakaopulver mit Zucker und Zimt, Vanille und 2 EL Milch, bis ein dicker Sirup entsteht.
  2. Erwärme die restliche Milch bei mittlerer Hitze, bis sie zu sieden anfängt, dann gieße sie unter kräftigem Rühren in die Tasse mit dem Schokoladensirup.
  3. Wenn du möchtest, kannst du sie mit einem Klacks Sahne, Marshmallows oder Zimt noch aufpeppen.

 

Und nun der würzige Fruchtpunsch:

  • 1 Orange
  • 10 ganze Gewürznelken
  • 5 l ungesüßter Fruchtsaft (mische dazu verschiedene Säfte, z.B. roter Traubensaft, Ananassaft, Apfelsaft und Preiselbeersaft)
  • 250 ml Wasser
  • 1/4 TL gemahlener Zimt
  • 1/4 TL geriebener Muskat
  • 1 Zimtstange (sowie weitere zum Anrichten)
  • 1 Sternanis (sowie weitere zum Anrichten)
  • 1 Apfel
  • eine Handvoll Preiselbeeren
  • Saft einer Zitrone
  1. Halbiere die Orange und stecke die Nelken in die Schale einer Hälfte.
  2. Gieße insgesamt einen Liter der fünf Fruchtsäfte zusammen mit dem Wasser in einen Topf. Rühre den gemahlenen Zimt und den geriebenen Muskat mit einem Holzlöffel hinein.
  3. Füge die Orangenhälfte mit den Nelken, die Zimtstange und den Sternanis dazu. Erhitze die Mischung und gieße sie anschließend durch ein Sieb in eine Schüssel.
  4. Entferne die Orange und die ganzen Gewürze aus dem Sieb. Schneide die andere Orangenhälfte und den Apfel in Scheiben und gib sie in die Schüssel. Füge die Preiselbeeren und den Zitronensaft hinzu.
  5. Verteile den Punsch mit einer Schöpfkelle in Gläser.

In der Weihnachtsbäckerei

Plätzchen backen gehört für mich in der Adventszeit einfach dazu. Die erste Fuhre habe ich vorletztes Wochenende gebacken. Ich habe in meiner Weihnachtsbäckerei drei Rezepte aus einem ganz tollen Weihnachtskoch- und -backbuch ausprobiert, dass mir eine liebe Kollegin empfohlen hat. Und das ich euch hiermit weiterempfehle. Hier geht es zu den Katalogdaten.

Gewürzplätzchen

Die Zutaten
250 g Weizenmehl
1/2 Teelöffel Backpulver
1 Päckchen Weihnachtsaroma (gibt es zum Beispiel von Dr. Oetker)
120 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
170 g Butter oder Margarine
50 g gemahlene Mandeln
3 – 4 Esslöffel Schlagsahne
  1. Zuerst wird das Mehl mit dem Backpulver gemischt, anschließend werden alle weiteren Zutaten hinzugefügt (ach, solche Rezepte mag ich ja: einfach alles in einen Topf werfen, rühren, fertig! :)) und das ganze mit den Knethaken erst auf niedriger dann auf hoher Stufe zu einem homogenen Teig verarbeitet.
  2. Den Teig nocheinmal per Hand (z.B. auf einer bemehlten Arbeitsfläche) durchkneten. Oder halt irgendwie so in der Rührschüssel nachkneten, dann muss man nicht noch extra irgendwas einmehlen.
  3. Anschließend wird aus dem Teig eine etwa 30 cm lange Rolle geformt – die ich dann noch durchgeschnitten habe, passt ja sonst gar nicht in den Kühlschrank. Dort soll der Teig dann nämlich mindestens drei Stunden oder auch über Nacht vor sich hin kühlen.
  4. Rolle aus dem Kühlschrank holen und in etwa 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Dabei kann die Rolle immer wieder gedreht werden, damit die Scheiben gleichmäßig abgeschnitten werden.
  5. Die Teigscheiben nun auf mit Backpapier belegte Backbleche legen und für etwa 12 Minuten im vorgeheizten Backofen backen (Ober-/Unterhitze: 180°C, Heißluft: 160°C).
  6. Die Plätzchen auf einem Kuchenrost erkalten lassen und abschließend in eine Plätzchendose umpacken.

Vanillekipferl

Die Zutaten …
… für den Knetteig:
200 g Weizenmehl
1 Messerspitze Backpulver
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eigelb
170 g Butter oder Margarine
100 g gemahlene Mandeln
… zum Bestäuben:
etwa 50 g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
  1. Wieder so ein schön einfaches Rezept: Mehl und Backpulver mischen, restliche Zutaten für den Knetteig hinzugeben und alles mit den Knethaken der Küchenmaschine oder des Mixers zu einem Teig verarbeiten. Auch hier wieder kurz mit den Händen nachkneten und den Teig anschließend abgedeckt in den Kühlschrank stellen. Hier steht im Rezept übrigens die präzise Angabe, den Teig „eine Zeit lang“ im Kühlschrank zu lassen. Kann man sich also aussuchen. 🙂
  2. Wenn man sich entschließt den Teig aus dem Kühlschrank zu entlassen folgt das Vanillekipferlformen. Dazu eine Teigportion zu einer fingerdicken Rolle formen und diese in etwa 6 cm lange Stücke scheiden. Diese an den enden noch etwas dünner rollen und anschließend bogenförmig auf dem Backblech platzieren. Den Sicherheitsabstand zwischen den Plätzchen beachten.
  3. Die Backbleche mit den Plätzchen im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 180°C, Heißluft: 160°C) für etwa 10 Minuten je Blech backen.
  4. Nach dem Backen die Vanillekipferl auf den Backpapieren auf Kuchenroste ziehen. Das Puderzucker-Vanillezucker-Gemisch auf die warmen Vanillekipferl streuen und anschließend abkühlen lassen.

Übrigens sollte zwischendurch das Naschen nicht vergessen werden!

Lebkuchensterne. Ne, Lebkuchenvollmonde!

Das Rezept sieht vor aus dem Teig viele kleine Sterne auszustechen, da hatte ich aber in dem Moment keine Lust drauf. Deswegen sind die Plätzchen rund geworden. Um bei dem Himmelsvergleich zu bleiben nenne ich sie nun Vollmondplätzchen.

Die Zutaten …
… für den Teig:
125 g flüssiger Honig
200 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
150 g Butter oder Margarine
4 Esslöffel Milch
3 Tropfen Bittermandelaroma (musste ich weglassen, da ich das nicht mehr da hatte)
1 gestrichener Teelöffel Zimt (Hm, Zimt! Mein Lieblingsgewürz!)
400 g Weizenmehl
2 gestrichene Esslöffel Backkakao
100 g Speisestärke
1 Päckchen Backpulver
… für den Guss:
200 g Puderzucker
2 – 3 Esslöffel Zitronensaft
  1. Zuerst wird der Honig, zusammen mit dem Zucker, dem Vanillezucker, der Butter bzw. Margarine und der Milch langsam in einem Topf erwärmt, bis sich Honig und Zucker aufgelöst haben. Anschließend abkühlen lassen.
  2. Wenn die Masse fast erkaltet ist, Zimt und Aroma hinzufügen und mit den Rührstäben der Küchenmaschine auf höchster Stufe durchrühren. Mehl, Kakao, Stärke und Backpulver mischen und portionsweise zum Teig dazugeben und unterrühren.
  3. Hier könnte nun das Sternchen-Ausstecherförmchen zum Einsatz kommen. Ich habe einfach kleine Kugeln geformt und platt gedrückt. Vielleicht nicht ganz so schön, aber ändert ja nichts am Geschmack. 🙂
  4. Die Plätzchen auf einem mit Backpapier belegten Backblech platzieren und im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 180°C, Heißluft: 160°C) für 10 bis 15 Minuten pro Blech backen.
  5. Nach dem erkalten auf einem Kuchenrost können die Plätzchen noch mit dem Zitronenzuckerguss dekoriert werden.

Hach, da bekomme ich gleich wieder selbst Lust Plätzchen zu backen! Ich glaube am nächsten Wochenende eröffne ich erneut meine Weihnachtsbäckerei!

lga

Zum 2. Advent… Chocolate-Chip Cookies!

Kekse backen gehört zu Weihnachten einfach dazu. Manche Kekse wie Makronen sind relativ einfach und schnell hergestellt, andere brauchen Zeit und manchmal auch mehrere Personen. So war es mit Spritzgebäck bevor wir eine Küchenmaschine hatten. Die Teigmühle wurde an einen Stuhl geschraubt, davor kam ein Blech. Mein Bruder musste drehen, ich habe den Teig in den Trichter gedrückt. Meine Mutter hat die Teiglinge aufs Blech gelegt, mein Vater hat sie nach dem Backvorgang verkostet – Arbeitsteilung :).

Seit einigen Jahren sind aber andere Kekse der Renner, und Spritzgebäck nur noch auf Platz 2. Ich hatte ein Cookie-Rezept aus den USA mitgebracht. Die krummen Zahlen für Butter und Schokolade entstanden durch das Umrechnen der Einheiten.

Zutaten und Zubereitung:

  • 1 Tasse weißer Zucker
  • 1 Tasse brauner Zucker
  • 226 g Margarine
  • 1 Tasse Öl

Alles 5-10 Minuten rühren.

  • 1 Ei unterrühren
  • 1 EL Milch
  • 1 TL Backsoda
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Vanillezucker
  • 4 Tassen Mehl

Nochmal gut verrühren.

  • 340 g Chocolate Chips oder Schokotröpfchen unterrühren

Kleine Häufchen mit etwas Abstand auf ein Backblech setzen.

Bei 170 bis 180°C 10 Minuten backen. Und fertig!

Plätzchenbacken eignet sich auch gut für gemütliche Adventssonntage. Das Plätzchen Essen natürlich genauso. 😉

jbl

Backe, backe Kekse… Cookies mit Macadamianüssen

Ihr Lieben- es weihnachtet zwar noch nicht, aber Kekse gehen eigentlich immer, oder? 🙂
Ich habe hier ein recht einfaches Rezept für herrliche, leicht matschige (typisch amerikanisch eben) Kekse mit hohem Suchtfaktor für euch. Noch nicht überzeugt? Dann verrate ich euch noch, dass wir zur Zubereitung weiße Schokolade brauchen… ich würde sagen, Küchenschürze umgeschnallt und los geht’s!

Zutaten für 20 Stück:

  • 250g weiche Butter
  • 250g Zucker
  • 350g Mehl (Type 550)
  • 50g Haferflocken
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 2 Eier
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 125g weiße Schokolade, in kleine Stücke gebrochen oder weiße Schokoladensplitter
  • 125 g Macadamianüsse, gehackt

Zubereitung:

Den Teig herstellen: Butter und Zucker cremig aufschlagen. Das Mehl mit Haferflocken, Backpulver und Salz mischen. Eier und Vanilleextrakt kräftig mit dem Schneebesen verrühren. Die Mehl- und Eiermischung abwechselnd unter die Butter-Zuckermischung rühren, bis ein homogener Teig entstanden ist, Schokolade und Nüsse untermischen, den Teig zu einer Kugel formen und mindesten 1 Std. im Kühlschrank ruhen lassen.

Die Cookies formen und backen: Den Backofen auf 205°C (Umluft 185°C) vorheizen. 20 Kugeln aus dem Teig formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und etwa 9 Minuten backen (die Cookies sollten danach noch etwas weich sein). Das Gebäck vor dem Servieren mindesten 10 Minuten abkühlen lassen.

Anmerkungen: Ich habe das normale, übliche Weizenmehl verwendet und Haselnüsse eignen sich als Macadamia-Ersatz. Außerdem habe ich die Kekse nicht in Kugelform gebacken, sondern sie plattgedrückt. 🙂

Dieses und viele weitere amerikanische Rezepte findet ihr in diesem tollen Buch (man beachte meine Papier-Merker-Schnipsel oben links 😉 ):

 

kwk

Rezept: Mediterrane Gemüsetarte

Rezepte mit viel Zubereitungs- und Schnippelzeit schrecken einen ja meistens ab, weil man lieber schnell etwas auf dem Teller haben möchte –  aber bei diesem Rezept lohnt sich die Arbeit.
Am besten kocht man mit jemandem zusammen mit dem man viel zu besprechen hat – dann vergeht die Zeit wie im Flug. Außerdem kann man ein wenig Zeit sparen, indem man z.B. auf einen fertigen Quiche-Teig aus dem Kühlregal zurückgreift und die Arbeitsschritte parallel erledigt.

Aber nun erstmal zu den leckeren Zutaten:

  • 1 rote und 1 gelbe Paprika
  • Olivenöl
  • 1 Aubergine
  • Salz, Pfeffer
  • 1 kleine Süßkartoffel
  • 1 kleine Zucchini
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Lorbeerblätter
  • 300 g Mürbeteig (oder 300 g Fertig-Quicheteig)
  • 8 Zweige Thymian, Blättchen abzupfen
  • Hülsenfrüchte fürs Blindbacken
  • 120 g Ricotta
  • 120 g Feta
  • 8 Kirschtomaten
  • 2 Eier (Größe M)
  • 200 g Sahne oder Sahne-Ersatz

Zubereitung

Den Backofen auf 230° C vorheizen.

Paprika waschen, die Stielansätze samt Samen entfernen, in eine kleine, ofenfeste Form legen, mit etwas Olivenöl beträufeln und in den Ofen (oberste Einschubleiste) schieben.

Aubergine waschen und würfeln, in eine andere, etwas größere ofenfeste Form legen, mit 4 EL Öl, Salz, Pfeffer vermischen. Die Form neben die Paprika-Form auf den Rost stellen. Nach 12 Minuten die geschälte und gewürfelte Süßkartoffel zu der Aubergine geben und mischen, nach weiteren 12 Minuten die gewürfelte Zucchini zugeben. Das Gemüse weitere 12 Minuten rösten und dann vorsichtig aus dem Ofen nehmen. Paprika mit Folie zudecken und abkühlen lassen, damit sich die Haut gut abziehen lässt, anschließend in nicht zu dünne Streifen schneiden.

Die Hitze des Ofens auf 180° C reduzieren.

Die Zwiebeln in dünne Ringe schneiden, mit 2 EL Öl und den Lorbeerblättern bei mittlerer Temperatur ca. 25 Minuten in einer Pfanne braten bis sie gut gebräunt sind. Gelegentlich umrühren. Am Ende die Lorbeerblätter herausfischen.

Eine 22 o. 24 cm-Tarteform einfetten. Den Mürbeteig (etwas 3 cm dick) ausrollen. Die Form mit dem Teig auslegen, an den Rändern andrücken und mit einer Gabel mehrmals einstechen. Mit Backpapier abdecken (auch die Ränder), Hülsenfrüchte drauf und 10 Minuten blind backen. Das Papier und die Hülsenfrüchte entfernen und noch weitere 10 Minuten backen bis der Teig eine goldbraune Farbe angenommen hat. Aus dem Ofen nehmen und kurz abkühlen lassen.

Nun die Zwiebelringe auf dem Boden verteilen, darauf das Gemüse geben und die Hälfte der Thymianblättchen. Ricotta und Feta in kleine Stückchen zerpflücken, vermischen und auf dem Gemüse verteilen. Die kleinen Tomaten halbieren und mit der Schnittfläche nach oben auflegen. Die Eier mit Sahne, Salz und Pfeffer verquirlen und über den Belag gießen. Abschließend die restlichen Thymianblättchen darauf streuen. Nun muss die Tarte 30-40 Minuten im Ofen backen bis sie eine goldbraune Farbe angenommen hat.

Das Rezept stammt aus dem Kochbuch „Genussvoll vegetarisch : mediterran, orientalisch, raffiniert“ von Yotam Ottolenghi. Bei uns zu finden unter Xeo 252 Otto.

Viel Vergnügen bei der Zubereitung und guten Appetit!

Rezept: Marmorkuchen

Beim Backen bin ich eher für die einfachen Rezepte. Am liebsten habe ich welche, bei denen es heißt: alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und 3 Minuten verrühren. Wozu extra einzeln Eiweiß schlagen, wenn es auch anders geht? Ich habe zum Beispiel einen Biskuitteig gefunden, der auch gut ohne das Eier trennen auskommt.

Aber natürlich gibt es von allen Regeln und Angewohnheiten auch immer Ausnahmen. So zum Beispiel mein Lieblingsrezept für Marmorkuchen. Da müssen nicht nur die Eier getrennt und Zutaten abwechselnd hinzu gegeben werden, da soll der Teig auch noch 15 Minuten am Stück gerührt werden! Naja, in der Zeit kann man zumindest die Küche aufräumen… oder sich verquatschen und den Kuchen vergessen…
Dafür schmeckt der Marmorkuchen dann auch immer wieder absolut lecker und ich bilde mir ein, dass das Eier trennen und minutenlange Rühren dafür verantwortlich sind (der Kuchen gelingt aber auch wirklich jedes mal locker und saftig und richtig lecker).

Das Rezept stammt dann auch noch aus einem Buch, bei dem ich mir nicht sicher bin, ob das außerhalb unserer Region jemand kennt. Ich spreche von den Letter Landfrauen Büchern (das ist zumindest unser Name dafür, offiziell steht auf den Büchern Rezepte aus dem Münsterland). Lette ist ein kleines Dorf, das zu Oelde gehört. Oelde kennt man vielleicht von einer Fahrt mit dem RE6 von Köln nach Minden, da ist es eine Haltestation. Ich wohne wiederum in Rheda-Wiedenbrück, einer Nachbarstadt von Oelde, aber außerhalb und damit, etwas übertrieben gesagt, schon fast in Oelde und im Münsterland. Wenn ich mich in den Küchen meiner Familienangehörigen umsehe stehen die Letter Landfrauen Bücher dort alle im Kochbuchregal. Doch ob man die in Bielefeld auch kennt? Oder allgemein hier in OWL oder anderswo in Deutschland? Im Bestand haben wir die Bücher jedenfalls nicht. Da muss man schon die Fernleihe befragen, um an die Bücher ran zukommen.

Eigentlich mag ich auch keine Kochbücher ohne Bilder, diese Bücher bilden aber eine Ausnahme. Mir gefällt, dass alle Rezepte mit Hand geschrieben sind. Jede Seite sieht durch die unterschiedlichen Handschriften anders aus, manchmal gibt es auch noch kleine Zeichnungen. Und die Rezepte sind oft nicht so kleinteilig. In was für ein Ofendrittel der Kuchen soll habe ich da glaube ich noch nie gelesen. Das interessiert den Kuchen doch auch bestimmt gar nicht wo genau im Ofen er steht, wenn er nur drin steht.

Aber genug geredet. Eigentlich wollte ich ja nur kurz eins meiner Lieblingsrezepte vorstellen. 🙂

Zutaten:

250 g Butter
350 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
4 Eier
500 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Tasse Milch
3 Esslöffel Kakao
2 Esslöffel Zucker
3 Esslöffel Milch

Zubereitung:

Zuerst wird die Butter schaumig gerührt. Anschließend die Eier trennen und die Eigelb sowie den Zucker und Vanillezucker abwechselnd zur Butter dazugeben und unterrühren. Den Teig nun ca. 15 Minuten lang rühren. Mehl und Backpulver vermengen und im Wechsel mit der Milch ebenfalls unter den Teig rühren. Die Eiweiße steif schlagen und den Eischnee anschließend unter den Teig heben. Nun Milch, Kakao und Zucker vermengen und unter etwa ein Drittel des Teigs rühren. Die beiden Teigsorten nun abwechselnd in eine gefettete Form füllen und bei etwa 175 °C ca. 1 Stunde lang backen.

Und nachdem ich das jetzt alles so schön aufgeschrieben und die Bilder vom letzten Kuchen ausgewählt und in den Beitrag eingefügt habe, habe ich ganz schön viel Lust auf Marmorkuchen… ich glaube ich weiß, was ich heute Abend nach der Arbeit machen werde. 🙂

lga